Regierungspräsidium Darmstadt, Sanierung der Gebäudehülle, Leistungen Objektplanung Gebäude

Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe

Planung, Projektkoordination und Bauleitung der Sanierung von Fassade und Dach des Kollegiengebäudes Regierungspräsidium Darmstadt am Luisenplatz.
Leistungen Objektplanung Gebäude gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, für die LPH 2 – 9 sowie Besondere Leistung.
Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-09-26 Auftragsbekanntmachung
2017-02-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-09-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: A.0427.151153
Kurze Beschreibung:
Planung, Projektkoordination und Bauleitung der Sanierung von Fassade und Dach des Kollegiengebäudes Regierungspräsidium Darmstadt am Luisenplatz. Leistungen Objektplanung Gebäude gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, für die LPH 2 – 9 sowie Besondere Leistung. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167-126 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6290 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-26 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-01 📅
Datum des Beginns: 2016-12-01 📅
Datum des Endes: 2020-01-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 190-340940
ABl. S-Ausgabe: 190
Zusätzliche Informationen
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt Bauabschnittsweise im laufenden Betrieb. Besondere Anforderungen stellt zum einen der bestehende Denkmalschutz für die Liegenschaft dar zum anderen die innerstädtische Lage mit einer hohen Frequenz an Fußgängerverkehr rund um das Gebäude und einer entlang der Ostseite verlaufenden ÖPNV-/ Straßenbahntrasse.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung, Projektkoordination und Bauleitung der Sanierung von Fassade und Dach des Kollegiengebäudes Regierungspräsidium Darmstadt am Luisenplatz.
Leistungen Objektplanung Gebäude gemäß HOAI Teil 3, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, für die LPH 2 – 9 sowie Besondere Leistung.
Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Geschätzter Gesamtwert: 330 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Gebäudebestand:
Das ehemalige Kollegienhaus (der heutige Südflügel des Gebäudes, zum Luisenplatz gelegen) wurde 1777-80 als Sitz der Ministerien nach Plänen des Hanauer Oberbaudirektors Franz Ludwig von Cancrin erbaut. 1845 entstand der West- und 1889 der Ostflügel. Beide verbinden das Kollegiengebäude mit dem Neuen Kanzleigebäude am Mathildenplatz, das 1825/26 nach Plänen von Georg Moller entstand.
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Es handelt sich heute somit um einen geschlossenen Solitär um einen Innenhof, der von den vier Flügeln umschlossen wird.
Die BGF beträgt insgesamt ca. 12 500 m
Das Gebäude ist im zweiten Weltkrieg teilweise zerstört worden, und wurde 1949-52 äußerlich relativ originalgetreu wieder aufgebaut.
Projekt:
Die sanierungsbedürftige äußere Hülle des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes wird abschnittsweise saniert. Bisher wurden die Fenster des Südflügels ausgetauscht und vor einigen Jahren auch das Dach des Südflügels erneuert. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Austausch der übrigen Fenster.
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Gegenstand der zu vergebenden Planungsleistung ist die Sanierung von Fassade und Dach vor allem die Gewerke Gerüstbau-, Dachdeckungs-, Werkstein- und Außenputzarbeiten betreffend in den geplanten Bauabschnitten:
1. Sanierung Westfassade und anteiliges Dach West (Ausführung 2.Hälfte 2017);
2. Sanierung Nord- und Ostseite Osttrakt (Ausführung 2018);
3. Sanierung Fassaden Innenhof und anteilige Dächer (Ausführung 1. Hälfte 2019);
4. Sanierung Südfassade (Ausführung 2. Hälfte 2019).
Es liegt ein baufachliches Gutachten zum Sanierungsbedarf und den mit dem Landesamt für Denkmalpflege vorabgestimmten Ausführungsarten vor. Es werden jedoch weitere Abstimmungen mit der Denkmalpflege erforderlich.
Das Gutachten enthält eine Kostenermittlung zum Sanierungsbedarf, die für die betreffenden Gewerke Baukosten in Höhe von rund 3 850 000 EUR brutto in den Kostengruppen 330, 360 und 390 ausweist.
Für den Nordtrakt liegt bereits eine Entscheidungsunterlage Bau (ES-Bau) vor, die Erstellung der ES-Bau für die Sanierung von Fassade und Dach der übrigen Gebäudeteile ist Bestandteil der zu vergebenden Leistung.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 330 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen gemäß RBBau-Vertragsmuster vor.
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2 und 3 sowie Besonderen Leistungen beauftragt. Die Leistungsphasen 5 – 9 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Zusätzliche Informationen:
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt Bauabschnittsweise im laufenden Betrieb. Besondere Anforderungen stellt zum einen der bestehende Denkmalschutz für die Liegenschaft dar zum anderen die innerstädtische Lage mit einer hohen Frequenz an Fußgängerverkehr rund um das Gebäude und einer entlang der Ostseite verlaufenden ÖPNV-/ Straßenbahntrasse.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 64283 Darmstadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden 1 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Objektplanung Gebäude (gem. § 33 HOAI): mind. 300 000 EUR (brutto)/Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
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3) Darstellung von drei Referenzen (1 – 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten sieben Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— der Art der Maßnahme (Sanierung/ Umbau, besondere Anforderungen),
— von Besonderheiten des Ablaufs (z.B. Umsetzung im laufenden Betrieb),
— der Projektgröße (BGF, ggf. Fassadenfläche),
— der Projektzeit,
— des aktuellen Leistungsstandes bzw. -umfangs (Leistungsphasen nach HOAI sowie sonstige beauftragte Leistungen, Schwierigkeit der Leistung, Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften),
— zum Auftraggeber/Empfänger (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) sowie Angabe der Referenzperson beim Auftraggeber,
— zur Organisationsstruktur und der Kapazitäten (Personaleinsatz etc.) unter Benennung des Projektleiters, des Planers und des mit der örtlichen Bauüberwachung Beauftragten, einschl. einem Organigramm zur Mitarbeiterstruktur für das betreffende Referenzprojekt.
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Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 4 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sind Bescheinigungen des Auftraggebers vorzulegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1. Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/oder § 47 VgV:
Nachweis über mindestens 4 Beschäftigte gesamt, davon mindestens 2 festangestellte Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre, die mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren betraut sind.
Zu 2. Mindestforderungen an die 3 Referenzobjekte:
— Die Referenzen dürfen nicht älter als 7 Jahre (Übergabe an den Nutzer) sein;
— Ein Referenzprojekt muss die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes sein;
— Ein weiteres Referenzprojekt muss im laufenden Betrieb ausgeführt worden sein;
— Die Fläche eines weiteren Referenzprojektes muss 1 000 m
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
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Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI, gültige Fassung). Die Zahlungsbedingungen richten sich nachden Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB 1/1) aus Anlage „Anl1/1“ zu den Vertragsmustern für freiberuflichTätige der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
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Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
Durchschnittlicher Umsatz (brutto) der letzten drei Jahre: 10 %;
Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters/-in und örtliche Bauüberwachung (jeweils 15 %): 30 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 20 %): 60 %;
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung anhand eines Projektes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe Friedberg – Fachbereich VOF, IBK, HOAI
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6290 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schillerstraße 8
Postort: Fulda
Postleitzahl: 36043
Land: Fulda 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf einer Daten-CD.
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bewerber/Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Teilnahmeantrags (und später ggf. seines Angebots), die ein Bertriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die Vergabestelle ist bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
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Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2016/S 190-340940 (2016-09-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-02-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 481452.85 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 037-067191
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 190-340940
ABl. S-Ausgabe: 37

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Sanierung Westfassade und anteiliges Dach West (Ausführung 2.Hälfte 2017).
2. Sanierung Nord- und Ostseite Osttrakt (Ausführung 2018).
3. Sanierung Fassaden Innenhof und anteilige Dächer (Ausführung 1. Hälfte 2019).

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-02-17 📅
Quelle: OJS 2017/S 037-067191 (2017-02-17)