Reuter C Ersatz – LOS 2.1

Vattenfall Europe Wärme AG

Mit der Errichtung eines Heizwerkes am Standort Reuter, Berlin und einer Feuerungswärmeleistung von ca. 220 MW soll die Besicherung der Wärmeversorgung im Wärmenetz der Vattenfall gewährleistet werden.
Das gesamte Bauvorhaben wird in Lose aufgeteilt.
Diese umfassen im Einzelnen:
— Los 1 „Bautechnik“, welche hauptsächlich die Einhausung der örtlich getrennten Kessel- und Pumpenanlagen beinhaltet.
— Los 2.1 „Elektro HWE und Anbindung“, welche hauptsächlich alle Funktionsbereiche zur elektrischen Wärmeerzeugung und Einbindung in das Wärmenetz beinhaltet.
— Los 2.2 – „Gas HWE und Anbindung“, welche hauptsächlich alle Funktionsbereiche zur gasbefeuerten Wärmeerzeugung und Einbindung in das Wärmenetz beinhaltet.
— Los 3 „E-Versorgung HWE“ , welche die elektrische Hauptversorgung der Elektrodenkessel und eine Nebenversorgung der Gaskessel beinhaltet.
Diese Bekanntmachung betrifft ausschließlich das Los 2.1
Die weiteren Lose dieses Beschaffungsvorhabens werden in jeweils gesonderten Bekanntmachungen veröffentlicht. Die Angabe unter II.1.8) gilt nur für diese Veröffentlichung und nicht für das gesamte Beschaffungsvorhaben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-05-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Boiler
Menge oder Umfang:
Das Los 2.1 beinhaltet die Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebsetzung von 2-3 Elektrodenkessel mit einerGesamtleistung von ca. 100- 120 MWth, inklusive dazugehörigem kompletten Anlagenbau amStandort Reuter West. Der Lieferumfang der schlüsselfertigen elektrisch beheizten Heizkesselanlage besteht im Wesentlichen aus:— Vollständige Planung der Neuanlage (Entwurfs- und Ausführungsplanung)— Lieferung und Errichtung von 2-3 Elektrodenkesseln mit einer thermischen Gesamtleistung von ca. 100-120 MWthkomplette hydraulische Rohrleitungssysteme für den Wärme- und Kesselkreislauf unter— Einbindung von spezifischen Komponenten wie Wärmetauscher, Pumpen, Armaturen und Behälter sowie erforderliche Schallschutzmaßnahmen.zugehörige E- und Leittechnik (Transformatoren, Kabel und Schaltschränke)— Einbindung in das Fernwärmenetz.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Boiler 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Wärme AG
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postleitzahl: 12435
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: bernd.zimmermann@vattenfall.de 📧
Telefon: +49 3026714137 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-18 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 097-174646
ABl. S-Ausgabe: 97
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung 1. Die Bewerbung ist in beschriebener Form und in deutscher Sprache elektronisch unter: https://root.deutsche-evergabe.de/portal/ einzureichen. Die Nutzung des Portals deutsche-evergabe.de ist für Bewerber und Bieter der Vattenfall-Projekte kostenfrei. 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.1. zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung an der entsprechenden Stelle (Abschnitt „Eigene Anlagen“) und bezeichnendem Dateinamen hochzuladen. Die entsprechenden Dateinamen sollten mit „Reg_“ beginnen, Abkürzungen zum Inhalt und Firma enthalten, eine Länge von 60 Zeichen und eine Größe von 20 MB nicht übersteigen. (Beispiel: „Reg_A_UN-Praesent_Fa_XXXXXXXXXX_2015_XX_XX“). 3. Unter „aktuell“ in Ziffer III.1. wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 3 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. 4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Der Bewerber hat dies nachzuweisen und zu erläutern. 5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen: a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit gemäß Ziffer III. 2.1), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.2.1. bis III.2.3. der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Bewerber hat in diesem Fall nachzuweisen, dass ihm der Nachunternehmer die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt (z.B. durch Verpflichtungserklärung). b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern III.2.1. bis III.2.3. für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen. Soweit bei Konzerngesellschaften sich der Bewerber zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit aus seine Muttergesellschaft berufen will, muss er eine Erklärung der Muttergesellschaft beifügen, dass diese im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, zusätzlich eine Bürgschaft für den gesamten Leistungsumfang ihrer Tochtergesellschaft zu übernehmen (Konzernbürgschaft). 7. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein -, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der K.O.-Kriterien/Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z.B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch des Bewerbers auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht. 8. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein – nach Bewerberauswahl und Abgabe der Angebote bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern ein Audit im Rahmen eines sog. „sustainability risk assessments“ durchzuführen. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bieter seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Eine Liste der Hoch-Risikoländer findet sich unter: „CSR Risikoländer“ http://corporate.vattenfall.de/uber-uns/beziehungen-zu-lieferanten/ Sollte bei einem solchen Audit festgestellt werden, dass im Vergabeverfahren abgegebene Eigenerklärungen des Bieters nicht zutreffen, ist die Vergabestelle berechtigt, den Bieter vom weiteren Wettbewerb auszuschließen. 9. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerbungen, die die K.O.-Kriterien/Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen. 10. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen Auftraggeber wird. 11. Fragen sind ausschließlich über das Fragen-und-Antworten-Tool der eVergabe zu stellen. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten. B. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können: 1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich – unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien – wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (Abschichtung). 2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt vorhandener öffentlich-rechtlicher Genehmigungen. 4. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen. 5. Die Vergabestelle behält sich vor, bei der Bewertung der Angebote mutmaßliche Bewerbungen auf die Lose 2.1 und 2.2 positiv zu berücksichtigen, wenn es dadurch zu einem Gesamtrabatt und/oder der Übernahme der Schnittstellenverantwortung durch den Bieter kommt (sog. „Superlose“). Eine Verpflichtung der Vergabestelle hierzu besteht jedoch nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit der Errichtung eines Heizwerkes am Standort Reuter, Berlin und einer Feuerungswärmeleistung von ca. 220 MW soll die Besicherung der Wärmeversorgung im Wärmenetz der Vattenfall gewährleistet werden.
Das gesamte Bauvorhaben wird in Lose aufgeteilt.
Diese umfassen im Einzelnen:
— Los 1 „Bautechnik“, welche hauptsächlich die Einhausung der örtlich getrennten Kessel- und Pumpenanlagen beinhaltet.
— Los 2.1 „Elektro HWE und Anbindung“, welche hauptsächlich alle Funktionsbereiche zur elektrischen Wärmeerzeugung und Einbindung in das Wärmenetz beinhaltet.
— Los 2.2 – „Gas HWE und Anbindung“, welche hauptsächlich alle Funktionsbereiche zur gasbefeuerten Wärmeerzeugung und Einbindung in das Wärmenetz beinhaltet.
— Los 3 „E-Versorgung HWE“ , welche die elektrische Hauptversorgung der Elektrodenkessel und eine Nebenversorgung der Gaskessel beinhaltet.
Diese Bekanntmachung betrifft ausschließlich das Los 2.1
Die weiteren Lose dieses Beschaffungsvorhabens werden in jeweils gesonderten Bekanntmachungen veröffentlicht. Die Angabe unter II.1.8) gilt nur für diese Veröffentlichung und nicht für das gesamte Beschaffungsvorhaben.
Menge oder Umfang:
Das Los 2.1 beinhaltet die Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebsetzung von 2-3 Elektrodenkessel mit einer
Gesamtleistung von ca. 100- 120 MWth, inklusive dazugehörigem kompletten Anlagenbau am
Standort Reuter West. Der Lieferumfang der schlüsselfertigen elektrisch beheizten Heizkesselanlage besteht im Wesentlichen aus:
— Vollständige Planung der Neuanlage (Entwurfs- und Ausführungsplanung)
— Lieferung und Errichtung von 2-3 Elektrodenkesseln mit einer thermischen Gesamtleistung von ca. 100-120 MWth
komplette hydraulische Rohrleitungssysteme für den Wärme- und Kesselkreislauf unter
— Einbindung von spezifischen Komponenten wie Wärmetauscher, Pumpen, Armaturen und Behälter sowie erforderliche Schallschutzmaßnahmen.
zugehörige E- und Leittechnik (Transformatoren, Kabel und Schaltschränke)
— Einbindung in das Fernwärmenetz.
Referenznummer: 2016001486
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 13599 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber in beschriebener Form in deutscher Sprache der Nachweis der Einhaltung folgender Bedingungen beizubringen (jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III. 2.1) der Bekanntmachung vorzulegen):
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Register A) [MINDESTBEDINGUNG]
Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens und dessen vollständiger Konzernstruktur (inklusive Besitzverhältnisse)
Register B)
Aktueller Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes bzw. Vorlage einer
entsprechenden Bescheinigung.
Register C) [MINDESTBEDINGUNG]
Aktueller Nachweis des Finanzamtes über die Zahlung von Steuern oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register D) [MINDESTBEDINGUNG];
Aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register E) [MINDESTBEDINGUNG];
Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Register F)
Vorlage Mitgliedsbescheinigung der zuständigen Berufsgenossenschaft.
Register G) [MINDESTBEDINGUNG];
Erklärung zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen im Sinne der §§ 123 und 124 des GWB sowie § 21 AEntG und § 19 MiLoG. Dazu hat der Bewerber das bei der e-Vergabe bereitgestellte Formblatt zu nutzen.
Register H [MINDESTBEDINGUNG];
Erklärung des Bewerbers, dass er den Vattenfall Verhaltenskodex für Lieferanten gelesen und verstanden hat. Der Kodex findet sich unter:
„Unser Verhaltenskodex für Lieferanten“ http://corporate.vattenfall.de/uber-uns/beziehungen-zu-lieferanten/
Der Bieter erklärt weiter, dass er seine Leistungen in Übereinstimmung mit den UN Global Compact Prinzipien erbringen wird und verpflichtet sich ständig zu überwachen, dass seine Leistungsbringung und die seiner Zulieferer/Subunternehmer nachhaltig unter Einhaltung und Beachtung dieser Prinzipien erfolgt. Der Bieter erklärt, dass keine Abweichungen vom UN Global Compact für ihn oder einem seiner von ihm für die Leistungserbringung in Betracht gezogener Zulieferer/Subunternehmer gültig sind.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe auch nähere Erläuterungen unter VI:). (Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.2) der Bekanntmachung vorzulegen. Den Nachweis unter III.2.2), Register K ,L und N) der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.)
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Register I)
a) Aktuelle Auskunft einer Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z.B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z.B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit.
oder
b) Vorlage einer aktuellen Wirtschaftsauskunft.
Register J)
Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung.
Register K) [MINDESTBEDINGUNG]
Angabe des mit der nachgefragten Leistung vergleichbaren Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Angabe des Gesamtumsatzes des Bewerbers. Der Bewerber (oder die Muttergesellschaft, wenn sich bei Konzerngesellschaften der Bewerber auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Muttergesellschaft berufen will) muss die finanzielle Leistungsfähigkeit unter anderem damit belegen dass der durchschnittliche Jahresumsatz aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens der doppelten Auftragssumme des Gegenstandes dieser Auftragsbekanntmachung entspricht.
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Hinweis: Sollte sich ein Bewerber auf mehr als ein Los des gesamten Beschaffungsvorhabens bewerben (siehe auch VI.3.B.5), werden die nachzuweisenden Mindestumsatzsummen aus den beworbenen Losen aufsummiert. Für den Fall, dass ein Bewerber zwar die Umsatzhöhen für ein oder mehrere, jedoch nicht für alle beworbenen Lose nachweisen kann, wird die Vergabestelle dem Bewerber Gelegenheit geben zu entscheiden, für welche der beworbenen Lose seine Bewerbung aufrechterhalten werden soll.
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Register L) [MINDESTBEDINGUNG]
Bestätigung, dass der Bewerber im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, Bürgschaften
a) in Höhe von mindestens 10 % der Auftragssumme als Vertragserfüllungsbürgschaft
b) für sämtliche Vorauszahlungen
c) in Höhe von mindestens 5 % der Auftragssumme als Gewährleistungsbürgschaft
von einer Bank mit einem Minimum Rating von BBB mit stabilem Ausblick (Standard & Poor's) oder Baa2 mit stabilem Ausblick (Moody's) beizubringen. Unter dem Begriff „Auftragssumme“ ist für die Zwecke der Eignungsprüfung die vollständige vereinbarte Netto-Vergütung des künftigen Auftragnehmers zu verstehen, ohne dass nachträgliche Vergütungsänderungen, die sich aus der Durchführung oder Änderung des Vertrages ergeben, zu berücksichtigen wären.
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Register M) [MINDESTBEDINGUNG]
Vorlage der kompletten konsolidierten Geschäftsberichte (oder vergleichbar) einschließlich Anhängen, Wirtschaftsprüferfreigaben und Kommentaren der letzten 3 Geschäftsjahre mit Informationen zur GuV (insbesondere zum EBIT), zur Bilanz (insbesondere zum Eigenkapital) und zum Cash-Flow.
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Sollten sich bei der Analyse berechtigte Zweifel, bzw. weitere Fragen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers ergeben, behält sich die Vergabestelle vor, weitere Unterlagen und Erklärungen nachzufordern. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.
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Register N ) MINDESTBEDINGUNG]
Hinweis:
Nur für Konzerngesellschaften, die sich zum Nachweis ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit im Sinne von III.2.2.) auf einen Dritten berufen wollen.
Soweit bei Konzerngesellschaften sich der Bewerber zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit (vgl. auch VI.3) Ziffer 6 dieser Bekanntmachung) auf eine dritte Konzerngesellschaft, z. B. seine Muttergesellschaft berufen will, muss er:
a) dies ausdrücklich schriftlich mit dem Hinweis erklären, auf welche Gesellschaft er sich berufen will.
b) zusätzlich zu III.2.1.) Register B einen aktuellen Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes, bzw. Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung des Dritten (z. B. der Muttergesellschaft) vorlegen.
c) zusätzlich zu III.2.2) Register M die konsolidierten Konzernabschlüsse des Dritten (z. B. der Muttergesellschaft) der letzten 3 Geschäftsjahre vorlegen.
d) den Nachweis nach III.2.2), Register K dadurch erbringen, dass er belegt, dass der durchschnittliche Jahresumsatz des Dritten (z.B. der Muttergesellschaft) aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens der doppelten Auftragssumme des Gegenstandes dieser Auftragsbekanntmachung entspricht.
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e) nachweisen, dass ihm im Auftragsfalle der Dritte die erforderliche finanzielle Sicherheit zur Verfügung stellt. Der Nachweis kann u.a. durch eine Erklärung des Dritten (z. B. der Muttergesellschaft) erbracht werden, dass dieser im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, zusätzlich zu III.2.2). Register L eine Bürgschaft für den gesamten Leistungsumfang des Bewerbers zu übernehmen (Konzernbürgschaft).
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In Fällen, in denen mit dem Dritten (z. B. der Muttergesellschaft) ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht, kann der Bewerber alternativ zur Konzernbürgschaft den Nachweis auch dadurch erbringen, dass er:
(1) das Vorliegen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages nachweist und zusätzlich,
(2) eine Erklärung des beherrschenden Unternehmens vorlegt, wonach dieses im Falle der Auftragserteilung an den Bewerber,
(i) den Auftraggeber über eine bevorstehende Änderung oder Auflösung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vorab schriftlich informiert,
(ii) die Sicherheit gemäß § 303 Abs. 1 AktG automatisch stellt, ohne dass es einer Meldung durch den Auftraggeber bedarf,
(iii) die Sicherheit gemäß § 303 Abs.1 AktG entweder in Form einer Konzernbürgschaft bei ausreichender finanziellen Eignung der Muttergesellschaft, ansonsten in Form einer unbefristeten Bürgschaft einer Bank mit einem Minimum- Rating von BBB mit stabilem Ausblick (Standard & Poor's) oder Baa2 mit stabilem Ausblick (Moody's), leisten wird.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.3), Register O bis S der Bekanntmachung vorzulegen, wobei die Referenzangaben aus Register O nur für den Bereich eingetragen werden müssen, die vom Mitglied der Bewerbergemeinschaft, oder dem jeweiligen Nachunternehmer erbracht werden. Den Nachweis unter III.2.3), Register O und S) der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.)
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Register O) [MINDESTBEDINGUNG]
Es sind Referenzen (nicht älter als 10 Jahre) einzureichen, welche Angaben zum ausgeschriebenen Leistungsspektrum, oder vergleichbare Leistungen im Sinne der Ziffer II.2.1 (Gesamtmenge- oder Umfang) enthält.
Falls keine eigene Erfahrung im ausgeschriebenen Leistungsspektrum Elektrodenkessel besteht, so ist die technische Eignung mittels gleichwertiger Erfahrung im Anlagen- und Gaskesselbau nachzuweisen. Der Referenz sind Angaben zum vorgesehenen Elektrodenkesselhersteller beizufügen
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Die Referenzen müssen mindestens enthalten:
— Auftraggeber
— Datum der Auftragsvergabe
— Projektgröße und -volumen (insbesondere Auftragswert und Schlussrechnungswert)
unterteilt nach Eigen-und Subunternehmeranteil
— Gesamte installierte thermische Leistung
— Angaben zur Leistungsbeschreibung als Generalplaner
— Darstellung der Hauptleistungsinhalte, unterteilt nach Eigen- und Subunternehmerleistungen
— Angaben zu Beginn und Ende der Leistungszeit
— Anzahl der am Projekt beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers
— Benennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers
Hinweis zu Referenzen mit vergleichbarer Leistung (Fachkunde) i.S.v. Ziffer III.2.3 dieser Bekanntmachung. Unter „Vergleichbar“ versteht der Auftraggeber insbesondere, aber nicht ausschließlich, dass die Referenz eine entsprechende Komplexität und Erzeugungskapazität umfasst. Dies hat der Bewerber u.a. schwerpunktmäßig ausführlich darzustellen.
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Der Auftraggeber ist berechtigt, eigene Erfahrungen mit den Bewerbern aus vergleichbaren Projekten zu berücksichtigen. Sollten nachweislich negative Erfahrungen vorliegen, kann der Auftraggeber den Bewerber zu einem persönlichen Aufklärungsgespräch einladen. Kann der Bewerber in dem Aufklärungsgespräch seine Eignung trotz der schlechten eigenen Erfahrungen des Auftraggebers nicht nachweisen, ist der Auftraggeber berechtigt, den Bewerber von weiteren Verfahren als ungeeignet auszuschließen.
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Register P) [MINDESTBEDINGUNG]
Nachweis eines eingeführten und durch betriebliche Anweisungen umgesetzten Qualitätsmanagementsystems entsprechend der DIN EN ISO 9001-er Reihe durch aktuell gültige Zertifikate. Alternativ ist der Nachweis eines vergleichbaren eingesetzten Qualitätsmanagementsystems zu erbringen.
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Register Q) [MINDESTBEDINGUNG]
Nachweis eines beim Bewerber bestehenden Umweltmanagementsystems (z. B.DIN EN ISO14001:2005-06) oder gleichwertig.
Register R) [MINDESTBEDINGUNG]
a) Nachweis eines beim Bewerber vorliegenden OHSAS 18001, oder SCC, oder VCA, oder BG AMS oder gleichwertigen Zertifikats bzgl. HSE (Health Safety and Environment / Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umweltschutz),
oder
b) Erklärung dieses im Auftragsfalle für den Auftragnehmer vorlegen zu können.
Zusätzlich hat der Bewerber einen HSE-Fragenkatalog und HSE Fragebogen zu beantworten. Dazu hat der Bewerber das bei der e-Vergabe bereitgestellte Formblatt zu nutzen.
Register S) [MINDESTBEDINGUNG]
Erklärung Bewerbers, dass er in der Lage ist
a) die Vertrags-/Projektabwicklung auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache sowie in Euro durchzuführen.
und
b) Projektleiter, welche verhandlungssicher Deutsch sprechen, sowie zur Auftragsabwicklung in ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vertragsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vertragsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern von den Bewerbern erklärt wird, dass mit der Bildung der Bietergemeinschaft kein Tatbestand i. S. v. § 1 GWB erfüllt wird (Eigenerklärung), sind Bietergemeinschaften zugelassen. Ein Zusammenschluss mit anderen präqualifizierten Bewerbern ist nur bis zur Abgabe des ersten Angebots möglich.
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Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstitutiert.
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Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zimmermann, Bernd

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-05-31 📅
Datum des Endes: 2019-05-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs.3 S.1 Nr.1 GWB).
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b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs.3 S.1 Nr.2 GWB).
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c) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung / Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs.3 S.1 Nr.3 GWB).
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d) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs.3 S.1 Nr.4 GWB).
Quelle: OJS 2016/S 097-174646 (2016-05-18)