Sanierung, Umbau und Erweiterung der Werkstatt für behinderte Menschen der USE gGmbH, Eichbuschallee 4-6, 12437 Berlin

ipc Dr. Talkenberger GmbH

Die Werkstatt für behinderte Menschen am Standort Eichbuschallee befindet sich in einer ehemaligen Kindertagesstätte, die in den 1970er Jahren als Typenbau (Stahlbeton-Mischbauweise) errichtet wurde. Das Gebäude befindet sich in einem Wohngebiet im Ortsteil Plänterwald des Bezirkes Treptow-Köpenick und wird von den Straßen Eichbauschallee und Platanenweg erschlossen.
Vor ca. 6-8 Jahren wurden Teilsanierungen und Umbauten hinsichtlich Grundrissanpassungen vorgenommen. Insgesamt ist das Gebäude stark sanierungsbedürftig.
Das USE gGmbH beabsichtigt neben der erforderlichen Sanierung auch eine Erweiterung der Werkstatt. Die Zahl der Werkstattplätze soll von derzeit 120 auf 150 anwachsen.
Das Bestandgebäude gliedert sich in einen 2- und einen 1-geschossigen Gebäudeteil, welche miteinander über 2 Verbindungsgänge gekoppelt sind. Beide Gebäudeteile sind vollständig unterkellert.
Für das Projekt wurde bereits ein Planungskonzept für die Objektplanung (LPH 1/2 der HOAI 2013) erbracht. Dafür wurde am 31.3.2016 der Bauvorbescheid Nr. 2015/2270, mit der planungsrechtlichen Zustimmung erteilt.
In diesem Konzept ist es angedacht, beide Gebäuderiegel um ein Geschoss aufzustocken. Das 2-geschossige Gebäude erhält dabei eine südseitig zurückgestaffelte Aufstockung mit Terrassenbereichen zum Innenhof. Das Obergeschoss des rückseitigen Gebäudes wird über weitere Verbindungsgänge erschlossen. Der Innenhof soll überdacht werden und zum Mensabereich umgestaltet werden.
Die gesamten Um-, Aus- und Anbaumaßnahmen sind möglichst während des laufenden Betriebes auszuführen. Ggf. können Maßnahmen nur abschnittsweise erfolgen. Temporäre Auslagerungen sind ggf. möglich (auch auf dem Grundstück).
Folgende Erfordernisse sind umzusetzen:
— die bereichsweise Gestaltung wirtschaftlicherer Abläufe im bestehenden Grundriss (flächenmäßige Optimierung von Funktionszusammenhängen, Verbesserung der Arbeitsbedingungen);
— Erhöhung der räumlichen Qualität (Attraktivitätssteigerung, Anpassung der Raumzuschnitte);
— Vergrößerung und Zubau von Bereichen, wie z. B. Sozialräumen, entsprechend der Mitarbeiterentwicklung (durch Umbau bzw. Erweiterung durch Aufstockung);
— Erhöhung der Flexibilität der Nutzung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten;
— Sanierung von Dächern, Fassaden und Fenstern hinsichtlich aller bauphysikalischen Mindeststandards;
— Einbau einer Aufzuganlage zur behindertengerechten Erschließung der Obergeschosse;
— komplette Sanierung der Sanitärbereiche, Wand- und Bodenbeläge;
— TGA: komplette Erneuerung sämtlicher Installationen;
— Berücksichtigung des Raumprogramms für Werkstätten für Behinderte.
Die Zielplanung beinhaltet die Erweiterung und den Umbau u. a. folgender Bereiche:
— Küche für Selbst- und Fremdversorgung (15 Beschäftigte);
— Hauswirtschaft (15 Beschäftigte);
— Verwaltung (10 Beschäftigte);
— Montage, Konfektionierung (60 Beschäftigte);
— Garten- und Landschaftsbau (50 Beschäftigte).
Angaben bzgl. Fläche:
— Bestand: ca. 1 600 m² BGF;
— Neubau: ca. 1 750 m² BGF;
— Terrassenflächen: ca. 170 m².
Es ist vorgesehen, darauf aufbauend diese Planung abzugleichen, zu überarbeiten und die vollständigen Leistungen der Lph. 2-8 als Generalplanerleistungen zu erbringen.
Folgende Planungsleistungen sollen mit den Generalplanerleistungen erbracht werden: Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung.
Es handelt sich um einen Umbau, eine Erweiterung und Sanierung mit einem Leistungsvolumen für die KG 200-700 in Höhe von max. 4 200 000 EUR brutto (Kostenobergrenze).
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen gem. HOAI 2013 §§ 55 vor. Ein Anspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Mit den beschriebenen Leistungen soll sofort nach Auftragserteilung begonnen werden.
Die Ergebnisse der bisher erbrachten Planungsleistungen werden den qualifizierten Bietern nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbs zwecks Konzeptionserstellung bzw. in Vorbereitung auf das Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-07-21 Auftragsbekanntmachung
2016-12-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-07-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Für das Projekt wurde bereits ein Planungskonzept für die Objektplanung (Lph. 1/2 der HOAI 2013) erbracht. Dafür wurde am 31.3.2016 der Bauvorbescheid Nr. 2015/2270, mit der planungsrechtlichen Zustimmung erteilt.Es ist vorgesehen, darauf aufbauend diese Planung abzugleichen, zu überarbeiten und die vollständigen Leistungen der LPH 2-8 als Generalplanerleistungen zu erbringen.Folgende Planungsleistungen sollen mit den Generalplanerleistungen erbracht werden: Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung.Es handelt sich um einen Umbau, eine Erweiterung und Sanierung mit einem Leistungsvolumen für die KG 200-700 in Höhe von max. 4 200 000 EUR brutto (Kostenobergrenze).Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen gem. HOAI 2013 §§ 55 vor. Ein Anspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.Mit den beschriebenen Leistungen soll sofort nach Auftragserteilung begonnen werden.Die Ergebnisse der bisher erbrachten Planungsleistungen werden den qualifizierten Bietern nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbs zwecks Konzeptionserstellung bzw. in Vorbereitung auf das Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: ipc Dr. Talkenberger GmbH
Postanschrift: Schwedenstraße 14
Postleitzahl: 13357
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.u-s-e.org 🌏
E-Mail: use@ipc-talkenberger.de 📧
Telefon: +49 30405718746 📞
Fax: +49 30405718721 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-21 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 141-255865
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gemäß § 4a BDSG (natürliche Personen): Die vom Bewerber / Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung / des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber / Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung / des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Werkstatt für behinderte Menschen am Standort Eichbuschallee befindet sich in einer ehemaligen Kindertagesstätte, die in den 1970er Jahren als Typenbau (Stahlbeton-Mischbauweise) errichtet wurde. Das Gebäude befindet sich in einem Wohngebiet im Ortsteil Plänterwald des Bezirkes Treptow-Köpenick und wird von den Straßen Eichbauschallee und Platanenweg erschlossen.
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Vor ca. 6-8 Jahren wurden Teilsanierungen und Umbauten hinsichtlich Grundrissanpassungen vorgenommen. Insgesamt ist das Gebäude stark sanierungsbedürftig.
Das USE gGmbH beabsichtigt neben der erforderlichen Sanierung auch eine Erweiterung der Werkstatt. Die Zahl der Werkstattplätze soll von derzeit 120 auf 150 anwachsen.
Das Bestandgebäude gliedert sich in einen 2- und einen 1-geschossigen Gebäudeteil, welche miteinander über 2 Verbindungsgänge gekoppelt sind. Beide Gebäudeteile sind vollständig unterkellert.
Für das Projekt wurde bereits ein Planungskonzept für die Objektplanung (LPH 1/2 der HOAI 2013) erbracht. Dafür wurde am 31.3.2016 der Bauvorbescheid Nr. 2015/2270, mit der planungsrechtlichen Zustimmung erteilt.
In diesem Konzept ist es angedacht, beide Gebäuderiegel um ein Geschoss aufzustocken. Das 2-geschossige Gebäude erhält dabei eine südseitig zurückgestaffelte Aufstockung mit Terrassenbereichen zum Innenhof. Das Obergeschoss des rückseitigen Gebäudes wird über weitere Verbindungsgänge erschlossen. Der Innenhof soll überdacht werden und zum Mensabereich umgestaltet werden.
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Die gesamten Um-, Aus- und Anbaumaßnahmen sind möglichst während des laufenden Betriebes auszuführen. Ggf. können Maßnahmen nur abschnittsweise erfolgen. Temporäre Auslagerungen sind ggf. möglich (auch auf dem Grundstück).
Folgende Erfordernisse sind umzusetzen:
— die bereichsweise Gestaltung wirtschaftlicherer Abläufe im bestehenden Grundriss (flächenmäßige Optimierung von Funktionszusammenhängen, Verbesserung der Arbeitsbedingungen);
— Erhöhung der räumlichen Qualität (Attraktivitätssteigerung, Anpassung der Raumzuschnitte);
— Vergrößerung und Zubau von Bereichen, wie z. B. Sozialräumen, entsprechend der Mitarbeiterentwicklung (durch Umbau bzw. Erweiterung durch Aufstockung);
— Erhöhung der Flexibilität der Nutzung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten;
— Sanierung von Dächern, Fassaden und Fenstern hinsichtlich aller bauphysikalischen Mindeststandards;
— Einbau einer Aufzuganlage zur behindertengerechten Erschließung der Obergeschosse;
— komplette Sanierung der Sanitärbereiche, Wand- und Bodenbeläge;
— TGA: komplette Erneuerung sämtlicher Installationen;
— Berücksichtigung des Raumprogramms für Werkstätten für Behinderte.
Die Zielplanung beinhaltet die Erweiterung und den Umbau u. a. folgender Bereiche:
— Küche für Selbst- und Fremdversorgung (15 Beschäftigte);
— Hauswirtschaft (15 Beschäftigte);
— Verwaltung (10 Beschäftigte);
— Montage, Konfektionierung (60 Beschäftigte);
— Garten- und Landschaftsbau (50 Beschäftigte).
Angaben bzgl. Fläche:
— Bestand: ca. 1 600 m² BGF;
— Neubau: ca. 1 750 m² BGF;
— Terrassenflächen: ca. 170 m².
Es ist vorgesehen, darauf aufbauend diese Planung abzugleichen, zu überarbeiten und die vollständigen Leistungen der Lph. 2-8 als Generalplanerleistungen zu erbringen.
Folgende Planungsleistungen sollen mit den Generalplanerleistungen erbracht werden: Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung.
Es handelt sich um einen Umbau, eine Erweiterung und Sanierung mit einem Leistungsvolumen für die KG 200-700 in Höhe von max. 4 200 000 EUR brutto (Kostenobergrenze).
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen gem. HOAI 2013 §§ 55 vor. Ein Anspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Mit den beschriebenen Leistungen soll sofort nach Auftragserteilung begonnen werden.
Die Ergebnisse der bisher erbrachten Planungsleistungen werden den qualifizierten Bietern nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbs zwecks Konzeptionserstellung bzw. in Vorbereitung auf das Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.
Menge oder Umfang:
Für das Projekt wurde bereits ein Planungskonzept für die Objektplanung (Lph. 1/2 der HOAI 2013) erbracht. Dafür wurde am 31.3.2016 der Bauvorbescheid Nr. 2015/2270, mit der planungsrechtlichen Zustimmung erteilt.
Es ist vorgesehen, darauf aufbauend diese Planung abzugleichen, zu überarbeiten und die vollständigen Leistungen der LPH 2-8 als Generalplanerleistungen zu erbringen.
Folgende Planungsleistungen sollen mit den Generalplanerleistungen erbracht werden: Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung.
Es handelt sich um einen Umbau, eine Erweiterung und Sanierung mit einem Leistungsvolumen für die KG 200-700 in Höhe von max. 4 200 000 EUR brutto (Kostenobergrenze).
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen gem. HOAI 2013 §§ 55 vor. Ein Anspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Mit den beschriebenen Leistungen soll sofort nach Auftragserteilung begonnen werden.
Die Ergebnisse der bisher erbrachten Planungsleistungen werden den qualifizierten Bietern nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbs zwecks Konzeptionserstellung bzw. in Vorbereitung auf das Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Für die Auswahl der Bewerber werden die eingereichten Bewerbungsunterlagen zugrunde gelegt und anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise bewertet. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Nachweise und Erklärungen kurzfristig nachzufordern, die Bewerber können jedoch nicht darauf vertrauen. Alle Bewerber werden gleich behandelt. Teilnahmeanträge, denen die geforderten Nachweise und Erklärungen nicht, nicht vollständig oder nicht mit der geforderten Aktualität beigefügt sind und für die – nur im Falle einer entsprechenden Aufforderung – die geforderten Nachweise und Erklärungen auch nicht innerhalb der gesetzten Nachfrist nachgereicht werden, werden nicht gewertet.
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Mit den Teilnahmeanträgen ist das vollständig ausgefüllte Bewerberformblatt „Teilnahmewettbewerb“ einzureichen. Dieses ist vom Bewerber in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und zu unterzeichnen. Das ausgefüllte Bewerberformblatt ist der Bewerbung zusammenhängend und in herausnehmbarer Form beizufügen. Das Formblatt kann bei der unter I.1) genannten Stelle angefordert werden. Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig.
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Nachweise mit dem Zusatz „nicht älter als 6 Monate“ dürfen an dem unter IV.2.2) genannten Tag nicht älter als 6 Monate sein.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachlichen Bescheinigungen ist eine amtlich anerkannte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Folgende Nachweise sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
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1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf. Ist dem Heimatstaat der Person bzw. des Unternehmens ein Handelsregister nicht vorhanden, so genügt auch jede Eintragung in ein sonstiges Register, das über das Bestehen des Unternehmens oder der Firma Auskunft gibt und eine ähnliche Publizitätswirkung auslöst wie das Handelsregister.).
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2. Eigenerklärungen darüber, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 und § 124 GWB vorliegen.
3. Erklärung, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sach- und sonstige Schäden besteht oder im Falle des Zuschlages abgeschlossen wird.
4. Nachweis Berufsqualifikation: Zugelassen sind Architekten und Ingenieure. Die Anforderung ist erfüllt bei natürlichen Personen, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift Ihres Herkunftslandes berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekten, beratender Ingenieur, beratende Ingenieurin – bzw. Bauingenieur oder Bauingenieurin – zu führen und in entsprechender Fachrichtung ihr Studium erfolgreich absolviert haben.
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Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ gewährleistet ist. Die Nachweise sind vom Bewerber eigenverantwortlich und in deutscher Sprache zu führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsmäßigen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Aufgabe entsprechen. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Leistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter und der Verfasser der Arbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen oder Mehrfachteilnahmen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft führen zum Ausschluss aller Beteiligten. Die Teilnahmeberechtigung ist vom Bewerber eigenverantwortlich zu prüfen und in deutscher Sprache nachzuweisen. Bei Bewerbergemeinschaften: Nachweis für jedes Mitglied.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2013, 2014, 2015).
Bietergemeinschaften geben die Umsätze als Ganzes an, d. h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Gesamtumsätze für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2013, 2014,2015). Bietergemeinschaften geben die Umsätze als Ganzes an, d. h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Angaben zur Anzahl der Mitarbeiter im Unternehmen in den letzten 3 Jahren (2013, 2014, 2015).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis der Qualitätssicherung im Unternehmen:
— Fachliche Eignung (gem. § 46 VgV).
— Realisierte vergleichbare Projekte. Nachweis vergleichbarer (max. zwei) realisierter, öffentlicher Projekte des Büros, die in ihrer Größenordnung, Komplexität und den zu erbringenden Leistungen gemäß Aufgabenstellung mit dem Umbau, Sanierung und Erweiterung der Werkstatt für behinderte Menschen vergleichbar sind und im Jahr 2005 oder später, jedoch vor Auslobung der hiesigen Bekanntmachung, fertiggestellt wurden. Mindestens erbrachte Leistungsphasen: LP. 2-8.
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Realisierte beliebige Projekte. Nachweis (max. 2) realisierter Projekte des Büros mit Aufgabenstellung in vergleichbarer Größenordnung, welche im Jahr 2005 oder später, jedoch vor Auslobung der hiesigen Bekanntmachung, fertiggestellt wurden.
Mindestens erbrachte Leistungsphasen: LP. 2-8.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme über min. 3 000 000 EUR (Personenschäden) bzw. min. 3 000 000 EUR (sonstige Schäden) bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder die Zusage einer Versicherung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Deckung verfügbar sein wird, ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern ein Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird, hat diese gesamtschuldnerisch haftend mit einem von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft bevollmächtigten Vertreter anzubieten. Das Bewerberformblatt ist entsprechend auszufüllen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt / Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise als Architekt / Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7.9.2005 gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach- /Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllt.
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3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen nach Ziff. 1 und 2 erfüllen.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn Sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzungen nach Ziffern 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird (gemäß § 46 VgV).
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien: Gemäß § 51 VgV.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: ipc Dr. Talkenberger GmbH Bauprojektmanagement
Frau Birgit Zienteck

Referenz
Zusätzliche Informationen
Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gemäß § 4a BDSG (natürliche Personen):
Die vom Bewerber / Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung / des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber / Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung / des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Berlin – Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090138316 📞
Internetadresse: http://www.berlin.de/ 🌏
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber noch kein wirksamer Zuschlag erteilt wurde. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die betroffenen Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage seit der Absendung der Benachrichtigung verstrichen sind. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versandt, so verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
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Auf § 160 GWB (Einleitung, Antrag) wird ausdrücklich hingewiesen. Nach § 160 (3) ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 141-255865 (2016-07-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-12-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 247-452945
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 141-255865
ABl. S-Ausgabe: 247

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projekteinschätzung (35)
2. Aus dem Bewerbergspräch gewonnene Eindrücke hinsichtlich der Projektbearbeitung /Projektleitung (20)
3. Erwartete Qualität der Planungsleistung durch Präsentation einer vergleichbaren Planungsleistung (20)
4. Honorar (5)
5. Gesamteindruck (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-10-13 📅
Name: NITEC Gesellschaft für Planung Bauleitung und Projektsteuerung mbH
Postanschrift: Sophie-Charlotten-Straße 92
Postort: Berlin
Postleitzahl: 14059
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2016/S 247-452945 (2016-12-20)