Sanierung und Optimierung Schlammbehandlung Klärwerk Süd

Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Stadtentwässerungsbetrieb Abt. 67/8.3

Planung und Bauleitung zum Projekt Klärwerk Düsseldorf Süd (KWS): Sanierung und Optimierung Schlammbehandlung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-05-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Planung und Bauleitung zum Projekt Klärwerk Düsseldorf Süd (KWS): Sanierung und Optimierung Schlammbehandlung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Beratung und Konstruktionsberatung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Stadtentwässerungsbetrieb Abt. 67/8.3
Postanschrift: Auf'm Hennekamp 47
Postleitzahl: 40225
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.duesseldorf.de 🌏
E-Mail: david.trilling@duesseldorf.de 📧
Telefon: +49 2118993674 📞
Fax: +49 2118929282 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-154c958979a-18f78792b7c9e935 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-20 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-25 📅
Datum des Beginns: 2016-11-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 099-176748
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
Vertragsgrundlage: das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der jeweils gültigen Fassung, sowie die Allg. Vertragsbedingungen des Stadtentwässerungsbetriebes der Landeshauptstadt Düsseldorf für Verträge und die Ausführung von freiberuflichen Leistungen (AVB-Verträge). Weiterhin gelten die Bedingungen im Standardmustervertrag des SEBD.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Schlammbehandlung auf dem KWS wurde letztmalig in den 90er Jahren überarbeitet. Große Teile der technischen Einrichtungen sowie der Bautechnik stammen noch aus der Erstausrüstung in den 70er Jahren. Im Rahmen des Verfahrens sollen die bislang noch nicht sanierten Bereiche auf den Stand der Technik gebracht werden u eine verfahrenstechnische Optimierung der Anlage erfolgen.
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Insgesamt sollen die eng miteinander verzahnten Bereiche der Schlammbehandlung überplant u aufeinander abgestimmt werden. Hierzu zählen im Einzelnen:
— Mittelgerinne zur Verteilung auf die VK-Becken
Das Mittelgerinne liegt hinter der Mengenmessung (MID) des Zulaufs u dient der Verteilung des zulaufenden Abwassers auf die insgesamt 6 Vorklärbecken. Hierbei strömt das Abwasser zunächst in das Gerinne u verteilt sich anschließend über unterirdisch verlaufende Rohre auf die östliche und westliche Vorklärung. Zu Vermeidung von Schlammablagerungen ist eine Räumerbrücke installiert. Weiterhin ist auf dieser Brücke eine mitlaufende Umwälzeinrichtung installiert, um das Absetzen von Partikeln zu vermeiden. Die vorhandene Anlagentechnik ist störungsanfällig u soll daher durch eine neue ersetzt werden. Ziel ist es Ablagerungen in diesem Bereich zu verhindern.
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— Primärschlammabzug
Der in den Vorklärbecken anfallende Bodenschlamm wird mittels Kettenräumern kontinuierlich in die ebenfalls im Zulaufbereich der Vorklärbecken liegenden Schlammtrichter befördert u in Intervallen über das Primärschlammpumpwerk abgezogen. Hierzu befinden sich in den abgehenden Leitungen der Schlammtrichter mechanisch betriebene Abzugsschieber. Der Abzug erfolgt zeitgesteuert, wobei der Feststoffgehalt mittels TS-Sonden in den Rohrleitungen (hinter den Pumpen auf der Druckseite) überwacht wird. Der abgezogene Primärschlamm wird zurzeit ohne weitere Eindickung direkt in Umwälzleitungen der Faulbehälter gepumpt. Hierzu wurden in der Vergangenheit bereits mehrstufige Excenterschneckenpumpen verbaut. Insgesamt wird die Eindickung in den VK-Becken bereits als ausreichend bewertet. Es hat sich gezeigt, dass gegenüber der statischen Eindickung in den Primärschlammeindickern (2x 2 400 m
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— Schlammumwälzung und Schlammwärmtauscher
Der Bereich der Schlammumwälzung u Schlammwärmetauscher dienen der Aufnahme von Primärschlamm u maschinell eingedicktem Überschussschlamm, sowie der Beheizung der Faulbehälter. Bei der derzeitigen Betriebsweise wird im täglichen Wechsel jeweils einer von zwei Faulbehältern beschickt, umgewälzt u beheizt. Da das Klärwerk jedoch über insgesamt 3 Faulbehälter a 12.000 m
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— Maschinentechnische Sanierung der Faulbehälter 2 u 3
Im Rahmen vorhergehender Maßnahmen wurden Faulbehälter 1 u große Teile der Rohrleitungen im Medienkanal bereits ausgetauscht. Die Sanierung der Faulbehälter 2 u 3 steht jedoch noch aus u ist aufgrund der Erkenntnisse aus der Sanierung des Faulbehälters 1 dringend erforderlich. Zu erwähnen sind hier insbesondere die Rohrleitungen, Schraubenschaufler mit Zentralrohr, sowie die Armaturen im Bereich der Schlammtaschen.
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— Nutzung- und Sanierungskonzept der vorhandenen 6 Eindicker
Das Klärwerk verfügt derzeit über 6 Eindicker, welche unterschiedliche Funktionen haben. Eindicker 1 u 2 dienten bis vor kurzem der Voreindickung des abgezogenen Primärschlammes. Eindicker 3 als Prozesswasserspeicher, Eindicker 4 als statischer Eindicker für ÜSS. Die Eindicker 5 u 6 werden als Vorlage für die Schlammentwässerung genutzt. Im Rahmen der Planung sollen nun die Eindicker einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden bzw. Betriebsprobleme bei der jetzigen Nutzung behoben werden. Bei Nichtnutzung ist ebenfalls ein Stilllegungskonzept auszuarbeiten. Im Bereich der Eindicker sind die Rohrleitungen u das Pumpwerk zur Beschickung der Schlammentwässerung ebenfalls sanierungsbedürftig.
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— Entflechtung der erdverlegten Leitungen des Schlammabzuges aus den Kanälen Ost u West im Bereich vor dem Gebäude der SH1
Im Rahmen der derzeitigen Betriebsweise wird Überschussschlamm aus den Rücklaufschlammkanälen Ost u West im Freigefälle den Beschickungspumpen der Bandeindicker zugeführt. Aufgrund der Leitungsführung, welche teilweise unbekannt ist, besteht nicht die Möglichkeit gezielt zwischen der Ost u West-Seite zu selektieren.
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— Sanierung der Automatisierung der zuvor genannten Bereiche u verfahrenstechnische Konzeptionierung der Schlammbehandlung
Aufgrund der Umfangreichen Anpassungen der vergangenen Jahre u den Veränderungen durch die angedachte Optimierung ist ebenfalls die Automatisierungsebene zu überarbeiten u auf einen aktuellen Stand anzupassen. Insbesondere die Verknüpfung u Einbindung bereits umgesetzter Maßnahmen stellt eine besondere Herausforderung an die elektrotechnische Fachplanung dar.
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Inhalt der Leistung ist die Gesamtplanung des Schlammwegs vom Schlammabzug aus der Vorklärung u den Rücklaufschlammkanälen bis zur Übergabe an die Schlammentwässerung u der Trocknung. Die Anlage ist als Einheit mit Minimierung der Betriebskosten zu planen.
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Aufgrund der engen Verhältnisse in den Medienkanälen u der komplexen Zusammenhänge der einzelnen Anlagenkomponenten soll mit Hilfe einer 3D-CAD-System geplant werden.
Der Auftraggeber legt die HOAI für die Auftragsvergabe zugrunde. Sämtliche Besprechungen, Schriftverkehr, Absprachen oder Vertragsdefinitionen erfolgen in deutscher Sprache.
Folgende Leistungen werden vom Auftraggeber erbracht:
— Bodengutachten
— Geruchsgutachten
— Betongutachten
— Vermessung
— Prüfstatik inklusive Bewehrungsabnahme
— Gestellung eines SiGeKo
— weitere notwendige Gutachten hat der zukünftige Auftragnehmer nach Vertragsabschluss im Rahmen der Grundlagenermittlung zu benennen. Weiterhin sind mögliche Gutachter zu empfehlen u eine Leistungsbeschreibung zur Angebotsabfrage beim Gutachter ist zu erstellen.
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Der Auftragnehmer hat die notwendigen Unterlagen zur Einholung sämtlicher nach deutschem Recht erforderlicher Genehmigungen zu erstellen. Hierbei sind die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen durch den Auftragnehmer im Rahmen der Grundlagenplanung zusammenzustellen.
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Der Bewerber erkennt mit seiner Bewerbung für den Auftrag die hier vom SEBD festgelegten Grundlagen an.
Anforderungen für alle Leistungsbereiche:
Zu allen Leistungsphasen ist jeweils ein Erläuterungsbericht zu erstellen. Dieser muss entsprechend gegliedert sein u zu den Gliederungspunkten geeignete Beschreibungen enthalten.
Die Bearbeitung der Unterlagen durch den Auftragnehmer wird im erforderlichen Umfang u mit der gebotenen Qualität nach den einschlägigen Normen für die Erstellung der jeweiligen Unterlagen gefordert. Der Auftragnehmer hat die von ihm gefertigten Unterlagen als „Verfasser“ mit Angabe des Datums zu unterschreiben. Weiterhin gilt die Fachnorm Dokumentation, die beim SEBD eingesehen werden kann. Planungsgrundlage bildet neben den Erläuterungsberichten ein R&I-Fließbild nach ISO Standard. Die Normen DIN EN ISO 10628, DIN 2429, EN 62424 bzw. ISO 3511, DIN 19227-1 und DIN 19227-2 kommen zur Anwendung.
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Spezialisierung Grundleistung
— Im Rahmen der Vorplanung sollen insbesondere verfahrenstechnische Alternativen bzw. Anpassungen an der jetzigen Konzeptionierung u Fahrweise der zu überplanenden Bereiche untersucht werden.
Auflistung von Leistungen, die über den Leistungskatalog der HOAI samt deren Anlagen hinausgehen u besonders erwähnenswert sind:
— Schnittstellenengineering zu bis zu 3 parallel ablaufenden Projekten
— Zur Untersuchung der notwendigen Betonsanierung der Faulbehälter soll eine Leistungsbeschreibung für den Betongutachter erstellt werden. Im Leistungsverzeichnis sind die Untersuchungsdichte und -qualitäten detailliert zu beschrieben. Die Begleitung des Betongutachtens und der Einbezug in die Planung ist Aufgabe des Planers.
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— Überarbeitung der 3D-Scandateien u Überführung in eine 3D-Konstruktion, damit sie die Grundlage für die nachfolgende Planung dienen u als Planwerk genutzt werden können.
— Zusammenführung aller von den Bau- u Ausrüstungsfirmen erstellten Dokumentationen zu einer Gesamtdokumentation gemäß Fachnorm Dokumentation. Alle im Rahmen der Baumaßnahme erstellten Dokumentationen sind zu prüfen u in eine einzige Dokumentation fachübergreifend zusammenzuführen. Notwendige Planneuerstellung ist somit in dieser Leistung enthalten. Insofern soll nach Abschluss der Tätigkeit eine gemeinsame Dokumentation von z.B. Bautechnik u Maschinenaufstellungsplan übergeben werden. Die Ursprungsdokumente müssen zur Gewährleistungsprüfung in ihrer Abgabeform erhalten bleiben. Alle mit EPlan erstellten Dokumente bleiben hiervon unberührt.
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— Statistische Prüfung der Schaltpläne auf „as built“. Die Einzel- u Gesamtprüfung der Funktion u deren Übereinstimmung mit den Stromlauf- u Funktionsplänen erfolgt im Rahmen der Objektüberwachung nach Montageabschluss im Rahmen einer Funktionsprüfung.
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— Erarbeiten der Wartungsplanung u -organisation
— Erarbeiten optimierter Energiekonzepte im Bereich Wärmetauscher
— Prüfung u Erstellung/Fortschreibung Gefährdungsbeurteilung u Betriebsanweisungen
— Einbezug von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen in die Variantenanalyse. Die Personal-, Sach- und Betriebskosten sind für jede Variante darzustellen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 0.01 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Die Gesamtleistung wird als Einheit abgefragt, fixiert und in differenzierten Abrufen bestellt:
Abruf 1: Grundlagenplanung bis Genehmigungsentwurf,
Abruf 2: Ausführungsplanung bis Mitwirken bei der Vergabe,
Abruf 3: Rest.
Zusätzliche Informationen:
Vertragsgrundlage: das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der jeweils gültigen Fassung, sowie die Allg. Vertragsbedingungen des Stadtentwässerungsbetriebes der Landeshauptstadt Düsseldorf für Verträge und die Ausführung von freiberuflichen Leistungen (AVB-Verträge). Weiterhin gelten die Bedingungen im Standardmustervertrag des SEBD.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber hat nachzuweisen, dass er als beratender Ingenieur eigenverantwortlich und unabhängig arbeitet und dass er in der Liste der Ingenieurkammer eingetragen ist.
Es wird die Berufsqualifikation des „Beratenden Ingenieurs“ gefordert. Nach § 75 Absatz 2 Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV) wird jeder zugelassen, der nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ zu tragen oder nach der EG- Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ tätig werden könnte.
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Bewerben können sich einzelne Unternehmen oder Bietergemeinschaften. Bietergemeinschaften sind mit allen Teilnehmern zu benennen. Sofern Auftragsanteile an Unterauftragsnehmer vergeben werden sollen, ist dies im Auswahlverfahren anzugeben. Andernfalls ist eine Erklärung beizufügen, dass keine Leistungen an Unterauftragnehmer vergeben werden.
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Es sind bei geplanten Unteraufträgen folgende Punkte bereits im Bewerbungsverfahren anzugeben:
HOAI Teil 3 Abschnitt 3:
Erklärung, ob ein Subunterauftragnehmer eingeschaltet werden soll und wenn ja zusätzlich den Namen des Subunternehmers.
HOAI Teil 4 Abschnitt 1:
HOAI Teil 4 Abschnitt 2:
Bei Bewerbung durch eine Bietergemeinschaft sind die entsprechenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Bei der Nutzung von Subunternehmervergaben sind die entsprechenden Nachweise und Erklärungen für namentlich genannter Subunternehmer vorzulegen.
Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen.
Das für die Bearbeitung vorgesehene Projektteam aus dem Teilnahmewettbewerb ist verbindlich im nachfolgenden Verfahren zu nutzen. Eine Anpassung ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Für neue Projektteammitglieder sind zwingend und rechtzeitig vorher der Lebenslauf und die sonstigen zur Beurteilung der Qualität notwendigen Angaben zur Genehmigung durch den AG vorzulegen.
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Ausgeschlossen werden Bewerbungen, welche die in den Abschnitten III.1.1) bis 1.3) aufgelisteten Angaben nicht erbringen.
Weiterhin erfolgt ein Ausschluss, wenn die Bedingungen des GWB §§ 123 und 124 erfüllt sind.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden fehlende, unvollständige oder unverstandene Nachweise einmalig nachgefragt. Sollte innerhalb einer Frist von sechs Tagen keine ausreichende Antwort bzw. Darstellung erfolgen, wird der Bewerber ausgeschlossen.
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Im Rahmen des nachfolgenden Auftragsverfahrens sollen bis zu vier Bewerber um ein Angebot gebeten werden. Mit Einladung zum Auftragsverfahren werden ergänzende Unterlagen übergeben.
Bieter, sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit sie bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, sind verpflichtet, die gemäß §§ 4 und 18 des Tariftreue- und Vergabegeset-zes NRW (TVgG-NRW) vom 10.01.2012 geforderten Verpflichtungserklärungen abzugeben. Zudem ist die Verpflichtungserklärung gemäß § 19 TVgG-NRW vom Bieter abzugeben. Im Rahmen des Auf-tragsverfahrens werden fehlende, unvollständige oder unverstandene Nachweise einmalig nachgefragt. Sollte innerhalb einer Frist von sechs Tagen keine ausreichende Antwort bzw. Darstellung erfolgen, wird der Bieter von dem weiteren Verfahren ausgeschlossen. Hierzu werden die Formulare „Verpflichtungserklärung gemäß des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen – TVgG-NRW“ und „Verpflichtungserklärung nach §19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ verwendet.
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Weiterhin werden im Rahmen der Auftragsvergabe Verpflichtungserklärungen gem. § 1 Verpflichtungsgesetz von allen Beschäftigten, die unmittelbar an dem Auftrag beteiligt sind, erforderlich. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Verpflichtungsgesetz abzugeben. Die Vordrucke werden ebenfalls im Rahmen des Auftragsverfahrens übergeben.
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Der SEBD wird den Umfang der an Nachunternehmer vergebenen Leistungen bei der Bewertung der fachlichen Eignung nach §§ 42-49 und 75 VgV berücksichtigen.
Für den Bewerber (bei Bietergemeinschaften für jedes Einzelunternehmen) und für jeden namentlich benannten Nachunternehmer sind die im Folgenden angeführten Nachweise, Erklärungen und Unter-lagen gemäß §§ 42-49 und 75 VgV i. V. m. §§ 122-124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im Bewerbungsverfahren vollständig und in der dargestellten Reihenfolge beizufügen. Dies gilt ebenfalls für die Abschnitte III.1.2) bis 1.3):
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GWB § 122 Absatz 2
— Name Bieter mit vollständige Anschrift, Bürobeschreibung, ggf. Büroprospekt
GWB §§ 123-124 und VgV § 48
— Erklärung dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123-124 GWB vorliegen, ergänzt durch den Nachweis gemäß § 48 (4) VgV,
— Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 124 (2) GWB vorliegen,
d.h., keine Insolvenz, Liquidation, rechtskräftige Bestrafung zur berufsmäßigen Zuverlässigkeit, schwere Verfehlung, Zahlung Steuern falsche Erklärungen
GWB § 124 Absatz 1 Nr. 5 und VgV §46 Absatz 2
— Erklärung dass die Durchführung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt,
VgV § 46 Absatz 3 Nr. 10 u § 47
— Angaben zur Einschaltung von Subunternehmer über Art und Umfang der Einschaltung, Name des Subunternehmers, es gelten die gleichen Nachweise wie beim Bewerber selbst.
VgV §§ 46 Absatz 6, 47 Absatz 4
— Beschreibung der Bietergemeinschaft, Beschreibung der Mitglieder, Beschreibung der Haftungsverteilung inklusive Bietererklärung
VgV § 47 Absatz 3
— Für alle genannten Erfüllungsgehilfen ist eine Verpflichtungserklärung einzureichen.
VgV § 48 Absatz 8, 4 – als Nachweis wird verlangt:
— Nachweis Sozialversicherung über Krankenkasse oder vergleichbar nicht älter als 12 Monate
— Erklärung Finanzamt, Steuerberater oder gleichwertig nicht älter als 12 Monate
— Auszug aus dem Bundeszentralregister nicht älter als 6 Monate.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
VgV § 45 Absatz 4 Nr. 2
— Bankerklärung oder den Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung nicht älter als 12 Monate, Der Auftragnehmer muss mindestens über eine ständig aufrecht-zuerhaltende Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 22 Abs. 2 Ziff. 5 Baukammergesetz (BauKaG NRW) verfügen. Die Mindestdeckungssummen sind nach § 19 Abs. 2 DVO BauKG NRW für jeden Versicherungsfall anzusetzen. Sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung noch keine ausreichende Deckungssumme vorliegen, so ist durch die Versicherung zu bestätigen, dass im Auftragsfall die Deckungssumme erhöht wird.
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VgV § 45 Absatz 4 Nr. 4
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und den entsprechenden Umsatz, soweit er Dienstleistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
VgV § 46 Absatz 1
— Es ist im Rahmen einer Eigenerklärung nachzuweisen dass die generelle Ausstattung ausreichend ist, eine Datensicherung erfolgt und die Office-Schnittstellen und die GAEB-Schnittstellen bedient werden. Ergänzend ist darzustellen, wie die Erstellung und Nutzung des R&I als Hauptplanungsunterlage in der EDV umgesetzt wird. Wei-terhin ist nachzuweisen, dass die Planung und Baubegleitung mittels 3D-CAD bereits angewendet wird und daher auch hier bedient werden kann.
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VgV § 46 Absatz 3
— aktuelle Angabe zur technischen Leitung mit Hilfe von z.B. Organigramm,
— Beschäftigtenzahl der letzten drei Jahre
— Nachweis der Qualität: Detaillierte Darstellung der Qualitätssicherung des Anbieters, möglich über Auszug QM-Handbuch, ggf. ergänzt Zertifikat,
— Auszug aus der Ing-Kammer für den Geschäftsführer, bei mehreren Geschäftsführern muss die Mehrheit (>50 %) als Mitglied der Ingenieurkammer eingetragen sein,
— berufliche Qualität (technisch/fachlich) des Projektteams, Organisationsbeschreibung.
Für jedes Mitglied des für die Maßnahme vorgesehenen Projektteams sind folgende Angaben vorzulegen: Name, berufliche Qualifikation, Aufgabe im Projektteam, persönliche Referenzen bis zu 7 Jahren mit Detailangaben zur Bezeichnung des Projektes, dem Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Telefonnummer) und dem bearbeiteten Leistungsumfang (Leistungsphasen gemäß HOAI). Für den Projektleiter sind die entsprechenden Referenzen besonders zu kennzeichnen.
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— Darstellung des Projektleiters: beruflicher Qualität mit seiner persönlichen Projektleitungserfahrung, persönliche Referenzen bis zu 7 Jahren, Erfahrung bei kommunalen Klärwerken des Projektleiters und seines Vertreters Nachweis der Erfahrung im Zusammenwirken mit Genehmigungsbehörden des Projektleiters und seines Vertreters, wo diese als Projektleiter tätig waren. Es sind Referenzen vorzulegen, dass vergleichbare Bauvorhaben ausgeführt wurden.
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— Bestätigung zur Verfügbarkeit des eingesetzten Personals des gesamten Projektteams
— Büroreferenzen: Darüber hinaus sind für das Büro Referenzen über vergleichbare, in den letzten 7 Jahren ausgeführte Projekte, an denen auch das Projektteam in Teilen, ganz oder in angepasster Funktion mitgearbeitet hat, in einer tabellarischen Unterlage mit Angaben zur Bezeichnung des Projektes, dem Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Telefonnummer), dem Leistungsbild (Leistungsphasen gemäß HOAI) und dem Honorarumfang (getrennt nach Leistungsbildern) einzureichen. Ergänzend sind Projektbeschreibungen, Listen der Projektbearbeiter mit Kennzeichnung des Projektleiters und Auftraggeberbescheinigungen mit qualitativer Bewertung beizufügen:
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— bei Leistungen für öffentlichen Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellten oder beglaubigten Bescheinigung,
— bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftraggeber ausgestellte Bescheinigung, ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnehmer muss beratender Ingenieur gemäß Baukammerngesetz NRW sein und von der Ingenieurkammer zugelassen sein. Bei mehreren Geschäftsführern muss die Mehrheit als Mitglied der Ingenieurkammer eingetragen sein.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Zulässigkeit der Bewerbung;
— Umfang und Qualität der vom Bewerber angegebenen vergleichbaren Leistungen;
— Umfang und Qualität der vom Bewerber angegebenen technischen Ausrüstung;
— Anzahl und Qualifikation des vom Bewerber angegebenen Personals;
— Art und Zuverlässigkeit der Qualitätssicherung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität/Strukturierung möglicher Lösungsansätze
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Ermittlung von Kosten und deren Einhaltung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 7,50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Einhaltung von Terminen im Projekt
Präsentationstermin
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Kostenkriterium: Wirtschaftlichkeit des dargestellten Lösungskonzeptes
Gewichtung der Kosten: 15,00
Kostenkriterium: Gesamthonorar
Gewichtung der Kosten: 25,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: David Trilling
Internetadresse: www.duesseldorf.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-154c958979a-18f78792b7c9e935 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister – Rechtsamt – Submissionsstelle
Postanschrift: Brinckmannstraße 5, 3. Etage, Zimmer 3161
Telefon: +49 2118993902 📞
E-Mail: ausschreibungen@duesseldorf.de 📧
Fax: +49 2118929653 📠
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmewettbewerbsunterlagen sind ausschließlich elektronisch unter https://vergabe.duesseldorf.de abzurufen. Dazu ist eine einmalige kostenfreie Registrierung notwendig.
Die Einreichung des Teilnahmeantrages ist ausschließlich postalisch möglich, bitte nutzen Sie dazu das den Vergabeunterlagen beigefügte Umschlagmuster.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473055 📞
E-Mail: vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 2211472891 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluß oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
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Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 099-176748 (2016-05-20)