Stadtwerke Duisburg AG – Planung, Lieferung, schlüsselfertige Errichtung, Inbetriebnahme sowie das Mitwirken während der vorläufigen Betriebsübernahme eines Zweizonen-Fernwärmespeichers mit einem Volumen von ca. 45 000 m³

Stadtwerke Duisburg AG

Zur Entkopplung der Strom- und Fernwärmeerzeugung des HKW III der Stadtwerke Duisburg AG soll ein Zweizonen-Fernwärmespeicher mit einem Volumen von ca. 45 000 m errichtet werden. Damit soll die Erzeugung von Strom und Fernwärme optimiert werden. Der Fernwärmespeicher soll als atmosphärischer Speicher mit einer max. Speichertemperatur von 120 °C betrieben werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-18 Auftragsbekanntmachung
2016-12-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-03-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fernwärmekessel
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fernwärmekessel 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Duisburg AG
Postanschrift: Bungertstr. 27
Postleitzahl: 47053
Postort: Duisburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-duisburg.de 🌏
E-Mail: akelijenvan@dvv.de 📧
Telefon: +49 203604-2338 📞
Fax: +49 203604-3454 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-18 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 058-098575
ABl. S-Ausgabe: 58
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Deutschen Vergabeportal unter https://www.dtvp.de nach vorheriger, einmaliger und kostenloser Registrierung zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das oben genannte Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren, Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVYR6Y. Es werden keine Vergabeunterlagen in Papierform ausgegeben. A. Formale Vorgaben an die Bewerbung. 1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Für den Teilnahmeantrag ist Formblatt F9 (ab Seite 2) mit den unter Ziffer III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung eingescannt über den Projektraum der elektronischen Vergabeplattform (https://www.dtvp.de, dort im Bereich „Teilnahmeanträge“) bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin an den Auftraggeber zu übermitteln. Bewerber werden darauf hingewiesen, dass die Übermittlung von elektronischen Teilnahmeanträgen abhängig von der Dateigröße und der Übertragungsgeschwindigkeit abhängt und daher ein ausreichender Zeitpuffer einzukalkulieren ist. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht ausreichend. 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. 3. Unter „aktuell“ in Ziffer III.2) wird verstanden, dass das Ausstellungsdatum der jeweiligen Drittbescheinigung (z. B. Handelsregisterauszug) nicht älter als sechs Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. 4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Bescheinigungen Dritter (Drittbescheinigungen) entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern. 5. Ausländische Bewerber sind angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument bzw. eine Drittbescheinigung nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 6. Fragen sind ausschließlich über das o. g. Vergabeportal bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten. 7. Im Falle der Kontaktaufnahme zu der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle sind auf Seiten des Bewerbers entsprechende Ansprechpartner mit Kontaktdaten (inkl. E-Mail-Adresse) anzugeben. 8. Die Auftraggeberin ist an das Tariftreue- und Vergabegesetz NRW gebunden. In der Folge haben Bewerber/Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Erklärungen a) zur Tariftreue / Mindestlohn gem. § 4 TVgG-NRW mit dem Angebot, b) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Abschluss gemäß § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i. S. d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW) mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Weiter haben die Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, mit dem Angebot die nach dem TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen c) zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen i. S. d. § 18 TVgG-NRW, d) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie e) zur Ausführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. 9. Das Verfahren wird ausschließlich in deutscher Sprache geführt. Jeder Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft erklärt sich daher mit dem Teilnahmeantrag damit einverstanden, dass Angebot, Schriftverkehr, Abwicklung und Dokumentation ausschließlich in deutscher Sprache erfolgen werden. B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt: 1. Formale Prüfung. Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt. 2. Inhaltliche Eignungsprüfung. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen, insbesondere mit Bezug zu den Angaben unter III.2.3) Nr. 10 (Referenzen), grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Nur geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften werden für das weitere Angebotsverfahren zugelassen. C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe. Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können. 1. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers. 2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Erteilung und des Fortbestehens öffentlich-rechtlicher Genehmigungen, einschließlich der beihilferechtlichen Genehmigung des KWK-G 2016 durch die EU-Kommission. 3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen, gegebenenfalls unter Betrachtung des Gesamtprojektes. 4. Die Auftraggeberin behält sich vor, sowohl den Vertragsschluss (einschließlich Angebotsbindefristen) als auch/oder die Ausführungszeiten zeitlich und inhaltlich an das Vorliegen endgültiger rechtskräftiger öffentlich-rechtlicher Genehmigungen und der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsgremien des Auftraggebers anzupassen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Entkopplung der Strom- und Fernwärmeerzeugung des HKW III der Stadtwerke Duisburg AG soll ein Zweizonen-Fernwärmespeicher mit einem Volumen von ca. 45 000 m
Der Fernwärmespeicher ist mit allen Nebengewerken und Nebenanlagen wie Bodenplatte, Polsterdampfanlage, Inneneinbauten mit schwimmender Düse zur Gewährleistung einer max. Trennschicht von 1,5 m zu liefern.
Weiterhin sind neue Netzvorlaufpumpen, Netzrücklaufpumpen, Erzeugerkreis- und Beimischpumpen inkl. der verbindenden Rohrleitungen und Armaturen zu liefern und zu montieren. Die Anlage ist in das vorhandene Fernwärmesystem des HKW III der Stadtwerke Duisburg AG einzubinden. Alle erforderlichen elektro- und leittechnischen Anlagen sind mitzuliefern. Die Anlage ist in das Überwachungs- und Leitsystem im Leitstand des HKW III (Siemens T3000) einzubinden. Die erforderlichen bautechnischen Maßnahmen, wie Pumpengebäude, Fundament-, Schal-, Betonarbeiten, Bühnen, Treppen, Lüftungsanlagen sind komplett zu liefern.
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Zum Lieferumfang gehört die Planung, die Lieferung, die schlüsselfertige Errichtung, die Inbetriebnahme einer den Anforderungen gerecht werdenden Anlage sowie das Mitwirken während der vorläufigen Betriebsübernahme. Neben der Speicherung von Fernwärme hat der Speicher auch die Netzdruckhaltung und den Ausgleich von Netzwasserverlusten als Aufgabe.
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Beschreibung der Optionen: Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Referenznummer: Stadtwerke Duisburg AG - Fernwärmespeicher
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Duisburg-Wanheim,
Wanheimer Straße 445,
47249 Duisburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Erklärungen beizubringen. Die Unterlagen sind im Original einzureichen, soweit nicht nachfolgend ausdrücklich die Vorlage einer nicht beglaubigten Kopie gestattet wird. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern. Die Bewerber haben jedoch keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Die Nachreichung hat innerhalb von 5 Kalendertagen zu erfolgen. Außerdem behält sich die Vergabestelle vor, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine persönliche Vorstellung oder eine Besichtigung besteht nicht.
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Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrages sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen, einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht (im Original) vorzulegen (Bewerbergemeinschaftserklärung – Formblatt F5). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Ziffer III.2.1) (1) bis (6) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; dies gilt ebenso für die Unterlagen nach Ziffer III.2.2) (7) und (8). Die übrigen Eignungsunterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden, soweit sich nicht etwas anderes aus der Bekanntmachung ergibt.
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Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, gemäß § 20 Abs. 3 SektVO zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Ziffern III.2.2) und III.2.3) der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen (Verzeichnis Nach-/Drittunternehmerleistungen – Formblatt F6) und die unter Ziffern III.2.2) und III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Ziffer III.2.1) Nr. (1), (2) sowie (5) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von den benannten Dritten beizubringen. Auf Verlangen legt der Bewerber Erklärungen der benannten Dritten vor, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann.
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Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen -, muss die Benennung der Unterauftragnehmer erst mit Angebotsabgabe erfolgen (Verzeichnis Nachunternehmerleistungen – Formblatt F6). Zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue dieser Unterauftragnehmer sind die unter Ziffer III.2.1) Nr. (1) und (2) aufgeführten Unterlagen für diese erst mit Angebotsabgabe vorzulegen. Eine Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Ziffer III.2.1) Nr. (1) und (2) für diese, ist im Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
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Ferner sind Erklärungen der Unterauftragnehmer, soweit sich der Bewerber nicht auf deren Leistungsfähigkeit und / oder Fachkunde beruft, mit Angebotsabgabe vorzulegen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber / Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann. Eine Vorlage der Verpflichtungserklärungen für solche Nachunternehmer bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht erforderlich.
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Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
Insbesondere sind die nachfolgende Unterlagen bzw. Erklärungen einzureichen:
(1) Darstellung des Unternehmens inklusive vollständiger und detaillierter Eignerstruktur des gesamten Unternehmens/der Konzerngesellschaft,
(2) Aktueller Handelsregisterauszug (Kopie genügt). Falls es sich beim Bewerber um eine Konzerngesellschaft handelt und dieser sich auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Muttergesellschaft berufen will, zusätzlich ein aktueller Handelsregisterauszug der Muttergesellschaft,
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(3) Bewerbergemeinschaftserklärung (sofern beabsichtigt), Formblatt F5,
(4) Verzeichnis Nachunternehmerleistungen, Formblatt F6,
(5) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO, § 16 Abs. 5 TVgG-NRW, § 7 TVgG-NRW, § 21 SchwarzArbG sowie § 21 AEntG, Formblatt F7,
(6) Antiterrorerklärung, Formblatt F8.
Für die Vorlage der Eigenerklärungen sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle zu verwenden. Die Vordrucke werden ausschließlich elektronisch auf dem Deutschen Vergabeportal unter https://www.dtvp.de nach vorheriger, einmaliger und kostenloser Registrierung zur Verfügung gestellt.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(7) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Kraftwerks- und Anlagenbau (jeweils netto ohne Umsatzsteuer), jeweils in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Als Mindestumsatz im Kraftwerks- und Anlagenbau wird ein Jahresumsatz von jeweils 20 000 000 EUR netto ohne Umsatzsteuer pro Geschäftsjahr in den letzten 5 Jahren gefordert, Formblatt F2
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(8) Erklärung zu den aktuell und in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten allgemein sowie im bewerbungsspezifischen Bereich, Formblatt F3.
(9) Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine projektbezogene Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von 20 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, Umwelt- und Gewässerschäden sowie Deckung der Risiken aus dem Umgang mit gefährlichen Stoffen je Versicherungsjahr auf erstes Anfordern des Auftraggebers, abzuschließen, Formblatt F4
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Für die Vorlage der Eigenerklärungen sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle zu verwenden. Die Vordrucke werden ausschließlich elektronisch auf dem Deutschen Vergabeportal unter https://www.dtvp.de nach vorheriger, einmaliger und kostenloser Registrierung zur Verfügung gestellt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(10) Referenzangaben (Formblatt F1a und F1b)
(10.1) Es sind mindestens 2 (zwei) Referenzen über Leistungen im Bau von Wärmespeichern als atmosphärische Behälter einzureichen, die möglichst konkrete Angaben zu den folgenden Punkten enthalten:
— Speichermedium im Speicher,
— Speicherbauart Ein-/Zweizonenspeicher,
— max. Speichertemperatur,
— Errichtungsort,
— Aufnahmezeitpunkt des kommerziellen Betriebs,
— Projektbeschreibung mit technischen Hauptdaten und insbesondere Angabe zum Volumen des Speicherbehältnis, zu Einbauten, die eine maximale Trennschicht von 1,5 m gewährleisten, sowie zur Verwendung einer schwimmenden Düse nach System Hedbäck oder gleichwertig,
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— Darstellung der Projektvolumen (Auftragsvolumen),
— Hauptleistungsinhalte des Bewerbers (d. h. Lieferumfang),
— Ausführungsbeginn und Ende der Leistung,
— Anzahl der dort beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers,
— Nennung der Verantwortlichen auf Seiten des Bewerbers und auf Seiten des Referenzauftraggebers,
— Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers.
Es werden nur Referenzen als vergleichbar angesehen, die die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
(a) Flüssigkeit als Speichermedium im Speicher,
(b) Errichtung im Wirtschaftsraum der Europäischen Union,
(c) Aufnahmezeitpunkt des kommerziellen Betriebs vor Versand dieser Bekanntmachung und
(d) Atmosphärischer Speicher als Einzelbehälter mit einem Volumen von mindestens 6 500 m
Um Einreichung von Referenzschreiben der Auftraggeber, sofern vorhanden, wird gebeten.
(10.2) Von den Referenzen, die die Mindestanforderungen nach (10.1) erfüllen, muss mindestens eine Referenz, bei Bewerbergemeinschaften durch die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gemeinsam erbracht, Leistungen im Bau von Wärmespeichern betreffen, bei der folgende Anforderungen in einem Projekt realisiert wurden:
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(a) Zweizonenspeicher mit einer Speichertemperatur >100°C,
(b) Einbauten, die eine maximale Trennschicht von 1,5 m gewährleisten und
(c) Verwendung einer schwimmenden Düse nach System Hedbäck o. gleichwertig.
(10.3) Es sind zusätzlich Referenzen über die Ausführung von mindestens drei Generalunternehmer-Aufträgen mit einem Auftragsvolumen von mindestens 5 000 000 EUR netto ohne Umsatzsteuer im Anlagenbau (Bereich Kraftwerks- oder Fernwärmetechnik) mit dem Lieferumfang Baulos, Verfahrens- und Maschinentechnik, Elektro- und Leittechnik sowie Inbetriebnahme der Gesamtanlage zu erbringen (Mindestanforderung); bei Bewerbergemeinschaften muss davon mindestens ein Generalunternehmer-Auftrag gemeinsam durch die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erbracht worden sein.
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Zur Einreichung der Referenzen sind die entsprechenden Vordrucke der Vergabestelle zu verwenden. Die Vordrucke werden ausschließlich elektronisch auf dem Deutschen Vergabeportal unter https://www.dtvp.de nach vorheriger, einmaliger und kostenloser Registrierung zur Verfügung gestellt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Bedingungen für die Auftragsdurchführung ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen, die denjenigen Bewerbern zur Verfügung gestellt werden, die sich in diesem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb qualifiziert haben.
Die Auftraggeberin ist zur Einhaltung der Vorschriften des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) und damit zur Einholung entsprechender Erklärungen und Nachweise mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe verpflichtet.
Die Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erhalten die einschlägigen Vordrucke zum TVgG-NRW (§§ 4, 18 und 19 TVgG-NRW) im Rahmen der Vergabeunterlagen.

Verfahren
Datum der Angebotseröffnung: 2016-04-20 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Herrn van Akelijen
Name: Deutsches Vergabeportal, siehe Ziffer VI.3)
URL für weitere Informationen: https://www.dtvp.de 🌏
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.dtvp.de/Center/ 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Telefon: +49 211/475-0 📞
Fax: +49 221/1472891 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als „unverzüglich“ im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von zehn Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
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Quelle: OJS 2016/S 058-098575 (2016-03-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2015-03 SWDU
Kurze Beschreibung:
Planung, Lieferung, schlüsselfertige Errichtung, Inbetriebnahme sowie das Mitwirken während der vorläufigen Betriebsübernahme eines Zweizonen-Fernwärmespeichers mit einem Volumen von ca. 45.000 m
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Duisburg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Bungertstraße 27
Kontakt
E-Mail: saffran@dvv.de 📧
Telefon: +49 203604-3760 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 249-458954
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 058-098575
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPSYDBYEJB.

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadtwerke Duisburg AG; Wanheimer Straße 445; 47249; Duisburg.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-12-21 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB a.F. mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als „unverzüglich“ im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB a.F., die innerhalb von zehn Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
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Quelle: OJS 2016/S 249-458954 (2016-12-22)