Stahlbauarbeiten, Vergabenummer H 100-16 Pe, Projekt: HU IRIS, Umbau und Erweiterung fürForschungsbau Hybridsysteme

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

In Berlin Adlershof, soll zwischen zwei Bestandsgebäuden, (Haus 1 und Haus 2), ein teilweise unterkellerter Erweiterungsneubau errichtet werden. An die drei bis viergeschossigen Bestandsgebäude schließt durch jeweils eine Gebäudefuge getrennt der dreigeschossige Neubau mit nahezu rechteckigem Grundriss an. Erschlossen wird das Gebäude im Erdgeschoss über einen Haupteingang mit Foyer. Die Geschosse sind durch einen Aufzug und durch Übergänge in den jeweiligen Geschossen zum Bestand erreichbar. Die Abmessungen des Neubaus betragen B/L/H ca. 38,0 / 44,0 / 12,02 bzw. 14,57 m. Die teilweise Unterkellerung erstreckt sich nordseitig über eine Gebäudeachse (zwischen Achsen 6+7/E-M) und im Bereich des Aufzugs (Achsen 7-9/D-G). Nach Norden hin wird das Untergeschoss durch einen nicht überbauten Baukörper (vollständig vom Erdreich überdeckt) mit den Grundrissabmessungen von B/L/H ca. 34,5 / 21,5 / 4,10 m erweitert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-10-27 Auftragsbekanntmachung
2017-03-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-10-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Universitätsgebäude
Referenznummer: H 100-16 Pe
Kurze Beschreibung:
In Berlin Adlershof, soll zwischen zwei Bestandsgebäuden, (Haus 1 und Haus 2), ein teilweise unterkellerter Erweiterungsneubau errichtet werden. An die drei bis viergeschossigen Bestandsgebäude schließt durch jeweils eine Gebäudefuge getrennt der dreigeschossige Neubau mit nahezu rechteckigem Grundriss an. Erschlossen wird das Gebäude im Erdgeschoss über einen Haupteingang mit Foyer. Die Geschosse sind durch einen Aufzug und durch Übergänge in den jeweiligen Geschossen zum Bestand erreichbar. Die Abmessungen des Neubaus betragen B/L/H ca. 38,0 / 44,0 / 12,02 bzw. 14,57 m. Die teilweise Unterkellerung erstreckt sich nordseitig über eine Gebäudeachse (zwischen Achsen 6+7/E-M) und im Bereich des Aufzugs (Achsen 7-9/D-G). Nach Norden hin wird das Untergeschoss durch einen nicht überbauten Baukörper (vollständig vom Erdreich überdeckt) mit den Grundrissabmessungen von B/L/H ca. 34,5 / 21,5 / 4,10 m erweitert.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Universitätsgebäude 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten für Forschungsgebäude 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
E-Mail: vergabe-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 30901393936 📞
Fax: +49 30901393931 📠
URL der Dokumente: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/81810 🌏
URL der Teilnahme: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-27 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-29 📅
Datum des Beginns: 2017-05-15 📅
Datum des Endes: 2017-07-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 210-380378
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 189-342020
ABl. S-Ausgabe: 210
Zusätzliche Informationen
Bei der Öffnung und Verlesung der Angebote sind nur Vertreter des Auftraggebers zulässig (keine öffentliche Verlesung).

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Stahlbauarbeiten Technikzentrale
Das Dach der Technikzentrale im 2. OG ist als Stahldach mit Trapezprofilen ausgebildet
und auf Stahlrahmen (Riegel + Stützen) aufgelegt bzw. an die umfassenden
Stahlbetonwände angedübelt.
Stahlbauarbeiten Nebengebäude
Die Einhausung des Nebengebäudes (Lager- und Müllraumes) erfolgt in Stahlbauweise. Das Stahldach wird mit Trapezprofilen ausgebildet und auf Stahlriegel aufgelegt bzw. an Stahlbetonwände
angedübelt.
— 51,0 t Stahl S235 JR für Technikzentrale
— 7,0 t Stahl S235 JR für Nebengebädue
— 775 m2 Stahltrapezprofil.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Zum Großen Windkanal 2/6, 12489 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.1.1.1) Der Nachweis umfasst:
— die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes.
III.1.1.2) Nachweisführung zur Eignung:
Die Eignung kann durch Eintragung im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) oder in die Liste desVereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachgewiesen oder durchEigenerklärung gem. Formblatt V 124.H F (Eigenerklärung zur Eignung) vorläufig nachgewiesen werden. DasFormblatt V 124.H F (Eigenerklärung zur Eignung) wird den Vergabeunterlagen beigefügt und ist unter https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124hf/index abrufbar.
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Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereichtwerden.
Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten oder nicht im ULV eingetragenen Unternehmens in dieengere Wahl, sind die im Formblatt V 124.H F angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagennach Aufforderung vorzulegen. Gelangt das Angebot eines präqualifizierten oder im ULV eingetragenenUnternehmens in die engere Wahl, hat das Unternehmen zusätzlich die auf Seite 1 des Formblattes V 124.HF angegebenen konkret auftragsbezogenen Bescheinigungen zum Umsatz und zu den Referenzen innerhalbvon 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen, soweit die Prüfung der Vergabestelle ergibt, dass die imPräqualifikationsverzeichnis oder im ULV hinterlegten Unterlagen die beschriebenen Anforderungen qualitativund/oder quantitativ nicht oder nicht ausreichend belegen. Durch ausländische Unternehmen sind gleichwertigeBescheinigungen vorzulegen.
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Stützt sich ein Bewerber / Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen, ist die jeweiligeNummer im ULV oder im Präqualifikationsverzeichnis oder sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäßdem Formblatt V 124.H F oder der EEE auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.Werden die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 6d EU Absatz 1 VOB/A in Anspruch genommen,so muss gemäß § 6d EU Absatz 3 VOB/A die Nachweisführung entsprechend der in den Punkten III.1.1.1),III.1.2.1), III.1.3.1) und VI.3.1) geforderten Nachweise auch für diese Unternehmen erfolgen.
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Gemäß § 6d EU Absatz 1 Satz 5 VOB/A hat der Bieter die Möglichkeit, andere Unternehmen, derenKapazitäten der Bieter in Anspruch genommen hat, einmal zu ersetzten, wenn dieses Unternehmeneinschlägige Eignungsanforderung nicht erfüllt oder bei dem Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Absatz 1 bis 5VOB/A vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.1.2.1) Der Nachweis umfasst:
— eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistungvergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführtenAufträgen. Gibt der Bieter in seinem eingereichten Angebot eine Erklärung ab, dass er im Falle der Auftragserteilung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden wird, ist sicherzustellen, dass alle Mitglieder derBieter-/Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haften und ein bevollmächtigter Vertreter bestimmt wird.
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III.1.2.2) Nachweisführung zur Eignung:
siehe Pkt. III.1.1.2).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.1.3.1) Der Nachweis umfasst:
— Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, diemit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, wobei für die wichtigsten Bauleistungen Bescheinigungenüber die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis beizufügen sind.
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— Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich
beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal;
— Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen an andere Unternehmen vergeben werden sollen.
III.1.3.2) Nachweisführung zur Eignung:
siehe Pkt. III.1.1.2).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Ausführung von geschweißten Bauteilen, Tragwerken und Bauwerken auf der Baustelle:
— Nachweis der Herstellerqualifikation gemäß DIN 18800-7, Ausführungsklasse EXC3 oder gleichwertig
Herstellung von Bauteilen aus Stahl:
— Schweißzertifikat nach DIN EN 1090-2, Ausführungsklasse EXC3 oder gleichwertig
Die Gleichwertigkeit ist jeweils nachzuweisen.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-02-04 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-12-06 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00
Ort des Eröffnungstermins: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin.
Zusätzliche Informationen:
Bei der Öffnung und Verlesung der Angebote sind nur Vertreter des Auftraggebers zulässig
(keine öffentliche Verlesung).

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: V M 1
Adresse des Käuferprofils: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/81810 🌏
Postanschrift: Württembergische Straße 6
Kontaktperson: V M 1-9
Telefon: +49 30901393166 📞
Fax: +49 30901393936 📠
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.vergabeplattform.berlin.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
VI.3.1) Es werden folgende Erklärungen für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/Averlangt:
— dass keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit des Bieters in Frage stellt,
— dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist, bzw. ob ein Insolvenzverfahren über das Vermögen desUnternehmens oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung einessolchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidationbefindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat. Es wird gemäß § 6e EU VOB/A der Nachweis verlangt, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zurZahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist.
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VI.3.2) Nachweisführung zur Eignung:
siehe Pkt. III.1.1.2)
VI.3.3) Sonstiges:
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus demGewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertigeBescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine eventuelle Eintragung des Bieters imKorruptionsregister des Landes Berlin abfragen. Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus undzur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27. Mai 2002, 753/2011 vom 1. August 2011 sowie2580/2001 vom 27. Dezember 2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten (www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen.
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VI.3.4) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Die Bewerbung und der Erhalt der Vergabeunterlagen sind über die Vergabeplattform des Landes Berlin unterwww.vergabe.berlin.de möglich. Die Vergabeunterlagen werden gemäß § 12a EU Absatz 1 VOB/A ab dem Tag der Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung oder dem Tag der Aufforderung zur Interessensbestätigung unentgeltlich und vollständig als PDF-Dokumente auf den Plattformen angeboten.
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Die Einreichung/Abgabe der Angebote kann wahlweise elektronisch in Textform oder elektronisch mit qualifizierter/fortgeschrittener Signatur erfolgen. Für den Erhalt der elektronischen bearbeitbarenVergabeunterlagen ist eine einmalige, kostenlose Registrierung auf der Internetseite http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/ notwendig, wenn der Bewerber nichtbereits registriert ist. Nach der erfolgreichen Registrierung kann mit dem selbstvergebenen Benutzer-Logindie sofortige Nutzung der Funktionen wie der Download der Unterlagen und die Einstellung elektronischerAngebote erfolgen.
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Achtung: Die Angebotsabgabe zu dieser Ausschreibung ist nur in elektronischer Form zulässig.
Schriftlich eingereichte Angebote werden ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie, dass alle Bewerber/Bieter eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren
wie z. B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten
Bieterfragen durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen.
Die Frist für rechtzeitig beantragte Auskünfte über die Vergabeunterlagen gemäß § 12a EU Absatz 3 VOB/A
endet am 28.11.2016 / 8:00 Uhr.
Angabe zu den Einzelfristen – siehe auch Vergabeunterlagen, Formular V 214.HF:
— Fertigstellung Montage Stahlstützen Technikzentrale+Nebengebäude Dauer: 17 Werktage ab Baubeginn;
— Fertigstellung Montage Stahldachkonstruktion inkl. Trapezblech Technikzentrale+Nebengebäude Dauer: 51 Werktage ab Baubeginn
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter sowie Bewerber eine entsprechende
Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige
Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str.105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
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innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
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Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 210-380378 (2016-10-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In Berlin Adlershof, soll zwischen 2 Bestandsgebäuden, (Haus 1 und Haus 2), ein teilweise unterkellerter Erweiterungsneubau errichtet werden. An die drei bis viergeschossigen Bestandsgebäude schließt durch jeweils eine Gebäudefuge getrennt der dreigeschossige Neubau mit nahezu rechteckigem Grundriss an. Erschlossen wird das Gebäude im Erdgeschoss über einen Haupteingang mit Foyer. Die Geschosse sind durch einen Aufzug und durch Übergänge in den jeweiligen Geschossen zum Bestand erreichbar. Die Abmessungendes Neubaus betragen B/L/H ca. 38 / 44 / 12,02 bzw. 14,57 m. Die teilweise Unterkellerung erstreckt sich nordseitig über eine Gebäudeachse (zwischen Achsen 6+7/E-M) und im Bereich des Aufzugs (Achsen 7-9/D-G). Nach Norden hin wird das Untergeschoss durch einen nicht überbauten Baukörper (vollständig vom Erdreich überdeckt) mit den Grundrissabmessungen von B/L/H ca. 34,5 / 21,5 / 4,10 m erweitert.
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Gesamtwert des Auftrags: 187049.36 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt/Wohnen
Postanschrift: Württembergische Straße 6

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 063-117691
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 210-380378
ABl. S-Ausgabe: 63

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Stahlbauarbeiten Technikzentrale.
Stahlbauarbeiten Nebengebäude.
— 51 t Stahl S235 JR für Technikzentrale;
— 7 t Stahl S235 JR für Nebengebädue;
— 775 m

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-01-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der
zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB
den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt
der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet
ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages
hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder
ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und
Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden
ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135
GWB).
Quelle: OJS 2017/S 063-117691 (2017-03-28)