Stationssanierung im Altbau und Erneuerung der Brandmeldeanlage
St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof GmbH
Siehe Ziff. II.1.1) sowie
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-12.
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Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2016-09-12 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2016-09-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof GmbH
Postanschrift: Wüsthoffstr. 15
Postleitzahl: 12101
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.elisabeth-vinzenz.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@kondius.com 📧
Telefon: +49 307720649-0 📞
Fax: +49 307720649-99 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-12 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 180-323798
ABl. S-Ausgabe: 180
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Optionen: Die Vergabe erfolgt entsprechend den Festlegungen der A-Bau Berlin in Stufen.
Dauer: 30 Monate
Referenznummer: Sjk_gp_bma
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Hazirovic
Name: Kondius AG
Postanschrift: Königsberger Str. 24
Postleitzahl: 12207
URL der Dokumente: http://ausschreibung.kondius.com 🌏
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Sjk_gp_bma
Zusätzliche Informationen
Quelle: OJS 2016/S 180-323798 (2016-09-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Generalplanerleistungen, siehe Ziff. II.1.5) Beschreibung/Gegenstand des Auftrags.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof GmbH
Postanschrift: Wüsthoffstr. 15
Postleitzahl: 12101
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.elisabeth-vinzenz.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@kondius.com 📧
Telefon: +49 307720649-0 📞
Fax: +49 307720649-99 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-12 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 180-323798
ABl. S-Ausgabe: 180
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen als Formularvordruck bei der unter Anhang A II) genannten Adresse zum Download zur Verfügung.
Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen zu senden an: Kondius AG, Königsberger Str. 24, 12207 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist zu den Geschäftszeiten Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Der Teilnahmeantrag muss in deutscher Sprache verfasst werden. Bei ausländischen Bewerben sind gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über die unter Anhang A I) genannte Kontaktstelle auf schriftlicher Anforderung, d.h. per E-Mail, Fax oder Brief, erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, sämtlichen Bewerbern online (mit Holpflicht der Bewerber) zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Siehe Ziff. II.1.1) sowie
Für das St. Joseph Krankenhaus in Berlin Tempelhof soll in 2 Teilmaßnahmen eine Sanierung einer Station im Altbau als auch die veraltete Brandmeldeanlage erneuert werden.
1. Teilmaßnahme:
Die erste Teilmaßnahme bezieht sich auf eine Erneuerung des Brandmeldesystems. Im Bereich der Detektionssysteme des St. Joseph Krankenhauses sind zwei verschiedene Brandmeldesysteme vorhanden. Über die Anlage Zetfas werden 70 % und über die Anlage Notifier 30 % der Flächen abgedeckt. Die Anlage von Zetfas stammt aus den 80er Jahren und wird vom Hersteller Zettler bereits seit einigen Jahren nicht mehr bedient. Dies hat zur Folge, dass keine Ersatzteile mehr hergestellt und daher auch nicht mehr erworben werden können. Zur Zeit werden bei Verschleiß und Ausfällen individuelle Einzellösungen gesucht und umgesetzt.
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Im Rahmen der Erneuerung des Brandmeldesystems soll die Brandmeldeanlage zu einem flächendeckenden System ausgebaut werden. Die verschiedenen Gebäudetypen des St. Joseph Krankenhauses sowie das unterschiedliche Alter der Gebäude sind eine brandschutztechnische Herausforderung. Laut eines beauftragten Brandschutzgutachtens ist der Ausbau der Brandmeldeanlage zu einem flächendeckenden, einheitlichen und modernen Brandmeldesystem empfohlen. Es ist geplant vor dem dargestellten Hintergrund die alte Brandmeldeanlage durch eine Neue zu ersetzen und diese zu einem flächendeckenden, einheitlichen und modernen Brandmeldesystem auszubauen.
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Projektschritte, Zeitumfang und Investitonsvolumen:
Zur Umsetzung einer flächendeckenden Brandmeldeanlage muss grundsätzlich überlegt werden, wie Unterschiede in den Bausubstanzen, etc. ausgeglichen werden können. Es muss eruiert werden, an welchen Stellen bauliche Maßnahmen sinnvoll sind und ob das Detektionssystem z.B. durch weitere Rauchmelder angepasst werden muss. Dieser Projektschritt kann zeitgleich mit der notwendigen Etablierung einer neuen Brandmeldeanlage begonnen werden.
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Zeitumfang: 24 Monate ( Planung 3 Monate)
Investitionsvolumen: ca. 1 600 000 EUR
Das geschätzte Investitionsvolumen beruht auf der 2014 erstellten Brandschutz-Risikoanalyse
2. Teilmaßnahme
Bei der zweiten Teilmaßnahme handelt es sich um die Sanierung einer Station im Altbau mit folgender Ausgangslage:
Der Altbau aus dem Jahr 1910 des St. Joseph Krankenhauses beheimatet zur Zeit 5 Stationen und verschiedene Dienstzimmerbereiche. Im Altbau liegt ein erheblicher Investitionsstau in allen Bereichen vor. Die letzte Generalsanierung fand vor knapp 50 Jahren statt. Im Rahmen des geschätzten Investitionsvolumens ist die Sanierung von zwei Altbaustationen mit einer Fläche von ca. 1 342 m
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Projektschritte, Zeitumfang und Investitionsvolumen:
Folgende Bereiche sollen von der Sanierung umfasst werden:
— Modernisierung der Sanitärbereiche in den Zimmern und auf den Stationen
— Allgemeine Modernisierung der Patientenzimmer
— Erneuerung Fußbodenbeläge
— Elektrik und IT
— Malerarbeiten
— Nach Prüfung ggf. Sanierung der Fenster und/oder Heizkörper
Zeitumfang: 24 Monate ( Planung 2 Monate)
Investitionsvolumen: Die Erfahrungen aus anderen Sanierungsprojekten des St. Joseph Krankenhauses zeigen, dass mit einer Pauschale von 1 800EUR/m
Die Maßnahmen werden mit Fördermitteln nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz – KlnvFG finanziert.
Allgemeine Randbedingungen des Projekts
— Gebäudetyp: Krankenhaus
— Art der Baumaßnahme: Sanierung/ Modernisierung Bauen im Bestand
— Größenordnung: ca. 1 342 m
— geschätzte Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276: ca. 3 400 000 EUR brutto Der Auftrag umfasst Generalplanerleistungen für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen. Darin sind folgende Leistungsbereiche enthalten:
Generalplanerleistungen mit u. a. folgenden Teilleistungen
— zentralen Projektanlaufstelle
— Koordination der übertragenen Fachplanungsleistungen
— Überprüfen der Kostenermittlungen der Fachplaner
— Reporting an den AG (monatlich /quartalsweise)
— Wahrnehmen des Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagements
— Übernahme von vertrags- und haftungsrechtlichen Risiken
— Honorierung von Fachplaner- und Gutachterrechnungen
Objektplanung für
— Gebäude und Innenräume gem. HOAI 2013 §34
Fachplanung für
— Tragwerksplanung gem. HOAI 2013 §51
— Technischen Ausrüstung gem. HOAI 2013 §55, Anlagengruppen 2 bis7
— Bauphysik soweit erforderlich entsprechend HOAI 2013 Anlage 1.2.2
— Brandschutz gem. AHO-Schriftenreihe Nr. 17 soweit erforderlich
— Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (SiGeKo)
— Gutachten und Begleitung Schadstoffsanierung und –entsorgung soweit erforderlich.
Dauer: 30 Monate
Referenznummer: Sjk_gp_bma
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Büroinhaber(n), dem/ den Geschäftsführer(n) und/ oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
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2) Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur durch Kopie der
Eintragungsurkunde in der Architekten- oder Ingenieurkammer. Ausfüllen der Eintragungs-Nr. im
Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG vom 14.05.2001, bzw. Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates.
3) Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen). Soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.
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4) Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen sowie über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe, Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
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5) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen
— Anlage 3 des Bewerbungsbogens. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die
Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen – Anlage 3 des Bewerbungsbogens.
6) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen.
7) Von § 53 VgV wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h. die Umsatzzahlen sind zu addieren. Für Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ist die Anlage 2 des Bewerberbogens (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit und über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) gefordert. Ferner ist eine durch den Nachunternehmer rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung nach §47 VgV Eignungsleihe vorzulegen, Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
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Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre muss im Bereich der
Gebäudeplanung 500 000 EUR, der
Tragwerksplanung 200 000 EUR und der
Technischen Ausrüstung 500 000 EUR betragen
Die Anforderung gem. III.1.1) muss erbracht werden.
(1) Im Bewerbungsbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, in den Leistungsbereichen Gebäudeplanung, Tragwerksplanung und Technischen Ausrüstung im Bereich der Beschäftigten im Sinne von §46 Absatz (3) Punkt 8 VgV. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
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2. Studiennachweise für eine Anzahl größer/gleich 3 (Gebäudeplanung), größer/gleich 2 (Tragwerksplanung), größer/gleich 3 (Technische Ausrüstung) der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers.
(2) Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die Projektleitung / Stellvertretende Projektleitung für die Generalplanungsaufgaben sowie – auch wenn personenidentisch – die Projektleitung / Stellvertretende Projektleitung in der Gebäudeplanung gemäß HOAI 2013 § 34 zu beschränken. Folgende Angaben sind jeweils erforderlich: Name, Vorname, Akademischer Grad/Titel, Dauer der Berufserfahrung.
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(3) Der Bewerber (die Bewerbergemeinschaft) hat zum Nachweis seiner (ihrer) technischen Leistungsfähigkeit zwei mit der hier ausgeschriebenen Leistung vergleichbare, abgeschlossene Referenzobjekte vorzustellen. Darüber hinaus gehende Referenzen (z. B. von weiteren Bewerbergemeinschafts-Partnern) werden nicht berücksichtigt! Zur Darstellung der bearbeiteten Projekte sind maximal je zwei einseitig bedruckte Blätter im Format DIN A4 zulässig. Darüber hinaus eingereichte Dokumente zur Darstellung der realisierten Aufgabe können nicht gewertet werden.
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Die geforderten Referenzschreiben von Auftraggebern und/oder Bauherren sind zusätzlich zur Darstellung der jeweiligen Referenz (max. 2 Seiten, s. o.) einzureichen (Kopie).
Vorstellung von 2 vergleichbaren Referenzgebäuden mit Angaben
(A) zur Vergleichbarkeit
— Projektbezeichnung mit Anschrift;
— Abschluss der eigenen Leistung (Datum, Monat/ Jahr);
— Bauübergabe an den Nutzer (Datum, Monat/ Jahr);
— Gebäudetyp (z. B. Krankenhausbau-, Bauen im Bestand/Sanierung);
— Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer;
— Art des Auftraggebers (öffentlicher/privater Auftraggeber);
— Projektkosten nach DIN 276 KGR 200-600 (brutto);
— Verwendung öffentlicher Fördermittel mit Angabe der Art;
— Bruttogrundfläche (BGF) in m
— Eigenart (Bauen im Bestand, Sanierung Umbau,);
— Generalplanung durch den Bewerber;
(B) zur Leistung des Bewerbers
— Leistungsbestandteilen (Honorarzone und Leistungsphasen) für Gebäudeplanung (§ 34, 35 HOAI); Tragwerksplanung (§ 51, 52 HOAI) und Technische Ausrüstung (§ 54, 55 HOAI);
— Nutzung eines internetbasierten Projekt-kommunikation-Managementsystem (PKM)
— Zusammenarbeit mit externer Projektsteuerung
(C) zu Projektzielen
— Kostenentwicklung (KGr. 300+400, Kostenberechnung und Kostenfeststellung brutto)
— Termintreue Fertigstellung (Soll-Ist Planung/ Realisierung)
(D) Referenzschreiben
— Referenzschreiben, Angaben zu positiver Aussage zu Termine, Kosten, Qualitäten und Zusammenarbeit werden positiv bewertet.
Zu (3) Zwei vergleichbare Referenzprojekte:
— 2 Referenzen, Fertigstellung (LP 8) zwischen 01/2010 – 12/2015
— für beide Referenzen muss ein Referenzschreiben des Auftraggebers (Kopie) vorliegen
— beide bereits an den Auftraggeber/Nutzer übergeben (Bauausführung abgeschlossen)
— davon mind. ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber
— davon mind. ein Projekt wurde mit Fördermitteln finanziert
— davon mind. ein Projekt aus dem Bereich Krankenhausbau
— davon mind. ein Projekt aus dem Bereich Bauen im Bestand
— davon mind. ein Projekt mit Bruttoprojektkosten nach DIN 276 (KGR 200-600) in Höhe
von ≥ 5 000 000 EUR.
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 2 500 000 EUR für Personen- und 2 500 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (keine abschließende Auflistung).
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Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bewerbergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bewerbergesprächs werden.
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Einhaltung der Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG);
Weitere Erklärungen im Rahmen des Verhandlungsverfahrens (Stufe 2):
1) Der Bewerber muss bereit sein, im Falle der Angebotsabgabe eine Erklärung gemäß § 1 Abs. 2 der Verordnung über die Förderung von Frauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Vergabeöffentlicher Aufträge (Frauenförderverordnung – FFV) abzugeben (wird den Angebotsunterlagen beigefügt);
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2) Der Bewerber (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen(EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung;
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3) Der Bewerber (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) müssen eine Erklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen abgeben abzugeben (wird den Angebotsunterlagen beigefügt) (http://www.ilo.org/berlin/arbeits-und-standards/kernarbeitsnormen/lang--de/index.htm);
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4) Die örtliche Präsenz in Berlin während der Planungs- und Bauzeit ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.
§75 (2) und (3)Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden und bauvorlageberechtigt sind.
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2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.1.3),III.2.1), III.2.2) und III.2.3). 2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 320 Punkte. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. 3) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen §75 Absatz 6).
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Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Hazirovic
Name: Kondius AG
Postanschrift: Königsberger Str. 24
Postleitzahl: 12207
URL der Dokumente: http://ausschreibung.kondius.com 🌏
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Sjk_gp_bma
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen als Formularvordruck bei der unter Anhang A II) genannten Adresse zum Download zur Verfügung.
Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen zu senden an: Kondius AG, Königsberger Str. 24, 12207 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist zu den Geschäftszeiten Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Der Teilnahmeantrag muss in deutscher Sprache verfasst werden. Bei ausländischen Bewerben sind gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über die unter Anhang A I) genannte Kontaktstelle auf schriftlicher Anforderung, d.h. per E-Mail, Fax oder Brief, erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, sämtlichen Bewerbern online (mit Holpflicht der Bewerber) zur Verfügung gestellt.
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