Sterilgutaufbereitung der UMM

Universitätsklinikum Mannheim GmbH

Ziel des Wettbewerblichen Dialoges ist die Ermittlung und Festlegung der bestmöglichen Lösung zur Versorgung der Universitätsmedizin Mannheim („UMM“) mit steril aufbereiteten Gütern inklusive aller ggf. erforderlichen Planungs-, Errichtungs-, Finanzierungs-, Management- und Betriebsleistungen. Hierzu bedarf es eines Ersatzes der Räumlichkeiten und der Geräte der bisherigen Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung („ZSVA“). Weitere Einzelheiten sind den Dialogunterlagen zu entnehmen, welche den ausgewählten Dialogpartnern zur Verfügung gestellt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-08-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-08-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-08-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Hygienedienste
Kurze Beschreibung:
Ziel des Wettbewerblichen Dialoges ist die Ermittlung und Festlegung der bestmöglichen Lösung zur Versorgung der Universitätsmedizin Mannheim („UMM“) mit steril aufbereiteten Gütern inklusive aller ggf. erforderlichen Planungs-, Errichtungs-, Finanzierungs-, Management- und Betriebsleistungen. Hierzu bedarf es eines Ersatzes der Räumlichkeiten und der Geräte der bisherigen Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung („ZSVA“). Weitere Einzelheiten sind den Dialogunterlagen zu entnehmen, welche den ausgewählten Dialogpartnern zur Verfügung gestellt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Hygienedienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Sterilisationsapparate 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mannheim, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Mannheim GmbH
Postanschrift: Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
Postleitzahl: 68167
Postort: Mannheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.umm.de 🌏
E-Mail: projekt-zsva@umm.de 📧
Telefon: +49 6213833896 📞
Fax: +49 621383733896 📠
URL der Dokumente: https://w2.umm.de/3287 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 165-297285
ABl. S-Ausgabe: 165
Zusätzliche Informationen
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat diese: (i) sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen, (ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und (iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter III.1.1) und III.1.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.1.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 47 VgV der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.1.2) und/oder III.1.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft. Außerdem hat der Bewerber gem. § 47 VgV eine Verpflichtungserklärung dieses benannten Dritten im Teilnahmeantrag bei zu bringen. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zum Dialog und später zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter, wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer) zu erbringen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle– bis zur Vergabeentscheidung Verpflichtungserklärungen gem. § 36 VgV für diese Unterauftragnehmer einzureichen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Diese Vordrucke sind an den vorgesehenen Stellen auszufüllen und zu unterschreiben. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) einzureichen. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD/Memory-Stick) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder nur in elektronischer Form ist nicht zugelassen. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 14 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. Verfahrens- und Vertragssprache ist deutsch. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt, dass ein wirtschaftliches Angebot nach der Dialog- und Angebotsphase vorliegt und die Aufsichtsräte des Auftraggebers mehrheitlich zustimmen sowie ggf. das Mitbestimmungsverfahren erfolgreich abgeschlossen ist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die derzeitige ZSVA in den Räumen des Hauses 2 auf dem Gelände der UMM, stehen aufgrund eines geplanten Neubaus des Hauses 2 mittelfristig nicht mehr zur Verfügung. Die Versorgung der UMM mit sterilen Gütern muss daher neu konzipiert werden. Dabei kommen diverse Lösungsalternativen in Betracht, u. a. der Neubau eines Gebäudes für die ZSVA auf dem Gelände der UMM oder außerhalb, inkl. Ausstattung und Betrieb der ZSVA in diesen Gebäuden; oder die Versorgung der UMM mit sterilen Gütern durch einen externen Dienstleister von einer bestehenden und/oder neuen Sterilgutversorgungsabteilung außerhalb des Klinikgeländes in Mannheim; u.a.. Im Falle eines Neubaus und Betriebes muss zudem die entsprechende Finanzierung des Gebäudes und der Ausstattung Teil der Lösungsvorschläge der Dialogpartner sein. Weitere Einzelheiten sind den Dialogunterlagen zu entnehmen, welche den ausgewählten Dialogpartnern zur Verfügung gestellt werden.
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Im Rahmen des Wettbewerblichen Dialoges soll mit den Dialogpartnern die bestmöglich und wirtschaftlichste Lösung gefunden werden.
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Versorgung der UMM mit steril aufbereiteten Gütern kann zweimal um weiter fünf Jahre verlängert werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mannheim.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmendes Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter III.1.1) bis III.1.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Bieter/Bietergemeinschaften, die die nachfolgenden Anforderungen nicht erfüllen oder die nicht über entsprechende Unterlagen zum Nachweis der Eignung verfügen, sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und können nicht im Rahmen der Dialogphase beteiligt werden.
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(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie – nicht älter als 01.01.2016).
(2) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens zur Eignung gemäß §§ 123, 124 GWB (Vordruck).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(3) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der ausgeschrieben Leistung (Versorgung mit sterilen Gütern), jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (Vordruck).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(4) Nachweis der Zertifizierung für Fremdaufbereitung der Stufe „Kritisch C“ durch Vorlage der Zertifizierungsurkunde in Kopie.
(5) Eigenerklärung zum Volumen der in den letzten drei (3) Jahren vom Bewerber erbrachten Versorgungsleistungen mit sterilen Gütern (Vordruck). Das Volumen muss dabei mindestens 200.000 STE pro Jahr betragen haben.
(6) Der Bewerber hat durch das Einreichen von 3 (drei) Referenzen (Vordruck) über mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Die Referenzen müssen die Versorgung mit sterilen Gütern betreffen. Mindestens eine der Referenzen muss Erfahrung mit der Aufbereitung von Instrumenten für DaVinci I + II belegen. Mindestens eine der Referenzen muss den Betrieb einer ZSVA umfassen. Es bleibt dem Bewerber überlassen, welche grundsätzlich verfügbaren Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auswählt und einreicht. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber ist nicht erforderlich. Der Bewerber erklärt sich mit Einreichung des Teilnahmeantrages einverstanden, dass der Auftraggeber die angegebenen Referenzen prüft und mit den genannten Ansprechpartnern Kontakt aufnimmt.
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(7) Eigenerklärung zu Anzahl und Qualifikation der in den letzten 3 Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter/innen (Vordruck). Als Mindestanforderung gelten diesbezüglich 3 Mitarbeiter/innen mit Fachkunde III sowie 3 Mitarbeiter/innen mit Fachkunde II nach DGSV-Ausbildungsrichtlinien.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Tariftreueerklärung gem. § 3 Absatz 1 bis 3 des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes
Mindestentgelterklärung gem. § 4 Absatz 1 des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes.

Verfahren
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue) gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.1.1) bis III.1.3) formell und materiell erfüllen, werden nicht mehr als 5 Bewerber ausgewählt und zum Dialog eingeladen (§ 51 VgV). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl angeeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand folgender Auswahlkriterien:
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Der Bewerber kann hierzu bis zu 2 zusätzliche Referenzen über mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte einreichen. Die Referenzen sind in den bereitgestellten Formblättern ausdrücklich als Referenz Nr. (4) und Nr. (5) gekennzeichnet – diese Referenzen werden nicht bei der Eignungsprüfung nach Ziff. III.1.1) und III.1.3) berücksichtigt. Im Übrigen bleibt es dem Bewerber überlassen, welche Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag auswählt und einreicht. Sollten mehr als die möglichen 2 zusätzlichen Referenzen eingereicht werden, bleiben die überschüssigen Referenzen bei der Reduzierung des Teilnehmerkreises unberücksichtigt. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz- Auftraggeber ist nicht erforderlich.
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Die Referenzen werden an Hand der der folgenden objektiven und diskriminierungsfreien Auswahlkriterien bewertet:
a. Die eingereichte Referenz betrifft eine Universitätsklinikum (4 Punkte);
b. die Referenz betrifft ein Krankenhaus der Maximalversorgung (kein Universitätsklinikum) (2 Punkte);
c. Menge der STE welche in der Referenz nachgewiesen werden (je 10.000 STE 1 Punkt);
d. die Referenz belegt Erfahrung mit der Aufbereitung von Instrumenten für DaVinci I + II (1 Punkt);
Die vom Bewerber eingereichten Referenzen werden auf die o. g. Kriterien hin geprüft. Für jedes Kriterium (a. bis d.), welches durch die Referenz abgedeckt wird, erhält der Bewerber die hinter dem Kriterium jeweils in Klammern genannte Punktzahl. Die 4 Bewerber mit den meisten Punkten werden zum Dialog eingeladen. Bei Ranggleichheit von zweien oder mehreren Unternehmen auf dem letzten – 4. Platz – werden die ranggleichen Unternehmen ebenfalls zum Dialog eingeladen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-02-28 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Mannheim GmbH
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsbereich Einkauf zu Händen: Ralf Rohde
Internetadresse: www.umm.de 🌏
Dokumente URL: https://w2.umm.de/3287 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat diese:
(i) sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen,
(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und
(iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht vorzulegen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter III.1.1) und III.1.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.1.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
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Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 47 VgV der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.1.2) und/oder III.1.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft. Außerdem hat der Bewerber gem. § 47 VgV eine Verpflichtungserklärung dieses benannten Dritten im Teilnahmeantrag bei zu bringen.
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Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zum Dialog und später zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter, wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer) zu erbringen, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle– bis zur Vergabeentscheidung Verpflichtungserklärungen gem. § 36 VgV für diese Unterauftragnehmer einzureichen.
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Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Diese Vordrucke sind an den vorgesehenen Stellen auszufüllen und zu unterschreiben. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) einzureichen.
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Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD/Memory-Stick) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder nur in elektronischer Form ist nicht zugelassen.
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Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 14 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
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Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
Verfahrens- und Vertragssprache ist deutsch.
Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt, dass ein wirtschaftliches Angebot nach der Dialog- und Angebotsphase vorliegt und die Aufsichtsräte des Auftraggebers mehrheitlich zustimmen sowie ggf. das Mitbestimmungsverfahren erfolgreich abgeschlossen ist.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219260 📞
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten die §§ 134, 135, 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 165-297285 (2016-08-22)