Stufenweise Vergabe von Generalplanungs- und Überwachungsleistungen für den Neubau eines Büro- und Laborgebäudes in Finsterwalde und einer Forschungstation in Grünewalde

Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V.

Der Auftraggeber plant, das bestehende Büro- und Laborgebäude in Finsterwalde durch ein Neues zu ersetzen und eine Forschungsstation in Grünewalde errichten.
Zur Vorbereitung der späteren Ausschreibung der Bauleistungen hat der Auftragnehmer die Ausführungsplanung zu erarbeiten sowie Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen aufzustellen. Eine Generalunternehmervergabe ist ebenfalls möglich. Die Planungsleistungen werden jeweils stufenweise beauftragt, wobei die erste Beauftragungsstufe die Generalplanungsleistungen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphase 1 bis Leistungsphase 4) umfasst. Die weiteren Beauftragungsstufen (Leistungsphasen 5 und 6, Leistungsphase 7, Leistungsphase 8 sowie Leistungsphase 9) werden optional abgefragt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-08-04.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-08-04 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-08-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber plant, das bestehende Büro- und Laborgebäude in Finsterwalde durch ein Neues zu ersetzen und eine Forschungsstation in Grünewalde errichten. Zur Vorbereitung der späteren Ausschreibung der Bauleistungen hat der Auftragnehmer die Ausführungsplanung zu erarbeiten sowie Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen aufzustellen. Eine Generalunternehmervergabe ist ebenfalls möglich. Die Planungsleistungen werden jeweils stufenweise beauftragt, wobei die erste Beauftragungsstufe die Generalplanungsleistungen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphase 1 bis Leistungsphase 4) umfasst. Die weiteren Beauftragungsstufen (Leistungsphasen 5 und 6, Leistungsphase 7, Leistungsphase 8 sowie Leistungsphase 9) werden optional abgefragt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: de425 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V.
Postanschrift: Brauhausweg 2
Postleitzahl: 03238
Postort: Finsterwalde
Kontakt
Internetadresse: http://www.fib-finsterwalde.de/ 🌏
E-Mail: fib@leinemann-partner.de 📧
Fax: +49 3020649092 📠
URL der Dokumente: http://www.lup-dataroom.com/fib 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 152-275411
ABl. S-Ausgabe: 152
Zusätzliche Informationen
(1) Teilnahmeantrag Es sind die unter www.lup-dataroom.com/fib abrufbaren Vordrucke (Teilnahmeantrag) zu verwenden. Im Teilnahmeantrag werden die Eignungsanforderungen weiter konkretisiert. Ein vorläufiger Eignungsnachweis durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist möglich. Der Teilnahmeantrag ist mit „Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“ zu kennzeichnen und bis zum Ablauf der Frist gem. IV.2.2 bei der unter I.1 angegebenen Kontaktstelle Leinemann Partner Rechtsanwälte mbB in einem fest verschlossenen Umschlag und rechtsverbindlich unterschrieben im Original und in Papierform sowie in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. (2) Weitere Unterlagen Weitere einzureichende Unterlagen (Erklärungen/Nachweise) sind mit der vorangestellten Nummer (z.B. III.1.1 (6)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Teilnahmeantrag als Anlage beizulegen. (3) Fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären (§ 56 Abs. 2 VgV). (4) Eignungsleihe Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen hat der Bewerber — die anderen Unternehmen in seinem Teilnahmeantrag zu benennen. — die unter III.1.1 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für diese benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. — die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für diese anderen Unternehmen in dem Umfangvorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. — Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen. (5) Bewerber- und Bietergemeinschaft Bei Eingehung einer Bewerber- und Bietergemeinschaft — ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird. — sind alle unter III.1.1 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. — sind die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bewerbergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft vorzulegen. (6) Unterauftragnehmer Wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beabsichtigt, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich im Teilnahmewettbewerb auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle der/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen gem. III.1.1 zum Nachweis der Eignung für diese/n sowie Verpflichtungserklärungen vorzulegen. (7) Mindestanforderungen/Bewertung Eignungskriterium: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Teilnehmer vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Punkte: Werden zusätzliche Punkte im Rahmen der Eignungsprüfung vergeben, sind die Punkteanzahl und das Kriterium oder die Kriterien ausdrücklich angegeben. (8) Bewerberfragen Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene E-Mailadresse bis spätestens 14 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten. (9) Kosten Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt (§ 77 Abs. 1 VgV). (10) Angebotsaufforderung Nur die ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber plant, das bestehende Büro- und Laborgebäude in Finsterwalde durch ein Neues zu ersetzen und eine Forschungsstation in Grünewalde errichten.
Zur Vorbereitung der späteren Ausschreibung der Bauleistungen hat der Auftragnehmer die Ausführungsplanung zu erarbeiten sowie Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen aufzustellen. Eine Generalunternehmervergabe ist ebenfalls möglich. Die Planungsleistungen werden jeweils stufenweise beauftragt, wobei die erste Beauftragungsstufe die Generalplanungsleistungen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphase 1 bis Leistungsphase 4) umfasst. Die weiteren Beauftragungsstufen (Leistungsphasen 5 und 6, Leistungsphase 7, Leistungsphase 8 sowie Leistungsphase 9) werden optional abgefragt.
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Geschätzter Gesamtwert: 1 180 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. plant, ein bestehendes Büro- und Laborgebäude in Finsterwalde durch einen Neubau zu ersetzen und eine Forschungsstation in Grünewalde neu zu errichten. Zu diesem Zweck muss das Bestandsgebäude in Finsterwalde komplett rückgebaut und innerhalb der durch den vorhabenbezogenen Bebauungsplan vorgegebenen Grenzen ein neues Gebäude einschl. Garagengebäude errichtet werden. Dabei ist das an diesem Standort bereits neu errichtete Technikum entsprechend anzubinden. Im Neubau müssen voraussichtlich insgesamt ca. 650 qm Nutzfläche zur Verfügung stehen, die als Büro-, Labor-, Lager- und Veranstaltungsfläche genutzt werden. In Grünewalde ist auf einem ehemaligen Bergbaugelände entsprechend der bestätigten Bauvoranfrage ein vorhandenes Wirtschaftsgebäude durch eine Forschungsstation für Feldforschung mit Büro-, Werkstatt- und Lagerräumen mit einer Nutzfläche von ca. 220 qm zu ersetzen.
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Zur Vorbereitung der späteren Ausschreibung der Bauleistungen, die losweise vergeben werden sollen, hat der Auftragnehmer die Ausführungsplanung zu erarbeiten sowie Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen aufzustellen. Ebenfalls möglich ist eine Generalunternehmervergabe.
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Die Gesamtmaßnahme umfasst in Anlehnung an die Regelungen der HOAI folgende Architekten- und Ingenieurleistungen:
1. Objektplanung für Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 – 9
2. Objektplanung für Innenräume gem. §§ 33 HOAI, Leistungsphasen 1 – 9
3. Objektplanung für Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 – 9
4. Objektplanung für Verkehrsanlagen (Parkplätze) gem. §§ 45 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 – 9
5. Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 – 6
6. Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 – 9
7. Besondere Leistungen (z. B. Bedarfsplanung, Brandschutzplanung, Bauphysik, Abbruchplanung)
Im zu erbringenden Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der dem Auftragnehmer übertragenen Planung erforderlich sind.
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt jeweils stufenweise, wobei zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 4 beauftragt werden. Die weiteren Stufen der Leistungsphasen 5 und 6, 7, 8 und 9 werden abhängig von der Bereitstellung der Finanzmittel sowie des Fortschritts der öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahren optional abgefragt.
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Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, die Leistungsphasen 5 bis 9 ggf. erneut auszuschreiben.
Für die Ausführung der Generalplanungs- und Überwachungsleistungen einschließlich der Optionen, mit Ausnahme der Leistungsphase 9, ist eine Ausführungszeit von 24 Monaten geplant. Mit der Ausführung soll spätestens am 01.12.2016 begonnen werden. Die ggf. zu beauftragende Leistungsphase 9 mit den Leistungen der Objektbetreuung und Dokumentation umfasst eine Leistungszeit von weiteren 5 Jahren beginnend mit der Abnahme der Bauleistungen.
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Weitere Informationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt jeweils stufenweise, wobei in Stufe 1 zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 4 beauftragt werden. Geplanter Beginn der ersten Beauftragungsstufe: 12/2016.
Die weiteren Stufen der Leistungsphasen 5 und 6, 7, 8 sowie 9 werden abhängig von der Bereitstellung der Finanzmittel sowie des Fortschritts der öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahren optional abgefragt.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, die Leistungsphasen 5 bis 9 ggf. erneut auszuschreiben.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE-Antrag Nr. 85001368.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen.
1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB.
3. Eigenerklärung zu § 19 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG).
Zur Abgabe dieser Eigenerklärungen ist das Formblatt 1 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Teilnahmeunterlagen) zu verwenden.
4. Angaben zu Registereintragungen, § 44 Abs. 1 VgV.
Bei Bewerbung einer Kapitalgesellschaft Nachweis der Eintragung in das Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in welchem das Unternehmen ansässig ist. Es ist eine aktuelle Kopie (nicht älter als 12 Monate) des Auszugs aus dem Handelsregister vorzulegen.
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5. Angaben zur Berufsqualifikation, § 44 Abs. 2 VgV i. V. m. § 75 Abs. 1, 2 VgV.
Eigenerklärung zur und Nachweis der
(a) Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung des Architekten oder die Berechtigung zur entsprechenden Ausübung der Tätigkeit eines Architekten in der Bundesrepublik Deutschland
oder
(b) Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung des beratenden Ingenieurs bzw. Ingenieurs oder die Berechtigung zur entsprechenden Ausübung der Tätigkeit eines beratenden Ingenieurs bzw. Ingenieurs in der Bundesrepublik Deutschland
Mit dem Antrag auf Teilnahme ist eine Kopie des entsprechenden Nachweises der Berechtigung (soweit erforderlich in deutscher beglaubigter Übersetzung) vorzulegen.
Zur Abgabe dieser Eigenerklärungen ist das Formblatt 2 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Teilnehmerunterlagen) zu verwenden.
Wenn die Eigenerklärungen zu 1. und 2. nicht uneingeschränkt vorgelegt werden können, ist der Grund hierfür im Einzelnen in Form einer vom Bieter eigenständig zu erstellenden Eigenerklärung näher darzulegen. Es erfolgt in diesem Fall kein Ausschluss von der Teilnahme am Verfahren, wenn eine ausreichende Selbstreinigung im Sinne des § 125 GWB nachgewiesen wird oder der zulässige Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB abgelaufen ist. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB wird über einen Ausschluss nach pflichtgemäßen Ermessen entschieden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung über das Bestehen bzw. den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung, § 45 Abs. 1 Nr. 3, § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV.
Es ist eine Eigenerklärung und der Nachweis über das Bestehen oder eine Eigenerklärung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung (einschließlich Generalplanungs- und Überwachungsleistungen) im Auftragsfall bei einem in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit den nachfolgend genannten Mindestdeckungssummen, welche über den Zeitraum der Vertragsausführung uneingeschränkt bestehen bleiben müssen, vorzulegen:
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— 2.000.000,00 EUR pauschal für Personenschäden bei einer 2-fachen Jahresmaximierung und
— 500.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einer 2-fachen Jahresmaximierung.
2. Eigenerklärung zur Umsatzstruktur, § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Es ist eine Eigenerklärung zu den folgenden Angaben abzugeben:
— den Gesamtumsatz (in EUR) bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre und
— den Umsatz, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind (Objektplanung Gebäude) bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Zur Abgabe dieser Eigenerklärungen ist das Formblatt 3 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Teilnahmeunterlagen) zu verwenden.
Mindeststandards:
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren ausgeführte Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung hinsichtlich der folgenden Referenzgruppen vergleichbar sind.
a) Darstellung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume (Büro- und Verwaltungsgebäude oder Objekte mit vergleichbaren Planungsanforderungen) zum Beleg der Erfahrungen des Bewerbers in der Generalplanung und/oder Objekt- und Fachplanung.
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Für die Vergleichbarkeit sollte das Referenzprojekt folgende Anforderungen erfüllen:
— Das Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume ist hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme (Generalplanungs- und Überwachungsleistungen für den Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes einer Forschungseinrichtung) vergleichbar.
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— Der Bewerber wurde mit der Erbringung der Leistungsphasen 1 bis 4 der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI beauftragt.
b) Darstellung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume (Labor- oder Institutsgebäude) zum Beleg der Erfahrungen des Bewerbers in der Objekt- und Fachplanung von Laborgebäuden.
— Das Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume ist hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme (Objekt- und Fachplanung von Laborgebäuden mit Laborräumen der Sicherheitsstufe 1 und 2) vergleichbar.
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c) Darstellung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume zum Beleg der Erfahrungen des Bewerbers in der Planung von Bauleistungen in einer Bergbaufolgelandschaft / auf Kippengelände.
— Das Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume ist hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme (Planung von Bauleistungen in einer Bergbaufolgelandschaft/auf Kippengelände) vergleichbar.
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Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenzauftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor.
2) Angaben gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zu den technischen Fachkräften des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unter Angabe des Namens und der beruflichen Qualifikation.
3) Benennung der projektverantwortlichen Person des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft (Führungskraft) nebst Angaben gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV zur beruflichen Ausbildung sowie Nachweis der beruflichen Qualifikation der Führungskraft des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft.
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4) Erklärung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, aus der die durchschnittliche Beschäftigtenzahl der Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren hervorgeht.
Zur Abgabe der Eigenerklärungen Nr. 1 bis 4 ist das Formblatt 4 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Teilnahmeunterlagen) zu verwenden.
5) Angabe gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV, dazu welche Teile des Auftrags vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden.
Zur Abgabe dieser Eigenerklärung ist, soweit erforderlich, das Formblatt 5 der Eigenerklärungen zur Eignung (Bestandteil der Teilnahmeunterlagen) zu verwenden.
Mindeststandards:
Zu § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Die Referenzen haben mindestens die nachfolgenden Angaben zu umfassen:
(1) den Auftragsgegenstand
(2) eine Kurzbeschreibung des Projekts
(3) den Auftraggeber mit Anschrift,
(4) den Ansprechpartner des Auftraggebers mit Kontaktdaten,
(5) den Auftragswert,
(6) den Auftragszeitraum,
(7) die Gebäudeart und
(8) die beauftragten Leistungsphasen.
Mindestens eine der eingereichten Referenzen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft muss eine Baumaßnahme betreffen, die mit öffentlichen Finanzmitteln gefördert worden ist. Je Referenz ist eine entsprechende Angabe zu machen.
Die unter lit. a) geforderte Referenz hat ferner die folgenden Mindestangaben zu erfüllen:
— eine Bruttogrundfläche von mind. 500 m
— ein Bauvolumen von mind. EUR 1.000.000,00.
Die unter lit. b) geforderte Referenz hat ferner die folgenden Mindestangaben zu erfüllen:
— eine Bruttogrundfläche von mind. 200 m
Dabei darf eine Referenz mehrere der vorgenannten Mindestanforderungen zugleich erfüllen.
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn
— mindestens eine Referenz zu lit. a) bis lit. c) eingereicht wird
— mit der/denen die geforderten spezifischen Erfahrungen nachgewiesen werden.
Zu § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV:
Die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung vorgesehenen technischen Fachkräfte weisen die Berufsqualifikation eines Ingenieurs oder eine vergleichbare Qualifikation auf. Es sind mindestens 5 Mitarbeiter zu benennen.
Zu § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV:
Die projektverantwortliche Führungskraft des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft muss die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung des Architekten oder des Ingenieurs bzw. des beratenden Ingenieurs aufweisen oder berechtigt sein, in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden und mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in diesem Tätigkeitsgebiet aufweisen.
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Zu § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärung wie gefordert vollständig vorliegt.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ bzw. „beratender Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (vgl. § 75 Abs. 1, 2 VgV).
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe eine verantwortlichen Berufsangehörigen mit der vorgenannten Berufsqualifikation benennen (vgl. § 75 Abs. 3 VgV).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Eigenerklärung des Bewerbers über die Einhaltung der Mindestbedingungen des Brandenburgischen Vergabegesetzes. Eine entsprechende Vereinbarung ist auch mit eventuellen Nachunternehmern und/oder Verleihern von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrags schon bekannt sind, zu schließen und einzureichen.
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Zur Abgabe dieser Erklärungen sind die als Anlagen 8 und 9 zum Generalplanervertrag beigefügten Formulare (Bestandteil der Vergabeunterlagen) zu verwenden.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Der Gesamtumsatz des Bewerbers im Tätigkeitsbereich des Auftrags gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bei der Bewertung des Antrags auf Teilnahme sind die nachfolgenden Kriterien maßgeblich: Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Tätigkeitsbereich des Auftrags von EUR 400.000,00 netto bis EUR 500.000,00 netto = 1 Punkt; Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Tätigkeitsbereich des Auftrags mehr als EUR 500.000,00 netto bis EUR 600.000,00 netto = 2 Punkte; Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Tätigkeitsbereich des Auftrags mehr als EUR 600.000,00 netto = 3 Punkte. Gewichtung dieses Kriteriums: 15 v.H.
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2. Angaben zu Referenzen über in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren ausgeführte Dienstleistungsaufträge gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Bei der Bewertung des Antrags auf Teilnahme sind die nachfolgenden Kriterien maßgeblich: Vergleichbarkeit der jeweiligen Referenz und Anzahl der Referenzen. Die Bewertung erfolgt separat für jede Referenzgruppe (a. – c.) nach dem folgenden Punktesystem:
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Vergleichbarkeit der Referenzen: Keine Vergleichbarkeitsvorgabe erfüllt = 0 Punkte, eine der Vergleichbarkeitsvorgaben vollständig erfüllt = 1 Punkt, alle Vergleichbarkeitsvorgaben vollständig erfüllt = 2 Punkte. Die an die Vergleichbarkeit gestellten Anforderungen für jede Referenzgruppe sind den Angaben unter III.1.3 zu entnehmen. Bei der Bewertung der Vergleichbarkeit kann die Höchstpunktzahl von 2 Punkten je Referenzgruppe mit der Vorlage einer Referenz erreicht werden. Die Vorlage von mehreren Referenzen führt im Rahmen der Bewertung der Vergleichbarkeit nicht zu einer höheren Punktzahl.
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Anzahl der Referenzen: Eine Referenz eingereicht = 1 Punkt, zwei bis vier Referenzen eingereicht = 2 Punkte, fünf und mehr Referenzen eingereicht = 3 Punkte.
Insgesamt kann ein Bewerber für alle Referenzgruppen maximal 15 Punkte erhalten. Die Gesamtpunktzahl der auf diesem Weg ermittelten Wertungspunkte geht in die Wertung ein. Gewichtung dieses Kriteriums: 60 v.H.
3. Angaben zur Führungskraft des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV. Bei der Bewertung des Antrags auf Teilnahme sind die nachfolgenden Kriterien maßgeblich:
Die Führungskraft des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft weist eine Berufserfahrung von mind. fünf Jahren als Architekt oder Ingenieur bzw. beratender Ingenieur oder vergleichbar vor = 1 Punkt; Die Führungskraft des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft weist eine Berufserfahrung von sechs bis einschließlich neun Jahren als Architekt oder Ingenieur bzw. beratender Ingenieur oder vergleichbar vor = 2 Punkte; Die Führungskraft des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft weist eine Berufserfahrung von zehn und mehr Jahren als Architekt oder Ingenieur bzw. beratender Ingenieur oder vergleichbar vor = 3 Punkte.
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Bewertet wird nur die Berufserfahrung der von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft benannten projektverantwortlichen Person. Gewichtung dieses Kriteriums: 25 v.H.
Erfüllen mehrere Bewerber am Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen und übersteigt die Bewerberzahl auch nach der objektiven Auswahl entsprechend der benannten Eignungskriterien die Höchstzahl von fünf Bewerbern, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden gleich geeigneten Bewerbern durch Losentscheid. Geforderte Eignungskriterien, die nicht bei den objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern benannt sind, finden im Rahmen der Auswahl der Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs keine Berücksichtigung.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: eingetragener Verein
Kontakt
Kontaktperson: Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Dokumente URL: www.lup-dataroom.com/fib 🌏
URL der Dokumente: www.lup-dataroom.com/fib 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Teilnahmeantrag
Es sind die unter www.lup-dataroom.com/fib abrufbaren Vordrucke (Teilnahmeantrag) zu verwenden. Im Teilnahmeantrag werden die Eignungsanforderungen weiter konkretisiert. Ein vorläufiger Eignungsnachweis durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist möglich.
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Der Teilnahmeantrag ist mit „Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“ zu kennzeichnen und bis zum Ablauf der Frist gem. IV.2.2 bei der unter I.1 angegebenen Kontaktstelle Leinemann Partner Rechtsanwälte mbB in einem fest verschlossenen Umschlag und rechtsverbindlich unterschrieben im Original und in Papierform sowie in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen.
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(2) Weitere Unterlagen
Weitere einzureichende Unterlagen (Erklärungen/Nachweise) sind mit der vorangestellten Nummer (z.B. III.1.1 (6)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Teilnahmeantrag als Anlage beizulegen.
(3) Fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen
Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären (§ 56 Abs. 2 VgV).
(4) Eignungsleihe
Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen hat der Bewerber
— die anderen Unternehmen in seinem Teilnahmeantrag zu benennen.
— die unter III.1.1 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für diese benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen.
— die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für diese anderen Unternehmen in dem Umfangvorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.
— Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen.
(5) Bewerber- und Bietergemeinschaft
Bei Eingehung einer Bewerber- und Bietergemeinschaft
— ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird.
— sind alle unter III.1.1 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
— sind die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bewerbergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft vorzulegen.
(6) Unterauftragnehmer
Wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beabsichtigt, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich im Teilnahmewettbewerb auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle der/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen gem. III.1.1 zum Nachweis der Eignung für diese/n sowie Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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(7) Mindestanforderungen/Bewertung
Eignungskriterium: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Teilnehmer vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Punkte: Werden zusätzliche Punkte im Rahmen der Eignungsprüfung vergeben, sind die Punkteanzahl und das
Kriterium oder die Kriterien ausdrücklich angegeben.
(8) Bewerberfragen
Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene E-Mailadresse bis spätestens 14 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten.
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(9) Kosten
Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt (§ 77 Abs. 1 VgV).
(10) Angebotsaufforderung
Nur die ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661610 📞
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 152-275411 (2016-08-04)