Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) – das zentrale Förderinstitut des Landes Schleswig-Holstein – berät, fördert und finanziert Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen in Schleswig-Holstein. Sie ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts und besitzt eine Bankerlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Träger und alleiniger Eigentümer der IB.SH ist das Land Schleswig-Holstein.
Die IB.SH beschäftigt derzeit am Standort Kiel etwa 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze in verschiedenen Gebäuden an insgesamt acht Standorten untergebracht sind, die nur zum Teil im Eigentum der IB.SH stehen. Die IB.SH beabsichtigt den Neubau einer zentralen Gebäudelösung an einem innerstädtischen Standort (die Verhandlungen zum Grunderwerb finden gegenwärtig statt). Vorgesehen ist ein Gebäude mit einer Bruttogrundfläche zwischen 20.500 und 21.800 qm für etwa 615 bis 655 Arbeitsplätze. Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit, energetischen Standard, städtebauliche/architektonische Qualität und eine möglichst mittelstandsfreundliche Vergabe des ÖPP-Modells gelegt (Einzelheiten in der Aufgabenbeschreibung, die an die ausgewählten Bewerber abgegeben wird).
Das Vorhaben soll als lebenszyklusorientiertes ÖPP-Modell (Inhabermodell) realisiert werden (vorbehaltlich eines abschließenden Wirtschaftlichkeitsnachweis es am Ende des ÖPP-Vergabeverfahrens). Dem auszuwählenden privaten Partner (ÖPP-AN) sollen Planung, Bau, langfristige Instandhaltung und auch weitere Betriebsleistungen (Umfang noch zu definieren) übertragen werden, ebenso die Bauzeitfinanzierung. Die Endfinanzierung der Investitionen wird die IB.SH selbst bereitstellen.
Für die Vorbereitung und Durchführung eines europaweiten Vergabeverfahrens für das ÖPP-Projekt beabsichtigt die IB.SH, technische Beratungs- und Unterstützungsleistungen zu beauftragen, einschließlich der Erstellung der nötigen Beschriebe für die Bereiche Gebäude/Haustechnik/Energiekonzeption zum Zwecke der Erstellung der funktionalen Leistungsbeschreibungen, der Erstellung von Service-Level-Agreements und Anreizsystemen für den Gebäudebetrieb und der Begleitung der einzelnen Verfahrensschritte des ÖPP-Vergabeverfahrens. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind dabei als optionaler Auftragsgegenstand auch Leistungen des Projektcontrollings für das Vorhaben in der Planungs- und Bauphase einschließlich einer Qualitätssicherung der Planungs- und Bauleistungen des künftigen privaten Partners (ÖPP-AN). Wirtschaftliche und juristische Beratungsleistungen sind nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-01-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bauwesen
Menge oder Umfang:
“Siehe II.1.5) und II.2.2).” Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Investitionsbank Schleswig-Holstein
Postanschrift: Fleethörn 29-31
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.ib-sh.de🌏
E-Mail: ib.sh-neubau@ib-sh.de📧
Telefon: +49 4319905-3320📞
“Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 5 Abs. 1 VgV, § 3 Abs. 1 VOF (je in der zum Zeitpunkt der...”
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 101 Abs. 5 GWB, § 5 Abs. 1 VgV, § 3 Abs. 1 VOF (je in der zum Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden Fassung) geführt.
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Quelle: OJS 2016/S 006-006794 (2016-01-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Die IB.SH beabsichtigt den Neubau einer zentralen Gebäudelösung an einem innerstädtischen Standort. Vorgesehen ist ein Gebäude mit einer Bruttogrundfläche...”
Kurze Beschreibung
Die IB.SH beabsichtigt den Neubau einer zentralen Gebäudelösung an einem innerstädtischen Standort. Vorgesehen ist ein Gebäude mit einer Bruttogrundfläche zwischen 20 500 und 21 800 m² für etwa 615 bis 655 Arbeitsplätze. Das Vorhaben soll als lebenszyklusorientiertes ÖPP-Modell (Inhabermodell) realisiert werden (vorbehaltlich eines abschließenden Wirtschaftlichkeitsnachweis es am Ende des ÖPP-Vergabeverfahrens). Dem auszuwählenden privaten Partner sollen Planung, Bau, langfristige Instandhaltung und auch weitere Betriebsleistungen (Umfang noch zu definieren) übertragen werden, ebenso die Bauzeitfinanzierung. Die Endfinanzierung der Investitionen wird die IB.SH selbst bereitstellen. Der hier vergebene Auftrag betrifft Technische Beratungsleistungen für das ÖPP-Vergabeverfahren sowie (optional) das Projektcontrolling in der Planungs- und Bauphase.
“Hinweis zu II.1.7 und V.2.4: Die Angabe zum Auftragswert ist der für die Angebotswertung im Verfahren herangezogene Wert unter Ausschöpfung der optionalen...”
Hinweis zu II.1.7 und V.2.4: Die Angabe zum Auftragswert ist der für die Angebotswertung im Verfahren herangezogene Wert unter Ausschöpfung der optionalen Auftragsstufen und der maximalen Zeitkontingente der Projektbearbeiter (vorbehaltlich unvorsehbarer Zeitbedarfe) auf der Basis einer unterstellten Planungs- und Bauzeit. Die Angabe stimmt somit nicht notwendig mit dem tatsächlichen künftigen Abrechnungsvolumen überein, welches im Vorhinein nicht sicher angegeben werden kann.
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Quelle: OJS 2016/S 152-275479 (2016-08-04)