Technische Hochschule Mittelhessen, Neubau Institutsgebäude C15/ C16- Ingenieurleistung Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI 2013

Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe

Für die Technische Hochschule Mittelhessen, Campus Gießen ist der Neubau zweier Institutsgebäude (C15, C16) geplant. Die neu entstehenden Gebäude sind für die Nutzung durch die Fachbereiche Bauwesen (FB Bau) und Maschinen- und Energietechnik (FB ME) bestimmt. Die Maßnahme umfasst Laborflächen mit den zugehörigen Nebenflächen, Büros und Seminarräume.
Hierfür sind die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI (2013) zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-11-17 Auftragsbekanntmachung
2019-05-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-11-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: A.0435.151604_TWP
Kurze Beschreibung:
Für die Technische Hochschule Mittelhessen, Campus Gießen ist der Neubau zweier Institutsgebäude (C15, C16) geplant. Die neu entstehenden Gebäude sind für die Nutzung durch die Fachbereiche Bauwesen (FB Bau) und Maschinen- und Energietechnik (FB ME) bestimmt. Die Maßnahme umfasst Laborflächen mit den zugehörigen Nebenflächen, Büros und Seminarräume. Hierfür sind die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI (2013) zu vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Gießen, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167-126 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6330 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-17 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-22 📅
Datum des Beginns: 2017-01-30 📅
Datum des Endes: 2020-09-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 225-410057
ABl. S-Ausgabe: 225
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach). 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734). 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Technische Hochschule Mittelhessen, Campus Gießen ist der Neubau zweier Institutsgebäude (C15, C16) geplant. Die neu entstehenden Gebäude sind für die Nutzung durch die Fachbereiche Bauwesen (FB Bau) und Maschinen- und Energietechnik (FB ME) bestimmt. Die Maßnahme umfasst Laborflächen mit den zugehörigen Nebenflächen, Büros und Seminarräume.
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Hierfür sind die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI (2013) zu vergeben.
Geschätzter Gesamtwert: 245 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Masterplanung der Technischen Hochschule Mittelhessen, Campus Gießen ist der Neubau zweier Institutsgebäude (C15, C16) geplant. Die neu entstehenden Gebäude sind für die Nutzung durch die Fachbereiche Bauwesen (FB Bau) und Maschinen- und Energietechnik (FB ME) bestimmt. Die Maßnahme umfasst Laborflächen mit den zugehörigen Nebenflächen, Büros und Seminarräume.
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Die Nutzungsfläche (NUF 1 – 6) der Neubaumaßnahme beträgt insgesamt 3 200 m
Die Obergrenze für die Baukosten der Maßnahme beträgt ca. 15 500 000 EUR brutto (KG 200 bis KG 600).
Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17. Mai 2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Ingenieurleistung Tragwerksplanung gem. § 49 und § 51 HOAI (2013) i. V. mit Anlage 14.1:
Leistungsphasen 2 – 6 und Besondere Leistungen.
Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 50 HOAI (2013) betragen ca. 4 000 000 EUR.
Geplante Auftragsvergabe: Januar 2017,
Geplanter Baubeginn: 1. Quartal 2018,
Ziel der baulichen Fertigstellung: 1. Quartal 2020.
Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 245 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrags werden die Leistungsphasen 2 – 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4, 5 und 6 sowie die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gießen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegestz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 (HE 736);
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Ingenieurleistung Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI 2013 in den letzten 3 Jahren in Euro gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden 3 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr.
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Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen.
zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Ingenieurleistung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013: mind. 250 000 EUR (brutto) durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Jahren.
Bei mindestens 250 000 EUR (brutto) durchschnittlichem Jahresumsatz für entsprechende Leistungen in den letzten drei Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an festangestelten mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Ingenieurleistung Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI (2013) betrauten, Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von mindestens einer bis maximal drei Referenzen (1-3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 6 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Personal des Bewerberbüros für die Referenz (Bennenung des Projektleiters und des Stellvertreters);
— Art der Maßnahme (Sanierung/ Umbau, Neubau);
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamt und Kostengruppen 300 + 400);
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und der Nutzungsfläche NUF 1-6;
— Projektzeit;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Leistungsstand der Referenz;
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe mindestens eine bis maximal drei geforderte Referenzen eingereicht werden.
Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, ist eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abzugeben.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im im Bereich der Ingenieurleistung Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI 2013 betrauten Dipl.-Ingenieure, Master, Bachelor: 4 Beschäftigte durchschnittlich in den letzten drei Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen).
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Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
Bei mindestens 4 festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- oder Bachelorabsolventen durchschnittlich in den letzten 3 Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Leistungsumfang: Mindestens Leistungsphasen 2 – 6 gem. § 51 HOAI (2013) müssen beauftragt sein;
— Leistungsstand: Mindestens Leistungsphase 6 gem. § 51 HOAI (2013) muss begonnen haben.
— Projektgröße: Mindestanforderung Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) größergleich 4 000 000 EUR (brutto);
— Projektgröße: Mindestenanforderung NUF 1 – 6 größergleich 1 000 m
— Projektzeit: Die Referenz darf nicht älter als 6 Jahre sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen 1-3 erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung):
— Mindestens eine der drei Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein;
— Mindestens eine der drei Referenzen muss eine Neubaumaßnahme sein;
— Mindestens eine der drei Referenzen muss abgeschlossen sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer ist bereits erfolgt.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Wertungskriterien:
— Art des Auftraggebers (privater AG, öffentlicher AG);
— Art der Maßnahme (Sanierung/ Umbau, Neubau);
— Baukosten (KG 300 + KG 400) (mind. 4 000 000 EUR (brutto));
— Nutzfläche NUF 1-6 (mind. 1 000 m
— Zusatzpunkte: Räume mit besonderen statischen Anforderungen, z. B. aufgrund des Einsatz von Kranbahnen. Zusatzpunkte können in einer oder mehreren Referenz/en nachgewiesen werden.
Wichtung der Referenzen (jeweils 25 %): Gesamt 75 %.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtungen gemäß Wertungsmatrix:
— Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (brutto) der letzten 3 Jahre: 12,5 %.
— Durchschnittliche Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Jahren: 12,5 %.
— Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenz 1, 2 und 3 mit jeweils 25 %): 75,0 %.
Ggf. Losentscheidung bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des Personaleinsatzkonzepts und fachliche Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehenen Maßnahme anhand persönlicher Referenzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodik zur Sicherstellung des Projekterfolgs bezogen auf die Aufgabenstellung im Hinblick auf Kosten, Termine und Qualitäten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 20 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Fachbereich VOF, IBK, HOAI
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6330 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2016/S 225-410057 (2016-11-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-05-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Technische Hochschule Mittelhessen, Campus Gießen ist der Neubau zweier Institutsgebäude (C15, C16) geplant. Die neu entstehenden Gebäude sind für die Nutzung durch die Fachbereiche Bauwesen (FB Bau) und Maschinen- und Energietechnik (FB ME) bestimmt. Die Maßnahme umfasst Laborflächen mit den zugehörigen Nebenflächen, Büros und Seminarräume. Hierfür waren die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI (2013) zu vergeben.
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Gesamtwert des Auftrags: 222009.26 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 60328862-0 📞
Fax: +49 60328862-126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 101-245095
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 225-410057
ABl. S-Ausgabe: 101

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Hierfür waren die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI (2013) zu vergeben.
Die im Kabinettsbeschluss „CO
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb war die Vergabe der Ingenieurleistung Tragwerksplanung gem. § 49 und § 51 HOAI (2013) i. V. mit Anlage 14.1):
Leistungsphasen 2 - 6 und Besondere Leistungen.
Mit der Leistungserbringung war sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrags wurden die Leistungsphasen 2 - 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4, 5 und 6 sowie die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gießen

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des Personaleinsatzkonzepts und fachliche Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehenen Maßnahme anhand persönlicher Referenzen.
Methodik zur Sicherstellung des Projekterfolgs bezogen auf die Aufgabenstellung im Hinblick auf Kosten, Termine und Qualitäten.
Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen.
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 20 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-05-03 📅
Name: Mathes Beratende Ingenieure GmbH
Postanschrift: Emil-Rosenow-Straße 3
Postort: Chemnitz
Postleitzahl: 09112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3713669-0 📞
E-Mail: kontakt@ming.de 📧
Land: Chemnitz, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.ming.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 222809.26 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe - Fachbereich Vergabe Freiberufliche Leistungen
Quelle: OJS 2019/S 101-245095 (2019-05-22)