Technische Universität München (TUM) Neubau eines Institutsgebäudes für das Physik Departement auf dem Hochschul – und Forschungscampus in Garching, Planungsleistungen für Technische Gebäudeausrüstung, hier Laborplanung gem. HOAI 2013 §§ 53-56 Zum Umfang der Leistung siehe Leistungsbeschreibung II.2.1

Staatliches Bauamt München 2

Der Freistaat Bayern errichtet für die Technische Universität München auf dem Hochschul- und Forschungscampus einen Neubau für das Physik-Department.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-15 Auftragsbekanntmachung
2016-08-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Menge oder Umfang:
Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 53-56 HOAI 2013 Leistungsstufe 1. in Verbindung mit § 53 (2) über die Laborplanung.Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt, soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufen 2-5 gem. § 55 HOAI 2013 sowie die gleichen Planungsleistungen für den zweiten Bauabschnitt an den Auftragnehmer zu vergeben:Leistungsstufe 1 = Leistungsphase 2-4;Leistungsstufe 2 = Leistungsphase 5;Leistungsstufe 3 = Leistungsphase 6-7;Leistungsstufe 4 = Leistungsphase 8;Leistungsstufe 5 = Leistungsphase 9sowie nachstehend aufgeführten besonderen Leistungen:— – Überwachen der Mängelbeseitigungsleistung innerhalb der VerjährungsfristenEin Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsstufen 2 bis 5 bzw. des zweiten Bauabschnitts besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.Der Auftrag für die KGR 470 wird in die Honorarzone III als „Mindestsatz“ nach § 55 HOAI eingestuft.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatliches Bauamt München 2
Postanschrift: Ludwigstr. 18
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.stbam2.bayern.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921811-5209/+49 8921811-5201 📞
Fax: +49 8921811-5099 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 077-137164
ABl. S-Ausgabe: 77
Zusätzliche Informationen
A) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar. Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich. Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt. Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden. b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen. Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen. Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten. Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. c) Bei direkter Einreichung bei der Poststelle des Staatlichen Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München, sind folgende Geschäftszeiten: Mo. – Do. 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Freitag 9.00 Uhr bis 12:00 Uhr) zu beachten. d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen. Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert. Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden: VOF-Verfahren Planung technische Ausrüstung – Labortechnik Maßnahmennummer: 15051 E 0003 Maßnahme: Neubau eines Institutsgebäudes für Physik, TU München Staatliches Bauamt München 2 Ludwigstraße 18, 80539 München — Im Posteingang nicht öffnen - e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen. f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen. h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt. j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte. k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen. l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2 dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1 angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden. m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. n) Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nicht möglich. o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Freistaat Bayern errichtet für die Technische Universität München auf dem Hochschul- und Forschungscampus einen Neubau für das Physik-Department.
Die Fakultät für Physik besteht aus drei Synergieeinheiten: Biophysik (BIO), Physik der kondensierten Materie (KOMA) und Kern-, Teilchen- und Astrophysik (KTA), sowie verschiedenen zentrale Einrichtungen.
Zur Synergieeinheit Biophysik (BIO) gehören sechs experimentelle und vier theoretische Lehrstühle / FG. Laboreinheiten, wie z. B. das Mikroskopiezentrum und das TEM Physik Labor, dienen der gesamten Fakultät für Physik als Shared Facilities. Die Temperaturstabilität spielt hier eine entscheidende Rolle bei der Planung der Labore. Für die BIO stehen im Verfügungsbau insgesamt ca. 2 800 m² HNF zur Verfügung, davon sind 1 745 m² HNF Labore, 753 m² HNF Büros und 300 m² HNF für Besprechungsräume, Lager, Server- und Sozialräume. Diese Flächen werden für die Unterbringung von drei experimentellen Lehrstühlen und zwei Nachwuchsgruppen errichtet.
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Die Synergieeinheit der Physik der kondensierten Materie (KOMA) besteht insgesamt auf elf Lehrstühlen / Fachgebieten (FG) der Experimentalphysik und drei Lehrstühlen / FG der theoretischen Physik. Ein Lehrstuhl und ein Fachgebiet der Experimentellen KOMA werden in dem Verfügungsbau untergebracht.
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Während die theoretischen Lehrstühle / FG ausschließlich Büroarbeitsplätze benötigen, sind die experimentellen Lehrstühle / FG gleichermaßen in Büro und Labor tätig. Für ihre Versuche ist die Kondensierte Materie auf Großgeräte angewiesen. Bei der baulichen Umsetzung der Labore muss auf die erhöhten Anforderungen an die Temperaturstabilität und Schwingungsempfindlichkeit der Laboratorien geachtet werden. Im Verfügungsbau wird der KOMA insgesamt eine Hauptnutzfläche von ca. 950 m² zugewiesen, davon entfallen 550 m² HNF auf die Labore, 309 m² HNF auf Büroflächen und 90 m² HNF auf Besprechungsräume und Lagerflächen.
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Die Kern-, Teilchen- und Astrophysik ist gegliedert in zehn experimentelle und sieben theoretische Lehrstühle / FG, davon werden vier Experimentallehrstühle in Teilen im Verfügungsbau einquartiert werden. Neben den klassischen Laboren mit der Möglichkeit für die Nutzung von umschlossenen radioaktiven Quellen besteht bei der KTA ein Bedarf an Großgerätelaboren / Werkstätten mit erhöhten Anforderungen an die Raumhöhe (6 m bis zu 10 m) sowie an die technischen Installationen (Kran, enorm erhöhte Anforderung an das Tragwerk / Bodenbelastung). Die Flächen mit hohen Räumen werden nur geringfügig im Verfügungsbau (Bauabschnitt 1) abgebildet, die Mehrzahl ist in den folgenden Bauabschnitten vorzusehen. Im Verfügungsbau wird die KTA mit insgesamt ca. 1.950 m2 HNF untergebracht, davon sind 1 060 m² HNF Laborfläche, 628 m² HNF Bürofläche und 270 m² HNF für Besprechungs-, Sozial- und Serverräume vorgesehen.
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Um die zukünftige Entwicklung der Physik in Forschung und Lehre aufrecht zu erhalten sind zwei Neubauten und eine Modernisierung des Hauptgebäudes in insgesamt drei Bauabschnitten notwendig. Die Bauabschnitte nennen sich:
„Verfügungsbau I“, „Verfügungsbau II“ und „Modernisierung des Bestandes“.
Bestandteil dieses Verfahrens ist die Errichtung des Institutsneubaus „Verfügungsbau I“ in einem ersten Bauabschnitt. In diesem werden auf insgesamt 5 700 m² NF1-6 Labore, Büro – und Besprechungsbereiche, Seminarräume sowie die erforderlichen Nebenräume errichtet. Das Baufeld befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden bestehenden Gebäuden des Physik Departments.
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Nach Fertigstellung der „Verfügungsbaus I“ ist der Abbruch des Gebäudes der Physik II geplant, um Fläche für den weiteren Neubau zu schaffen. In diesem zweiten Bauabschnitt „Verfügungsbau II“ werden auf insgesamt 3 600 m
Der Auftraggeber beabsichtigt, soweit Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, den zweiten Bauabschnitt nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts umzusetzen.
Folgende Schwerpunktaufgaben sind im Neubau vorgesehen:
— Planung der nutzungsspezifischen Anlagen Laboreinrichtung
Die Kostenobergrenze für das Institutsgebäude „Verfügungsbau I“ liegt bei 39 250 000 EUR brutto Gesamtbaukosten. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 600 nach DIN 276.
Die Leistung beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage – Bau (HU-Bau) für den Neubau. Die zum Planungszeitpunkt nach dem 1.1.2016 geltende EnEV ist zwingend einzuhalten. Zudem ist der Jahres Primärenergiebedarf gem. aktuell gültiger EnEV um 25 % und die mittleren U-Werte um 10 % zu unterschreiten.
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Die Baukosten (Schätzkosten, die sich noch verschieben oder reduzieren können) der KGR 470 für die Technische Ausrüstung Labortechnik dürfen den Betrag von 1 790 000 EUR brutto nicht überschreiten.
Termine:
— Erstellung HU-Bau bis März 2017,
— Erstellung Ausführungsunterlage-Bau (AFU-Bau) bis Januar 2018,
— Baubeginn September 2018,
— Bauzeit bis November 2020,
— Objektbetreuung bis November 2024.
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) für den Verfügungsbau I.
Menge oder Umfang:
Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 53-56 HOAI 2013 Leistungsstufe 1. in Verbindung mit § 53 (2) über die Laborplanung.
Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt, soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufen 2-5 gem. § 55 HOAI 2013 sowie die gleichen Planungsleistungen für den zweiten Bauabschnitt an den Auftragnehmer zu vergeben:
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Leistungsstufe 1 = Leistungsphase 2-4;
Leistungsstufe 2 = Leistungsphase 5;
Leistungsstufe 3 = Leistungsphase 6-7;
Leistungsstufe 4 = Leistungsphase 8;
Leistungsstufe 5 = Leistungsphase 9
sowie nachstehend aufgeführten besonderen Leistungen:
— – Überwachen der Mängelbeseitigungsleistung innerhalb der Verjährungsfristen
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsstufen 2 bis 5 bzw. des zweiten Bauabschnitts besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Der Auftrag für die KGR 470 wird in die Honorarzone III als „Mindestsatz“ nach § 55 HOAI eingestuft.
Beschreibung der Optionen: Ja. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (siehe Nr. II.2.1).
Referenznummer: Maßnahmennummer (MNR): 15051 E 0003, Kap. 1512 Tit. 71555 Vergabenummer 16D0337
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Physik Departement der TUM, James Franck Straße, 85748 Garching, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs.6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach §4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach
§ 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG)
§ 21 Bußgeldvorschriften
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 EUR gefordert.
2.1.4 Juristische Personen §19 Abs. 3 VOF
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach
§ 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen. Eine Erklärung über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen, ist vorzulegen.
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2.1.5 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen
durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
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Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG oder der Art. 1 bis 2a des IngG erfüllt sind.
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Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung „beratender Ingenieur“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007 oder „Ingenieur“ gemäß dem Ingenieurgesetz (IngG).
Die für die Dienstleistung verantwortlichen Personen des Unternehmens müssen grundsätzlich den Nachweis einer akademischen Ausbildung, die zur Führung der Berufsbezeichnung (Dipl.-Ing. Technische Hochschule, Fachhochschule, Bachelor/Master, Ing. grad.) einer Hochschule berechtigt erbringen und über eine angemessene Praxis – in der Regel von mindestens drei Jahren, verfügen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs.4c VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (2013. 2014, 2015) ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung hier Laborplanung nach § 55HOAI, Leistungsphasen 2 – 9.
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Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs.2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (=„Nachunternehmer“) nach §5 Abs.5h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach §5 Abs.6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
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Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.
Mindeststandards:
Für die Höchstbewertung im Kriterium „Umsatz für die entsprechende Dienstleistung“ sind im Durchschnitt pro Jahr mindestens 260.000,- EUR netto Umsatz erforderlich.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1. Anzahl Beschäftigte / Führungskräfte, jährliches Mittel nach §5 Abs.5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei (2013, 2014, 2015) abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter; Praktikanten werden nicht gewertet) und Führungskräfte des/r Bewerbers / Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1 (berufliche Befähigung) wird gefordert.
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2.3.2. Technische Leistungsfähigkeit Erfahrung bei Planung und Durchführung von Projekten mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad – Referenzen §5 Abs. 5b VOF:
Es sind vergleichbare Referenzen der wesentlichen vom Bewerber in den letzten 7 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009 bis 2015) erbrachten Dienstleistungen, Projekte mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, deren Leistungsphasen 2 bis 8 §55 HOAI und ggf. 9 (falls erbracht) abgeschlossen sind, mittels einer Text-, Plan- und Bilddokumentation näher zu beschreiben.
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Die Darstellung je Referenzprojekt soll 2 Seite DIN A4 (einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Hierzu wird ein Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt in dem sind folgende Angaben zu machen sind:
1. Art der Baumaßnahme/Name des Projekts, kurze Beschreibung ggf. besondere Anforderungen
2. Ort des Baumaßnahme
3. Bauherr, öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners mit E-Mail Adresse und aktueller Telefonnummer (mit Referenzschreiben)
4. Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, usw.)
5. Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung
Auf folgende Kriterien wird besonders Wert gelegt:
A. Vergleichbarer Gebäudetyp (Forschungsgebäude; Institutsgebäude; Laborbau)
B. Projekt vergleichbarer Größe; (Laborfläche)
C. Projekt vergleichbarer Größe (brutto Herstellkosten für Labortechnik KG 470)
D. Vergleichbare Komplexität / Schwierigkeit (hochinstallierte Bereiche mit erhöhtem Abstimmungsbedarf bzgl. technischer Gebäudeausrüstung, Labore S1/2, Isotopenlabore, temperaturstabile Räume, Reinräume ISO 3-8 )
E. Vergleichbare Planungsleistungen (LPh 2-8)
F. Anteil öffentlicher Bauvorhaben am Gesamtumsatz (%)
G Qualität der erbrachten Leistungen
Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.3) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt.
Dazu wird ein einseitiges Formblatt (Personalbogen – Anlage 12) zur Verfügung gestellt. In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
1. Name mit Zuständigkeit
2. berufliche Qualifikation
3. Berufserfahrung (gesamt und auf die vorgesehene Zuständigkeit)
4. Art der Baumaßnahme/Name des Projekts
5. Bauherr (z.B. öffentlicher Auftraggeber)
6. Ort der Baumaßnahme
A. Länge der Berufserfahrung
B. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Gebäudetyp
C. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Gebäudegröße (m
D. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Baukosten (EUR)
E. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Komplexität (hochinstallierte Bereiche mit erhöhtem Abstimmungsbedarf bzgl. technischer Gebäudeausrüstung, Labore S1/2, Isotopenlabore, temperaturstabile Räume, Reinräume ISO 3-8)
F. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Honorarzone, Leistungsphasen
G. anteilige Berufserfahrung bei öffentlichen Bauvorhaben (%)
H. Qualität der erbrachten Leistungen
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e:
Der/die Projektverantwortliche/r wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Planer/in:
Der/die vorgesehene/r Planer/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Bauleiter/in:
Der/die vorgesehene/r Bauleiter/in am Projekt wird benannt.
Mindeststandards:
Hinweis: Für die Höchstbewertung im Kriterium „Anzahl Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel“ sind im Durchschnitt mindestens 9 Beschäftigte und Führungspersonen erforderlich.
Für die Höchstbewertung der Kriterien „Erfahrung bei Planung und Durchführung von Projekten mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad “ ist nicht die Anzahl der vorgelegten Referenzen ausschlaggebend, sondern deren Qualität und Vergleichbarkeit.
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Als vergleichbare Planungserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung Labortechnik sieht die Vergabestelle in den Leistungsphasen 2 bis 8 §55 HOAI und ggf. 9 (falls erbracht), abgeschlossene Projekte mit einer Laborfläche von mind. 3.000 m
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
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Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und
Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide
Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der o.g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern)
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Für Bewerbergemeinschaften gilt: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
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Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
Vertragsgrundlage werden die Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) und Anlagen des Auftraggebers (siehe VHF Bayern).
Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ bzw. „beratender Ingenieur“ berechtigt sind. (BauKaG, siehe auch Nr. III.2.1 dieser Bekanntmachung)
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen Voraussetzungen für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer o.g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
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Entsprechende Nachweise sind beizubringen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Ausschlussgründe gemäß § 4 VOF (Persönliche Lage des Bewerbers). Finanzielle und wirtschaftliche, sowie technische Leistungsfähigkeit, fachliche Eignung und besondere Erfahrungen zu den Leistungen nach II.1.5). Die objektiven Kriterien an Hand derer die Auswahl getroffen werden soll (Eignungskriterien) sind unter III.2.2) und unter III.2.3) benannt. Die Auswahl der Bewerber wird mit Hilfe einer Bewertungsmatrix ermittelt. 2.2.1 Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für die entsprechende Dienstleistung (5,0 %) 2.3.1 Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel (5,0 %) 2.3.2 Technische Leistungsfähigkeit des Büros, Fachtechnische Qualitäten der Referenzen (50 %) 2.3.2.a..Vergleichbarer Gebäudetyp (Forschungsgebäude; Institutsgebäude; Laborbau) (10 %) 2.3.2.b Projekt vergleichbarer Größe; Gebäudekenndaten (Nutzfläche und Bruttorauminhalt) (5 %) 2.3.2.c Vergleichbare Projekt vergleichbarer Baukosten (EUR) (5 %) 2.3.2.d Vergleichbare Komplexität / Schwierigkeit (hochinstallierte Bereiche, Labore S1/2, Isotopenlabore, temperaturstabile Räume, Reinräume ISO 3-8; Bauen mit erhöhtem Abstimmungsbedarf bzgl. technischer Gebäudeausrüstung (15 %) 2.3.2.e Vergleichbare Planungsleistungen (5 %) 2.3.2.f Erfahrung bei Planung und Durchführung von öffentlichen Bauaufgaben (10 %) 2.3.2.g Qualität der erbrachten Leistung – Bewertung der Auftraggeber Referenzprojekte: Termin- und Kostentreue, Mängelfreiheit des Werks (50 %). . 2.3.3 Referenzen der für die Leistungserbringung benannten Personen (40 %). 2.3.3.1 vorgesehener Projektverantwortlicher, fachbezogene Berufserfahrung, Bürozugehörigkeit und Erfahrung wie im Referenzprojekt beschrieben (30 %) A. Länge der Berufserfahrung (10 %) B. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Gebäudetyp (5 %) C. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Gebäudegröße (m²) (5 %) D. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Baukosten (EUR) (5 %) E. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Komplexität (hochinstallierte Bereiche, Labore S1/S2, Isotopenlabore, temperaturstabile Räume Reinräume ISO 3-8) (10 %) F. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Honorarzone, Leistungsphasen (5 %) G. Erfahrung bei öffentlichen Bauvorhaben (10 %) H. Qualität der erbrachten Leistungen (50 %). 2.3.3.2 vorgesehene/r Planer/in am Projekt, fachbezogene Berufserfahrung, Bürozugehörigkeit wie im Referenzprojekt beschrieben (30 %) A. Länge der Berufserfahrung (10 %) B. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Gebäudetyp (5 %) C. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Gebäudegröße (m²) (5 %) D. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Baukosten (EUR) (5 %) E. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Komplexität (hochinstallierte Bereiche, Labore S1/S2, Isotopenlabore, temperaturstabile Räume Reinräume ISO 3-8) (10 %) F. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Honorarzone, Leistungsphasen (5 %) G. Erfahrung bei öffentlichen Bauvorhaben (10 %) H. Qualität der erbrachten Leistungen (50 %). 2.3.3.3 vorgesehene/r Bauleiter/in am Projekt, fachbezogene Berufserfahrung wie im Referenzprojekt beschrieben (40 %) A. Länge der Berufserfahrung (10 %) B. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Gebäudetyp (5 %) C. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Gebäudegröße (m²) (5 %) D. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Baukosten (EUR) (5 %) E. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Komplexität (hochinstallierte Bereiche, Labore S1/S2, Isotopenlabore, temperaturstabile Räume Reinräume ISO 3-8) (10 %) F. Einschlägigkeit der Berufserfahrung, Honorarzone, Leistungsphasen (5 %) G. Erfahrung bei öffentlichen Bauvorhaben (10 %) H. Qualität der erbrachten Leistungen (50 %). Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. Für die einzelnen Kriterien werden jeweils 0 – 5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. . Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.stbam2.bayern.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-08-06 📅
Datum des Endes: 2024-11-29 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Maßnahmennummer (MNR): 15051 E 0003, Kap. 1512 Tit. 71555 Vergabenummer 16D0337
Zusätzliche Informationen
A) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
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b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
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Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
c) Bei direkter Einreichung bei der Poststelle des Staatlichen Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München, sind folgende Geschäftszeiten: Mo. – Do. 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Freitag 9.00 Uhr bis 12:00 Uhr) zu beachten.
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
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Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
VOF-Verfahren Planung technische Ausrüstung – Labortechnik
Maßnahmennummer: 15051 E 0003
Maßnahme: Neubau eines Institutsgebäudes für Physik, TU München
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstraße 18, 80539 München
— Im Posteingang nicht öffnen -
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2 dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1 angefordert oder unter
m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nicht möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de 📧
Telefon: +49 892176-2411 📞
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Bauamt München 2
Postanschrift: Ludwigstr.18
Postleitzahl: 80539
Telefon: +49 8921811-5201 📞
Internetadresse: http://www.stbam2.bayern.de/ 🌏
Fax: +49 8921811-5099 📠
Quelle: OJS 2016/S 077-137164 (2016-04-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bestandteil dieses Verfahrens ist die Errichtung des Institutsneubaus „Verfügungsbau I“ in einem ersten Bauabschnitt. In diesem werden auf insgesamt 5 700 m Nach Fertigstellung der „Verfügungsbaus I“ ist der Abbruch des Gebäudes der Physik II geplant, um Fläche für den weiteren Neubau zu schaffen. In diesem zweiten Bauabschnitt werden auf insgesamt 3 600 m
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Gesamtwert des Auftrags: 260 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 8921811-5212/+49 8921811-5201 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 164-295461
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 077-137164
ABl. S-Ausgabe: 164

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bestandteil dieses Verfahrens ist die Errichtung des Institutsneubaus „Verfügungsbau I“ in einem ersten Bauabschnitt. In diesem werden auf insgesamt 5 700 m
Nach Fertigstellung der „Verfügungsbaus I“ ist der Abbruch des Gebäudes der Physik II geplant, um Fläche für den weiteren Neubau zu schaffen. In diesem zweiten Bauabschnitt werden auf insgesamt 3 600 m
Diese Bekanntmachung bezieht sich ausschließlich auf die Planungsleistungen für den Bauabschnitt 1, allerdings besteht die Option für eine Weiterbeauftragung des Bauabschnitts 2. Ein Rechtsanspruch auf die Weiterbeauftragung besteht jedoch nicht.
— Planung der nutzungsspezifischen Anlagen Laboreinrichtung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Garching.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Technische Leistungsfähigkeit, Anzahl Beschäftigte
Technische Leistungsfähigkeit, Referenzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personal
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Gewichtung des Preises: 0

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-08-05 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München

Ergänzende Informationen
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Südbayern Regierung von Oberbayern
Postort: München
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://www.stbam2.bayern.de/ 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de 📧
Quelle: OJS 2016/S 164-295461 (2016-08-24)