Teilnahmewettbewerb zu: Beschaffung von sieben leichten Mehrzweckhubschraubern für den Such- und Rettungsdienst sowie Logistik, Wartung und Instandhaltung
Die Bundeswehr beschafft sieben Hubschrauber zur Durchführung des Such- und Rettungsdienstes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (Festland). Die Hubschrauber erhalten eine militärische Muster- und Verkehrszulassung nach den Vorschriften der Bundeswehr und ein taktisches Kennzeichen. Als Basis hierfür muss der Hubschrauber einschließlich der Rüstsätze eine Zulassung nach den Vorschriften der EASA aufweisen. Verantwortlich für die Durchführung der Musterprüfung und –zulassung ist das Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw). Drei Hubschrauber werden mit einer 24 Stunden/7 Tage pro Woche (24/7) Bereitschaft auf den SAR-Kommandos Niederstetten, Nörvenich und Holzdorf für die Durchführung des SAR-Dienstes eingesetzt. Die weiteren vier Hubschrauber werden für die folgenden Aufgaben verwendet: — Technische Reserve mit einer 24/7 Verlegbarkeit an ein SAR-Kommando; — Durchführung der Aus- und Weiterbildung der SAR-Besatzungen; — Durchführung von Instandhaltungen. Als Standort dieser vier Hubschrauber ist hauptsächlich Niederstetten geplant. Die Hubschrauberbesatzung besteht aus zwei Piloten und einem Luftrettungsmeister. Zusätzlich muss Kapazität für eine liegende Person sowie eine sitzende Person vorhanden sein (gesamt: 2 Personen Cockpit, 3 Personen Kabine). Zur Durchführung des SAR-Auftrages müssen die Systeme „Peiler von Notsignalen“ und der Behördenfunk „digitaler BOS-Funk“ integriert sein. Die Hubschrauber müssen über zwei Motoren und eine Dual-Pilot IFR Zulassung verfügen und eine Flugdauer von mindestens 2,5 Stunden erreichen. Zusätzlich werden für die Hubschrauber die folgenden Rüstsätze beschafft: — Rettungsmedizinische Ausstattung; — Rettungswinde; — Suchscheinwerfer; — Elektrooptisches System; — Außenlasthaken; — Zusatztank (ggf. optional). Der Betrieb der Hubschrauber wird mindestens über einen Zeitraum von 17 Jahren erfolgen und durch Leistungen im Bereich Logistik, Wartung und Instandhaltung durch den AN zunächst über einen Zeitraum von 9 Jahren sichergestellt werden. Diese Leistungen umfassen: — Einsatz- und Betriebsführung (z. B.: Führung zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit); — Wartung und Instandhaltung; — Materialversorgung; — Dokumentationsbewirtschaftung; — Sonstige Leistungen (z. B. technisch-logistische Betreuung). Das jährliche Flugstundenaufkommen ist mit 4200 Flugstunden geplant. Für einfache Maßnahmen / Maßnahmen der Line Maintenance kann in Niederstetten ein Hallenstellplatz zur Verfügung gestellt werden. Aufwändige Maßnahmen / Maßnahmen der Base Maintenance sollen im Instandhaltungsbetrieb des AN oder in Niederstetten durchgeführt werden. Dies ist jedoch zwischen AG und AN im Rahmen der Beauftragung final abzustimmen. Der Entwicklungs-, der Herstellungs- und der Instandhaltungsbetrieb des AN muss nach den Vorschriften der Bundeswehr durch LufABw zertifiziert werden. Das Personal des AN, das am Standort des AG eingesetzt wird, muss über ein gültiges Ergebnis „Erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gemäß Sicherheitsüberprüfungsgesetz“ verfügen. Diese Sicherheitsüberprüfung muss mit dem Ergebnis „ohne Einschränkungen“ abgeschlossen worden sein. Hinweis: Es ist vorgesehen, für die Bewertung der Flugeigenschaften der jeweils angebotenen Hubschrauber Flugversuche durchzuführen. Hierfür ist von den Bietern ein dem Angebotsmuster entsprechender Hubschrauber für das Absolvieren eines Flugprogramms (wird mit den Verdingungsunterlagen dem Bieter zur Verfügung gestellt) bereit zu stellen. Der bereitgestellte Hubschrauber soll hierbei bezüglich dem AFCS, der NVG-Kompatibilität, der Winde, der Sicherung des Windenbedieners, dem Lasthaken, dem FMS und der Standard-Funkausstattung (VHF/UHF) mit dem angebotenen Muster übereinstimmen. Das Absolvieren des Flugprogramms erfolgt durch Piloten der Bundeswehr. Es sind ca. 10 Flugstunden pro Hubschrauber in einem Zeitraum von 5 Werktagen geplant. Durchführungsort ist die Wehrtechnische Dienststelle in Manching. Der Hubschrauber wird täglich durch den Bieter zum Flug bereitgestellt. Nach der ersten Auswertung der Angebote werden die drei aussichtsreichsten Bieter vom Auftraggeber aufgefordert, den jeweiligen Hubschrauber für die Flugversuche bereit zu stellen. Sollte im Rahmen der Flugversuche einer der 3 aussichtsreichsten Bieter vom Verfahren ausgeschlossen werden, wird auf den in der Wertung jeweils nächstbesten Bieter zurückgegriffen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-08.
Auftragsbekanntmachung (2016-09-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Hubschrauber
Menge oder Umfang: S. II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Hubschrauber📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://baainbw.de🌏
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
„Nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren; Bearbeitungsnummer: Q/L2CL/GA075/FA340; Schlusstermin: 10.10.2016, 14:00 Uhr“.
Es gilt deutsches Recht.
Hinweis: Die Einreichung der Unterlagen in elektronischer Form (CD, DVD) ist zulässig. Dies gilt jedoch nur für die Anteile des Teilnahmeantrages, die nicht unterzeichnet werden müssen.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
Hinweis: Die Einreichung der Unterlagen in elektronischer Form (CD, DVD) ist zulässig. Dies gilt jedoch nur für die Anteile des Teilnahmeantrages, die nicht unterzeichnet werden müssen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundeswehr beschafft sieben Hubschrauber zur Durchführung des Such- und Rettungsdienstes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (Festland). Die Hubschrauber erhalten eine militärische Muster- und Verkehrszulassung nach den Vorschriften der Bundeswehr und ein taktisches Kennzeichen. Als Basis hierfür muss der Hubschrauber einschließlich der Rüstsätze eine Zulassung nach den Vorschriften der EASA aufweisen. Verantwortlich für die Durchführung der Musterprüfung und –zulassung ist das Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw).
Die Bundeswehr beschafft sieben Hubschrauber zur Durchführung des Such- und Rettungsdienstes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (Festland). Die Hubschrauber erhalten eine militärische Muster- und Verkehrszulassung nach den Vorschriften der Bundeswehr und ein taktisches Kennzeichen. Als Basis hierfür muss der Hubschrauber einschließlich der Rüstsätze eine Zulassung nach den Vorschriften der EASA aufweisen. Verantwortlich für die Durchführung der Musterprüfung und –zulassung ist das Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw).
Drei Hubschrauber werden mit einer 24 Stunden/7 Tage pro Woche (24/7) Bereitschaft auf den SAR-Kommandos Niederstetten, Nörvenich und Holzdorf für die Durchführung des SAR-Dienstes eingesetzt.
Die weiteren vier Hubschrauber werden für die folgenden Aufgaben verwendet:
— Technische Reserve mit einer 24/7 Verlegbarkeit an ein SAR-Kommando;
— Durchführung der Aus- und Weiterbildung der SAR-Besatzungen;
— Durchführung von Instandhaltungen.
Als Standort dieser vier Hubschrauber ist hauptsächlich Niederstetten geplant.
Die Hubschrauberbesatzung besteht aus zwei Piloten und einem Luftrettungsmeister. Zusätzlich muss Kapazität für eine liegende Person sowie eine sitzende Person vorhanden sein (gesamt: 2 Personen Cockpit, 3 Personen Kabine).
Zur Durchführung des SAR-Auftrages müssen die Systeme „Peiler von Notsignalen“ und der Behördenfunk „digitaler BOS-Funk“ integriert sein.
Die Hubschrauber müssen über zwei Motoren und eine Dual-Pilot IFR Zulassung verfügen und eine Flugdauer von mindestens 2,5 Stunden erreichen.
Zusätzlich werden für die Hubschrauber die folgenden Rüstsätze beschafft:
— Rettungsmedizinische Ausstattung;
— Rettungswinde;
— Suchscheinwerfer;
— Elektrooptisches System;
— Außenlasthaken;
— Zusatztank (ggf. optional).
Der Betrieb der Hubschrauber wird mindestens über einen Zeitraum von 17 Jahren erfolgen und durch Leistungen im Bereich Logistik, Wartung und Instandhaltung durch den AN zunächst über einen Zeitraum von 9 Jahren sichergestellt werden. Diese Leistungen umfassen:
Der Betrieb der Hubschrauber wird mindestens über einen Zeitraum von 17 Jahren erfolgen und durch Leistungen im Bereich Logistik, Wartung und Instandhaltung durch den AN zunächst über einen Zeitraum von 9 Jahren sichergestellt werden. Diese Leistungen umfassen:
— Einsatz- und Betriebsführung (z. B.: Führung zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit);
— Wartung und Instandhaltung;
— Materialversorgung;
— Dokumentationsbewirtschaftung;
— Sonstige Leistungen (z. B. technisch-logistische Betreuung).
Das jährliche Flugstundenaufkommen ist mit 4200 Flugstunden geplant.
Für einfache Maßnahmen / Maßnahmen der Line Maintenance kann in Niederstetten ein Hallenstellplatz zur Verfügung gestellt werden. Aufwändige Maßnahmen / Maßnahmen der Base Maintenance sollen im Instandhaltungsbetrieb des AN oder in Niederstetten durchgeführt werden. Dies ist jedoch zwischen AG und AN im Rahmen der Beauftragung final abzustimmen.
Für einfache Maßnahmen / Maßnahmen der Line Maintenance kann in Niederstetten ein Hallenstellplatz zur Verfügung gestellt werden. Aufwändige Maßnahmen / Maßnahmen der Base Maintenance sollen im Instandhaltungsbetrieb des AN oder in Niederstetten durchgeführt werden. Dies ist jedoch zwischen AG und AN im Rahmen der Beauftragung final abzustimmen.
Der Entwicklungs-, der Herstellungs- und der Instandhaltungsbetrieb des AN muss nach den Vorschriften der Bundeswehr durch LufABw zertifiziert werden.
Das Personal des AN, das am Standort des AG eingesetzt wird, muss über ein gültiges Ergebnis „Erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gemäß Sicherheitsüberprüfungsgesetz“ verfügen. Diese Sicherheitsüberprüfung muss mit dem Ergebnis „ohne Einschränkungen“ abgeschlossen worden sein.
Das Personal des AN, das am Standort des AG eingesetzt wird, muss über ein gültiges Ergebnis „Erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gemäß Sicherheitsüberprüfungsgesetz“ verfügen. Diese Sicherheitsüberprüfung muss mit dem Ergebnis „ohne Einschränkungen“ abgeschlossen worden sein.
Hinweis:
Es ist vorgesehen, für die Bewertung der Flugeigenschaften der jeweils angebotenen Hubschrauber Flugversuche durchzuführen. Hierfür ist von den Bietern ein dem Angebotsmuster entsprechender Hubschrauber für das Absolvieren eines Flugprogramms (wird mit den Verdingungsunterlagen dem Bieter zur Verfügung gestellt) bereit zu stellen. Der bereitgestellte Hubschrauber soll hierbei bezüglich dem AFCS, der NVG-Kompatibilität, der Winde, der Sicherung des Windenbedieners, dem Lasthaken, dem FMS und der Standard-Funkausstattung (VHF/UHF) mit dem angebotenen Muster übereinstimmen.
Es ist vorgesehen, für die Bewertung der Flugeigenschaften der jeweils angebotenen Hubschrauber Flugversuche durchzuführen. Hierfür ist von den Bietern ein dem Angebotsmuster entsprechender Hubschrauber für das Absolvieren eines Flugprogramms (wird mit den Verdingungsunterlagen dem Bieter zur Verfügung gestellt) bereit zu stellen. Der bereitgestellte Hubschrauber soll hierbei bezüglich dem AFCS, der NVG-Kompatibilität, der Winde, der Sicherung des Windenbedieners, dem Lasthaken, dem FMS und der Standard-Funkausstattung (VHF/UHF) mit dem angebotenen Muster übereinstimmen.
Das Absolvieren des Flugprogramms erfolgt durch Piloten der Bundeswehr. Es sind ca. 10 Flugstunden pro Hubschrauber in einem Zeitraum von 5 Werktagen geplant. Durchführungsort ist die Wehrtechnische Dienststelle in Manching. Der Hubschrauber wird täglich durch den Bieter zum Flug bereitgestellt.
Das Absolvieren des Flugprogramms erfolgt durch Piloten der Bundeswehr. Es sind ca. 10 Flugstunden pro Hubschrauber in einem Zeitraum von 5 Werktagen geplant. Durchführungsort ist die Wehrtechnische Dienststelle in Manching. Der Hubschrauber wird täglich durch den Bieter zum Flug bereitgestellt.
Nach der ersten Auswertung der Angebote werden die drei aussichtsreichsten Bieter vom Auftraggeber aufgefordert, den jeweiligen Hubschrauber für die Flugversuche bereit zu stellen. Sollte im Rahmen der Flugversuche einer der 3 aussichtsreichsten Bieter vom Verfahren ausgeschlossen werden, wird auf den in der Wertung jeweils nächstbesten Bieter zurückgegriffen.
Nach der ersten Auswertung der Angebote werden die drei aussichtsreichsten Bieter vom Auftraggeber aufgefordert, den jeweiligen Hubschrauber für die Flugversuche bereit zu stellen. Sollte im Rahmen der Flugversuche einer der 3 aussichtsreichsten Bieter vom Verfahren ausgeschlossen werden, wird auf den in der Wertung jeweils nächstbesten Bieter zurückgegriffen.
Referenznummer: Q/L2CL/GA075/FA340
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Niederstetten, Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Frist für die Sicherheitsüberprüfung: 2017-07-01 📅
Befähigung zur Berufsausübung:
— Originalauszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 1 Jahr;
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (Formular BAAINBw-B-V 034);
— Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB (Formular BAAINBw-B-V 031);
Diese Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Geschäftsbericht der letzten 3 Jahre;
— Bankerklärung, aus der wenigstens Aussagen zur Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens hervorgehen;
— Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich der letzten drei Geschäftsjahre (Mindestgesamtumsatz: 100 000 000 EUR/Jahr);
— Angabe von Konzernzugehörigkeiten;
— Angabe der Auftragnehmernummer der Bundeswehr, sofern das Unternehmen bereits Auftragnehmer der Bundeswehr ist;
Diese Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
— Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich der letzten 3 Geschäftsjahre;
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die geforderten Nachweise sind jeweils von den Unternehmen zu erbringen, die die jeweilige Leistung erbringen sollen.
Zum Nachweis der Erfahrungen ist jeweils eine Liste der der wesentlichen erbrachten gleichwertigen Leistungen einzureichen. Es ist hierbei darzustellen, inwiefern die Leistung als gleichwertig zu der zu vergebenden Leistung zu betrachten ist.
Die vorgenannten Erfahrungen sind, wo gefordert, nachzuweisen durch die Vorlage von Referenzen, nicht älter als 5 Jahre. Die Darstellung jeder einzelnen Referenz hat folgendes zu beinhalten:
Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu:
Auftragsinhalt und Umfang;
Ausführungsort;
Ausführungszeitraum;
Name und Adresse des Auftraggebers, einschließlich Ansprechpartner mit Telefonnummer / E-Mailadresse.
Zu diesem Zweck haben die Bewerber die Referenzprojekte kurz zu beschreiben und die eigene Tätigkeit kurz darzustellen (je Referenzprojekt max. 1 DIN A4 Seite).
Der Nachweis hat durch die Vorlage von mindestens 2 Referenzen pro Bereich zu erfolgen. Ein Referenzprojekt darf auch mehrmals als Nachweis verwendet werden. Referenzen sind vom Bewerber nach Relevanz selbst zu reihen.
Bei Leistungen an öffentliche Auftraggeber ist eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen. Alternativ ist eine Ansprechstelle beim jeweiligen öffentlichen Auftraggeber zu nennen, bei der eine entsprechende Bescheinigung angefordert werden kann.
Bei Leistungen an öffentliche Auftraggeber ist eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen. Alternativ ist eine Ansprechstelle beim jeweiligen öffentlichen Auftraggeber zu nennen, bei der eine entsprechende Bescheinigung angefordert werden kann.
Bei Leistungen an private Auftraggeber ist eine von diesen ausgestellte Bescheinigung vorzulegen. Ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine Erklärung des Unternehmens zulässig, wobei eine Ansprechstelle des privaten Auftraggebers zu nennen ist.
Bei Leistungen an private Auftraggeber ist eine von diesen ausgestellte Bescheinigung vorzulegen. Ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine Erklärung des Unternehmens zulässig, wobei eine Ansprechstelle des privaten Auftraggebers zu nennen ist.
Alle geforderten Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Die Möglichkeit der Kontrolle/Auditierung des/der Betriebe muss möglich sein. Die Echtheit der vorgelegten Dokumente ist auf Verlangen nachzuweisen.
Allgemein:
Beschreibung der Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität entsprechend dem Standard ISO 9001 oder vergleichbar. (Sicherheits- und Qualitätsstrategie, Verfahren und Qualitätssicherungssystem).
Beschaffung der Hubschrauber:
— Nachweis, dass der Entwicklungs- und der Herstellungsbetrieb eine Genehmigung als Entwicklungsbetrieb und als Herstellbetrieb für Hubschrauber besitzt nach der Verordnung (EU) Nr. 748/2012 der Kommission vom 3.8.2012, Teil-21.
— Vorlage der Kopie des vollständigen (inkl. Verweise) gültigen Entwicklungs-/Herstellbetriebshandbuches. Vorlage in elektronischer Form (pdf-Format) ist ausreichend.
— Nachweis der Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Hubschraubern (maximales Abfluggewicht größer 2,5 t) (Referenzen).
— Vorlage einer Liste der wesentlichen erbrachten gleichwertigen Leistungen mit Angabe des ungefähren Auftragsvolumens und Leistungszeit der letzten 5 Jahre sowie
— Angabe, ob diese für einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber erbracht wurden.
Betrieb der Hubschrauber:
— Nachweis, dass der für die Durchführung der Instandhaltung vorgesehene Betrieb eine Genehmigung als Instandhaltungsbetrieb für Hubschrauber besitzt nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26.112014, Teil-145.
— Vorlage der Kopie des vollständigen (inkl. Verweise) Instandhaltungsbetriebshandbuches. Vorlage in elektronischer Form (pdf-Format) ist ausreichend.
— Nachweis der Erfahrung für Betreuung, Wartung und Instandhaltung einer Flotte von mindestens fünf Hubschraubern eines Musters über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren (maximalen Abfluggewicht größer 2,5 t) (Referenzen) sowie
— Vorlage einer Liste der wesentlichen erbrachten Leistungen der letzten 5 Jahre sowie
— Die technische Ausrüstung bzw. Ausstattung des Betriebes (Personalstärke, Qualifikation des Personals, Instandhaltungskapazität, Einrichtungen, Werkstätten etc.) ist aufzulisten.
— Nachweis bzw. Darlegung, dass die für den Betrieb der Hubschrauber notwendige Unterstützung des Entwicklungsbetriebes sichergestellt ist. (Vertrag mit/Zusage durch OEM o.ä.) Hierfür ist darzustellen, wie die Zusammenarbeit mit den Inhabern der EASA-Musterzulassung (Entwicklungsbetriebe der Erzeugnisse Zelle und Triebwerk) erfolgt bzw. welche Vereinbarungen vorliegen.
— Nachweis bzw. Darlegung, dass die für den Betrieb der Hubschrauber notwendige Unterstützung des Entwicklungsbetriebes sichergestellt ist. (Vertrag mit/Zusage durch OEM o.ä.) Hierfür ist darzustellen, wie die Zusammenarbeit mit den Inhabern der EASA-Musterzulassung (Entwicklungsbetriebe der Erzeugnisse Zelle und Triebwerk) erfolgt bzw. welche Vereinbarungen vorliegen.
— Nachweis, dass das Unternehmen nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26. November 2014 (Teil-M) eine Genehmigung zur Führung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (inkl. der Prüfung der Lufttüchtigkeit) für Hubschrauber besitzt.
— Nachweis, dass das Unternehmen nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26. November 2014 (Teil-M) eine Genehmigung zur Führung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (inkl. der Prüfung der Lufttüchtigkeit) für Hubschrauber besitzt.
— Vorlage einer Kopie des gültigen Handbuchs für die Führung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit. Vorlage in elektronischer Form (pdf-Format) ist ausreichend.
— Nachweis der Erfahrung für die Durchführung von Halteraufgaben (Führung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (inkl. der Prüfung der Lufttüchtigkeit) für Hubschrauber) durch Vorlage einer Liste der wesentlichen erbrachten Leistungen der letzten fünf Jahre sowie
— Nachweis der Erfahrung für die Durchführung von Halteraufgaben (Führung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (inkl. der Prüfung der Lufttüchtigkeit) für Hubschrauber) durch Vorlage einer Liste der wesentlichen erbrachten Leistungen der letzten fünf Jahre sowie
Ausbildung:
— Nachweis, dass die Organisation eine zugelassene Ausbildungsorganisation ist für die Durchführung von Ausbildungen nach der Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 der Kommission vom 3.11.2011.
— Nachweis der Erfahrung für die Durchführung von Ausbildungen des fliegenden Personals (Hubschrauber; Musterschulungen VFR und IFR, Fluglehrberechtigung, Nachprüfflugberechtigung, Spezifische Ausbildungen (z. B. NVG-Flug, Gebirgsflug, Windenbetrieb, Bediener FLIR, Außenlast) durch Vorlage einer Liste der wesentlichen erbrachten Leistungen der letzten 5 Jahre sowie
— Nachweis der Erfahrung für die Durchführung von Ausbildungen des fliegenden Personals (Hubschrauber; Musterschulungen VFR und IFR, Fluglehrberechtigung, Nachprüfflugberechtigung, Spezifische Ausbildungen (z. B. NVG-Flug, Gebirgsflug, Windenbetrieb, Bediener FLIR, Außenlast) durch Vorlage einer Liste der wesentlichen erbrachten Leistungen der letzten 5 Jahre sowie
— Nachweis, dass der für die Durchführung der Instandhaltung vorgesehene Betrieb eine Genehmigung als Instandhaltungsbetrieb für Hubschrauber besitzt nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26. November 2014, Teil-145.
— Nachweis der Erfahrung für Betreuung, Wartung und Instandhaltung einer Flotte von mindestens fünf Hubschraubern eines Musters über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren (maximalen Abfluggewicht größer 2,5 t) (Referenzen) sowie
— Nachweis bzw. Darlegung, dass die für den Betrieb der Hubschrauber notwendige Unterstützung des Entwicklungsbetriebes sichergestellt ist. (Vertrag mit/Zusage durch OEM o. ä.) Hierfür ist darzustellen, wie die Zusammenarbeit mit den Inhabern der EASA-Musterzulassung (Entwicklungsbetriebe der Erzeugnisse Zelle und Triebwerk) erfolgt bzw. welche Vereinbarungen vorliegen.
— Nachweis bzw. Darlegung, dass die für den Betrieb der Hubschrauber notwendige Unterstützung des Entwicklungsbetriebes sichergestellt ist. (Vertrag mit/Zusage durch OEM o. ä.) Hierfür ist darzustellen, wie die Zusammenarbeit mit den Inhabern der EASA-Musterzulassung (Entwicklungsbetriebe der Erzeugnisse Zelle und Triebwerk) erfolgt bzw. welche Vereinbarungen vorliegen.
— Nachweis, dass das Unternehmen nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26.11.2014 (Teil-M) eine Genehmigung zur Führung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (inkl. der Prüfung der Lufttüchtigkeit) für Hubschrauber besitzt.
— Nachweis der Erfahrung für die Durchführung von Ausbildungen des fliegenden Personals (Hubschrauber; Musterschulungen VFR und IFR, Fluglehrberechtigung, Nachprüfflugberechtigung, Spezifische Ausbildungen (z. B. NVG-Flug, Gebirgsflug, Windenbetrieb, Bediener FLIR, Außenlast) durch Vorlage einer Liste der wesentlichen erbrachten Leistungen der letzten fünf Jahre sowie
— Nachweis der Erfahrung für die Durchführung von Ausbildungen des fliegenden Personals (Hubschrauber; Musterschulungen VFR und IFR, Fluglehrberechtigung, Nachprüfflugberechtigung, Spezifische Ausbildungen (z. B. NVG-Flug, Gebirgsflug, Windenbetrieb, Bediener FLIR, Außenlast) durch Vorlage einer Liste der wesentlichen erbrachten Leistungen der letzten fünf Jahre sowie
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Vertragsbedingungen:
— Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B "Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B);
— zusätzliche Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B (ZVB/BMVg);
— Interimsfassung der Nrn. 11.4 und 11.5.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: - E1.3 Angebotssammelstelle -
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Kontaktperson: BAAINBw L2.3
E-Mail: baainbwl2.3@bundeswehr.org📧
Fax: +49 26140016578 📠
URL für weitere Informationen: http://baainbw.de🌏
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
URL der Dokumente: http://baainbw.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2017-07-01 📅
Datum des Endes: 2026-06-30 📅
Zusätzliche Informationen
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
Hinweis: Die Einreichung der Unterlagen in elektronischer Form (CD, DVD) ist zulässig. Dies gilt jedoch nur für die Anteile des Teilnahmeantrages, die nicht unterzeichnet werden müssen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: http://bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 176-316685 (2016-09-08)
Ergänzende Angaben (2016-09-29) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben