U6 Dammstrecke, U-Bhf. Kurt-Schumacher-Platz bis Borsigwerke: Ingenieurleistungen, Planungsleistungen gemäß HOAI
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Objektplanungsleistungen (Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen) der Lph. 1 bis 7 sowie Tragwerksplanungsleistungen der Lph. 1-6 gemäß HOAI, weiter siehe II.2.4).
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-29.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2016-12-29 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2016-12-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen für Dämme
Kurze Beschreibung:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen für Dämme 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15 – 17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 03025620260 📞
Fax: +49 03025620225 📠
URL der Dokumente: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-29 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-30 📅
Datum des Beginns: 2017-05-15 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 252-464948
ABl. S-Ausgabe: 252
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Optionen:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: BVG, FEM-E3, Hr. Schrock
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Dokumente URL: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Einkauf, FEM-E5
Postanschrift: Submissionsstelle (IPLZ 42200) Holzmarktstr. 15-17
Land: Berlin 🏙️
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2016/S 252-464948 (2016-12-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen für Dämme
Kurze Beschreibung:
Objektplanungsleistungen (Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen) der Lph. 1 bis 7 sowie Tragwerksplanungsleistungen der Lph. 1-6 gemäß HOAI, weiter siehe II.2.4).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen für Dämme 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15 – 17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 03025620260 📞
Fax: +49 03025620225 📠
URL der Dokumente: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-29 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-30 📅
Datum des Beginns: 2017-05-15 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 252-464948
ABl. S-Ausgabe: 252
Zusätzliche Informationen
a. Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 17.1.2017, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden.
b. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
c. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
d. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-E3/8030/17, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3, Videoausstattung auf U-Bahnhöfen, Planungsleistungen Lph 1 bis 9 gemäß HOAI, Bitte nicht öffnen!“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig.
e. Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
f. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen gemäß HOAI 2013, §§ 43; 47; 51 in den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke, Lph. 1-7, Objektplanung Verkehrsanlagen Lph. 1-7 sowie Tragwerksplanung Lph. 1-6. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt in mehreren Leistungsstufen. Zum Leistungsumfang der einzelnen Leistungsphasen gehören Grund- und besondere Leistungen der jeweiligen HOAI-Leistungsbilder.
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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR beabsichtigen die Sanierung des Streckenabschnitts der Berliner U-Bahnlinie U6, der die Ortsteile Tegel und Reinickendorf verbindet, als überirdisch verlaufende Dammstrecke. Dieser 1958 als Teil des Berliner U-Bahn Großprofilnetzes eröffnete Abschnitt erstreckt sich mit einer Länge von ca. 2,2 km vom Tunnelmund hinter dem Bahnhof Borsigwerke BK (km 95,3+24) bis zum Tunnelmund vor dem Bahnhof Kurt Schumacher Platz Sch (km 97,9+54). Auf diesem Streckenabschnitt befinden sich die Bahnhöfe Holzhauserstraße (Hh), Otisstraße (OTI) und Scharnweberstraße (Scha). Die im Streckenabschnitt liegenden Brückenbauwerke und angrenzenden Tunnelportale wurden teilweise bereits 1998 saniert. Im Bereich der Brücken mit Schotteroberbau werden eine Erneuerung der Gleise und Stromschienenanlagen, sowie des Gleisschotters vorgenommen.
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Im Bereich der Brücken mit fester Fahrbahn erfolgt der Austausch der Fahrschienen und der Stromschienenanlage. Eine erforderliche Instandsetzung der festen Fahrbahn ist zu prüfen.
Somit ergibt sich nachfolgende abschnittsweise Gliederung der Strecke:
Bahndamm: ca. 1 515 m;
Brückenbauwerke: ca. 408 m;
Bahnhofstrecken: ca. 431 m.
Im Rahmen der Sanierung der U6 Dammstrecke sind nachfolgende bauliche Maßnahmen im Streckenbereich vorgesehen:
— Herstellung bauzeitlicher Zufahrten und Baustelleneinrichtungsflächen;
— Gesicherte bauzeitliche Zwischenlagerung im Baufeld der sich in den Betontrogkanälen befindlichen Betriebskabel;
— Abbruch und Entsorgung der Betontrogkanäle zur Errichtung eines begehbaren, aufgeständerten Trogkanals mit Geländer und Anschlüssen für Arbeitssteckdosen, Signalen, Gleisschaltmitteln, hm – Zeichen usw. zur Verwahrung der Kabelanlagen;
— Umbau der vorhandenen Kabeltrogkanäle auf allen Brücken gem. Vorgaben des Arbeitsschutzes;
— Komplette Erneuerung des Gleisoberbaus (Schienen, Schwellen, Gleisschotter), einschl. Entsorgung der Altstoffe; Der Gleisschotter ist auf Grund von Schlackebeimengungen nicht wiederverwendbar;
— Komplette Erneuerung der Stromschienenanlagen unter Wiederverwendung abschnittsweise vorhandener Aluminiumstromschienen;
— Einbau einer mit Geotextil bewehrten 30 cm starken Planumsschutzschicht KG 2;
— Herstellung einer böschungsseitigen Schottersicherung im Bereich der drei U-Bahnhöfe Scharnweberstraße, Otisstraße, Holzhauserstraße.
Geschätzte Baukosten:
KG 3.1 Bauwerkskosten: ca. 14 000 000 EUR;
KG 3.2 Technische Gebäudeausrüstung: ca. 400 000 EUR;
KG 3.3 Bahntechnische Ausrüstung: ca. 11 000 000 EUR.
Eine übergeordnete Projektsteuerung wird durch den AG ebenfalls eingesetzt. Diese Leistungen sind nicht Bestandteil der gegenständlichen Ausschreibung.
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Gesamtleistung nach folgender Gliederung geplant.
1. Leistungsstufe:
OP gemäß §43 (Ingenieurbauwerke) Lph 1-4 inkl. bes. Leistungen;
OP gemäß §47 (Verkehrsanlagen) Lph 1-4 inkl. bes. Leistungen;
TP gemäß §51 (Tragwerksplanung) Lph 1-3 inkl. bes. Leistungen.
2. Leistungsstufe:
OP gemäß §43 (Ingenieurbauwerke) Lph 5-7 inkl. bes. Leistungen;
OP gemäß §47 (Verkehrsanlagen) Lph 5-7 inkl. bes. Leistungen;
TP gemäß §51 (Tragwerksplanung) Lph 4-6 inkl. bes. Leistungen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“. Das Formblatt „Eigenerklärungen zur Eignung“ liegt den Teilnahmeunterlagen bei und ist unter der in Ziffer I.3) angegebenen URL direkt und kostenfrei abrufbar. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Für Bewerbergemeinschaften ist die „Eigenerklärung zur Eignung“ von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine Eigenerklärung für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen (§ 47 Abs. 1 SektVO). Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Teilnahmeunterlagen enthaltene Formular „Verpflichtungserklärung“ zu verwenden.
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Zur Bestätigung der nachstehenden Erklärungen sind vom Bewerber die Bescheinigungen der zuständigen Stellen vorzuhalten und auf Verlangen nach Abforderung innerhalb der durch den Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärungen zur Eignung, d.h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— zum Korruptionsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG)
— Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstig Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern,
— zum Gewerbezentralregister.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich: Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung „Fachkundenachweise“ (Formblatt) zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.
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1.) Vorlage von 1 Referenz für Objektplanungsleistungen der Lph 3 bis 5 nach HOAI (Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen).
2.) Vorlage von 1 Referenz für Objektplanungsleistungen der Lph 6 nach HOAI (Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen).
3.) Vorlage von 1 Referenz für Planungsleistungen der Lph 3 bis 5 nach HOAI (Verkehrsanlagen).
4.) Vorlage von 1 Referenz für Planungsleistungen der Lph 3 bis 5 nach HOAI (Tragwerksplanung).
Zu 1.), 2.), 3.) und 4) sind jeweils folgende Angaben zu machen:
— Referenzbeschreibung;
— Bauwerk / Typologie;
— Angabe, ob Durchführung LPH n. HOAI erfolgte;
— Baukosten (KG 300 und 400);
— Leistungszeitraum;
— Leistungsinhalt;
— Ansprechpartner beim Auftraggeber.
1.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 3 bis 5 nach HOAI im Leistungsbild Ingenieurbau bzw. Verkehrsanlagen zur Sanierung eines Erdbauwerkes erbracht und abgeschlossen wurden. Die Baukosten (KG 300 u. 400) müssen mindestens 1 000 000 EUR netto betragen. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2006 erfolgt sein. Zudem muss es sich um eine schienengebundene Bahnanlage handeln, vorzugsweise von U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahn oder ICE.
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2.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 6 nach HOAI im Leistungsbild Ingenieurbau bzw. Verkehrsanlagen zur Sanierung eines Erdbauwerkes erbracht und abgeschlossen wurden. Die Baukosten (KG 300 u. 400) müssen mindestens 1 000 000 EUR netto betragen. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 01.01.2006 erfolgt sein. Zudem muss es sich um eine schienengebundene Bahnanlage handeln, vorzugsweise von U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahn oder ICE.
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3.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 3 bis5 nach HOAI im Leistungsbild Verkehrsanlagen zum Neubau oder zur Sanierung einer Gleiskonstruktion für Bahnanlagen im innerstädtischen Bereich erbracht und abgeschlossen wurden. Die Baukosten (KG 300 u. 400) müssen mindestens 1 000 000 EUR netto betragen. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2006 erfolgt sein.
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4.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 3 bis 5 nach HOAI im Leistungsbild Tragwerkplanung zum Neubau oder zur Sanierung eines Erdbauwerkes mit Bahnanlage erbracht und abgeschlossen wurden. Die Baukosten (KG 300 u. 400) müssen mindestens 1 Millionen EUR netto betragen. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2006 erfolgt sein.
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5.) Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
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Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber sind vom Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft geeignete Nachweise einzureichen (Mindeststandard). Gegebenenfalls ist der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen. Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung solcher Leistungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Architekten- und/oder Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen und die entsprechenden Nachweise für diesen einreichen.
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Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
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Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt)einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
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Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird Folgendes Systemzugrunde gelegt:
1. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerbereinheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail).
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2. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern.
3. Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG.Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben.
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4. Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen.
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5. Alle Bewerber, die daraufhin als für die Auftragsausführung geeignet befunden werden, werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: BVG, FEM-E3, Hr. Schrock
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Dokumente URL: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Einkauf, FEM-E5
Postanschrift: Submissionsstelle (IPLZ 42200) Holzmarktstr. 15-17
Land: Berlin 🏙️
Referenz
Zusätzliche Informationen
a. Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 17.1.2017, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden.
b. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
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c. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
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Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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d. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-E3/8030/17, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3, Videoausstattung auf U-Bahnhöfen, Planungsleistungen Lph 1 bis 9 gemäß HOAI, Bitte nicht öffnen!“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig.
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e. Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
f. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, dass ein Interesse an einem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB (Informations- und Wartepflicht) bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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