U7 U-Bhf. Halemweg – Grundinstandsetzung und barrierefreier Ausbau: Ingenieurleistungen, Objektplanung gemäß HOAI (LPH 6 bis 9)

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts

Objektplanung gemäß HOAI (LPH 6 bis 9), weiter siehe II.2.4).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-09-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-09-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung: Objektplanung gemäß HOAI (LPH 6 bis 9), weiter siehe II.2.4).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15 – 17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 03025620260 📞
Fax: +49 03025620225 📠
URL der Dokumente: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-13 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-17 📅
Datum des Beginns: 2017-01-16 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 180-323224
ABl. S-Ausgabe: 180
Zusätzliche Informationen
A. Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 30.9.2016, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail beider in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht. b. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerbervorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO). Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. c. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-E3/6803/16, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3, U7 U-Bhf. Halemweg, Objektplanung LPH 6-9 gemäß HOAI, Bitte nicht öffnen“. d. Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden. e. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR beabsichtigen den U-Bahnhof Halemweg in 13627 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf in seiner Bausubstanz zu verbessern und zudem barrierefrei auszubauen.
Zur Ausführung kommen bei einer Gesamtbauzeit von 37 Monaten umfangreiche Maßnahmen wie der
Einbau einer Aufzugsanlage von der Bahnsteig- zur Straßenebene mit allen zusammenhängenden Bauleistungen und Leistungen der technischen Anlagen, sowie umfangreiche Erneuerungen des Blindenleitsystems und eine Bahnsteigkantenregulierung.
Es ist der Neubau einer zusätzlichen Zugangsanlage mit Festtreppe vom Bahnsteig zum Öffentlichen Straßenland mit Zuwegungen vorgesehen, wobei Leitungsumverlegungen und Baumfällungen im Vorfeld der Ausführung der Arbeiten vorgesehen sind.
Im Zuge einer Grundinstandsetzung sollen umfangreiche Sanierungs-, Rückbau-, Umbau- und Erneuerungsarbeiten an Bauwerksfugen, Betriebsräumen, Fahrtreppen, Bahnsteig- sowie Vorhallen umgesetzt werden.
Für diese Leistungen suchen die BVG ein Ingenieurbüro, auch als Bürogemeinschaft, für die Ausführung von Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 6 – 9 im Sinne der HOAI 2013 § 41-44 mit örtlicher Bauüberwachung.
Es sind wegen der Betriebsaufrechterhaltung der Linie U7 keine fahrdienstlichen Maßnahmen zur Ausführung der Bauarbeiten vorgesehen und somit ist mit Nachtarbeitsstunden zu rechnen.
Eine übergeordnete Projektsteuerung wird nicht eingesetzt.
Die Durchführung der gegenständlichen Ingenieurleistungen am U-Bahnhof Halemweg ist in einem Zeitraum von 46 Monaten bis Dezember 2020 nach Rahmen- und Maßnahmenterminplan der BVG zu erbringen.
Alle Bauleistungen am U-Bahnhof Halemweg sind in 5 Ausschreibungsphasen in einem Zeitraum von 37 Monaten ab Juni 2017 – Juni 2020 zu erbringen.
Der Aufzug ist zwangsterminiert und muss in 2018 in Betrieb gehen.
1. Baupaket mit tatsächlicher Bauzeit von Juni – Oktober 2017 bzw. 5 Monate.
2. Baupaket mit tatsächlicher Bauzeit von Januar 2017 – Dezember 2018 bzw. 12 Monate.
3. Baupaket mit tatsächlicher Bauzeit von September 2018 – Februar 2019 bzw. 6 Monate.
4. Baupaket mit tatsächlicher Bauzeit von Mai 2018 – Juni 2020 bzw. 26 Monate.
5. Baupaket mit tatsächlicher Bauzeit von Januar 2019 – Juni 2020 bzw. 18 Monate.
Leistungsende der Ingenieurleistungen mit Projektabschluss/ Dokumentation ca. 31.12.2020.
Geschätzte Baukosten: ca. 6 500 000 EUR.
Die erforderlichen Leistungsphasen 1 – 5 sowie Tragwerksplanung im Sinne der HOAI 2013 sind bereits beauftragt. Die Ausführungs- und Detailplanungen mit Tragwerks- und Betoninstandsetzungsplanung sind noch in der Bearbeitung und werden parallel zum Bauablauf weiter geplant. Diese Aussteuerung ist Leistungsbestandteil der hier beschriebenen zu vergebenen Leistung. Eine übergeordnete Projektsteuerung wird nicht eingesetzt.
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Im Einzelnen ist die Leistungsbeschreibung der Bauabteilung zu beachten.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“. Hinweis: Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) liegt den Vergabeunterlagen bei. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen im Formblatt durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— zum Korruptionsregister;
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung;
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister;
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer;
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG);
— Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen;
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft;
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstig Sozialversicherungsträger;
— über die Zahlung von Steuern;
— zum Gewerbezentralregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich: Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung „Fachkundenachweise“ (Formblatt) zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.
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1.) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen der Objektplanung der LPH 6 HOAI.
2.) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen der Objektplanung der LPH 8 HOAI.
3.) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen örtlichen Bauüberwachung der LPH 8 HOAI.
Zu 1.), 2.) und 3.) sind jeweils folgende Angaben zu machen:
— Referenzbeschreibung;
— Bauwerk / Typologie;
— Angabe, ob Durchführung LPH n. HOAI erfolgte;
— Baukosten (KG 300 und 400);
— Leistungszeitraum;
— Leistungsinhalt;
— Ansprechpartner beim Auftraggeber.
4.) Nachweis SIVV-Schein oder Sachkundiger Planer für Betoninstandsetzung.
Mindeststandards:
Zu 1.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der Objektplanung LPH 6 HOAI in einer Sanierungsmaßnahme einer Bahnhofsanlage des öffentlichen Nahverkehrs mit anrechenbaren Baukosten von mindestens 3,5 Millionen EUR netto für die Kostengruppen (KG) 300 und 400 erbracht wurden. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein, die Leistungserbringung muss vollständig abgeschlossen sein.
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Zu 2.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der Objektplanung LPH 8 im Leistungsbild Ingenieurbau HOAI in einer Sanierungsmaßnahme einer Bahnhofsanlage des öffentlichen Nahverkehrs mit anrechenbaren Baukosten von mindestens 3 500 000 EUR netto für die Kostengruppen (KG) 300 und 400 erbracht wurden. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein, die Leistungserbringung muss vollständig abgeschlossen sein.
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Zu 3.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der örtlichen Bauüberwachung LPH 8 im Leistungsbild Ingenieurbau HOAI in einer Sanierungsmaßnahme einer Bahnhofsanlage des öffentlichen Nahverkehrs mit anrechenbaren Baukosten von mindestens 3 500 000 EUR netto für die Kostengruppen (KG) 300 und 400 erbracht wurden. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein, die Leistungserbringung muss vollständig abgeschlossen sein.
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Zu 4.) Es ist der Nachweis einzureichen, dass mindestens ein Mitarbeiter des Unternehmens des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft im Besitz eines SIVV-Scheins ist oder die Zertifizierung als Sachkundiger Planer für Betoninstandsetzung vorweisen kann.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber sind vom Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft geeignete Nachweise einzureichen (Mindeststandard). Gegebenenfalls ist der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen. Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung solcher Leistungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Architekten- und/oder Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen und die entsprechenden Nachweise für diesen einreichen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt) einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
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Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird Folgendes Systemzugrunde gelegt:
1.
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft
sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail).
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2.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern.
3.
Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben.
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4.
Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen.
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5.
Alle Bewerber, die daraufhin als für die Auftragsausführung geeignet befunden werden, werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin
Kontakt
Kontaktperson: BVG, FEM-E3, Hr. Schrock
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Dokumente URL: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Einkauf, FEM-E5
Postanschrift: Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Abteilung Einkauf FEM-E5, Submissionsstelle (IPLZ 42200) Holzmarktstr. 15 – 17
Kontaktperson: BVG, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Einkauf, FEM-E3
Telefon: +49 3025620357 📞
Fax: +49 3025620299 📠
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
A.
Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 30.9.2016, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail beider in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
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b.
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerbervorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
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Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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c.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-E3/6803/16, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3, U7 U-Bhf. Halemweg, Objektplanung LPH 6-9 gemäß HOAI, Bitte nicht öffnen“.
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d.
Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
e.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 180-323224 (2016-09-13)