Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrags sind Unterstützungsleistungen der Betriebsservices „PKIBw“ in vier Losen. Die Bundesrepublik Deutschland (nachfolgend: Bund) hat die BWI Systeme GmbH (nachfolgend: BWI Systeme) mit der Modernisierung und dem zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb der gesamten nichtmilitärischen Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr beauftragt. Die vergabegegenständlichen Leistungen sind Teil dieser Gesamtleistung. Zu den Aufgaben der BWI Systeme gehört unter anderem die Absicherung der IT-gestützten Kommunikation für Vorhaben, Projekte und Organisations-Einheiten der Bundeswehr (Bw) sowie ggf. weitere Nutzer. Dies erfolgt im Rahmen einer Public-Key-Infrastruktur (PKI), einem Kryptologie-System, das elektronische Zertifikate ausstellen, verteilen und prüfen kann. Der Bereich PKIBw stellt als zentraler Zertifizierungsdienste-Anbieter die Plattform für alle PKI-Maßnahmen bereit. Durch die PKIBw wird geeignete Hard- und Software zum Betrieb eines Personalisierungs- und Card Management Systems (CMS) für kryptographische Chipkarten eingesetzt, um entsprechende Schlüssel und Zertifikate zu erstellen und zu verwalten, sowie zentrale PKI-Dienste bereitzustellen, die in bestehende und zukünftige Betriebssystem- und Applikationsumgebungen integriert werden können. Servicespezifische Aufgaben & Aktivitäten sind folgende: — Technischer Betrieb innerhalb des TrustCenterBw der zentralen technischen PKI-Komponenten, des CMS (Card Management System) und eines OCSP (Online Certification Status Protocol, Zertifikatsprüfdienst), im Einzelnen: — Erzeugung von asymmetrischen Schlüsselpaaren, — Erstellen von Zertifikaten für Personen und Funktionen auf Chipkarten (teilweise mit optischer Bedruckung) und Organisationeinheiten oder technische Komponenten auf Softtoken, — Veröffentlichung der Zertifikate und Sperrinformationen, — Erteilung von Statusauskünften über ausgestellte Zertifikate, — PKIBw-Beratung und Technischer 2nd Level Support. Aktuell werden die folgenden Technologien / Produkte / PKI-relevanten technische Standards, Protokolle und Services eingesetzt bzw. erbracht: — PKCS#: (PKCS#1 / PKCS#7 / PKCS#10 / PKCS#11 / PKCS#12 / PKCS#15), — X.509: ISO/IEC 9594-8 Standard / Framework für Public Key Zertifikate, — RFC 3280: Internet X.509 Public Key Infrastructure / Revocation List (CRL) Profile, — Kryptochip-Technologie: Sicherheitscontroller „SLE 78“ von Infinion / „MIFARE DESFire EV1“ der Firma Next eXPerience Semiconductors (NXP), — LDAP: Zeitstempel- und Verzeichnisdienste Lightweight Directory Access Protocol, — Nexus Certificate Manager, Nexus IDExpert ProACT, SafeNet Luna SA, — Steuerung und Rollout von Smartcards, — Erstellung und Fortschreibung von Bw-spezifischen PKI-Dokumenten. Die Unterstützungsleistungen werden in den folgenden vier Losen ausgeschrieben: — Los 1: Systemanalyse, — Los 2: Engineering Consulting, — Los 3: Support TrustCenterBw und Serverbetrieb, — Los 4: PKI Second Level Support.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-06-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Datendienste
Menge oder Umfang: Vgl. Abschnitt II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datendienste📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://baainbw.de🌏
E-Mail: baainbwvghfp@bundeswehr.org📧
Fax: +49 261133545653 📠
1. Die Zuschlagserteilung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.
2. Der Beginn des Leistungszeitraums ist für den 28.12.2016 vorgesehen.
3. Der Auftraggeber plant, die Rechte und Pflichten aus dem zu schließenden Vertrag auf die BWI Systeme GmbH zu übertragen.
4. Die für den Teilnahmewettbewerb notwendigen Formulare sind erhältlich unter:
http://root.deutsche-evergabe.de/Portal
Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen ihren Teilnahmeantrag unter Angabe des Loses/der Lose in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag in Papierform bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin einreichen. Der Teilnahmeantrag ist an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
„NICHT ÖFFNEN – EU TEILNAHMEWETTBEWERB
Verhandlungsverfahren, Bearbeitungsnummer Y/VHFP/00131/G9016 LOS/LOSE ...“
Der Teilnahmeantrag ist in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Zusätzlich ist von den Bewerbern / den Bewerbergemeinschaften eine Kopie des Teilnahmeantrags auf dem Vergabeportal im Projektsafe der Deutschen eVergabe im Bereich „Dateien hochladen“ bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin hochzuladen. Eine Signierung der hochgeladenen Dokumente zum Teilnahmeantrag ist nicht erforderlich. Weitere Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs sind im Formular „Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs und Nutzung der Vergabeplattform“ enthalten.
Dieses kann über http://root.deutsche-evergabe.de/Portal mit den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb abgerufen werden.
Ausschließlich per Fax oder ausschließlich elektronisch eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
5. Bewerberfragen sind ausschließlich über http://root.deutsche-evergabe.de/Portal – und dort ausschließlich über das Nachrichtenportal – an den Auftraggeber zu richten.
6.
Zu II.1.7):
Der Bieter muss sämtliche Unterauftragnehmer, an die er Leistungen vergibt, spätestens in seinem Angebot benennen. Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmewettbewerb auf die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (Unterauftragnehmer) gelten die in Ziffer III.2) genannten Anforderungen. Die Auswechslung eines Unterauftragnehmers, auf den sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung im Teilnahmewettbewerb berufen hat, ist nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs nicht zulässig.
Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen ihren Teilnahmeantrag unter Angabe des Loses/der Lose in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag in Papierform bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin einreichen. Der Teilnahmeantrag ist an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
Der Teilnahmeantrag ist in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Zusätzlich ist von den Bewerbern / den Bewerbergemeinschaften eine Kopie des Teilnahmeantrags auf dem Vergabeportal im Projektsafe der Deutschen eVergabe im Bereich „Dateien hochladen“ bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin hochzuladen. Eine Signierung der hochgeladenen Dokumente zum Teilnahmeantrag ist nicht erforderlich. Weitere Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs sind im Formular „Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs und Nutzung der Vergabeplattform“ enthalten.
Ausschließlich per Fax oder ausschließlich elektronisch eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
5. Bewerberfragen sind ausschließlich über http://root.deutsche-evergabe.de/Portal – und dort ausschließlich über das Nachrichtenportal – an den Auftraggeber zu richten.
6.
Zu II.1.7):
Der Bieter muss sämtliche Unterauftragnehmer, an die er Leistungen vergibt, spätestens in seinem Angebot benennen. Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmewettbewerb auf die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (Unterauftragnehmer) gelten die in Ziffer III.2) genannten Anforderungen. Die Auswechslung eines Unterauftragnehmers, auf den sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung im Teilnahmewettbewerb berufen hat, ist nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs nicht zulässig.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrags sind Unterstützungsleistungen der Betriebsservices „PKIBw“ in vier Losen. Die Bundesrepublik Deutschland (nachfolgend: Bund) hat die BWI Systeme GmbH (nachfolgend: BWI Systeme) mit der Modernisierung und dem zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb der gesamten nichtmilitärischen Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr beauftragt. Die vergabegegenständlichen Leistungen sind Teil dieser Gesamtleistung.
Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrags sind Unterstützungsleistungen der Betriebsservices „PKIBw“ in vier Losen. Die Bundesrepublik Deutschland (nachfolgend: Bund) hat die BWI Systeme GmbH (nachfolgend: BWI Systeme) mit der Modernisierung und dem zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb der gesamten nichtmilitärischen Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr beauftragt. Die vergabegegenständlichen Leistungen sind Teil dieser Gesamtleistung.
Zu den Aufgaben der BWI Systeme gehört unter anderem die Absicherung der IT-gestützten Kommunikation für Vorhaben, Projekte und Organisations-Einheiten der Bundeswehr (Bw) sowie ggf. weitere Nutzer. Dies erfolgt im Rahmen einer Public-Key-Infrastruktur (PKI), einem Kryptologie-System, das elektronische Zertifikate ausstellen, verteilen und prüfen kann.
Zu den Aufgaben der BWI Systeme gehört unter anderem die Absicherung der IT-gestützten Kommunikation für Vorhaben, Projekte und Organisations-Einheiten der Bundeswehr (Bw) sowie ggf. weitere Nutzer. Dies erfolgt im Rahmen einer Public-Key-Infrastruktur (PKI), einem Kryptologie-System, das elektronische Zertifikate ausstellen, verteilen und prüfen kann.
Der Bereich PKIBw stellt als zentraler Zertifizierungsdienste-Anbieter die Plattform für alle PKI-Maßnahmen bereit.
Durch die PKIBw wird geeignete Hard- und Software zum Betrieb eines Personalisierungs- und Card Management Systems (CMS) für kryptographische Chipkarten eingesetzt, um entsprechende Schlüssel und Zertifikate zu erstellen und zu verwalten, sowie zentrale PKI-Dienste bereitzustellen, die in bestehende und zukünftige Betriebssystem- und Applikationsumgebungen integriert werden können.
Durch die PKIBw wird geeignete Hard- und Software zum Betrieb eines Personalisierungs- und Card Management Systems (CMS) für kryptographische Chipkarten eingesetzt, um entsprechende Schlüssel und Zertifikate zu erstellen und zu verwalten, sowie zentrale PKI-Dienste bereitzustellen, die in bestehende und zukünftige Betriebssystem- und Applikationsumgebungen integriert werden können.
Servicespezifische Aufgaben & Aktivitäten sind folgende:
— Technischer Betrieb innerhalb des TrustCenterBw der zentralen technischen PKI-Komponenten, des CMS (Card Management System) und eines OCSP (Online Certification Status Protocol, Zertifikatsprüfdienst), im Einzelnen:
— Erzeugung von asymmetrischen Schlüsselpaaren,
— Erstellen von Zertifikaten für Personen und Funktionen auf Chipkarten (teilweise mit optischer Bedruckung) und Organisationeinheiten oder technische Komponenten auf Softtoken,
— Veröffentlichung der Zertifikate und Sperrinformationen,
— Erteilung von Statusauskünften über ausgestellte Zertifikate,
— PKIBw-Beratung und Technischer 2nd Level Support.
Aktuell werden die folgenden Technologien / Produkte / PKI-relevanten technische Standards, Protokolle und Services eingesetzt bzw. erbracht:
— X.509: ISO/IEC 9594-8 Standard / Framework für Public Key Zertifikate,
— RFC 3280: Internet X.509 Public Key Infrastructure / Revocation List (CRL) Profile,
— Kryptochip-Technologie: Sicherheitscontroller „SLE 78“ von Infinion / „MIFARE DESFire EV1“ der Firma Next eXPerience Semiconductors (NXP),
— LDAP: Zeitstempel- und Verzeichnisdienste Lightweight Directory Access Protocol,
— Nexus Certificate Manager, Nexus IDExpert ProACT, SafeNet Luna SA,
— Steuerung und Rollout von Smartcards,
— Erstellung und Fortschreibung von Bw-spezifischen PKI-Dokumenten.
Die Unterstützungsleistungen werden in den folgenden vier Losen ausgeschrieben:
— Los 1: Systemanalyse,
— Los 2: Engineering Consulting,
— Los 3: Support TrustCenterBw und Serverbetrieb,
— Los 4: PKI Second Level Support.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Systemanalyse
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer berät im Bereich Systemanalyse der PKIBw bei PKI-spezifischen Fragestellungen, ist bei der Systemanalyse zuständig für die Bedarfsermittlung sowie für die Entwicklung der Sollkonzeptionen. Weitere Aufgaben sind die Beratung bei der Einführung neuer kryptografischer Algorithmen und Chipkartentechnologien sowie die Beratung bei der Einbindung von Vorhaben/ Projekten in die PKIBw.
Der Auftragnehmer berät im Bereich Systemanalyse der PKIBw bei PKI-spezifischen Fragestellungen, ist bei der Systemanalyse zuständig für die Bedarfsermittlung sowie für die Entwicklung der Sollkonzeptionen. Weitere Aufgaben sind die Beratung bei der Einführung neuer kryptografischer Algorithmen und Chipkartentechnologien sowie die Beratung bei der Einbindung von Vorhaben/ Projekten in die PKIBw.
Menge oder Umfang: Vorgesehene Mindestabnahmemenge: 220 PT/Jahr.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Engineering Consulting
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer unterstützt im Bereich Engineering Consulting bei PKI-spezifischen Fragestellungen und erstellt Dokumente sowie Entscheidungsvorlagen. Er prüft und bewertet neue Produkte und Verfahren und unterstützt bei der Optimierung und Pflege bestehender Prozesse und Lösungen.
Der Auftragnehmer unterstützt im Bereich Engineering Consulting bei PKI-spezifischen Fragestellungen und erstellt Dokumente sowie Entscheidungsvorlagen. Er prüft und bewertet neue Produkte und Verfahren und unterstützt bei der Optimierung und Pflege bestehender Prozesse und Lösungen.
Menge oder Umfang: Vorgesehene Mindestabnahmemenge: 345 PT/Jahr.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Support TrustCenterBw und Serverbetrieb
Kurze Beschreibung:
Die Tätigkeit Support TrustCenterBw und Serverbetrieb umfasst die Beratung und Unterstützung des TrustCenterBw bei technischen Fragestellungen sowie den Betrieb von Serverkomponenten und anderen technischen Komponenten des TrustCenterBw.
Menge oder Umfang: Vorgesehene Mindestabnahmemenge: 352 PT/Jahr.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: PKI Second Level Support
Kurze Beschreibung:
Im Bereich PKI Second Level Support berät der Auftragnehmer die PKI-Nutzer bei Problemen und unterstützt bei der Fehleranalyse und dem Fehlerfixing.
Menge oder Umfang: Vorgesehene Mindestabnahmemenge: 478 PT/Jahr.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: Y/VHFP/00131/G9016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Gilt für alle Lose:
Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber/ jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften sollen für die im Folgenden unter a) – e) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ verwenden. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber/ jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften sollen für die im Folgenden unter a) – e) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ verwenden. Das Formblatt ist abrufbar unter:
a) Eigenerklärung, dass der Bewerber / das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft in das Berufsregister(Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen ist(ggf. Auszug aus dem Handelsregister);
b) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 23 und 24 VSVgV i. V. m. §§ 147, 123,124 GWB;
c) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber / Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB, § 7 VSVgV;
d) Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister;
e) Eigenerklärung zur Mitwirkung an der erweiterten Sicherheitsüberprüfung (SÜ2).
Benennt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmeantrag einen Unterauftragnehmer, der die Leistungen (teilweise) erbringt, muss der Unterauftragnehmer folgende Unterlagen / Nachweise einreichen. Die Unterauftragnehmer sollen für die im Folgenden unter a) – g) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ sowie die Formulare „Unterauftragnehmerleistungen“ und „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer“
Benennt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmeantrag einen Unterauftragnehmer, der die Leistungen (teilweise) erbringt, muss der Unterauftragnehmer folgende Unterlagen / Nachweise einreichen. Die Unterauftragnehmer sollen für die im Folgenden unter a) – g) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ sowie die Formulare „Unterauftragnehmerleistungen“ und „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer“
verwenden. Die Formblätter sind abrufbar unter:
a) Verzeichnis der Leistungen, die der Unterauftragnehmer ausführt (Unterauftragnehmerleistungen);
b) Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers, dass er im Falle der Auftragsvergabe an den Bewerber /die Bewerbergemeinschaft diesem/dieser mit seinen Fähigkeiten (Mittel/ Kapazitäten) zur Verfügung zu steht;
c) Eigenerklärung, dass der Unterauftragnehmer in das Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen ist (ggf. Auszug aus dem Handelsregister);
d) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 23 und 24 VSVgV i. V. m. §§ 147, 123,124 GWB;
e) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3GWB, § 7 VSVgV;
f) Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister;
g) Eigenerklärung zur Mitwirkung an der erweiterten Sicherheitsüberprüfung (SÜ2).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gilt für alle Lose:
a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, möglichst durch Jahresabschlüsse und Prüfberichte belegt;
b) Angabe der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind;
Den Bewerbern / Bewerbergemeinschaften steht für die unter a) – b) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ zur Verfügung. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Soweit sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft auf die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unterauftragnehmers zum Nachweis der Eignung beruft:
a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Unterauftragnehmers, möglichst durch Jahresabschlüsse und Prüfberichte belegt;
b) Angabe der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Unterauftragnehmers mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind.
Für die Unterauftragnehmer steht für die unter a) – b) geforderten Erklärungen und Nachweise das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ zur Verfügung. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gilt für alle Lose:
Die folgenden Anforderungen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt, soweit sich aus den folgenden Festlegungen nichts anderes ergibt.
Die folgenden Anforderungen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt, soweit sich aus den folgenden Festlegungen nichts anderes ergibt.
Benennung von Referenzen aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren zum Nachweis der nachfolgend genannten Mindestanforderungen möglichst unter Angabe von: Bezeichnung des Projekts mit einer kurzen Beschreibung der im Rahmen des Projekts durch das Unternehmen erbrachten Leistungen (insbesondere im Hinblick auf die genannten Leistungsbereiche), Leistungszeitraum, Auftragswert, Auftraggeber und Ansprechpartnern beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Benennung von Referenzen aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren zum Nachweis der nachfolgend genannten Mindestanforderungen möglichst unter Angabe von: Bezeichnung des Projekts mit einer kurzen Beschreibung der im Rahmen des Projekts durch das Unternehmen erbrachten Leistungen (insbesondere im Hinblick auf die genannten Leistungsbereiche), Leistungszeitraum, Auftragswert, Auftraggeber und Ansprechpartnern beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften sollen für die Referenzen das Formular „Formblatt zur technischen Leistungsfähigkeit“ verwenden. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Durch die vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft / dem Unterauftragnehmer zu dem jeweiligen Los angegebenen Referenzen muss insgesamt nachgewiesen werden, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft / der Unterauftragnehmer über mindestens 3 Jahre Erfahrung mit einer PKI-Umgebung verfügt, die folgenden Anforderungen entspricht:
Durch die vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft / dem Unterauftragnehmer zu dem jeweiligen Los angegebenen Referenzen muss insgesamt nachgewiesen werden, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft / der Unterauftragnehmer über mindestens 3 Jahre Erfahrung mit einer PKI-Umgebung verfügt, die folgenden Anforderungen entspricht:
— PKI-Karten: mindestens 20 000 gleichzeitig in Benutzung befindliche Karten,
— Einsatz eines PKI-Karten-Managementsystems,
— Einsatz von OCSP.
Die vorgenannten Anforderungen müssen bei den jeweils benannten Referenzprojekten kumulativ erfüllt sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Soweit sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft auf die technischen und beruflichen Fähigkeit des Unterauftragnehmers zum Nachweis der Eignung beruft:
Die Unterauftragnehmer sollen für die Referenzen das Formular „Formblatt zur technischen Leistungsfähigkeit“ verwenden. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Den Bewerbern wird ein Formblatt „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft“ für den Teilnahmeantrag zur Verfügung gestellt. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Bewerber-/Bietergemeinschaften dürfen nur bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge gebildet werden.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die im Rahmen der Auftragsdurchführung eingesetzten Mitarbeiter muss bei Beginn der Auftragsausführung eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung Ü2, gegebenenfalls eine vorläufige Ermächtigung für diese, vorliegen. Damit diese zum Leistungsbeginn überhaupt erlangt werden können, muss die Sicherheitsüberprüfung Ü1 bereits mit Einreichung des Angebots für die jeweiligen Mitarbeiter nachgewiesen werden.
Für die im Rahmen der Auftragsdurchführung eingesetzten Mitarbeiter muss bei Beginn der Auftragsausführung eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung Ü2, gegebenenfalls eine vorläufige Ermächtigung für diese, vorliegen. Damit diese zum Leistungsbeginn überhaupt erlangt werden können, muss die Sicherheitsüberprüfung Ü1 bereits mit Einreichung des Angebots für die jeweiligen Mitarbeiter nachgewiesen werden.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss sich bereits im Teilnahmeantrag bereit erklären, an der Durchführung der erweiterten Sicherheitsüberprüfung (SÜ2) mitzuwirken.
Den Bewerbern / Bewerbergemeinschaften steht für die Eigenerklärung das Formular „Eigenerklärung zur Eignung (Eignungserklärung)“ zur Verfügung. Das Formblatt ist abrufbar unter:
Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen ihren Teilnahmeantrag unter Angabe des Loses/der Lose in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag in Papierform bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin einreichen. Der Teilnahmeantrag ist an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen ihren Teilnahmeantrag unter Angabe des Loses/der Lose in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag in Papierform bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin einreichen. Der Teilnahmeantrag ist an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
Der Teilnahmeantrag ist in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Zusätzlich ist von den Bewerbern / den Bewerbergemeinschaften eine Kopie des Teilnahmeantrags auf dem Vergabeportal im Projektsafe der Deutschen eVergabe im Bereich „Dateien hochladen“ bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin hochzuladen. Eine Signierung der hochgeladenen Dokumente zum Teilnahmeantrag ist nicht erforderlich. Weitere Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs sind im Formular „Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs und Nutzung der Vergabeplattform“ enthalten.
Zusätzlich ist von den Bewerbern / den Bewerbergemeinschaften eine Kopie des Teilnahmeantrags auf dem Vergabeportal im Projektsafe der Deutschen eVergabe im Bereich „Dateien hochladen“ bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin hochzuladen. Eine Signierung der hochgeladenen Dokumente zum Teilnahmeantrag ist nicht erforderlich. Weitere Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs sind im Formular „Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs und Nutzung der Vergabeplattform“ enthalten.
Ausschließlich per Fax oder ausschließlich elektronisch eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
5. Bewerberfragen sind ausschließlich über http://root.deutsche-evergabe.de/Portal – und dort ausschließlich über das Nachrichtenportal – an den Auftraggeber zu richten.
6.
Zu II.1.7):
Der Bieter muss sämtliche Unterauftragnehmer, an die er Leistungen vergibt, spätestens in seinem Angebot benennen. Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmewettbewerb auf die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (Unterauftragnehmer) gelten die in Ziffer III.2) genannten Anforderungen. Die Auswechslung eines Unterauftragnehmers, auf den sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung im Teilnahmewettbewerb berufen hat, ist nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs nicht zulässig.
Der Bieter muss sämtliche Unterauftragnehmer, an die er Leistungen vergibt, spätestens in seinem Angebot benennen. Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits im Teilnahmewettbewerb auf die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (Unterauftragnehmer) gelten die in Ziffer III.2) genannten Anforderungen. Die Auswechslung eines Unterauftragnehmers, auf den sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung im Teilnahmewettbewerb berufen hat, ist nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs nicht zulässig.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: http://bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind in der Regel gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB grundsätzlich innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind in der Regel gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB grundsätzlich innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 118-211030 (2016-06-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-02-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Elektronische Datenverwaltung
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektronische Datenverwaltung📦
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB auf Grundlage der Kriterien „Preis“, „Erfahrung des Projektteams“ und „Auftragsdurchführungskonzept“ (1)
Auftragsvergabe
Name: IBM Deutschland GmbH
Postanschrift: IBM Allee 1
Postort: Ehningen
Postleitzahl: 71139
Land: Deutschland 🇩🇪
Name: Progressive SThree GmbH
Postanschrift: Bleichstraße 8-10
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40211
Name: Atos IT Solutions and Services GmbH
Postanschrift: Franz-Geuer-Straße 10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50823
Quelle: OJS 2017/S 030-055136 (2017-02-09)