Um- und Ausbau des sog. Theater am Park

Gemeinde Eitorf, Der Bürgermeister

Planung des Um- und Ausbaus des ehemaligen Progymnasiums Brückenstraße 31 (Theater am Park), Eitorf, zum integrativen Weiterbildungs-, Kultur-und Bürgerzentrum.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-07-22 Auftragsbekanntmachung
2016-11-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-07-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: S-EITORF-2016-0001
Kurze Beschreibung:
Planung des Um- und Ausbaus des ehemaligen Progymnasiums Brückenstraße 31 (Theater am Park), Eitorf, zum integrativen Weiterbildungs-, Kultur-und Bürgerzentrum.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Sieg-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Eitorf, Der Bürgermeister
Postanschrift: Markt 1
Postleitzahl: 53783
Postort: Eitorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.eitorf.de 🌏
E-Mail: vergabe60@eitorf.de 📧
Telefon: +49 224389144 📞
Fax: +49 224389179 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/S-EITORF-2016-0001 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-27 📅
Datum des Beginns: 2016-10-31 📅
Datum des Endes: 2016-12-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 143-258533
ABl. S-Ausgabe: 143
Zusätzliche Informationen
Für den Teilnahmewettbewerb und die Angebotsabgabe im Verhandlungsverfahren sind als anrechenbare Kosten im Sinne des § 4 HOAI 3 300 000 EUR (ohne Umsatzsteuer) anzusetzen, um eine Vergleichbarkeit im Sinne des § 58 Abs. 2 letzter Satz VgV zu gewährleisten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 420 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben werden im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb die Architektenleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI gemäß Leistungsphasen 1 – 9 in folgenden Modulen:
Modul 1: Leistungsphasen 1 – 3 - Endedatum: s. II.2.7).
Modul 2: Leistungsphasen 4 – 8; Beauftragung abhängig von der Bewilligung von Fördergeldern (aufschiebende Bedingung).
Modul 3: Leistungsphase 9 (bei Bedarf).
Auf die Beauftragung der Module 2 und 3 besteht kein Rechtsanspruch.
Honorar gemäß HOAI; Honorarzone III (§ 35 HOAI) Mittelsatz; Umbauzuschlag: ja.
Nutzungskonzept:
1.1 Ausgangssituation und Zielsetzung:
Die Gemeinde Eitorf hat mit der Aufstellung des integrierten Handlungskonzeptes nicht nur die Belebung und städtebauliche Gestaltung des Innenortes zum Ziel, sondern auch die Belebung des kulturellen Lebens. Ein Baustein ist die Schaffung eines multifunktionalen Bürgerhauses mit dem Namen „Theater Am Park-Integratives Weiterbildungs-, Kultur- und Bürgerzentrum“ (Brückenstraße 31).
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1.2 Bestandssituation:
Das Theater am Park liegt zentral und fußläufig erreichbar zum Ortskern und ist zusätzlich direkt umgeben von umfangreichen Parkmöglichkeiten auf dem P+R Platz von „Sprung an die Sieg“.
Das eigentliche Bestandsgebäude gliedert sich in drei Etagen + Kellergeschoss und weist insgesamt rund 1 837,96 m
Erdgeschoss inkl. Theatersaal mit Bühne = 800,41 m
Obergeschoss = 436,45 m
Dachgeschoss = 601,10m
1.3 Zielkonzept:
Um das Ziel zur Errichtung eines „integrativen Kultur- und Bürgerzentrums“ mit Fokus auf eine Weiterbildungseinrichtung zu erreichen, ist sowohl die Ausgliederung gewisser, momentan stattfindender, Nutzungen, als auch die gleichzeitige Eingliederung neuer Nutzungen notwendig.
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Hierzu ist zum einen beabsichtigt den herkunftssprachlichen Unterricht sowie zum anderen die Nutzungen durch die Sekundarschule aus dem Gebäude auszugliedern. Außerdem soll mittelfristig eine neue Lösung zur Unterbringung der Flüchtlinge aus der Wohnung im Dachgeschoss gefunden werden, um hier ebenfalls mit Hilfe von Umbaumaßnahmen eine weitere großflächige Nutzfläche etablieren zu können.
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Die in einem weiteren Schritt geplante Eingliederung neuer Nutzungen bzw. Räumlichkeiten soll verschiedene Elemente umfassen und stellt so im Hinblick auf die Errichtung eines „integrativen Kultur- und Bürgerzentrums“ einen erheblichen Anteil dar. Ziel ist die Unterbringung der gemeindeeigenen Bücherei, die sich zurzeit abgelegen vom Zentralort befindet und durch die Neustrukturierung neue Impulse hinsichtlich der Inanspruchnahme durch Nutzer erlangen soll. Außerdem wird auf diese Weise das Angebot der Bücherei an einen zentraleren Platz verlegt und soll im Zusammenspiel mit einem ebenfalls neu zu integrierendem und angrenzenden Café, inkl. Lesebereich und Außenterrasse, einen attraktiven Ort zur Freizeitgestaltung und zum Verweilen darstellen. Der vorgesehene Raumbedarf soll hierbei für die Bücherei rund 200 m
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Des Weiteren ist es erforderlich einen größeren multifunktional nutzbaren Veranstaltungsraum vorzuhalten. Dieser soll Platz für knapp 200 Personen zur Verfügung stellen, ggf. teilbar und öffentlich anmietbar sein. Zurzeit findet diese Nutzung auf einer Fläche von rund 245m
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Gleichzeitig soll eine Konzentration der Kurse der VHS im Theater am Park stattfinden und auf diese Weise die Angebote der Musik- und Tanzschule Eitorf sowie der VHS an einem Standort gebündelt werden.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 420 000 EUR 💰
Zusätzliche Informationen:
Für den Teilnahmewettbewerb und die Angebotsabgabe im Verhandlungsverfahren sind als anrechenbare Kosten im Sinne des § 4 HOAI
3 300 000 EUR (ohne Umsatzsteuer) anzusetzen, um eine Vergleichbarkeit im Sinne des § 58 Abs. 2 letzter Satz VgV zu gewährleisten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: D-53783 Eitorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
— Berechtigung zur Erbringung der Leistung gem. § 43 Abs. 1 VGV;
— Unterauftragnehmer § 36 Abs. 1 und Bewerber-/Bietergemeinschaften §43 Abs. 2 VGV;
— Angabe der Rechtsform ge. §43 Abs. 1 VGV;
— Angabe der Berufsqualifikation gem. §75 Abs. 1 oder 2VGV.
Die Eigenerklärung und die darin enthaltenen ausführlichen Anforderungen – auch hinsichtlich Nachweise – sind in den Auftragsunterlagen als Bewerbungsbogen enthalten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Mindestjahresumsatz gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VGV (Mindestanforderung, keine Bewertung);
— Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VGV (Mindestanforderung, keine Bewertung).
Die Eigenerklärung und die darin enthaltenen ausführlichen Anforderungen – auch hinsichtlich Nachweise – sind in den Auftragsunterlagen als Bewerbungsbogen enthalten.
Mindeststandards: Siehe Auftragsunterlagen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Referenzen gem. §46 Abs. 3 Nr. 1 VGV;
— Technische Fachkräfte gem. §46 Abs. 3 Nr. 2 VGV;
— Maßnahmen zur Qualitätssicherung gem. §46 Abs. 3 Nr. 2 VGV;
— Studien- und Ausbildungsnachweise gem. §46 Abs. 3 Nr. 6 VGV – Berufliche Befähigung;
— vorgesehene Vergabe von Unteraufträgen gem. §46 Abs. 3 Nr. 10 VGV;
— Referenzen mit vergleichbarer Bauaufgabe und Komplexität gem. §75 Abs. 5.
Die Eigenerklärung und die darin enthaltenen ausführlichen Anforderungen – auch hinsichtlich Nachweise – sind in den Auftragsunterlagen als Bewerbungsbogen enthalten.
Mindeststandards: S. Auftragsunterlagen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe III.1.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: S. Vergabeunterlagen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Begrenzung der Zahl von Bewerbern für die Stufe 2 (Verhandlungsverfahren) wird in folgenden Schritten geprüft und bewertet:
Stufe 1: Teilnahmewettbewerb (Bewerbung)
1. Prüfung der Ausschlusskriterien (Nr. 2 des Bewerbungsbogens):
— Ausschlussgründe nach §123 GWB, § 124 GWB und §7 VGV.
2. Prüfung der Eignungskriterien (Nr. 3 des Bewerbungsbogens und III.1.1) der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt):
— Rechtsform von Unternehmen und Bietergemeinschaften Gem. §43 VGV,
— Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. §44 VGV.
3. Prüfung der Eignungskriterien (Nr. 4 des Bewerbungsbogens und III.1.2) der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt):
— wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. §45VGV.
4. Prüfung der Eignungskriterien (Nr. 5 des Bewerbungsbogens und III.1.3) der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt):
— Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. § 46 VGV.
5. Ermittlung der Rangfolge (Nr. 6 des Bewerbungsbogens und II.2.9) der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt):
Durch Berechnung der Einzelpunkte x Gewichtung = Gesamtpunktzahl der Bewerbung.
Die Gewichtung der Auswahlkriterien ist im Bewerbungsbogen angegeben.
Die zu erreichende Mindestpunktzahl für die 2. Stufe ergibt sich aus der Rangfolge nach Auswertung der Auswahlkriterien (Stufe 1 Nr. 5).
Erreichen mehr Bewerber notwendige Mindestpunktzahl, als höchstens in die 2. Stufe übernommen werden können, so wird unter den Bewerbern, welche genau die Mindestpunktzahl erhalten haben, ein Losverfahren gem. §75 Abs. 6 VGV durchgeführt.
Stufe 2: Verhandlungsverfahren (Vergabegespräch):
Den nach der Stufe 1 verbleibenden Bewerbern wird die Aufgabenbeschreibung von der Vergabestelle übermittelt.
Die Zuschlagskriterien in der 2. Stufe sind:
1 – Qualität der Leistung einschließlich des technischen Werts, Ästhetik, Zweckmäßigkeit und Berücksichtigung der Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Gebäudes für alle Bevölkerungsgruppen und Menschen mit Handicap (45 %).
2 – Gewährleistung und Sicherung einer fristgerechten Ausführung der Leistung (45 %).
3 – Vergütung und Nebenkosten (10 %).
Weiterhin werden folgende Erklärungen gefordert:
— Erklärung zur Einhaltung der Tariftreue- und Mindestentgelt gem. § 4 Abs. 3 Satz 1 Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG – NRW);
— Erklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Der Bewerbungsbogen ist ausschließlich unter http://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de erhältlich.
Die Vergabe des Auftrags auf der Grundlage der Erstangebote ohne in Verhandlungen einzutreten, bleibt vorgehalten (§17 Abs. 11 VgV).
Termine für eventuelle Verhandlungs- und Erläuterungsgespräche: Voraussichtlich KW 39/40 2016.
Nähere Information und Details und Unterkriterien zur Bewertung siehe Teilnahmeantrag, dieser kann unter http://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de heruntergeladen werden.
Beschleunigtes Verfahren:
Das Projekt soll in einen Antrag auf staatliche Beihilfen (Förderantrag) eingebunden werden; ohne die Förderung ist dem Auftraggeber die bauliche Umsetzung des Projekts nicht möglich. Im Förderverfahren besteht zur Abgabe eines prüffähigen Antrags eine Frist zum 31.12.2016. Unter Berücksichtigung aller notwendigen Arbeitsschritte kann diese Frist nach Lage der Dinge nur durch angemessene Verkürzung der Fristen im Vergabeverfahren gehalten werden. Dabei fand auch Berücksichtigung, dass die verkürzten Fristen immer noch deutlich über den Mindestfristen nach VgV liegen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-08-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 5 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Amt für Bauen und Uwelt
Adresse des Käuferprofils: http://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de 🌏
Dokumente URL: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/S-EITORF-2016-0001 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebenen Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.) bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag.
Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden, spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden – Klemmstreifen werden bevorzugt.
Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum unter IV.3.4) angegebenen Schlusstermin in einem verschlossenen und mittels dem Bewerbungsbogen beiliegenden Kennzettel gekennzeichneten Umschlag in Papierformeingereicht werden. Sie werden nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt.
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Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 VgV:
Bei fehlenden Nachweisen und Unterlagen wird keine Nachfrist zur Einreichung von Unterlagen eingeräumt.
Ende der Frist für zusätzliche Informationen: 8.8.2016.
Ein Anspruch auf Beantwortung besteht nach dem vorgenannten Termin nicht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle gestellt werden. Bewerber / Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Wir weisen ausdrücklich auf die Antragsfrist des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gem. § 134 GWB informiert.
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Quelle: OJS 2016/S 143-258533 (2016-07-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 418 542 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 2243890 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 216-393606
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 143-258533
ABl. S-Ausgabe: 216
Zusätzliche Informationen
a) Aufgefordert in Stufe 2 des Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb wurden 5 Büros, eingegangen sind 3 Angebote, hiervon einer verspätet. b) Der Gesamtwert des Auftrages beträgt 418 542 EUR, die sukzessive gem. den unter Pt. II.2.4 genannten Modulen vergeben werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben wurden im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb die Architektenleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI gemäß Leistungsphasen 1 – 9 in folgenden Modulen:
Modul 1: Leistungsphasen 1 -3, Modul 2: Leistungsphasen 4 – 8; Beauftragung abhängig von der Bewilligung von Fördergeldern; Modul 3: Leistungsphase 9 (bei Bedarf).
Um das Ziel zur Errichtung eines „integrativen Kultur- und Bürgerzentrums“ mit Fokus auf eine Weiterbildungseinrichtung zu erreichen, ist sowohl die Ausgliederung gewisser, momentan stattfindender Nutzungen, als auch die gleichzeitige Eingliederung neuer Nutzungen notwendig.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Eitorf.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Leistung einsch. techn. Werts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gewährleistung und Sicherung einer fristgerechten Ausführung der Leistung
Gewichtung des Preises: 10 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-10-28 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Amt für Bauen und Umwelt
Internetadresse: www.eitorf.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Aufgefordert in Stufe 2 des Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb wurden 5 Büros, eingegangen sind 3 Angebote, hiervon einer verspätet.
b) Der Gesamtwert des Auftrages beträgt 418 542 EUR, die sukzessive gem. den unter Pt. II.2.4 genannten Modulen vergeben werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
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1. der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
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Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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Quelle: OJS 2016/S 216-393606 (2016-11-04)