Umbau und Sanierung a) Haus der Jugend Reinickendorfer Str. 55, b) Jugendamt Mitte Schulstr. 101, beide 13347 Berlin

Bezirksamt Mitte von Berlin

Architektenleistungen gem. HOAI 2013 § 34 für LP 5-9 für das Bauvorhaben:

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-07-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-07-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Architektenleistungen gem. HOAI 2013 § 34 für LP 5-9 für das Bauvorhaben: a) Reinickendorfer Str. 55 (BT 3 / BGF = 2314 m b) Schulstr. 101 (BT 2 / BGF = 3 004 m
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Mitte von Berlin
Postanschrift: Mathilde-Jakob-Platz 1
Postleitzahl: 10551
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-mitte/ 🌏
E-Mail: rita.kattner@ba-mitte.berlin.de 📧
Telefon: +49 30901834717 📞
Fax: +49 30901848834659 📠
URL der Dokumente: http://www.mmpgmbh.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 143-258545
ABl. S-Ausgabe: 143
Zusätzliche Informationen
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Architektenleistungen gem. HOAI 2013 § 34 für LP 5-9 für das Bauvorhaben:
a) Reinickendorfer Str. 55 (BT 3 / BGF = 2314 m
b) Schulstr. 101 (BT 2 / BGF = 3 004 m
Aufgabenstellung:
Architektenleistungen gem. HOAI 2013 § 34 für LP 5-9 für das Bauvorhaben.
Reinickendorfer Str. 55 (BT 3 / BGF = 2 314 m
— energetische Sanierung der Gebäudehülle;
— behindertengerechte Erschließung EG, 1.-2. OG (Neubau Außenaufzug);
— Verbesserung des baulichen Brandschutzes gem. Brandschutzkonzept v. Juli 2015;
— Trennung der Nutzung Kinder-/Jugendbereich vom Veranstaltungsbereich;
— separate Erschließung beider Bereiche;
— Neubau Sanitärbereiche für den Veranstaltungsbereich, ohne Strangsanierung;
— Sanierung und Modernisierung Veranstaltungsaal (Schall, Akustik, Heizung, Belüftung, Bühnentechnik);
— Umnutzung Kellerräume zu Werkstatträumen;
— Sanierung der Keller bezüglich Feuchteschäden;
— Anbau für Außenaufzug, 2. Rettungsweg, Sanitäranlagen Veranstaltungssaal und Haus der Jugend;
— Wiederherstellung der im Bauablauf genutzten Außenanlagen;
— Schadstoffsanierung.
Schulstr. 101 (BT 2 / BGF = 3 004 m
— Erweiterung und Erneuerung der IT Verkabelung vom EG bis 3. OG;
— Zusammenlegen von Räumen im 1. + 2. OG zu Multifunktionsräumen;
— Planung von Einzelbüroräumen im ausgebauten DG;
— Planung einer weiteren Zugangssituation für das Familienzentrum;
— Erweiterung der Büronutzung in den nicht ausgebauten DG – Giebelseiten;
— Wiederherstellung der für den Bauablauf genutzten Außenanlagen;
Dauer: 36 Monate
Zusätzliche Informationen:
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind
zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit dem Teilnahmeantrag – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
(a) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren
Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 1) des Bewerbers, dass
der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
(b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 1) des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gem. Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen;
(c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 1) des Bewerbers, dass er im Auftragsfall die geforderte Versicherung für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt (Nr. III.1.2 der Bekanntmachung).
(d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
(e) Eigenerklärung zur beruflichen Befähigung / Bauvorlageberechtigung (Teilnahmeantrag Pkt. 8) ist erforderlich.
(f) Beruft sich der Bewerber / die Bietergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen, sind in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens (im Falle der Einladung zur Verhandlung) für den Nachunternehmer die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) vorzulegen.
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(g) Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/
Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem
Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die
tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. §47 (1) VgV), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Als Nachweis ist das Formblatt „Nachunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Teilnahmeantrag als Anhang beizulegen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
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Ferner muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklären (Teilnahmeantrag Pkt. 4.), dass er/sie den/die Subunternehmer nach HOAI vergüten wird/werden, sofern anwendbar.
(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen.
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung
abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter
bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag eingereicht, wird der
Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Mehrfachbewerbungen d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer
Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die
Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen (s. Punkte 3.1 und 3.2 Teilnahmeantrag) – bei Bewerbergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern – sind gefordert:
1. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den 3 Geschäftsjahren 2012, 2013, 2014 gesamt.
2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den 3 Geschäftsjahren 2012, 2013, 2014 für Leistungen gem. HOAI §34 gesamt.
3. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den 3 Geschäftsjahren 2012, 2013, 2014 für Leistungen gem. HOAI §34 gesamt im Bereich Bauen im Bestand.
4. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den 3 Geschäftsjahren 2012, 2013, 2014 für Leistungen gem. HOAI §34 gesamt im Bereich Neubauten.
5. Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.
Mindeststandards:
a) Anzahl Architekten / Ingenieure (Hochbau) mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt
der Jahre 2012, 2013, 2014 (= 3 Jahre): Mindestanforderung: größer/gleich 3.
b) Angabe von zwei Referenzprojekten, Darstellung maximal 2 Din A4 Seiten.
Teilnahmeanträge, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert:
1. Darstellung (s. Punkt 3.3 Teilnahmeantrag) der Zahl der in den 3 Geschäftsjahren 2012, 2013,
2014 jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), davon aufgeschlüsselt
in Geschäftsführer/leitende Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure, Architekten und Ingenieure (Hochbau),
Architekten und Ingenieure (Hochbau) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung.
2. Darstellung (s. Punkt 4 Teilnahmeantrag) welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf.
durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
3. Für das in II.1.5) aufgeführte Leistungsbild Angaben zu 2 Referenzprojekten in der Kategorie Bauen im
Bestand, die in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Kosten, der Termine und der Qualitäten erfolgreich abgeschlossen wurden (Fertigstellung Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI im Zeitraum 12/2005 bis 12/2015).
Werden nicht mindestens 2 Referenzprojekte benannt, so wird die Bewerbung zwingend vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Es werden nur Referenzprojekte anerkannt, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen.
Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss belegen, können beigefügt werden und gehen dann
positiv in die Bewertung ein.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden;
vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl.
Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zulässig.
Der Bewerber soll die einzelnen Projekte auf jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten (einseitig) in Form von
Texten, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht
gewertet.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt
werden:
— Bezeichnung des Vorhabens;
— Ort des Bauvorhabens;
— Auftraggeber und Ansprechpartner mit Telefonnummer;
— Bei Bietergemeinschaften/Subunternehmern außerdem: Auftragnehmer;
— Datum der Fertigstellung Lph. 8 HOAI §34.
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die
Wertung aufgenommen.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind
zusätzlich folgende Angaben zu den Referenzprojekten
zu tätigen:
— Bruttogrundfläche (BGF) in m
— bearbeitete Leistungsphasen gem. HOAI §34,
— Gesamtbaukosten KG 200-700 brutto (nach DIN 276/12.2008),
— Angaben zur Art der Baumaßnahme (Instandsetzungs-/Instandhaltungsmaßnahme nach HOAI § 2 (8) und (9) HOAI, Umbau-/ Modernisierungsmaßnahme nach HOAI § 2 (5) und (6), Neubau nach HOAI § 2 (2)),
— Projektspezifische Angaben (Bauen/Umbau von Kinder- & Jugendeinrichtungen, Bauen/Umbau von Büro- und Dienstgebäuden, Erfahrung mit Veranstaltungsräumen und Multifunktionsräumen, Feuchtesanierung, Schadstoffsanierung, Bauen für öffentliche Auftraggeber).
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Bei den Referenzprojekten soll es sich insbesondere um Baumaßnahmen vergleichbarer Art, Komplexität
und Größenordnung handeln.
4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, kann, sofern
vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN
ISO 9001 vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags.
Hinweis: Darüber hinaus gehende Unterlagen werden zur Beurteilung der Bewerbung nicht zugelassen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
VgV § 75 (1-3) in verbindung mit VgV § 44.
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure in der Fachrichtung Hochbau:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie nach den geltenden EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden und bauvorlageberechtigt zu sein.
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2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen bauvorlageberechtigten Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.
(2) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(3) Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin sowie ergänzende Vorschriften und
Regeln (s.a. Vertragsentwurf Anlage 4), insbesondere LHO und ABau – Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins.
(4) Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG).
(5) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (07/2013); Festlegungen des AG: Objektplanung.
Gebäude/Innenräume HOAI §35: Honorarzone III Mindestsatz.
(6) Vertrag inkl. Anlagen.
(7) Der AN hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 2 000 000,00 EUR für
Personenschäden und von 2 000 000,00 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen (s.a. VI.3(7) der Bekanntmachung).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage des vollständig ausgefüllten, unterschriebenen:
Teilnahmeantrags nebst der geforderten Nachweise und Erklärungen. Unvollständige und nicht unterschriebene Teilnahmeanträge sind zwingend vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Grundlage hierfür ist die Bewertung im Rahmen einer Punktematrix, die den Bewerbern mit den für die Bewerbung zu verwendenden Formblättern übersandt wird.
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(3) Die maximal errreichbare Punktzahl – nach Wichtung – beträgt 5 Punkte, es werden 2 Nachkommastellen berücksichtigt (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 20 % / Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 80 %).
(4) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
(5) Falls durch Punktgleichstand die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl der Bieter überschreitet, wird der Bewerber, der an 5. Stelle
angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-10-11 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Herangehensweise an das Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitung / Problemlösung von 2 Aufgabenstellungen
Gewichtung des Preises: 20

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: SE Facility Management
Dokumente URL: http://www.mmpgmbh.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: MMP Mager-Morana Projektmanagement im Bauwesen GmbH
Postanschrift: Fasanenstr. 42
Postleitzahl: 10719
Kontaktperson: MMP Mager-Morana Projektmanagement im Bauwesen GmbH
Telefon: +49 3035506000 📞
E-Mail: info@mmpgmbh.de 📧
Fax: +49 3035506010 📠
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.mmpgmbh.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Mitte von Berlin, Raum 547

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Die insb. in III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu
verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/
abzugeben.
Bei den Formblättern handelt es sich um Word- Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die bei der unter I.1. genannten Adresse unter Bezeichnung des Auftrags „Umbau und Sanierung Reinickendorfer Str. 55 (BT 3) / Schulstr. 101 (BT 2)“ schriftlich per Mail abzufordern sind.
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Die Formblätter können auch per Post oder Fax bei der unter I.1) genannten Adresse in Papierform angefordert werden.
(2) Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden, an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
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(3) Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziffer IV.2.2) ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter auszufüllen, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich aller geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Nauener Platz – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziff. IV.2.2) genannten Frist einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Teilnahmeantrag führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
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(4) Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise –
auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der
Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
(5) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(6) Schriftliche Anfragen sind – unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Nauener Platz – Rückfragen“ – per E-Mail an die in Ziff. I.3) genannten Adresse (info@mmpgmbh.de) erhältlich. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.
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(7) Hinweis zu Ziff. II.2.5) Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe
Vergabeunterlagen). Es können insg. maximal 400 Punkte / nach Wichtung 100 Punkte erreicht werden. Bewertung der Honorarangebote:
Die volle Punktzahl für das Gesamthonorar nach HOAI brutto (80 Punkte) erhält das Angebot, das 90 % des ermittelten „Mittelhonorars“ beträgt, das sich aus allen abgegebenen Angeboten errechnet.
Die volle Punktzahl für die Stundensätze (10 Punkte) erhält das Angebot, das 90 % des ermittelten „mittleren Stundensatz“ beträgt.
Die volle Punktzahl für die Besondere Leistungen (10 Punkte) erhält das Angebot, das 90 % des ermittelten „mittleren Honorars für BL“ beträgt.
Angebote, die ≤ 60 % (nicht auskömmlich) oder ≥ 140 % (überhöht) des Mittelhonorars liegen, werden mit 0 Punkten bewertet.
Dazwischen liegende Angebote werden linear eingeordnet.
(8) Der Bauherr beabsichtigt, i. R. der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der
Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen.
(9) Ergänzung zur Berufshaftpflichtversicherung: In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr (= Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres) mindestens das zweifach der Deckungssumme beträgt. Die Berufshaftpflichtversicherung ist für die gesamte Vertragszeit aufrecht zu erhalten und nachzuweisen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: D-10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als
6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Berlin Deutschland Telefon: Fax: Internet-Adresse:
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postleitzahl: 10825
Internetadresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html 🌏
Quelle: OJS 2016/S 143-258545 (2016-07-22)