Umfahrung Hagsfeld

Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt

Zur verkehrlichen Entlastung des Karlsruher Stadtteils Hagsfeld ist die Umfahrung von Hagsfeld zwischen der Elfmorgenbruchstraße und der Haid-und-Neu-Straße (L560) geplant. Zusätzlich ist der westlich der Haid-und-Neu-Straße gelegene Technologiepark an diese Umfahrung anzubinden.
Die Streckenlänge des betrachteten Abschnitts beträgt rd. 1,3 km und quert die Bahntrasse Karlsruhe – Mannheim, mehrere Straßen sowie die verlegte Haid-und-Neu-Straße samt Stadtbahntrasse. Es liegt ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1994 vor, der auch Grundlage der Voruntersuchung war, der die Trassenführung in einer Grundwasserwanne vorsah. Mittlerweile wurde entschieden, dass für die geplante Umfahrung der Bebauungsplan nicht länger Grundlage der Planung sein soll. Dies bedeutet, dass für eine neue Planung ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen ist und auch andere Varianten zu untersuchen sind.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-09-08 Auftragsbekanntmachung
2017-03-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-09-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Zur verkehrlichen Entlastung des Karlsruher Stadtteils Hagsfeld ist die Umfahrung von Hagsfeld zwischen der Elfmorgenbruchstraße und der Haid-und-Neu-Straße (L560) geplant. Zusätzlich ist der westlich der Haid-und-Neu-Straße gelegene Technologiepark an diese Umfahrung anzubinden. Die Streckenlänge des betrachteten Abschnitts beträgt rd. 1,3 km und quert die Bahntrasse Karlsruhe – Mannheim, mehrere Straßen sowie die verlegte Haid-und-Neu-Straße samt Stadtbahntrasse. Es liegt ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1994 vor, der auch Grundlage der Voruntersuchung war, der die Trassenführung in einer Grundwasserwanne vorsah. Mittlerweile wurde entschieden, dass für die geplante Umfahrung der Bebauungsplan nicht länger Grundlage der Planung sein soll. Dies bedeutet, dass für eine neue Planung ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen ist und auch andere Varianten zu untersuchen sind.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Karlsruhe, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt
Postanschrift: Lammstraße 7
Postleitzahl: 76133
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.karlsruhe.de 🌏
E-Mail: sigrid.puschmann@tba.karlsruhe.de 📧
URL der Dokumente: https://pkm.conclude.com/hagsfeld 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-08 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 176-316097
ABl. S-Ausgabe: 176
Zusätzliche Informationen
1) Fehlende Unterlagen: Es werden keine mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen nachgefordert (§ 56 Abs. 2 S. 2 VgV ). 2) Bewerbungsformular und Bieterplattform: Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der unter I.3) genannten elektronischen Adresse abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Aktualisierungen (z. B. Bieterfragen) werden an alle Teilnehmer über den Bieterserver versandt. 3) Formale Ausschlusskriterien: — Bewerbungsunterlagen entsprechen der Ausschreibung (Formblätter Bewerbung) gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV; — Fristgerechter Eingang der Bewerbung (DATUM, UHRZEIT) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV. 4) Rechtliche Ausschlusskriterien: Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bewerber bzw. für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie die eingesetzten Nachunternehmer zu erbringen: — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB; — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB vorliegen, bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB; — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB; — Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt (§ 73 Abs. 3 VgV). 5) Wirtschaftliche Ausschlusskriterien: Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bewerber bzw. für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen: — Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden von 2 000 000 EUR (je zweifach maximiert im Versicherungsjahr). Sofern aktuell keine Versicherungsdeckung in den geforderten Höhen besteht, hat der Bewerber eine Erklärung eines Versicherers vorzulegen, in der seine Versicherungsfähigkeit in den geforderten Höhen bestätigt wird. — Eine aktuelle Bilanz / ein aktueller Bilanzauszug. Kann ein Bewerber aus wichtigem Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auch durch Vorlage anderer vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen (§ 45 Abs. 5 VgV). 6) Bietergemeinschaften: — Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. — Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur verkehrlichen Entlastung des Karlsruher Stadtteils Hagsfeld ist die Umfahrung von Hagsfeld zwischen der Elfmorgenbruchstraße und der Haid-und-Neu-Straße (L560) geplant. Zusätzlich ist der westlich der Haid-und-Neu-Straße gelegene Technologiepark an diese Umfahrung anzubinden.
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Die Streckenlänge des betrachteten Abschnitts beträgt rd. 1,3 km und quert die Bahntrasse Karlsruhe – Mannheim, mehrere Straßen sowie die verlegte Haid-und-Neu-Straße samt Stadtbahntrasse. Es liegt ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1994 vor, der auch Grundlage der Voruntersuchung war, der die Trassenführung in einer Grundwasserwanne vorsah. Mittlerweile wurde entschieden, dass für die geplante Umfahrung der Bebauungsplan nicht länger Grundlage der Planung sein soll. Dies bedeutet, dass für eine neue Planung ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen ist und auch andere Varianten zu untersuchen sind.
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Es liegen vereinfachte Vorplanungen (Machbarkeitsstudien) zu 2 Varianten vor. Diese sind weiter zu entwickeln:
— Anpassung an neue Gegebenheiten;
— Einarbeitung eines neuen Verkehrsgutachtens mit Neuberechnung der Knoten;
— Berücksichtigung eines Anschlusses Technologiepark;
— Ergänzend zu den beiden bereits (vor)untersuchten Varianten sind 2 weitere Varianten zu untersuchen;
— Durchführung Abstimmungen und Untersuchungen (Verkehr, Umwelt, Lärm, ...);
— Ziel ist das Herausarbeiten einer Vorzugsvariante, für die nach Zustimmung durch den Gemeinderat, ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen ist;
— Für die bevorzugte Variante sind sämtliche für das Planfeststellungsverfahren erforderliche Unterlagen (Verkehr, Umwelt, Lärm, ...) zu erstellen;
— Koordinierung und Abstimmung mit allen betroffenen Ämtern der Stadt Karlsruhe und den Regierungspräsidium Karlsruhe;
— Begleitung des Planfeststellungsverfahrens.
Für die o. g. Maßnahme sind vorerst Leistungen aus folgenden Bereichen zu erbringen:
— HOAI § 26, Landschaftspflegerischer Begleitplan;
— HOAI § 43, Objektplanung Ingenieurbauwerke;
— HOAI § 47, Objektplanung Verkehrsanlagen;
— HOAI § 51, Tragwerksplanung.
Es ist eine Vereinfachte Vorplanung inkl. Abwägung der Varianten und Erstellung eines Berichtes durchzuführen.
In einer 2. Projektstufe ist geplant, die Leistungen für die Vorzugsvariante bis zur Erlangung des Planfeststellungsbeschlusses zu beauftragen (bis Leistungsphase 4).
Eine 3. Projektstufe beinhaltet die Leistungen bis zur Vergabe der Leistungen (Leistungsphase 7).
In der 4. Projektstufe sind die Leistungen im Rahmen der Ausführung der Maßnahme enthalten.
Allgemein behält sich der Auftraggeber eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vor.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, alle Leistungen gemäß HOAI für alle Projektstufen/Leistungsphasen zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller Projektstufen/Leistungsphasen besteht nicht.
Dauer: 15 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die 15 Monate sind von Beauftragung der Planungsleistungen bis zum Abschluss der Vorplanung vorgesehen.
Wenn der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe einen Beschluss für die Vorzugsvariante getroffen hat, ist geplant, die unter II.2.4) beschriebenen Optionen zu beauftragen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Karlsruhe.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Nachweis der Berufszulassung gem. § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV (nicht älter als 6 Monate).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz über entsprechende Planungstätigkeiten in den Tätigkeitsbereichen Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke in den letzten 3 Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 4 VgV.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Ein aktuelles Unternehmensorganigramm,
— Angaben zur örtlichen Verfügbarkeit des vorgesehenen Personals,
— Liste vergleichbarer Projekte für die Planung von Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerken sowie der Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplans gemäß den in Ziffer II.2.4) beschriebenen Projektanforderungen.
Es sind u. a. der Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten), der Zeitraum der Leistungserbringung, die vom Bewerber erbrachten Leistungen, die eingesetzten Projektbearbeiter des Bewerbers, die Baukosten (Netto) und der Honorarwert (Netto) des Bewerbers für den jeweiligen Auftrag anzugeben. Die Referenz sollte möglichst durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers belegt werden,
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— Liste des vorgesehenen Personals mit Angabe der Funktion im Unternehmen des Bewerbers oder bei einem beauftragten Nachunternehmen und der vorgesehenen Funktion im Projekt, der beruflichen Qualifikation, der Berufspraxis in Jahren sowie des projektrelevanten Erfahrungsspektrums mit den entsprechenden Nachweisen (Lebenslauf sowie Berufszulassung oder Studienabschluss),
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— Angaben über jährliches Mittel der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
— Angabe des Auftragsanteils sowie des Nachunternehmers (soweit bekannt), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
Mindeststandards:
Es werden nur Projekte gewertet, bei denen die Leistungserbringung nach 2008 erfolgte.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Mehrfachbewerbungen von Nachunternehmern bei verschiedenen Bietern bzw. Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Referenzen der Nachunternehmen sind beizufügen.
Vertrags-/Abwicklungs- und Verhandlungssprache im Rahmen der Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die Projektdokumentation sind grundsätzlich in Deutsch zu erstellen.
Der Auftragnehmer hat während der Ausführungsphase eine kurzfristige Erreichbarkeit/Verfügbarkeit vor Ort zu gewährleisten.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Kriterien inkl. Unterkriterien können der Kriterienliste entnommen werden.
Diese ist zusammen mit den Formblättern unter der unter I.3) genannten elektronischen Adresse abrufbar.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Sigrid Puschmann
Dokumente URL: https://pkm.conclude.com/hagsfeld 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Drees & Sommer Infra Consult & Entwicklungsmanagement GmbH
Postanschrift: Untere Waldplätze 37
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70569
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Herr Markus Höret
E-Mail: markus.hoeret@dreso.com 📧
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.dreso.com 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH
Postleitzahl: 70565

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Fehlende Unterlagen:
Es werden keine mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen nachgefordert (§ 56 Abs. 2 S. 2 VgV ).
2) Bewerbungsformular und Bieterplattform:
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der unter I.3) genannten elektronischen Adresse abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen.
Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
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Aktualisierungen (z. B. Bieterfragen) werden an alle Teilnehmer über den Bieterserver versandt.
3) Formale Ausschlusskriterien:
— Bewerbungsunterlagen entsprechen der Ausschreibung (Formblätter Bewerbung) gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV;
— Fristgerechter Eingang der Bewerbung (DATUM, UHRZEIT) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
4) Rechtliche Ausschlusskriterien:
Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bewerber bzw. für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie die eingesetzten Nachunternehmer zu erbringen:
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach
§§ 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB;
§ 123 Abs. 4 GWB vorliegen, bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB;
§ 124 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB;
— Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt (§ 73 Abs. 3 VgV).
5) Wirtschaftliche Ausschlusskriterien:
Die nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind für den Bewerber bzw. für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen:
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden von 2 000 000 EUR (je zweifach maximiert im Versicherungsjahr).
Sofern aktuell keine Versicherungsdeckung in den geforderten Höhen besteht, hat der Bewerber eine Erklärung eines Versicherers vorzulegen, in der seine Versicherungsfähigkeit in den geforderten Höhen bestätigt wird.
— Eine aktuelle Bilanz / ein aktueller Bilanzauszug. Kann ein Bewerber aus wichtigem Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auch durch Vorlage anderer vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen (§ 45 Abs. 5 VgV).
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6) Bietergemeinschaften:
— Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt.
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— Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer ist gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Quelle: OJS 2016/S 176-316097 (2016-09-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur verkehrlichen Entlastung des Karlsruher Stadtteils Hagsfeld ist die Umfahrung von Hagsfeld zwischen der Elfmorgenbruchstraße und der Haid-und-Neu-Straße (L560) geplant. Zusätzlich ist der westlich der Haid-und-Neu-Straße gelegene Technologiepark an diese Umfahrung anzubinden. Die Streckenlänge des betrachteten Abschnitts beträgt rd. 1,3 km und quert die Bahntrasse Karlsruhe – Mannheim, mehrere Straßen sowie die verlegte Haid-und-Neu-Straße samt Stadtbahntrasse. Es liegt ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1994 vor, der auch Grundlage der Voruntersuchung war, der die Trassenführung in einer Grundwasserwanne vorsah. Mittlerweile wurde entschieden, dass für die geplante Umfahrung der Bebauungsplan nicht länger Grundlage der Planung sein soll. Dies bedeutet, dass für eine neue Planung ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen ist und auch andere Varianten zu untersuchen sind. Es liegen vereinfachte Vorplanungen (Machbarkeitsstudien) zu 2 Varianten vor. Diese sind weiter zu entwickeln.
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Gesamtwert des Auftrags: 3827176.92 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 060-112436
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 176-316097
ABl. S-Ausgabe: 60

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es liegen vereinfachte Vorplanungen (Machbarkeitsstudien) zu 2 Varianten vor. Diese sind weiter zu entwickeln.
Für die o.g. Maßnahme sind vorerst Leistungen aus folgenden Bereichen zu erbringen:
— HOAI § 26, Landschaftspflegerischer Begleitplan,
— HOAI § 43, Objektplanung Ingenieurbauwerke,
— HOAI § 47, Objektplanung Verkehrsanlagen,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Büros
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation Projekttem
Persönliche Vorstellung des Projektleiters mit seinen Referenzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Besonderheiten des Projektes: Wesentlicher Leitgedanke zur Herangehensweise an das Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Besonderheiten des Projektes: Projektabwicklung
Darstellung projektspezifischer Risiken und Chancen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beantwortung von Fragen / Verhalten in der Fragerunde
Gewichtung des Preises: 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-03-13 📅
Quelle: OJS 2017/S 060-112436 (2017-03-23)