Umzugsmobilität und ihre Wirkungen auf lokale Wohnungsmärkte
Die Bezahlbarkeit des Wohnens in wachsenden Regionen mit engem Wohnungsmarkt ist ein viel diskutiertes Thema. Hoher Nachfrage steht ein geringes Angebot an bezahlbarem Wohnraum gegenüber. Auf der anderen Seite findet in vielen wachsenden Regionen aufgrund der günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seit einigen Jahren vermehrt Wohnungsneubau mit entsprechender Umzugsmobilität statt. Vor dem Hintergrund werden in der aktuellen wohnungspolitischen Debatte die Themen der Sickereffekte bzw. der Umzugsketten in der Fachöffentlichkeit wieder aufgegriffen. Mit Wohnungsneubau ist häufig auch der Freizug von Wohnungen in günstigeren Preissegmenten verbunden, die dem Markt wieder zugeführt werden. Besonders in nachfragestarken Märkten fehlen derzeit Informationen, mit denen nachgewiesen werden kann, wieviel preisgünstiger Wohnraum über diese Sickereffekte tatsächlich den Haushalten mit niedrigeren Einkommen zur Verfügung steht bzw. welche Umzugsketten durch den Bezug von Neubau in den unterschiedlichen Teilmärkten entstehen. Bisher fließen in die Diskussionen in diesem Zusammenhang zwar begründete, aber dennoch noch nicht ausreichend belegte Annahmen über die Prozesse sowie die Auswirkungen der regulierenden wohnungspolitischen Instrumente und Anreizinstrumente ein. Diese Studie soll daher zu einer Qualifizierung der Debatte führen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-08-12.
Wer?
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Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2016-08-12
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Auftragsbekanntmachung
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