Untersuchung des Flugverhaltens des Schwarzstorches im Umfeld bestehender Windenergieanlagen (WEA) im Vogelschutzgebiet Vogelsberg (DE 5421-401) oder angrenzenden Räumen
Ziel ist zum einen ein Wissensaufbau zur Flughöhe des Schwarzstorchs in Abhängigkeit von Witterung, Landnutzung und Aktionsradius während der Hauptaktivitätsphase (Balz-, Brut-, Aufzuchtzeit). Zum anderen soll das Flugverhalten des Schwarzstorchs im Bereich vorhandener WEA spezifiziert werden. Dabei ist eine Gesamtsumme von 100 000 EUR/netto größenordnungsmäßig für den Gesamtzeitraum des Projektes (siehe Ziffer II.3) der Bekanntmachung) einzuhalten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Projekt unter Haushaltsvorbehalt (auflösende Bedingung) steht. Zur Vermeidung von Interessenkollisionen muss die Neutralität des Auftragnehmers gewährleistet sein. Erläuterung zur Datenerhebung: Zur Umsetzung der Aufgabenstellung sind vorliegende umfangreiche und fundierte Untersuchungen der Art (Tagesprotokolle) auszuwerten sowie zusätzlich für bis zu 2 Brutpaare im Umfeld eines be-stehenden Windparks eine Sichtbeobachtung zum Flugverhalten durchzuführen. Untersucht wird in Brutplatznähe (< 3 km Distanz) im Wald und – sofern großräumige Nahrungsflüge erfolgen – über Wald und trockenem Offenland (> 3 km Distanz zum Brutplatz). Bei der Beschreibung der Landnutzung ist zu differenzieren zwischen den Kategorien Acker (intensiv/extensiv), Grünland (intensiv/extensiv), Laub-, Misch-, und Nadelwald (jeweils jungmittelalt/alt), Gewässer (naturnah/naturfern), sonstigen Nutzungen und Vorbelastungen (z. B. Straßen, Siedlungen, Hochspannungsleitungen, Flächen für die intensive Erholungsnutzung, WEA). Zudem sind während der Untersuchungszeit relevante störende Bewirtschaftungsmaßnahmen (z. B. Waldbewirtschaftung) oder ähnlich bedeutsame Handlungen mit Hilfe von Luftbildauswertungen und Überprüfungen im Rahmen von Vor-Ort-Terminen zu dokumentieren. Die Witterung ist anhand folgender Einzeldaten zu erfassen: Temperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschlag, Sichtweite (jeweils mit Datum und Uhrzeit). Die Daten sollten möglichst im Gondelbereich einer WEA auf einem Standort erhoben werden, der repräsentativ für den betrachteten Teilbereich des Vogelschutzgebietes ist. Der Kontakt zu dem Betreiber geeigneter WEA wird vom Auftraggeber her-gestellt. Das Flugverhalten im Bereich von bis zu 3 km Entfernung zu WEA wird neben der Flughöhe durch die Flugdistanz zu den WEA (Windpark-Durchflüge / randliche Vorbeiflüge insbesondere in Abhängigkeit der Witterung und Flügelspitzengeschwindigkeit) beschrieben. Dabei festgestellte Kollisionen, Meideeffekte (z. B. großräumiges Umfliegen) an WEA oder ein Nebeneinander von Brutvorkommen und WEA (Nutzung von Nahrungshabitaten abseits der WEA ohne Durch-/Vorbeiflug) sind zu dokumentieren. Die Flughöhe wird in 3 Kategorien bestimmt: Unterhalb vorhandener Baumkronen (Baumhöhe ist zu ermitteln), knapp oberhalb vorhandener Baumkronen (bis 90 m Höhe über Grund), weit oberhalb vor-handener Baumkronen (> 90m Höhe über Grund). Zur Gutachter-Eichung bei der Höheneinschätzungs-Kategorie > 90 m über Grund ist vom AN ein Vorschlag zu erbringen und in einem Vor-Ort-Termin mit dem AG sowie den an der Untersuchung mitwirkenden Naturschutzdienststellen näher abzustimmen. Zusammen mit der Flughöhe ist die jeweilige Flugart zu bestimmen (Thermiksegeln, Ruderflug mit eigener Muskelkraft). Die Aktionsradien werden in 3 Kategorien ermittelt (max. Distanz ca. 3 km / bis ca. 6 km / > ca. 6 km Distanz zum Horst) und durch Richtungsflug-Darstellungen kartografisch dokumentiert. Insgesamt sind bei einer täglichen Beobachtungsdauer von bis zu 8 Stunden während der Hauptflug-aktivität der Art insgesamt 40 Untersuchungstage vorzusehen. Dabei sollten Tage mit unterschiedlichen Witterungseinflüssen ausgewählt werden (vorrangig Tage mit günstiger Thermikbildung wegen hoher Sonneneinstrahlung und geringer Windgeschwindigkeit; vergleichend vereinzelt Einbeziehung von Tagen mit geringer Sonneneinstrahlung und erhöhter Windgeschwindigkeit). Die Zahl der Beobachter sollte eine belastbare visuelle Beurteilung ermöglichen. Geeignet für die Untersuchung ist wegen der Nähe bekannter Brutplätze der Art zu bestehenden Windparks der Raum nahe Freiensteinau (s. Anlage). Der Untersuchungsraum muss ggf. in Abhängigkeit der Brutplatzwahl der im Frühjahr zurückkehrenden Schwarzstörche kurzfristig mit den am Projekt beteiligten Naturschutzbehörden modifiziert werden. Die Daten sind so zu ermitteln und aufzubereiten, dass die zum Zeitpunkt der Flughöhenermittlung vorliegenden Witterungsverhältnisse (ggf. auch störende Landnutzungen) beschrieben werden können. Bei der Datenbankerstellung sind vom AG bereitgestellte weitere Schwarzstorchuntersuchungen (ca. 4 Projekte) einzubeziehen. Sämtliche Daten sind in eine Datenbank einzugeben und in einem Endbericht zusammenzufassen. Zudem sind insgesamt bis zu 4 Besprechungstermine mit dem AG und für den zu gründenden Projektbeirat aus Vertretern von Naturschutz- und Windenergieverbänden, Fachbehörden, Fachexperten und Wissenschaftsvertretern die Erstellung von Kurzberichten vorzusehen. Der Projektbeirat tagt bis zu 3x. Über ihn soll einerseits eine hohe Transparenz bei der Durchführung des Projektes für Dritte, andererseits ein möglichst breites Expertenwissen eingespeist werden. Die Kosten für die Einladung von 2 bis 3 Fachexperten sind vom AN zu tragen. Bei Bedarf ist ferner ein Erfahrungsaustausch mit anderen Bundesländern vorzusehen. Arbeits- und Kommunikationssprache ist deutsch. Die Ergebnisse sind ebenfalls in deutscher Sprache abzugeben. Das alleinige und ausschließliche Nutzungsrecht der erhobenen Informationen sowie der Auswertungen wird an den AG übertragen. Für Daten des Naturschutzes ist § 4 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz HAGBNatSchG anzuwenden. Der AN hat die tierschutzrechtlichen Voraussetzungen sicherzustellen. Die Untersuchung läuft ein Jahr (Beginn möglichst im April 2016) plus Berichterstellung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-01-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Umweltschutz
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Umweltschutz📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Ring 75 (Landeshaus)
Postleitzahl: 65185
Postort: Wiesbaden
Kontakt
Internetadresse: http://www.wirtschaft.hessen.de🌏
E-Mail: iris.otto@wirtschaft.hessen.de📧
Telefon: +49 611815-2410📞
Fax: +49 611815-49-2410 📠
a) Die Bewerbungsunterlagen sind schriftlich in Papierform in zweifacher Ausfertigung und unter-schrieben, unter Beifügung sämtlicher verlangter Nachweise und Unterlagen bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) angegebenen Termin an die unter Ziffer I.1) genannte Adresse – mit der deutlich sichtbaren Kennzeichnung auf dem verschlossenen Briefumschlag „Vergabeverfahren Untersuchung des Flugverhaltens des Schwarzstorches – nicht öffnen“ – zu richten. Es ist darauf zu achten, dass die Bewerbungsunterlagen eine umfängliche Selbstdarstellung des Bewerbers sowie eine ausreichende Darstellung von Referenzobjekten enthalten (gemäß Ziffer IV.1.2) der Bekanntmachung).
b) Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
c) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforde-rung zurückgegeben.
d) Die Formblätter, auf die an einigen Stellen der Ausschreibung verwiesen wird, können auf der Vergabeplattform heruntergeladen werden.
e) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 24.2.2016, 15 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
f) Auf die Ausschreibungen mit den Referenz-Nummern 5604/11 und 5604/13 des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung wird hingewiesen.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=8OXG5R510M3JD743
Nachr. HAD-Ref.: 5604/12.
Nachr. V-Nr/AKZ: 093-c-22-03.
a) Die Bewerbungsunterlagen sind schriftlich in Papierform in zweifacher Ausfertigung und unter-schrieben, unter Beifügung sämtlicher verlangter Nachweise und Unterlagen bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) angegebenen Termin an die unter Ziffer I.1) genannte Adresse – mit der deutlich sichtbaren Kennzeichnung auf dem verschlossenen Briefumschlag „Vergabeverfahren Untersuchung des Flugverhaltens des Schwarzstorches – nicht öffnen“ – zu richten. Es ist darauf zu achten, dass die Bewerbungsunterlagen eine umfängliche Selbstdarstellung des Bewerbers sowie eine ausreichende Darstellung von Referenzobjekten enthalten (gemäß Ziffer IV.1.2) der Bekanntmachung).
b) Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
c) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforde-rung zurückgegeben.
d) Die Formblätter, auf die an einigen Stellen der Ausschreibung verwiesen wird, können auf der Vergabeplattform heruntergeladen werden.
e) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 24.2.2016, 15 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
f) Auf die Ausschreibungen mit den Referenz-Nummern 5604/11 und 5604/13 des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung wird hingewiesen.
Ziel ist zum einen ein Wissensaufbau zur Flughöhe des Schwarzstorchs in Abhängigkeit von Witterung, Landnutzung und Aktionsradius während der Hauptaktivitätsphase (Balz-, Brut-, Aufzuchtzeit). Zum anderen soll das Flugverhalten des Schwarzstorchs im Bereich vorhandener WEA spezifiziert werden. Dabei ist eine Gesamtsumme von 100 000 EUR/netto größenordnungsmäßig für den Gesamtzeitraum des Projektes (siehe Ziffer II.3) der Bekanntmachung) einzuhalten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Projekt unter Haushaltsvorbehalt (auflösende Bedingung) steht. Zur Vermeidung von Interessenkollisionen muss die Neutralität des Auftragnehmers gewährleistet sein.
Ziel ist zum einen ein Wissensaufbau zur Flughöhe des Schwarzstorchs in Abhängigkeit von Witterung, Landnutzung und Aktionsradius während der Hauptaktivitätsphase (Balz-, Brut-, Aufzuchtzeit). Zum anderen soll das Flugverhalten des Schwarzstorchs im Bereich vorhandener WEA spezifiziert werden. Dabei ist eine Gesamtsumme von 100 000 EUR/netto größenordnungsmäßig für den Gesamtzeitraum des Projektes (siehe Ziffer II.3) der Bekanntmachung) einzuhalten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Projekt unter Haushaltsvorbehalt (auflösende Bedingung) steht. Zur Vermeidung von Interessenkollisionen muss die Neutralität des Auftragnehmers gewährleistet sein.
Erläuterung zur Datenerhebung:
Zur Umsetzung der Aufgabenstellung sind vorliegende umfangreiche und fundierte Untersuchungen der Art (Tagesprotokolle) auszuwerten sowie zusätzlich für bis zu 2 Brutpaare im Umfeld eines be-stehenden Windparks eine Sichtbeobachtung zum Flugverhalten durchzuführen. Untersucht wird in Brutplatznähe (< 3 km Distanz) im Wald und – sofern großräumige Nahrungsflüge erfolgen – über Wald und trockenem Offenland (> 3 km Distanz zum Brutplatz).
Zur Umsetzung der Aufgabenstellung sind vorliegende umfangreiche und fundierte Untersuchungen der Art (Tagesprotokolle) auszuwerten sowie zusätzlich für bis zu 2 Brutpaare im Umfeld eines be-stehenden Windparks eine Sichtbeobachtung zum Flugverhalten durchzuführen. Untersucht wird in Brutplatznähe (< 3 km Distanz) im Wald und – sofern großräumige Nahrungsflüge erfolgen – über Wald und trockenem Offenland (> 3 km Distanz zum Brutplatz).
Bei der Beschreibung der Landnutzung ist zu differenzieren zwischen den Kategorien Acker (intensiv/extensiv), Grünland (intensiv/extensiv), Laub-, Misch-, und Nadelwald (jeweils jungmittelalt/alt), Gewässer (naturnah/naturfern), sonstigen Nutzungen und Vorbelastungen (z. B. Straßen, Siedlungen, Hochspannungsleitungen, Flächen für die intensive Erholungsnutzung, WEA). Zudem sind während der Untersuchungszeit relevante störende Bewirtschaftungsmaßnahmen (z. B. Waldbewirtschaftung) oder ähnlich bedeutsame Handlungen mit Hilfe von Luftbildauswertungen und Überprüfungen im Rahmen von Vor-Ort-Terminen zu dokumentieren.
Bei der Beschreibung der Landnutzung ist zu differenzieren zwischen den Kategorien Acker (intensiv/extensiv), Grünland (intensiv/extensiv), Laub-, Misch-, und Nadelwald (jeweils jungmittelalt/alt), Gewässer (naturnah/naturfern), sonstigen Nutzungen und Vorbelastungen (z. B. Straßen, Siedlungen, Hochspannungsleitungen, Flächen für die intensive Erholungsnutzung, WEA). Zudem sind während der Untersuchungszeit relevante störende Bewirtschaftungsmaßnahmen (z. B. Waldbewirtschaftung) oder ähnlich bedeutsame Handlungen mit Hilfe von Luftbildauswertungen und Überprüfungen im Rahmen von Vor-Ort-Terminen zu dokumentieren.
Die Witterung ist anhand folgender Einzeldaten zu erfassen: Temperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschlag, Sichtweite (jeweils mit Datum und Uhrzeit). Die Daten sollten möglichst im Gondelbereich einer WEA auf einem Standort erhoben werden, der repräsentativ für den betrachteten Teilbereich des Vogelschutzgebietes ist. Der Kontakt zu dem Betreiber geeigneter WEA wird vom Auftraggeber her-gestellt.
Die Witterung ist anhand folgender Einzeldaten zu erfassen: Temperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschlag, Sichtweite (jeweils mit Datum und Uhrzeit). Die Daten sollten möglichst im Gondelbereich einer WEA auf einem Standort erhoben werden, der repräsentativ für den betrachteten Teilbereich des Vogelschutzgebietes ist. Der Kontakt zu dem Betreiber geeigneter WEA wird vom Auftraggeber her-gestellt.
Das Flugverhalten im Bereich von bis zu 3 km Entfernung zu WEA wird neben der Flughöhe durch die Flugdistanz zu den WEA (Windpark-Durchflüge / randliche Vorbeiflüge insbesondere in Abhängigkeit der Witterung und Flügelspitzengeschwindigkeit) beschrieben. Dabei festgestellte Kollisionen, Meideeffekte (z. B. großräumiges Umfliegen) an WEA oder ein Nebeneinander von Brutvorkommen und WEA (Nutzung von Nahrungshabitaten abseits der WEA ohne Durch-/Vorbeiflug) sind zu dokumentieren.
Das Flugverhalten im Bereich von bis zu 3 km Entfernung zu WEA wird neben der Flughöhe durch die Flugdistanz zu den WEA (Windpark-Durchflüge / randliche Vorbeiflüge insbesondere in Abhängigkeit der Witterung und Flügelspitzengeschwindigkeit) beschrieben. Dabei festgestellte Kollisionen, Meideeffekte (z. B. großräumiges Umfliegen) an WEA oder ein Nebeneinander von Brutvorkommen und WEA (Nutzung von Nahrungshabitaten abseits der WEA ohne Durch-/Vorbeiflug) sind zu dokumentieren.
Die Flughöhe wird in 3 Kategorien bestimmt: Unterhalb vorhandener Baumkronen (Baumhöhe ist zu ermitteln), knapp oberhalb vorhandener Baumkronen (bis 90 m Höhe über Grund), weit oberhalb vor-handener Baumkronen (> 90m Höhe über Grund). Zur Gutachter-Eichung bei der Höheneinschätzungs-Kategorie > 90 m über Grund ist vom AN ein Vorschlag zu erbringen und in einem Vor-Ort-Termin mit dem AG sowie den an der Untersuchung mitwirkenden Naturschutzdienststellen näher abzustimmen. Zusammen mit der Flughöhe ist die jeweilige Flugart zu bestimmen (Thermiksegeln, Ruderflug mit eigener Muskelkraft).
Die Flughöhe wird in 3 Kategorien bestimmt: Unterhalb vorhandener Baumkronen (Baumhöhe ist zu ermitteln), knapp oberhalb vorhandener Baumkronen (bis 90 m Höhe über Grund), weit oberhalb vor-handener Baumkronen (> 90m Höhe über Grund). Zur Gutachter-Eichung bei der Höheneinschätzungs-Kategorie > 90 m über Grund ist vom AN ein Vorschlag zu erbringen und in einem Vor-Ort-Termin mit dem AG sowie den an der Untersuchung mitwirkenden Naturschutzdienststellen näher abzustimmen. Zusammen mit der Flughöhe ist die jeweilige Flugart zu bestimmen (Thermiksegeln, Ruderflug mit eigener Muskelkraft).
Die Aktionsradien werden in 3 Kategorien ermittelt (max. Distanz ca. 3 km / bis ca. 6 km / > ca. 6 km Distanz zum Horst) und durch Richtungsflug-Darstellungen kartografisch dokumentiert.
Insgesamt sind bei einer täglichen Beobachtungsdauer von bis zu 8 Stunden während der Hauptflug-aktivität der Art insgesamt 40 Untersuchungstage vorzusehen. Dabei sollten Tage mit unterschiedlichen Witterungseinflüssen ausgewählt werden (vorrangig Tage mit günstiger Thermikbildung wegen hoher Sonneneinstrahlung und geringer Windgeschwindigkeit; vergleichend vereinzelt Einbeziehung von Tagen mit geringer Sonneneinstrahlung und erhöhter Windgeschwindigkeit). Die Zahl der Beobachter sollte eine belastbare visuelle Beurteilung ermöglichen.
Insgesamt sind bei einer täglichen Beobachtungsdauer von bis zu 8 Stunden während der Hauptflug-aktivität der Art insgesamt 40 Untersuchungstage vorzusehen. Dabei sollten Tage mit unterschiedlichen Witterungseinflüssen ausgewählt werden (vorrangig Tage mit günstiger Thermikbildung wegen hoher Sonneneinstrahlung und geringer Windgeschwindigkeit; vergleichend vereinzelt Einbeziehung von Tagen mit geringer Sonneneinstrahlung und erhöhter Windgeschwindigkeit). Die Zahl der Beobachter sollte eine belastbare visuelle Beurteilung ermöglichen.
Geeignet für die Untersuchung ist wegen der Nähe bekannter Brutplätze der Art zu bestehenden Windparks der Raum nahe Freiensteinau (s. Anlage). Der Untersuchungsraum muss ggf. in Abhängigkeit der Brutplatzwahl der im Frühjahr zurückkehrenden Schwarzstörche kurzfristig mit den am Projekt beteiligten Naturschutzbehörden modifiziert werden.
Geeignet für die Untersuchung ist wegen der Nähe bekannter Brutplätze der Art zu bestehenden Windparks der Raum nahe Freiensteinau (s. Anlage). Der Untersuchungsraum muss ggf. in Abhängigkeit der Brutplatzwahl der im Frühjahr zurückkehrenden Schwarzstörche kurzfristig mit den am Projekt beteiligten Naturschutzbehörden modifiziert werden.
Die Daten sind so zu ermitteln und aufzubereiten, dass die zum Zeitpunkt der Flughöhenermittlung vorliegenden Witterungsverhältnisse (ggf. auch störende Landnutzungen) beschrieben werden können. Bei der Datenbankerstellung sind vom AG bereitgestellte weitere Schwarzstorchuntersuchungen (ca. 4 Projekte) einzubeziehen. Sämtliche Daten sind in eine Datenbank einzugeben und in einem Endbericht zusammenzufassen.
Die Daten sind so zu ermitteln und aufzubereiten, dass die zum Zeitpunkt der Flughöhenermittlung vorliegenden Witterungsverhältnisse (ggf. auch störende Landnutzungen) beschrieben werden können. Bei der Datenbankerstellung sind vom AG bereitgestellte weitere Schwarzstorchuntersuchungen (ca. 4 Projekte) einzubeziehen. Sämtliche Daten sind in eine Datenbank einzugeben und in einem Endbericht zusammenzufassen.
Zudem sind insgesamt bis zu 4 Besprechungstermine mit dem AG und für den zu gründenden Projektbeirat aus Vertretern von Naturschutz- und Windenergieverbänden, Fachbehörden, Fachexperten und Wissenschaftsvertretern die Erstellung von Kurzberichten vorzusehen. Der Projektbeirat tagt bis zu 3x. Über ihn soll einerseits eine hohe Transparenz bei der Durchführung des Projektes für Dritte, andererseits ein möglichst breites Expertenwissen eingespeist werden. Die Kosten für die Einladung von 2 bis 3 Fachexperten sind vom AN zu tragen. Bei Bedarf ist ferner ein Erfahrungsaustausch mit anderen Bundesländern vorzusehen.
Zudem sind insgesamt bis zu 4 Besprechungstermine mit dem AG und für den zu gründenden Projektbeirat aus Vertretern von Naturschutz- und Windenergieverbänden, Fachbehörden, Fachexperten und Wissenschaftsvertretern die Erstellung von Kurzberichten vorzusehen. Der Projektbeirat tagt bis zu 3x. Über ihn soll einerseits eine hohe Transparenz bei der Durchführung des Projektes für Dritte, andererseits ein möglichst breites Expertenwissen eingespeist werden. Die Kosten für die Einladung von 2 bis 3 Fachexperten sind vom AN zu tragen. Bei Bedarf ist ferner ein Erfahrungsaustausch mit anderen Bundesländern vorzusehen.
Arbeits- und Kommunikationssprache ist deutsch. Die Ergebnisse sind ebenfalls in deutscher Sprache abzugeben. Das alleinige und ausschließliche Nutzungsrecht der erhobenen Informationen sowie der Auswertungen wird an den AG übertragen. Für Daten des Naturschutzes ist § 4 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz HAGBNatSchG anzuwenden. Der AN hat die tierschutzrechtlichen Voraussetzungen sicherzustellen.
Arbeits- und Kommunikationssprache ist deutsch. Die Ergebnisse sind ebenfalls in deutscher Sprache abzugeben. Das alleinige und ausschließliche Nutzungsrecht der erhobenen Informationen sowie der Auswertungen wird an den AG übertragen. Für Daten des Naturschutzes ist § 4 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz HAGBNatSchG anzuwenden. Der AN hat die tierschutzrechtlichen Voraussetzungen sicherzustellen.
Die Untersuchung läuft ein Jahr (Beginn möglichst im April 2016) plus Berichterstellung.
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: 093-c-22-03
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
a) Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung in Form der Eintragung in ein Berufs-/Handels- oder Vereinshandelsregister bzw. bei ausländischen Bewerbern eine entsprechende Bescheinigung des Herkunftslandes (Formblätter Anlage 2).
Erklärung gem. § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen bzw. die Zusammenarbeit mit anderen.
b) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt und damit von der Teilnahme am Wettbewerb auszuschließen ist (§ 4 Abs. 6 a)-g) VOF (Formblätter Anlage 3).
c) Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 9 VOF vorliegen (Formblätter Anlage 3).
d) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen im Sinne des gemeinsamen Runderlasses über den „Ausschluss von Bewerbern und Bietern wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen i.d.F. vom 24. November 2015 (StAnz. 52/2015, S. 1375 ff.)) vorliegen. Diese Erklärung ist zudem auch bei vorgesehenem Nachunternehmereinsatz von diesen beizubringen (Formblätter Formular/„Erklärung“).
d) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen im Sinne des gemeinsamen Runderlasses über den „Ausschluss von Bewerbern und Bietern wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen i.d.F. vom 24. November 2015 (StAnz. 52/2015, S. 1375 ff.)) vorliegen. Diese Erklärung ist zudem auch bei vorgesehenem Nachunternehmereinsatz von diesen beizubringen (Formblätter Formular/„Erklärung“).
Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemäß § 5 Abs. 4 VOF.
a) Eigenerklärung über/oder Nachweis über den Abschluss einer im Rahmen und Umfang marktüblichen Berufs-/Betriebs- oder Vereinshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Berufshaftpflichtversicherungsdeckung kann z. B. auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert (Formblätter Anlage 4).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Eigenerklärung über/oder Nachweis über den Abschluss einer im Rahmen und Umfang marktüblichen Berufs-/Betriebs- oder Vereinshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Berufshaftpflichtversicherungsdeckung kann z. B. auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert (Formblätter Anlage 4).
b) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit dies Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind – unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (Formblätter Anlage 5).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit dies Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind – unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (Formblätter Anlage 5).
Kann ein Bewerber oder Bieter aus einem berechtigten Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht erbringen, so kann er den Nachweis seiner finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachtete Belege erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kann ein Bewerber oder Bieter aus einem berechtigten Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht erbringen, so kann er den Nachweis seiner finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachtete Belege erbringen.
Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Angaben zum Firmenprofil und zur Personal-/Mitarbeiterstruktur in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblätter Anlage 6) sowie zur aktuellen Anzahl der Mitarbeiter in dem für die Auftragsbearbeitung vorgesehenen Büro bzw. der hierfür vorgesehenen Niederlassung des Bewerbers (Formblätter Anlage 1).
a) Angaben zum Firmenprofil und zur Personal-/Mitarbeiterstruktur in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblätter Anlage 6) sowie zur aktuellen Anzahl der Mitarbeiter in dem für die Auftragsbearbeitung vorgesehenen Büro bzw. der hierfür vorgesehenen Niederlassung des Bewerbers (Formblätter Anlage 1).
b) Erklärung zu § 4 Abs. 3 VOF über den Namen und die berufliche Befähigung/Qualifikation/Ausbildungsfachrichtung/Berufserfahrung der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen (Formblätter Anlage 7, 8).
c) Soweit nicht bereits durch den Nachweis der Berufszulassung erbracht, ist die fachliche Eignung durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen, zu erbringen.
c) Soweit nicht bereits durch den Nachweis der Berufszulassung erbracht, ist die fachliche Eignung durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen, zu erbringen.
Für den Projektleiter ist dessen Lebenslauf beizufügen. Weiter sind für diesen persönliche Referenzen vergleichbarer Leistungen (mindestens 3 Projekte) mit Angaben des erbrachten Leistungsumfangs des Bearbeitungszeitraums sowie der entsprechenden Ansprechpartner zu benennen (siehe Anlage 7).
Für den Projektleiter ist dessen Lebenslauf beizufügen. Weiter sind für diesen persönliche Referenzen vergleichbarer Leistungen (mindestens 3 Projekte) mit Angaben des erbrachten Leistungsumfangs des Bearbeitungszeitraums sowie der entsprechenden Ansprechpartner zu benennen (siehe Anlage 7).
d) Eigenerklärungen zu mindestens 3 (Projekt)Referenzen über ganz oder teilweise vergleichbare Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahre, unter Angabe der Bezeichnung des Projektes, des Namens des Auftraggebers, Adresse, Ansprechpartner, Kontaktdaten des Auftraggebers für Rückfragen, der Zeitraum der Leistungserbringung (Bearbeitungszeitraum) sowie die eingesetzten verantwortlichen Projektbearbeiter für den jeweiligen Auftrag (Formblätter Anlage 9). Die Referenz ist durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers mit Aussage zur Qualität und Termintreue durch den Bewerber zu belegen. Sollten die zur Verfügung stehenden Referenzschreiben des anderen Auftraggebers die geforderten Aussagen nicht enthalten, so können hierzu als Anlage ergänzende Eigenerklärungen mit Erläuterungen der geforderten Referenzpunkte abgegeben werden.
d) Eigenerklärungen zu mindestens 3 (Projekt)Referenzen über ganz oder teilweise vergleichbare Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahre, unter Angabe der Bezeichnung des Projektes, des Namens des Auftraggebers, Adresse, Ansprechpartner, Kontaktdaten des Auftraggebers für Rückfragen, der Zeitraum der Leistungserbringung (Bearbeitungszeitraum) sowie die eingesetzten verantwortlichen Projektbearbeiter für den jeweiligen Auftrag (Formblätter Anlage 9). Die Referenz ist durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers mit Aussage zur Qualität und Termintreue durch den Bewerber zu belegen. Sollten die zur Verfügung stehenden Referenzschreiben des anderen Auftraggebers die geforderten Aussagen nicht enthalten, so können hierzu als Anlage ergänzende Eigenerklärungen mit Erläuterungen der geforderten Referenzpunkte abgegeben werden.
Folgende Anforderungen sind mit den Referenzen nachzuweisen:
— Kenntnisse über die für die Fragestellung relevanten biologischen Grundlagen zur Art Schwarzstorch,
— Praktische Erfahrungen und methodische Kompetenzen bei der Sichtbeobachtung von Großvögeln.
Die Projektleitung muss zudem nachfolgende Fähigkeiten nachweisen:
— Führungserfahrung von Projekten aus mindestens 3 Projektleitertätigkeiten,
— Gute Kenntnisse und Erfahrungen in der Präsentation von Projekt- und Arbeitsergebnissen vor unterschiedlichen Zielgruppen.
e) Angaben zum internen Qualitätsmanagement.
f) Technische Ausstattung sowie die zum Einsatz kommende IT-Technologie:
— Der Bewerber muss einen Datenaustausch in allen gängigen MS-Office Formaten, Daten-bankformaten sowie gängigen GIS-Anwendungen ermöglichen.
— Der Bewerber muss über ein gängiges GIS-System verfügen – Erfahrungen bei der Anwendung dieses Systems (GIS) sind vorzuweisen.
— Fundierte Erfahrungen bei der Anwendung Geografischer Informationssysteme (GIS) sind vorzuweisen.
— Fundierte Erfahrungen bei der Erstellung von Karten zur Visualisierung der für die Fragestellung relevanten Grundlagen und Ergebniskarten, Diagrammen und Charts unter Verwendung Geografischer Informationssysteme sind nachzuweisen und anhand von Beispielen darzulegen.
— Fundierte Erfahrungen bei der Erstellung von Karten zur Visualisierung der für die Fragestellung relevanten Grundlagen und Ergebniskarten, Diagrammen und Charts unter Verwendung Geografischer Informationssysteme sind nachzuweisen und anhand von Beispielen darzulegen.
g) Beabsichtigter Auftragsanteil für die Weitervergabe/Erteilung von Unteraufträgen:
Sofern der Bewerber beabsichtigt, für Teile des Projektes einen Unterauftrag zu erteilen, ist ein aussagekräftiges Organigramm über die vom Bewerber für die Projektabwicklung vorgesehene Personalorganisation beizufügen (Leitung, Aufgaben, Schnittstellen, Unterauftragnehmer, etc.).
Sofern der Bewerber beabsichtigt, für Teile des Projektes einen Unterauftrag zu erteilen, ist ein aussagekräftiges Organigramm über die vom Bewerber für die Projektabwicklung vorgesehene Personalorganisation beizufügen (Leitung, Aufgaben, Schnittstellen, Unterauftragnehmer, etc.).
Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft – soweit relevant durch seinen jeweiligen Beitrag in der Bewerbergemeinschaft für diesen Auftrag – beizubringen.
Die Projektsprache ist ausschließlich Deutsch.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HVTG.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern eine Bewerber-/Bietergemeinschaft gebildet wird, gilt Folgendes:
Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer dieser nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung. Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber und/oder als Mitglieder einer oder mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrere Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer dieser nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung. Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber und/oder als Mitglieder einer oder mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrere Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (diese wird mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen. Für jeden schuldhaften Verstoß gegen eine sich aus der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt ergebende Verpflichtung ist eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Prozent der Nettoauftragssumme vom Auftragnehmer zu zahlen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (diese wird mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen. Für jeden schuldhaften Verstoß gegen eine sich aus der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt ergebende Verpflichtung ist eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Prozent der Nettoauftragssumme vom Auftragnehmer zu zahlen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
1) Voraussetzung: Vollständigkeit der unter Abschnitt III angegebenen vorzulegenden Unterlagen und
Angaben.
2) Liegen die Unterlagen vollständig vor:
Liegen die Unterlagen vollständig vor, erfolgt die Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit je nach Zielerfüllungsgrad im Hinblick auf die bestmögliche Lösung/Realisierung.
Bewertet wird dabei nach:
Fachliche Eignung nach § 5 Abs. 5 VOF:
Qualität und Bezug der in den vergangenen 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistung (55 %).
Qualität der Beispiele zu Erfahrungen bei der Erstellung von Karten zur Visualisierung der Analyseergebnisse (45 %).
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (30)
2. Einreichung einer Projektskizze mit Kriterien für ein zeitliches, naturschutzfachliches effizientes Vorgehen sowie Ausgestaltung des Projektmanagements (Schlüssigkeit des Zeit- und Ablaufplanes, Angemessenheit der Ressourcen und ihre Zuordnung zu den verschiedenen durchzuführenden Aufgaben, Fähigkeit, die Arbeiten innerhalb der verfügbaren Zeit abzuschließen, Qualitätsmanagement innerhalb des Projektes). (30)
3. Qualität und Transparenz: Maß, in dem die Konzeption/Präsentation vollständig, inhaltlich korrekt und detailliert sowie transparent nachvollziehbar ist. (20)
4. Umfang und Eignung des internen Qualitätsmanagement für die vorliegend zu klärende wissenschaftliche Fragestellung. (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 093-c-22-03
Zusätzliche Informationen
a) Die Bewerbungsunterlagen sind schriftlich in Papierform in zweifacher Ausfertigung und unter-schrieben, unter Beifügung sämtlicher verlangter Nachweise und Unterlagen bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) angegebenen Termin an die unter Ziffer I.1) genannte Adresse – mit der deutlich sichtbaren Kennzeichnung auf dem verschlossenen Briefumschlag „Vergabeverfahren Untersuchung des Flugverhaltens des Schwarzstorches – nicht öffnen“ – zu richten. Es ist darauf zu achten, dass die Bewerbungsunterlagen eine umfängliche Selbstdarstellung des Bewerbers sowie eine ausreichende Darstellung von Referenzobjekten enthalten (gemäß Ziffer IV.1.2) der Bekanntmachung).
a) Die Bewerbungsunterlagen sind schriftlich in Papierform in zweifacher Ausfertigung und unter-schrieben, unter Beifügung sämtlicher verlangter Nachweise und Unterlagen bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) angegebenen Termin an die unter Ziffer I.1) genannte Adresse – mit der deutlich sichtbaren Kennzeichnung auf dem verschlossenen Briefumschlag „Vergabeverfahren Untersuchung des Flugverhaltens des Schwarzstorches – nicht öffnen“ – zu richten. Es ist darauf zu achten, dass die Bewerbungsunterlagen eine umfängliche Selbstdarstellung des Bewerbers sowie eine ausreichende Darstellung von Referenzobjekten enthalten (gemäß Ziffer IV.1.2) der Bekanntmachung).
b) Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
c) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforde-rung zurückgegeben.
d) Die Formblätter, auf die an einigen Stellen der Ausschreibung verwiesen wird, können auf der Vergabeplattform heruntergeladen werden.
e) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 24.2.2016, 15 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
f) Auf die Ausschreibungen mit den Referenz-Nummern 5604/11 und 5604/13 des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung wird hingewiesen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151126601📞
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Ring 75
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65185
Telefon: +49 611815-2410📞
Fax: +49 611815-49-2410 📠
Quelle: OJS 2016/S 023-036860 (2016-01-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 99 980 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Angebotsart: Entfällt
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE725.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 2. Einreichung einer Projektskizze mit Kriterien für ein zeitliches, naturschutzfachliches effizientes Vorgehensowie Ausgestaltung des Projektmanagements (Schlüssigkeit des Zeit- und Ablaufplanes, Angemessenheit derRessourcen und ihre Zuordnung zu den verschiedenen durchzuführenden Aufgaben, Fähigkeit, die Arbeiteninnerhalb der verfügbaren Zeit abzuschließen, Qualitätsmanagement innerhalb des Projektes). (30)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-03-23 📅
Name: Bietergemeinschaft Büro für ökologische Fachplanung / gutschker – dongus
Postanschrift: Friedrichstraße 8
Postort: Heuchelheim
Postleitzahl: 35452
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Telefon: +49 6118152410📞
Fax: +49 611815492410 📠
Quelle: OJS 2016/S 096-172755 (2016-05-18)