Gegenstand dieser Vergabe ist die Erbringung von Vertriebsdienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in dem Zuständigkeitsbereich des SPNV-Aufgabenträgers VRR und unter dessen Marke. Die vom Vertriebsdienstleister zu erbringenden Vertriebsdienstleistungen umfassen sowohl klassische Vertriebswege (Los 1) als auch eine innovative Komponente (Los 2). Die klassischen Vertriebswege (Los 1) umfassen insbesondere folgende Vertriebskanäle: — Ticketautomaten (ca. 410 Stück) und Entwerter (ca. 500 Stück); Grundsätzlich soll Kunden an insgesamt ca. 270 Stationen ein Ticketkauf über einen Ticketautomaten ermöglicht werden. Alle Automatenstandorte werden durch eine sinnvolle Anzahl an Ticketentwertern ergänzt. — Personenbedienter Vertrieb; Voraussichtlich mindestens 21 Vertriebsstellen in den zentralen Bahnhöfen als Anlaufstelle für Kunden mit Fragen aller Art. Der Auftraggeber erwägt außerdem den Einsatz von Videoautomaten. — Privat- und Großkundenbetreuung für den SPNV; — VRR-Ticketshop, sonstige VRR-Systeme; Der VRR wird dem Vertriebsdienstleister den VRR-Ticketshop gegebenenfalls zur Nutzung als Mandant des VRR beistellen. Der Vertriebsdienstleister soll voraussichtlich auch die übrigen VRR-Systeme (z. B. VRR-App) in der Kundenansprache verwenden. Im Rahmen der innovativen Komponente (Los 2) soll ein Fahrgastnavigationssystem für den SPNV und gegebenenfalls auch für andere Verkehrsmittel konzipiert und realisiert werden. Kunden sollen mit eigenen Karten oder Geräten, beispielsweise mit handelsüblichen Smartphones, Informationen über den Fahrtverlauf eines Fahrzeuges sowie über die Türposition eines Fahrzeuges am Bahnsteig erhalten. Das System kann auch für eine elektronische Fahrpreisermittlung und einen elektronischen Fahrausweiserwerb für alle Fahrgäste genutzt werden. Die genauen Inhalte sind im Rahmen des Verhandlungsverfahrens zu definieren.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-03-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Hilfstätigkeiten für den Eisenbahnverkehr
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Hilfstätigkeiten für den Eisenbahnverkehr📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR
Postanschrift: Augustastraße 1
Postleitzahl: 45879
Postort: Gelsenkirchen
Kontakt
Internetadresse: http://www.vrr.de🌏
E-Mail: zvs@vrr.de📧
Telefon: +49 2091584363📞
Fax: +4 2091584123363 📠
1. Die Teilnahmeanträge sind bei der unter I.1) genannte Stelle in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Sie sind wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag SPNV Vertrieb, 18.4.2016, 12:00 Uhr – Nicht öffnen!“. Bieter werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen.
2. Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren nach Vorgabe der VOL/A (EG) durchgeführt. Es ist zunächst eine indikative Angebotsphase vorgesehen, die mit der Veröffentlichung vorläufiger Angebotsunterlagen durch den Auftraggeber beginnt und mit der Abgabe erster indikativer Angebote durch die Bieter endet. In dieser Phase besteht für die Bieter die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Abgabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Diese Mitgestaltung soll in erster Linie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Verbesserung der Angebotsqualität dienen. Die Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und den Bietern werden auf Basis der vorläufigen Vergabeunterlagen, der Indikativen Angebote sowie der eingegangenen Optimierungsvorschläge geführt. Im Anschluss daran wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis dieser Unterlagen rechtsverbindliche Angebote abzugeben, soweit keine weitere Verhandlungsrunde erforderlich ist. Der Auftraggeber beabsichtigt, die indikative Phase und die Verhandlungsphase im zweiten Quartal 2016 abzuschließen. Der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot soll September 2016 erfolgen. Die Zuschläge in Los 1 und Los 2 werden gegebenenfalls zeitlich versetzt erteilt.
3. Ziel der Ausschreibung ist eine deutliche Verbesserung der Qualität für den Kunden. Dies soll einerseits durch die Verbesserung der eigentlichen Vertriebsdienstleistungen, andererseits aber auch durch einen ganz erheblich erweiterten Funktionsumfang im Automatenvertrieb erreicht werden. Der Auftraggeber beabsichtigt, die konkrete Ausgestaltung des Auftrages zusammen mit den Bietern im Verhandlungsverfahren zu konkretisieren. Hierzu zählt insbesondere der erweiterte Funktionsumfang im Automatenvertrieb, eine Optimierung der Automatenstandorte, das Einführen neuer Vertriebselemente, wie beispielsweise eines Videoautomaten, die Anzahl und die konkreten Standorte personenbedienter Vertriebstellen, die Qualität der einzelnen Vertriebskanäle sowie insbesondere Umfang und Ausgestaltung der innovativen Vertriebskomponenten. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die tatsächlichen Kennzahlen in Bezug auf die Anzahl der Vertriebstellen festgelegt werden.
4. Die klassischen Vertriebswege (Los 1) und die innovative Komponente (Los 2) sollen zunächst in separaten Losen in den Wettbewerb überführt werden. Aus heutiger Sicht ist nicht absehbar, ob Los 2 bereits zum gleichen Zeitpunkt zuschlagsfähig ist, wie Los 1.
1. Die Teilnahmeanträge sind bei der unter I.1) genannte Stelle in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Sie sind wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag SPNV Vertrieb, 18.4.2016, 12:00 Uhr – Nicht öffnen!“. Bieter werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen.
2. Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren nach Vorgabe der VOL/A (EG) durchgeführt. Es ist zunächst eine indikative Angebotsphase vorgesehen, die mit der Veröffentlichung vorläufiger Angebotsunterlagen durch den Auftraggeber beginnt und mit der Abgabe erster indikativer Angebote durch die Bieter endet. In dieser Phase besteht für die Bieter die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Abgabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Diese Mitgestaltung soll in erster Linie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Verbesserung der Angebotsqualität dienen. Die Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und den Bietern werden auf Basis der vorläufigen Vergabeunterlagen, der Indikativen Angebote sowie der eingegangenen Optimierungsvorschläge geführt. Im Anschluss daran wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis dieser Unterlagen rechtsverbindliche Angebote abzugeben, soweit keine weitere Verhandlungsrunde erforderlich ist. Der Auftraggeber beabsichtigt, die indikative Phase und die Verhandlungsphase im zweiten Quartal 2016 abzuschließen. Der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot soll September 2016 erfolgen. Die Zuschläge in Los 1 und Los 2 werden gegebenenfalls zeitlich versetzt erteilt.
3. Ziel der Ausschreibung ist eine deutliche Verbesserung der Qualität für den Kunden. Dies soll einerseits durch die Verbesserung der eigentlichen Vertriebsdienstleistungen, andererseits aber auch durch einen ganz erheblich erweiterten Funktionsumfang im Automatenvertrieb erreicht werden. Der Auftraggeber beabsichtigt, die konkrete Ausgestaltung des Auftrages zusammen mit den Bietern im Verhandlungsverfahren zu konkretisieren. Hierzu zählt insbesondere der erweiterte Funktionsumfang im Automatenvertrieb, eine Optimierung der Automatenstandorte, das Einführen neuer Vertriebselemente, wie beispielsweise eines Videoautomaten, die Anzahl und die konkreten Standorte personenbedienter Vertriebstellen, die Qualität der einzelnen Vertriebskanäle sowie insbesondere Umfang und Ausgestaltung der innovativen Vertriebskomponenten. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die tatsächlichen Kennzahlen in Bezug auf die Anzahl der Vertriebstellen festgelegt werden.
4. Die klassischen Vertriebswege (Los 1) und die innovative Komponente (Los 2) sollen zunächst in separaten Losen in den Wettbewerb überführt werden. Aus heutiger Sicht ist nicht absehbar, ob Los 2 bereits zum gleichen Zeitpunkt zuschlagsfähig ist, wie Los 1.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Vergabe ist die Erbringung von Vertriebsdienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in dem Zuständigkeitsbereich des SPNV-Aufgabenträgers VRR und unter dessen Marke. Die vom Vertriebsdienstleister zu erbringenden Vertriebsdienstleistungen umfassen sowohl klassische Vertriebswege (Los 1) als auch eine innovative Komponente (Los 2).
Gegenstand dieser Vergabe ist die Erbringung von Vertriebsdienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in dem Zuständigkeitsbereich des SPNV-Aufgabenträgers VRR und unter dessen Marke. Die vom Vertriebsdienstleister zu erbringenden Vertriebsdienstleistungen umfassen sowohl klassische Vertriebswege (Los 1) als auch eine innovative Komponente (Los 2).
Die klassischen Vertriebswege (Los 1) umfassen insbesondere folgende Vertriebskanäle:
— Ticketautomaten (ca. 410 Stück) und Entwerter (ca. 500 Stück); Grundsätzlich soll Kunden an insgesamt ca. 270 Stationen ein Ticketkauf über einen Ticketautomaten ermöglicht werden. Alle Automatenstandorte werden durch eine sinnvolle Anzahl an Ticketentwertern ergänzt.
— Ticketautomaten (ca. 410 Stück) und Entwerter (ca. 500 Stück); Grundsätzlich soll Kunden an insgesamt ca. 270 Stationen ein Ticketkauf über einen Ticketautomaten ermöglicht werden. Alle Automatenstandorte werden durch eine sinnvolle Anzahl an Ticketentwertern ergänzt.
— Personenbedienter Vertrieb; Voraussichtlich mindestens 21 Vertriebsstellen in den zentralen Bahnhöfen als Anlaufstelle für Kunden mit Fragen aller Art. Der Auftraggeber erwägt außerdem den Einsatz von Videoautomaten.
— Privat- und Großkundenbetreuung für den SPNV;
— VRR-Ticketshop, sonstige VRR-Systeme; Der VRR wird dem Vertriebsdienstleister den VRR-Ticketshop gegebenenfalls zur Nutzung als Mandant des VRR beistellen. Der Vertriebsdienstleister soll voraussichtlich auch die übrigen VRR-Systeme (z. B. VRR-App) in der Kundenansprache verwenden.
— VRR-Ticketshop, sonstige VRR-Systeme; Der VRR wird dem Vertriebsdienstleister den VRR-Ticketshop gegebenenfalls zur Nutzung als Mandant des VRR beistellen. Der Vertriebsdienstleister soll voraussichtlich auch die übrigen VRR-Systeme (z. B. VRR-App) in der Kundenansprache verwenden.
Im Rahmen der innovativen Komponente (Los 2) soll ein Fahrgastnavigationssystem für den SPNV und gegebenenfalls auch für andere Verkehrsmittel konzipiert und realisiert werden. Kunden sollen mit eigenen Karten oder Geräten, beispielsweise mit handelsüblichen Smartphones, Informationen über den Fahrtverlauf eines Fahrzeuges sowie über die Türposition eines Fahrzeuges am Bahnsteig erhalten. Das System kann auch für eine elektronische Fahrpreisermittlung und einen elektronischen Fahrausweiserwerb für alle Fahrgäste genutzt werden. Die genauen Inhalte sind im Rahmen des Verhandlungsverfahrens zu definieren.
Im Rahmen der innovativen Komponente (Los 2) soll ein Fahrgastnavigationssystem für den SPNV und gegebenenfalls auch für andere Verkehrsmittel konzipiert und realisiert werden. Kunden sollen mit eigenen Karten oder Geräten, beispielsweise mit handelsüblichen Smartphones, Informationen über den Fahrtverlauf eines Fahrzeuges sowie über die Türposition eines Fahrzeuges am Bahnsteig erhalten. Das System kann auch für eine elektronische Fahrpreisermittlung und einen elektronischen Fahrausweiserwerb für alle Fahrgäste genutzt werden. Die genauen Inhalte sind im Rahmen des Verhandlungsverfahrens zu definieren.
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Vertriebsdienstleistungen im SPNV über klassische…
… Vertriebskanäle:— Ticketautomaten und Entwerter,— Personenbedienter Vertrieb,— Privat- und Großkundenbetreuung im SPNV,— gegebenenfalls VRR-Ticketshop und gegebenenfalls sonstige VRR-Systeme.
… Vertriebskanäle:
— Ticketautomaten und Entwerter,
— Personenbedienter Vertrieb,
— Privat- und Großkundenbetreuung im SPNV,
— gegebenenfalls VRR-Ticketshop und gegebenenfalls sonstige VRR-Systeme.
Zusätzliche Angaben zu den Losen: Der Auftraggeber erwägt, die Losaufteilung im Laufe des Verfahrens aufzuheben.
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung: Vertriebsdienstleistung im SPNV im Rahmen der innovativen Komponente.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Der genaue Leistungsinhalt soll im Rahmen des Verhandlungsverfahrens gemeinsam mit den Bietern konkretisiert werden. Der Auftraggeber erwägt, die Losaufteilung im Laufe des Verfahrens aufzuheben.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Beschreibung der Optionen: Gegebenenfalls Anpassung an geänderte technische Standards.
Referenznummer: Vertriebsdienstleistungen im SPNV
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (beiBewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
Formlose, unterschriebene Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass:
— keine rechtskräftige Verurteilung wegen eines Verbrechens oder eines Vergehens vorliegt,
— die die berufliche Zuverlässigkeit des Vertriebsdienstleisters in Frage stellt,
— keine Verfehlung im Sinne von § 5 Korruptionsbekämpfungsgesetz (KorruptionsBG) vorliegt,
— keine schweren oder wiederholten Verstöße gegen…
… arbeits- oder sozialrechtliche Pflichten vorliegen,
… das Interesse der Verkehrs- und Betriebssicherheit erlassenen Vorschriften vorliegen,
… Umweltschutz und Vorschriften vorliegen,
— der Vertriebsdienstleister seinen sich aus der unternehmerischen Tätigkeit ergebenden steuerrechtlichen Pflichten nachgekommen ist.
Alle Bewerber mit mittelbaren oder unmittelbaren kommunalen Anteilseignern haben darüber hinaus darzulegen, dass die Abgabe des Angebotes im Einklang mit den die wirtschaftliche Betätigung der Kommune regelnden Kommunalverfassungsrecht steht. Dies kann z. B. durch eine Bescheinigung der zuständigen Aufsichtsbehörde erfolgen, dass die Kommune die Abgabe des Angebotes nicht hätte verhindern müssen (im Falle der kommunalen Mehrheitsbeteiligung) bzw. die weitere Beteiligung an dem Bewerber mit dem Kommunalwirtschaftsrecht zu vereinbaren ist (im Falle der kommunalen Minderheitsbeteiligung).
Alle Bewerber mit mittelbaren oder unmittelbaren kommunalen Anteilseignern haben darüber hinaus darzulegen, dass die Abgabe des Angebotes im Einklang mit den die wirtschaftliche Betätigung der Kommune regelnden Kommunalverfassungsrecht steht. Dies kann z. B. durch eine Bescheinigung der zuständigen Aufsichtsbehörde erfolgen, dass die Kommune die Abgabe des Angebotes nicht hätte verhindern müssen (im Falle der kommunalen Mehrheitsbeteiligung) bzw. die weitere Beteiligung an dem Bewerber mit dem Kommunalwirtschaftsrecht zu vereinbaren ist (im Falle der kommunalen Minderheitsbeteiligung).
In Abhängigkeit des jeweils für das oder den Bewerber maßgeblichen Gemeindewirtschaftsrechts kann dies unter Umständen die Vorlage für weitere Nachweise erfordern.
Bewerbergemeinschaften müssen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt (z. B. durch Angabe der Gründe, die zur Bildung der Bewerbergemeinschaft geführt haben) und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden.
Bewerbergemeinschaften müssen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt (z. B. durch Angabe der Gründe, die zur Bildung der Bewerbergemeinschaft geführt haben) und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
Formlose, unterschriebene Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass:
— der Bewerber sich nicht in einem Insolvenz- oder Vergleichsverfahren befindet, dass gegen den Bewerber kein Insolvenz- oder Vergleichsverfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet.
Formlose Erklärung zu der Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter, Kopie des aktuellen Jahresabschlusses.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft insgesamt):
— Formlose Liste über mit der in II.1.5) beschriebenen Leistung (der einzelnen Lose) vergleichbaren Referenzprojekte, bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre, unter Nennung der in dem Projekt konkret erbrachten Leistung, der jeweils erwirtschafteten ungefähren Umsätze sowie eines Ansprechpartners beim jeweiligen Auftraggeber.
— Formlose Liste über mit der in II.1.5) beschriebenen Leistung (der einzelnen Lose) vergleichbaren Referenzprojekte, bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre, unter Nennung der in dem Projekt konkret erbrachten Leistung, der jeweils erwirtschafteten ungefähren Umsätze sowie eines Ansprechpartners beim jeweiligen Auftraggeber.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Abgabe von Angeboten durch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es wird darauf hingewiesen, dass Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, bei Angebotsabgabe die gemäß § 4, § 18 und § 19 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben haben und die Anwendungspflicht der durch die repräsentativen Tarifverträge VO (RepTVVo) vom 1.2.2013 festgelegten Tarifverträge zu beachten ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, bei Angebotsabgabe die gemäß § 4, § 18 und § 19 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben haben und die Anwendungspflicht der durch die repräsentativen Tarifverträge VO (RepTVVo) vom 1.2.2013 festgelegten Tarifverträge zu beachten ist.
Verfahren
Objektive Auswahlkriterien: Alle geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Ute Geelhaar
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2019-12-15 📅
Datum des Endes: 2030-01-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vertriebsdienstleistungen im SPNV
Zusätzliche Informationen
1. Die Teilnahmeanträge sind bei der unter I.1) genannte Stelle in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Sie sind wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag SPNV Vertrieb, 18.4.2016, 12:00 Uhr – Nicht öffnen!“. Bieter werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen.
1. Die Teilnahmeanträge sind bei der unter I.1) genannte Stelle in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Sie sind wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag SPNV Vertrieb, 18.4.2016, 12:00 Uhr – Nicht öffnen!“. Bieter werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen.
2. Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren nach Vorgabe der VOL/A (EG) durchgeführt. Es ist zunächst eine indikative Angebotsphase vorgesehen, die mit der Veröffentlichung vorläufiger Angebotsunterlagen durch den Auftraggeber beginnt und mit der Abgabe erster indikativer Angebote durch die Bieter endet. In dieser Phase besteht für die Bieter die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Abgabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Diese Mitgestaltung soll in erster Linie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Verbesserung der Angebotsqualität dienen. Die Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und den Bietern werden auf Basis der vorläufigen Vergabeunterlagen, der Indikativen Angebote sowie der eingegangenen Optimierungsvorschläge geführt. Im Anschluss daran wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis dieser Unterlagen rechtsverbindliche Angebote abzugeben, soweit keine weitere Verhandlungsrunde erforderlich ist. Der Auftraggeber beabsichtigt, die indikative Phase und die Verhandlungsphase im zweiten Quartal 2016 abzuschließen. Der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot soll September 2016 erfolgen. Die Zuschläge in Los 1 und Los 2 werden gegebenenfalls zeitlich versetzt erteilt.
2. Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren nach Vorgabe der VOL/A (EG) durchgeführt. Es ist zunächst eine indikative Angebotsphase vorgesehen, die mit der Veröffentlichung vorläufiger Angebotsunterlagen durch den Auftraggeber beginnt und mit der Abgabe erster indikativer Angebote durch die Bieter endet. In dieser Phase besteht für die Bieter die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Abgabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Diese Mitgestaltung soll in erster Linie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Verbesserung der Angebotsqualität dienen. Die Verhandlungen zwischen dem Auftraggeber und den Bietern werden auf Basis der vorläufigen Vergabeunterlagen, der Indikativen Angebote sowie der eingegangenen Optimierungsvorschläge geführt. Im Anschluss daran wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis dieser Unterlagen rechtsverbindliche Angebote abzugeben, soweit keine weitere Verhandlungsrunde erforderlich ist. Der Auftraggeber beabsichtigt, die indikative Phase und die Verhandlungsphase im zweiten Quartal 2016 abzuschließen. Der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot soll September 2016 erfolgen. Die Zuschläge in Los 1 und Los 2 werden gegebenenfalls zeitlich versetzt erteilt.
3. Ziel der Ausschreibung ist eine deutliche Verbesserung der Qualität für den Kunden. Dies soll einerseits durch die Verbesserung der eigentlichen Vertriebsdienstleistungen, andererseits aber auch durch einen ganz erheblich erweiterten Funktionsumfang im Automatenvertrieb erreicht werden. Der Auftraggeber beabsichtigt, die konkrete Ausgestaltung des Auftrages zusammen mit den Bietern im Verhandlungsverfahren zu konkretisieren. Hierzu zählt insbesondere der erweiterte Funktionsumfang im Automatenvertrieb, eine Optimierung der Automatenstandorte, das Einführen neuer Vertriebselemente, wie beispielsweise eines Videoautomaten, die Anzahl und die konkreten Standorte personenbedienter Vertriebstellen, die Qualität der einzelnen Vertriebskanäle sowie insbesondere Umfang und Ausgestaltung der innovativen Vertriebskomponenten. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die tatsächlichen Kennzahlen in Bezug auf die Anzahl der Vertriebstellen festgelegt werden.
3. Ziel der Ausschreibung ist eine deutliche Verbesserung der Qualität für den Kunden. Dies soll einerseits durch die Verbesserung der eigentlichen Vertriebsdienstleistungen, andererseits aber auch durch einen ganz erheblich erweiterten Funktionsumfang im Automatenvertrieb erreicht werden. Der Auftraggeber beabsichtigt, die konkrete Ausgestaltung des Auftrages zusammen mit den Bietern im Verhandlungsverfahren zu konkretisieren. Hierzu zählt insbesondere der erweiterte Funktionsumfang im Automatenvertrieb, eine Optimierung der Automatenstandorte, das Einführen neuer Vertriebselemente, wie beispielsweise eines Videoautomaten, die Anzahl und die konkreten Standorte personenbedienter Vertriebstellen, die Qualität der einzelnen Vertriebskanäle sowie insbesondere Umfang und Ausgestaltung der innovativen Vertriebskomponenten. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die tatsächlichen Kennzahlen in Bezug auf die Anzahl der Vertriebstellen festgelegt werden.
4. Die klassischen Vertriebswege (Los 1) und die innovative Komponente (Los 2) sollen zunächst in separaten Losen in den Wettbewerb überführt werden. Aus heutiger Sicht ist nicht absehbar, ob Los 2 bereits zum gleichen Zeitpunkt zuschlagsfähig ist, wie Los 1.
4. Die klassischen Vertriebswege (Los 1) und die innovative Komponente (Los 2) sollen zunächst in separaten Losen in den Wettbewerb überführt werden. Aus heutiger Sicht ist nicht absehbar, ob Los 2 bereits zum gleichen Zeitpunkt zuschlagsfähig ist, wie Los 1.
Das Verfahren für Verstöße gegen dieses Vergaberecht richtet sich nach den Vorschriften der §§ 102 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 107 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind, ohne dass die gesetzlichen Anforderungen dadurch verschärft werden, in der Regel innerhalb von drei Tagen, jedoch aber unverzüglich, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer IV.3.4) beim Auftraggeber zu rügen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Das Verfahren für Verstöße gegen dieses Vergaberecht richtet sich nach den Vorschriften der §§ 102 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 107 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind, ohne dass die gesetzlichen Anforderungen dadurch verschärft werden, in der Regel innerhalb von drei Tagen, jedoch aber unverzüglich, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer IV.3.4) beim Auftraggeber zu rügen.
Quelle: OJS 2016/S 050-083138 (2016-03-08)
Ergänzende Angaben (2016-03-29) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Der Auftraggeber hat das Verfahren in Bezug auf Los 1 durch Zuschlag beendet.
In Bezug auf Los 2 hebt der Auftraggeber das Verfahren auf und wird zeitnah eine Bekanntmachung zur Beschaffung eines elektronischen Fahrgast-Ticketsystems für den SPNV und andere Verkehrsmittel im Amtsblatt der EU veröffentlichen.
Der Auftraggeber hat das Verfahren in Bezug auf Los 1 durch Zuschlag beendet.
In Bezug auf Los 2 hebt der Auftraggeber das Verfahren auf und wird zeitnah eine Bekanntmachung zur Beschaffung eines elektronischen Fahrgast-Ticketsystems für den SPNV und andere Verkehrsmittel im Amtsblatt der EU veröffentlichen.
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-03-12 📅
Name: Transdev Vertrieb GmbH
Postanschrift: Georgenstraße 22
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland 🇩🇪