Verkauf und Verwertung von Altpapier 2017 und 2018

Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH

Ankauf von Altpapier der Sorte 5.01 aus dem Entsorgungsgebiet der Stadt Halle (Saale) durch den Auftragnehmer für den Zeitraum 1.1.2017 – 31.12.2018 (Los 1) und oder Ankauf von Altpapier (PPK als Monoware) der Sorte 1.04 durch den Auftragnehmer für den Zeitraum 1.1.2017 -31.12.2017 zuzüglich einer einmaligen Verlängerungsoption für den Auftraggeber um ein Jahr (Los 2), jeweils mit dem Nachweis der Verwertung durch den Auftragnehmer.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-01.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-01 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-03-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Hausmüllbeseitigung
Menge oder Umfang:
Im Rahmen des Loses 1 ca. 23 000 Mg unsortiertes Altpapier, gemischt, (5.01) und im Falle des Loses 2 ca. 9 000 Mg der Altpapiersorte 1.04 ( einschl. Optionszeitraum).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Hausmüllbeseitigung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH
Postanschrift: Bornknechtstraße 5
Postleitzahl: 06108
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-halle.de 🌏
E-Mail: gunnar.eltz@hws-halle.de 📧
Telefon: +49 3455814199 📞
Fax: +49 3455814122 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-01 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 046-076551
ABl. S-Ausgabe: 46
Zusätzliche Informationen
Nebenangebote oder Änderungsvorschläge sind nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ankauf von Altpapier der Sorte 5.01 aus dem Entsorgungsgebiet der Stadt Halle (Saale) durch den Auftragnehmer für den Zeitraum 1.1.2017 – 31.12.2018 (Los 1) und oder Ankauf von Altpapier (PPK als Monoware) der Sorte 1.04 durch den Auftragnehmer für den Zeitraum 1.1.2017 -31.12.2017 zuzüglich einer einmaligen Verlängerungsoption für den Auftraggeber um ein Jahr (Los 2), jeweils mit dem Nachweis der Verwertung durch den Auftragnehmer.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Altpapiersorte 5.01
Kurze Beschreibung:
Ankauf von Altpapier der Sorte 5.01 durch den Auftragnehmer mit Nachweis der Verwertung.
Menge oder Umfang: Ca. 11 500 Mg/p.a.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Altpapiersorte 1.04
Kurze Beschreibung:
Ankauf von Altpapier der Sorte 1.04 (PPK als Monoware) durch den Auftragnehmer mit Nachweis der Verwertung für den Zeitraum 1.1.2017 bis 31.12.2017 zzgl. einmaliger Verlängerungsoption für den Auftraggeber um 1 Jahr, auszuüben bis spätestens 31.8.2017.
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Menge oder Umfang: Ca. 4 500 Mg/p.a.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Die unter Ziff. 4 genannte Vertragslaufzeit kann durch Ausübung einer Verlängerungsoption durch den Auftraggeber, auszuüben bis spätestens 31.8.2017, um 1 Jahr, somit bis zum 31.12.2018 verlängert werden.
Beschreibung der Optionen:
Nur bei Los 2: Einmaliges Recht des Auftraggebers zur Verlängerung der Vertragslaufzeit um 12 Monate, somit bis zum 31.12.2018, wobei die Option bis spätestens 31.8.2017 auszuüben ist.
Referenznummer: 010-16/ A 06
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle (Saale).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage Handelsregisterauszug oder Berufsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, nicht älter als 6 Monate. Bescheinigung der zuständigen Stellen oder formlose Eigenerklärung des Bewerbers, dass die in § 6 IV und § 6 VI a-c VOL/A-EG genannten Ausschlussgründe auf ihn nicht zutreffen. Bescheinigungen der zuständigen Stellen des jeweiligen Landes (Kopien ausreichend) oder formlose Eigenerklärung des Bieters aus denen hervorgeht, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge sowie der Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes ordnungsgemäß erfüllt hat.
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Bei Vorlage von Bescheinigungen von Krankenkassen muss aus diesen Bescheinigungen hervorgehen, dass die vorgelegten Nachweise zumindest 80 % der Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter abdecken. Kopien der zuständigen Stellen sind zunächst ausreichend. Originale sind nur auf Anforderung der Vergabestelle nachzureichen. Verbindliche Nennung der Bietergemeinschaftspartner (soweit vorhanden) sowie der Federführung. Nennung der Nachunternehmer (soweit relevant).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Erklärung über den Umsatz des Unternehmens im Bereich Ankauf/Verwertung von Altpapier in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung.
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Mindeststandards:
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit setzt voraus, dass zumindest im Durchschnitt der Gesamtjahresumsatz des Unternehmens zumindest das 1,5-fache des Jahresauftragswertes der angebotenen Lose beträgt und der Jahresumsatz des Unternehmens im Bereich Ankauf/ Verwertung von Altpapier im Durchschnitt den Jahresauftragswert der angebotenen Lose erreicht. Unternehmen, die noch keine 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bestehen, müssen die Umsatzangaben der bisherigen Geschäftstätigkeit angeben. Dies wird dann als ausreichend erachtet, wenn zumindest die vorgenannten Umsatzhöhen in einem Jahr erreicht werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Verbindliche Erklärung des Bieters, dass er bei den Systembetreibern des Dualen Systems gelistet ist, Referenzen/Referenzaufträge der letzten 3 Jahre bezüglich des Ankaufs/Vermarktung von Altpapier in vergleichbarer Größenordnung mit Angabe von Ansprechpartnern und deren Telefonnummern sowie Angabe von etwaigen Problemen bei der Vertragsabwicklung gemäß Musterblatt Referenzen, Anzahl der in den letzten 3 Jahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte, Nachweis der gebundenen Papierfabriken und der gebundenen Verwertungskapazitäten entsprechend den in den Vergabeunterlagen enthaltenen Formblättern, Nachweis, dass die zur Verwertung des Altpapiers vorgesehenen Papierfabriken bei den Systembetreibern des Dualen Systems gelistet sind.
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Mindeststandards:
Die Leistungsfähigkeit des Bieters im Hinblick auf die nachgewiesenen Kapazitäten der gebundenen Papierfabriken gilt dann als bestätigt, wenn die nachgewiesenen Kapazitäten bei Los 1 zumindest 13 500 Mg/p.a. und 27 000 Mg in der Vertragslaufzeit und bei Los 2 5 500 Mg/p.a. und 11 000 Mg in der Vertragslaufzeit einschließlich Optionszeitraum erreichen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft (Bankbürgschaft) je Los in Höhe von 5 % der Nettoauftragssumme, ausgehend von der geschätzten angenommenen Gesamtmenge des jeweiligen Loses, somit bei Los 1 23 000 Mg und bei Los 2 im Hinblick auf die zunächst einjährige Vertragslaufzeit 4 500 Mg. Für den Fall der Auftragserteilung hat der Auftragnehmer – soweit noch nicht vorhanden – die Deckungssummen seiner Betriebshaftpflichtversicherung auf 1 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden und 1 000 000 EUR je Schadensfall für Sachschäden und sonstige Schäden, insbesondere auch Vermögensschäden zu erhöhen, wobei die Gesamtjahresleistung auf das Doppelte dieser Deckungssummen begrenzt werden kann.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
14-tägige Bezahlung der abgenommenen Papiermengen durch den Auftragnehmer binnen 14 Kalendertagen nach Rechnungstellung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend.
Sonstige besondere Bedingungen:
Im Auftragsfalle ist der Auftragnehmer zur Abnahme und zum Ankauf des angedienten Altpapiers verpflichtet und ist für dessen stoffliche Verwertung, die jeweils nachzuweisen ist, verantwortlich. Vermittlungs- oder Maklerleistungen sind ausgeschlossen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-09-30 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Höhe des Ankaufspreises (95)
2. Umwelt (Schadstoffeinstufung der Transportfahrzeuge) (5)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Einkauf
Herrn Gunnar Eltz
Internetadresse: www.stadtwerke-halle.de 🌏
E-Mail: angela.schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-01-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
2017-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 010-16/ A 06

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Sachsen-Anhalt beim Landesverwaltungsamt Halle
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: angela.schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3455141529 📞
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Im Hinblick auf die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen weisen wir auf folgendes hin:
Ein Rechtsbehelf (Nachprüfungsantrag) ist nur zulässig, soweit:
1. der Bieter den gerügten Verstoß gegen die Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber unverzüglich (i.d.R. innerhalb von 3 – 5 Tagen ab Kenntnis) gerügt hat;
2. der Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat;
3. der Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt hat;
und 4. der Bieter innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer beantragt hat (s. insoweit
auch § 107 Abs. 3 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Sachsen-Anhalt beim Landesverwaltungsamt
Wiederkehrender Auftrag
Frühjahr 2018.
Quelle: OJS 2016/S 046-076551 (2016-03-01)