Versorgungsvertrag über die Lieferung von stationären netzabhängigen Sauerstoffkonzentratoren

AOK-Die Gesundheitskasse in Hessen

Gegenstand des Auftrages ist die sog. Neuversorgung (der neu zu versorgenden Versicherten) der Versicherten der Auftraggeberin, die ihren Wohnsitz innerhalb eines Gebietsloses haben, für das der Auftragnehmer den Zuschlag erhalten hat, mit stationären netzabhängigen Sauerstoffkonzentratoren der Produktuntergruppe 14.24.04.0XXX des Hilfsmittelverzeichnisses. Die Versorgung beinhaltet auch das medizinisch notwendige Verbrauchsmaterial und Zubehör sowie alle Service- und Dienstleistungen. Die genaue Definition des Beschaffungsgegenstandes ergibt sich aus den Bewerbungsbedingungen. Auf Grundlage der Versorgungszahlen des Jahres 2015 (es handelt sich lediglich um sog. Erfahrungswerte) ergibt sich die nachfolgend dargestellte Anzahl an Neuversorgungen für die einzelnen Losgebiete:
— Los A ca. 1053
— Los B ca. 1201
— Los C ca. 1172
— Los D ca. 158
Die Auftraggeberin geht davon aus, dass mit einer jährlichen Fallzahlensteigerung von ca. 3,5 % zu rechnen ist.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-10-20 Auftragsbekanntmachung
2016-11-07 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2016-10-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sauerstofftherapieanlage
Referenznummer: HE1.16-14K
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages ist die sog. Neuversorgung (der neu zu versorgenden Versicherten) der Versicherten der Auftraggeberin, die ihren Wohnsitz innerhalb eines Gebietsloses haben, für das der Auftragnehmer den Zuschlag erhalten hat, mit stationären netzabhängigen Sauerstoffkonzentratoren der Produktuntergruppe 14.24.04.0XXX des Hilfsmittelverzeichnisses. Die Versorgung beinhaltet auch das medizinisch notwendige Verbrauchsmaterial und Zubehör sowie alle Service- und Dienstleistungen. Die genaue Definition des Beschaffungsgegenstandes ergibt sich aus den Bewerbungsbedingungen. Auf Grundlage der Versorgungszahlen des Jahres 2015 (es handelt sich lediglich um sog. Erfahrungswerte) ergibt sich die nachfolgend dargestellte Anzahl an Neuversorgungen für die einzelnen Losgebiete: — Los A ca. 1053 — Los B ca. 1201 — Los C ca. 1172 — Los D ca. 158 Die Auftraggeberin geht davon aus, dass mit einer jährlichen Fallzahlensteigerung von ca. 3,5 % zu rechnen ist.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sauerstofftherapieanlage 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Sauerstofftherapieanlage 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK-Die Gesundheitskasse in Hessen
Postanschrift: Kölner Str. 8
Postleitzahl: 65760
Postort: Eschborn
Kontakt
Internetadresse: http://www.aok.de/hessen 🌏
E-Mail: hilfsmittelvergabe@he.aok.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YRSYHLY%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-20 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-25 📅
Datum des Beginns: 2017-04-01 📅
Datum des Endes: 2018-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 206-372686
ABl. S-Ausgabe: 206
Zusätzliche Informationen
(1) Die Bewerbungsbedingungen und sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich elektronisch auf der Vergabeplattform des Deutschen Vergabeportals (https://www.dtvp.de/) zu finden. Bewerber bzw. Bieter müssen sich zur Teilnahme am Vergabeverfahren auf dieser Plattform einmalig registrieren. Die Registrierung ist kostenfrei. Um die Bewerbungsbedingungen herunterzuladen, ist auf dem Portal die unten angegebene Bekanntmachungs-ID einzugeben, um den dazugehörigen Projektraum zu betreten. Die im Projektraum der Vergabeplattform vorgegebene Gliederung der Unterlagen ist nicht maßgebend. Vielmehr sind die Bewerbungsbedingungen nebst Anlagen/Anhängen in der Kategorie „Leistungsbeschreibung“ zu finden. Allgemeine Hinweise zum Verfahren entnehmen Sie bitte der Angebotsaufforderung, die in der Kategorie „Anschreiben“ zu finden ist. (2) Als Beleg für die Erfüllung der Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen wird eine ausgefüllte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gefordert und vorläufig akzeptiert, § 48 Abs. 3 VgV. Hinsichtlich der in dieser Bekanntmachung und in den Bewerbungsbedingungen geforderten Erklärungen und Nachweise, die nicht von der EEE erfasst werden, sind die bereit gestellten Formblätter auszufüllen, zu unterzeichnen und mit den geforderten Nachweisen mit dem Angebot einzureichen. (3) Eignungsleihe: Ein Bewerber kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (§ 47 Abs. 1 VgV). Bezüglich der in diesem Fall einzureichenden Erklärungen und Nachweise wird auf Ziffer 2.11.2 der Bewerbungsbedingungen verwiesen. (4) Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn die Mitglieder gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistung haften (Arbeitsgemeinschaften in Form einer GbR, etc.). Im Wettbewerb stehende Mitglieder einer Bietergemeinschaft haben dessen kartellrechtliche Zulässigkeit eigenverantwortlich zu prüfen und der Auftraggeberin nachzuweisen. Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung zur Bietergemeinschaft (Anlage 12 der Bewerbungsbedingungen) ist vollständig unterzeichnet mit dem Angebot vorzulegen. Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben die in der EEE verlangten Erklärungen mit ihrem Angebot abzugeben. Vorläufig fordert die Auftraggeberin als Beleg der Eignung jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft von diesen Mitgliedern in Teil III ausgefüllte und in Teil VI unterschriebene EEEs; für den endgültigen Nachweis verweisen wir auf die Ausführungen zu Einzelbietern (siehe Pkt. 2.11.1 der Bewerbungsbedingungen). Darüber hinaus sind die unter Pkt. 2.11.3. der Bewerbungsbedingungen geforderten Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Lediglich die Benennung und die losweise Zuordnung des Fachpersonals kann durch jedes oder nur durch ein Mietglied der Bietergemeinschaft erfolgen. (5) Der Einsatz von Unterauftragnehmern (bzw. Nachunternehmern) ist sowohl für einzelne Teilleistungen als auch für die vollständige Leistungserbringung zulässig. Für vor Zuschlagserteilung mitgeteilte Unterauftragnehmer gilt die Zustimmung der Auftraggeberin zum Einsatz der Unterauftragnehmer mit dem Zuschlag als erteilt. Ist der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtig, hat der Bieter dies, sofern bereits bekannt, in Abschnitt D des Teils II der EEE anzugeben (§ 36 VgV). Hinsichtlich der weiteren einzureichenden Erklärungen/Nachweise wird auf Ziffer 2.13. der Bewerbungsbedingungen verwiesen. (6) Die Angebote sind in Papierform einzureichen. Bekanntmachungs-ID: CXP4YRSYHLY.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages ist die sog. Neuversorgung (der neu zu versorgenden Versicherten) der Versicherten der Auftraggeberin, die ihren Wohnsitz innerhalb eines Gebietsloses haben, für das der Auftragnehmer den Zuschlag erhalten hat, mit stationären netzabhängigen Sauerstoffkonzentratoren der Produktuntergruppe 14.24.04.0XXX des Hilfsmittelverzeichnisses. Die Versorgung beinhaltet auch das medizinisch notwendige Verbrauchsmaterial und Zubehör sowie alle Service- und Dienstleistungen. Die genaue Definition des Beschaffungsgegenstandes ergibt sich aus den Bewerbungsbedingungen. Auf Grundlage der Versorgungszahlen des Jahres 2015 (es handelt sich lediglich um sog. Erfahrungswerte) ergibt sich die nachfolgend dargestellte Anzahl an Neuversorgungen für die einzelnen Losgebiete:
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— Los A ca. 1053
— Los B ca. 1201
— Los C ca. 1172
— Los D ca. 158
Die Auftraggeberin geht davon aus, dass mit einer jährlichen Fallzahlensteigerung von ca. 3,5 % zu rechnen ist.
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 3
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 3
Bezeichnung des Loses: Los A; ca. 1053 Neuversorgungen (Erfahrungswert aus dem Jahr 2015)
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer versorgt während des Vertragszeitraumes die neu zu versorgenden Versicherten der Auftraggeberin, die ihren Wohnsitz innerhalb eines Gebietsloses haben, für das der Auftragnehmer den Zuschlag erhalten hat, aufzahlungsfrei mit stationären netzabhängigen Sauerstoffkonzentratoren der Produktuntergruppe 14.24.04.0XXX des Hilfsmittelverzeichnisses. Die Versorgung beinhaltet auch das medizinisch notwendige Verbrauchsmaterial und Zubehör sowie alle Service- und Dienstleistungen. Der Auftrag ist aufgeteilt in vier Lose (drei hessische und ein außerhessisches Los). Für jedes Los sind Mengenkontingente festgelegt. Ein Anspruch auf Ausschöpfung der Kontingente besteht nicht. Sind die Kontingente ausgeschöpft, kann die Auftraggeberin den Vertrag vorzeitig beenden. Jeder Bieter kann maximal auf zwei hessische und das außerhessische Los bieten, muss aber ein einzelnes Gebot für jedes Gebietslos abgegeben. Das bedeutet, dass Bieter, die Angebote auf mehr als zwei hessische Lose und das außerhessische Los abgeben, ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für verbundene Unternehmen.
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Beschreibung der Verlängerungen: Siehe „Optionen“.
Beschreibung der Optionen:
Die Laufzeit des Vertrages kann durch die Auftraggeberin bis zu drei mal verlängert werden, wobei die erste Verlängerung für alle Lose bis zum 31.3.2019 erfolgt, jede weitere für 12 Monate. Die Verlängerungsoption muss spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich ausgeübt werden.
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Bezeichnung des Loses: Los B; ca. 1201 Neuversorgungen (Erfahrungswert aus dem Jahr 2015)
Losnummer: 2
Beschreibung der Optionen:
Die Laufzeit des Vertrages kann durch Erklärung der Auftraggeberin bis zu drei mal verlängert werden, wobei die erste Verlängerung für alle Lose bis zum 31.3.2019 erfolgt, jede weitere für 12 Monate. Die Verlängerungsoption muss spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich ausgeübt werden.
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Bezeichnung des Loses: Los C; ca. 1172 Neuversorgungen (Erfahrungswert aus dem Jahr 2015)
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Los D, das außerhessische Los, ca. 158 Neuversorgungen (Erfahrungswert aus dem Jahr 2015)
Losnummer: 4

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Aktueller Präqualifizierungsnachweis von einer benannten Präqualifizierungsstelle (im Sinne des § 126 Abs. 1 Satz 2 Sozialgesetzbuch V) für die Produktuntergruppe 14.24.04.0nnn in Kopie. Kann die fachliche Voraussetzung durch einen Präqualifizierungsnachweis nicht belegt werden, sind die im Kriterienkatalog des GKV-Spitzenverbandes für die Produktgruppe 14 – Stationäre netzabhängige Sauerstoffkonzentratoren – geforderten Nachweise und Angaben zu erbringen (vgl. Anlage 1 der Bewerbungsbedingungen als auch unter: http://www.aok-gesundheitspartner.de/bund/hilfsmittel/praequalifizierung/index.html).
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— Europäische Eigenerklärung, EEE, Teil III in Bezug auf das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB.
Allgemeiner Hinweis: Die Auftraggeberin behält sich vor, i. S. d Vorschrift des § 19 Abs. 4 Mindestlohngesetz (MiLoG) für die Bieter, die den Zuschlag jeweils erhalten sollen, eine Gewerbezentralregisterauskunft nach § 150 a der Gewerbeordnung bei dem Bundesamt für Justiz einzuholen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung.
Hinweis: im Zuschlagsfall ist spätestens vier Wochen nach Zuschlagserteilung der Nachweis über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung über die in der Anlage 11 der Bewerbungsbedingungen genannten Versicherungssummen vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Eigenerklärung zu den einzusetzenden Fachkräften (für das jeweilige Los auf das ein Angebot abgegeben wird ist eine ausgefüllte und unterzeichnete Anlage 1 der Bewerbungsbedingungen als Formblatt dem Angebot beizufügen).
Hinweis zu der Fachkräften: Zum Nachweis seiner Eignung benennt der Bieter mit dem Angebot jeweils pro Los zwei unterschiedliche Fachkräfte (Medizinproduktberater), die bei Vertragsbeginn beschäftigt werden. Diese können nicht losübergreifend eingesetzt werden. Teilzeitbeschäftigung: da bei Teilzeitbeschäftigung die Beschäftigungszeit der Teilzeitkräfte in der Summe einer Vollzeitbeschäftigung von zwei Vollzeitstellen entsprechen muss, ist in diesem Fall die entsprechende Anzahl der Teilzeitbeschäftigten – unterschiedliche Fachkräfte, die in der Summe 2 Vollzeitstellen entsprechen – für das jeweilige Los zu benennen. Der Beschäftigungsnachweis (formlose Eigenerklärung des Auftragsnehmers) der benannten Personen als auch das Zertifikat (in Kopie) zu der jeweiligen benannten Person ist spätestens zum 1.4.2017 der Auftraggeberin unaufgefordert vorzulegen. Es steht den Bietern frei den Beschäftigungsnachweis für die jeweilige Person als auch die Zertifikate der benannten Fachkräfte (in Kopie) bereits mit dem Angebot einzureichen.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-02-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-12-06 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.aok.de/hessen 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YRSYHLY%22 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Postanschrift: Gernsheimer Str. 43
Postort: Groß-Gerau
Postleitzahl: 64521
Land: Hessen 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Die Bewerbungsbedingungen und sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich elektronisch auf der Vergabeplattform des Deutschen Vergabeportals (https://www.dtvp.de/) zu finden. Bewerber bzw. Bieter müssen sich zur Teilnahme am Vergabeverfahren auf dieser Plattform einmalig registrieren. Die Registrierung ist kostenfrei. Um die Bewerbungsbedingungen herunterzuladen, ist auf dem Portal die unten angegebene Bekanntmachungs-ID einzugeben, um den dazugehörigen Projektraum zu betreten. Die im Projektraum der Vergabeplattform vorgegebene Gliederung der Unterlagen ist nicht maßgebend. Vielmehr sind die Bewerbungsbedingungen nebst Anlagen/Anhängen in der Kategorie „Leistungsbeschreibung“ zu finden. Allgemeine Hinweise zum Verfahren entnehmen Sie bitte der Angebotsaufforderung, die in der Kategorie „Anschreiben“ zu finden ist.
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(2) Als Beleg für die Erfüllung der Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen wird eine ausgefüllte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gefordert und vorläufig akzeptiert, § 48 Abs. 3 VgV. Hinsichtlich der in dieser Bekanntmachung und in den Bewerbungsbedingungen geforderten Erklärungen und Nachweise, die nicht von der EEE erfasst werden, sind die bereit gestellten Formblätter auszufüllen, zu unterzeichnen und mit den geforderten Nachweisen mit dem Angebot einzureichen.
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(3) Eignungsleihe: Ein Bewerber kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (§ 47 Abs. 1 VgV). Bezüglich der in diesem Fall einzureichenden Erklärungen und Nachweise wird auf Ziffer 2.11.2 der Bewerbungsbedingungen verwiesen.
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(4) Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn die Mitglieder gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistung haften (Arbeitsgemeinschaften in Form einer GbR, etc.). Im Wettbewerb stehende Mitglieder einer Bietergemeinschaft haben dessen kartellrechtliche Zulässigkeit eigenverantwortlich zu prüfen und der Auftraggeberin nachzuweisen. Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung zur Bietergemeinschaft (Anlage 12 der Bewerbungsbedingungen) ist vollständig unterzeichnet mit dem Angebot vorzulegen.
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Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben die in der EEE verlangten Erklärungen mit ihrem Angebot abzugeben. Vorläufig fordert die Auftraggeberin als Beleg der Eignung jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft von diesen Mitgliedern in Teil III ausgefüllte und in Teil VI unterschriebene EEEs; für den endgültigen Nachweis verweisen wir auf die Ausführungen zu Einzelbietern (siehe Pkt. 2.11.1 der Bewerbungsbedingungen). Darüber hinaus sind die unter Pkt. 2.11.3. der Bewerbungsbedingungen geforderten Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Lediglich die Benennung und die losweise Zuordnung des Fachpersonals kann durch jedes oder nur durch ein Mietglied der Bietergemeinschaft erfolgen.
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(5) Der Einsatz von Unterauftragnehmern (bzw. Nachunternehmern) ist sowohl für einzelne Teilleistungen als auch für die vollständige Leistungserbringung zulässig. Für vor Zuschlagserteilung mitgeteilte Unterauftragnehmer gilt die Zustimmung der Auftraggeberin zum Einsatz der Unterauftragnehmer mit dem Zuschlag als erteilt. Ist der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtig, hat der Bieter dies, sofern bereits bekannt, in Abschnitt D des Teils II der EEE anzugeben (§ 36 VgV). Hinsichtlich der weiteren einzureichenden Erklärungen/Nachweise wird auf Ziffer 2.13. der Bewerbungsbedingungen verwiesen.
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(6) Die Angebote sind in Papierform einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YRSYHLY.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gelten gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangenen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 134 Informations- und Wartepflicht:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühsten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist (..).
§ 135 Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (...).
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Quelle: OJS 2016/S 206-372686 (2016-10-20)
Ergänzende Angaben (2016-11-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages ist die sog. Neuversorgung (der neu zu versorgenden Versicherten) der Versicherten der Auftraggeberin, die ihren Wohnsitz innerhalb eines Gebietsloses haben, für das der Auftragnehmer den Zuschlag erhalten hat, mit stationären netzabhängigen Sauerstoffkonzentratoren der Produktuntergruppe 14.24.04.0XXX des Hilfsmittelverzeichnisses. Die Versorgung beinhaltet auch das medizinisch notwendige Verbrauchsmaterial und Zubehör sowie alle Service- und Dienstleistungen. Die genaue Definition des Beschaffungsgegenstandes ergibt sich aus den Bewerbungsbedingungen. Auf Grundlage der Versorgungszahlen des Jahres 2015 (es handelt sich lediglich um sog. Erfahrungswerte) ergibt sich die nachfolgend dargestellte Anzahl an Neuversorgungen für die einzelnen Losgebiete: — Los A ca. 1053; — Los B ca. 1201; — Los C ca. 1172; — Los D ca. 158. Die Auftraggeberin geht davon aus, dass mit einer jährlichen Fallzahlensteigerung von ca. 3,5 % zu rechnen ist.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 216-393281
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 206-372686
ABl. S-Ausgabe: 216

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Los A ca. 1053;
— Los B ca. 1201;
— Los C ca. 1172;
— Los D ca. 158.
Quelle: OJS 2016/S 216-393281 (2016-11-07)