Videovollausstattung auf U-Bahnhöfen, Planungsleistungen für Technische Ausrüstung im Sinne der HOAI §53

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts

Planungsleistungen der Lph 1 bis 9 und Besondere Leistungen gemäß §53 HOAI, weiter siehe II.2.4).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-12-28 Auftragsbekanntmachung
2017-01-27 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2016-12-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen der Lph 1 bis 9 und Besondere Leistungen gemäß §53 HOAI, weiter siehe II.2.4).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15 – 17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 03025620268 📞
Fax: +49 03025620225 📠
URL der Dokumente: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-28 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-30 📅
Datum des Beginns: 2017-06-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 252-464937
ABl. S-Ausgabe: 252
Zusätzliche Informationen
A. Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 17.1.2017, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. b. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht. c. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO). Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. d. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-E3/8030/17, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3, Videoausstattung auf U-Bahnhöfen, Planungsleistungen Lph. 1 bis 9 gemäß HOAI, Bitte nicht öffnen!“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig. e. Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden. f. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Los 1 – Planungsleistungen der Lph 1 bis 9 und Besondere Leistungen gemäß §53 HOAI, weiter siehe II.2.4)
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Sicherheitspaketes wurden bis jetzt 67 U-Bahnhöfe mit moderner IP-Videotechnik inklusiv der Übertragungsinfrastruktur ausgerüstet. Von Juni 2017 bis Dezember 2018 sollen, im Rahmen der Videovollausstattung, die übrigen 126 U-Bahnhöfe mit moderner IP-Videotechnik incl. der Übertragungsinfrastruktur ausgerüstet werden. Die Videotechnik aller ausgerüsteten U-Bahnhöfe soll bis spätestens 31.12.2018 dem Betrieb übergeben werden.
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Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungs- und Objektüberwachungsleistungen im Sinne des §53 HOAI.
Schwerpunktmäßig geht es bei der Planungsleistung um folgende Arbeitspakete:
— Festlegung der Kamerastandorte für eine flächendeckende Beobachtung der Bahnsteige, Vorhallen, Treppenbereiche;
— Planung der Datenverkabelung von den Kameras zu den Fvt's bzw. neu auszurüstenden Dvt-Räumen inklusiv aller baulichen Nebenleistungen (Schlitzen, Verputzen, Kernbohrungen, Brandschottung, USV-Versorgung etc.);
— Planung der Erweiterung vorhandener Kabelführungen, Erstellung von Rohrführungen unter Berücksichtigung baulicher Vorgaben (Denkmalschutz, Statik o. ä.);
— Planung der Aufrüstung der Fvt's und Erstausrüstung der neuen Dvt's mit passiver Infrastruktur und Einsatz von Switchen gemäß BVG-Standard;
— Planung der Anzahl der erforderlichen Videoserver gemäß bisheriger Ausrüstungsnorm und Integration in das vorhandene LAN der BVG;
— Überwachung der Bauleistungen.
Aufgrund des kurzen Ausführungszeitraums gehen wir von einer parallelen Planung der Bahnhöfe mit anschließender sukzessiver Bereitstellung der Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung der Bauleistungen in Einzelpaketen aus. Die Objektüberwachung erfolgt in Abhängigkeit von den definierten Bauleistungspaketen.
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Geschätzte Anrechenbare Kosten: ca. 27 700 000 EUR (für die Ausrüstung von 126 U-Bhf.)
Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt in Losen. Insgesamt werden 4 Lose vergeben. Angebote können für ein Los, mehrere Lose oder alle Lose abgegeben werden. Die Festlegung, für welche Lose ein Angebot abgegeben wird, ist vom Bieter erst im Rahmen der Angebotsphase zu treffen. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist dazu noch keine Aussage des Bewerbers erforderlich. Das Los 1 umfasst gegenständliche Planungsleistungen (siehe Ziffer II.2.1) für ca. 32 U-BHF.
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Bei der Durchführung von Planungs- und Überwachungsleistungen ist davon auszugehen, dass die auch in der betriebsarmen Zeit ab ca. 22 Uhr sowie in der Betriebspause zwischen 1:30 und 3:30 Uhr erfolgen müssen.
Eine übergeordnete Projektsteuerung wird durch den AG ebenfalls eingesetzt und in einem separaten Vergabeverfahren ausgeschrieben.
Die Videotechnik aller ausgerüsteten U-Bahnhöfe soll bis spätestens 31.12.2018 dem Betrieb übergeben werden. Für eine Projektnachlaufzeit (u. a. Abnahmen, Rechnungsprüfungen, Kostenfeststellungen, Dokumentationen etc.) ist ein Zeitraum von zusätzlichen 6 Monaten durch den späteren AN zu berücksichtigen.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Gesamtleistung nach folgender Gliederung geplant.
1. Leistungsstufe:
Planungsleistungen der Leistungsphase 1-7 gemäß HOAI § 53.
2. Leistungsstufe:
Objektüberwachungsleistungen der Leistungsphase 8-9 gemäß HOAI § 53.
Bezeichnung des Loses: Los 2 – Planungsleistungen der Lph 1 bis 9 und Besondere Leistungen gemäß § 53 HOAI, weiter siehe II.2.4)
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt in Losen. Insgesamt werden 4 Lose vergeben. Angebote können für ein Los, mehrere Lose oder alle Lose abgegeben werden. Die Festlegung, für welche Lose ein Angebot abgegeben wird, ist vom Bieter erst im Rahmen der Angebotsphase zu treffen. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist dazu noch keine Aussage des Bewerbers erforderlich. Das Los 2 umfasst gegenständliche Planungsleistungen (siehe Ziffer II.2.1) für ca. 33 U-BHF.
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Beschreibung der Optionen: Planungsleistungen der Leistungsphase 1-7 gemäß HOAI § 53
Bezeichnung des Loses: Los 3 – Planungsleistungen der Lph 1 bis 9 und Besondere Leistungen gemäß §53 HOAI, weiter siehe II.2.4)
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt in Losen. Insgesamt werden 4 Lose vergeben. Angebote können für ein Los, mehrere Lose oder alle Lose abgegeben werden. Die Festlegung, für welche Lose ein Angebot abgegeben wird, ist vom Bieter erst im Rahmen der Angebotsphase zu treffen. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist dazu noch keine Aussage des Bewerbers erforderlich. Das Los 3 umfasst gegenständliche Planungsleistungen (siehe Ziffer II.2.1) für ca. 30 U-BHF.
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Bezeichnung des Loses: Los 4 – Planungsleistungen der Lph 1 bis 9 und Besondere Leistungen gemäß § 53 HOAI, weiter siehe II.2.4)
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungs- und Objektüberwachungsleistungen im Sinne des § 53 HOAI.
Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt in Losen. Insgesamt werden 4 Lose vergeben. Angebote können für ein Los, mehrere Lose oder alle Lose abgegeben werden. Die Festlegung, für welche Lose ein Angebot abgegeben wird, ist vom Bieter erst im Rahmen der Angebotsphase zu treffen. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist dazu noch keine Aussage des Bewerbers erforderlich. Das Los 4 umfasst gegenständliche Planungsleistungen (siehe Ziffer II.2.1) für ca. 31 U-BHF.
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Bei der Durchführung von Planungs- und Überwachungsleistungen ist davon auszugehen, dass die auch in der betriebsarmen Zeit ab ca. 22 Uhr sowie in der Betriebspause zwischen 01.30 und 03.30 Uhr erfolgen müssen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“. Das Formblatt „Eigenerklärungen zur Eignung“ liegt den Teilnahmeunterlagen bei und ist unter der in Ziffer I.3 angegebenen URL direkt und kostenfrei abrufbar. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Für Bewerbergemeinschaften ist die „Eigenerklärung zur Eignung“ von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine Eigenerklärung für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen (§ 47 Abs. 1 SektVO). Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Teilnahmeunterlagen enthaltene Formular „Verpflichtungserklärung“ zu verwenden.
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Zur Bestätigung der nachstehenden Erklärungen sind vom Bewerber die Bescheinigungen der zuständigen Stellen vorzuhalten und auf Verlangen nach Abforderung innerhalb der durch den Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— zum Korruptionsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG)
— Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstig Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern,
— zum Gewerbezentralregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“):
— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt „Eigenerklärungen zur Eignung“ mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung „Fachkundenachweise“ (Formblatt) zu verwenden, welche den Teilnahmeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.
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1.) Vorlage von 2 Referenzen für Planungsleistungen der Lph 3 und 5 gem. §53 HOAI.
2.) Vorlage von 1 Referenz für Objektüberwachungsleistungen der Lph. 8 gem. §53 HOAI.
Zu 1.) und 2.) sind jeweils folgende Angaben zu machen:
— Referenzbeschreibung;
— Bauwerk / Typologie;
— Angabe, ob Durchführung LPH n. HOAI erfolgte;
— Baukosten;
— Leistungszeitraum;
— Leistungsinhalt;
— Art der vertraglichen Bindung;
— Ansprechpartner beim Auftraggeber.
Mindeststandards:
Für die in Ziffer III.1.3 aufgeführten Referenzen sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen:
1.) Als Mindestanforderung sind insoweit zwei Referenzen einzureichen, bei denen jeweils Planungsleistungen der Lph. 3 und 5 im Sinne des §53 HOAI von Verkabelungsarbeiten für elektrotechnische Anlagen oder Kommunikations- bzw. Videoanlagen in Bahnanlagen oder in öffentlichen Bereichen oder in Bereichen mit besonderen Sicherheitsanforderungen erbracht wurden. Die Baukosten (KG 400) der Anlage müssen mindestens 300 Tsd. EUR netto betragen. Die erbrachten Leistungen müssen abgeschlossen sein, der Leistungsbeginn der Referenz soll nach dem 1.1.2006 erfolgt sein.
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2.) Als Mindestanforderung sind insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Objektüberwachungsleistungen der Lph. 8 im Sinne des §53 HOAI von Verkabelungsarbeiten für elektrotechnische Anlagen oder Kommunikations- bzw. Videoanlagen in Bahnanlagen oder in öffentlichen Bereichen oder in Bereichen mit besonderen Sicherheitsanforderungen erbracht wurden. Die Baukosten (KG 400) der Anlage müssen mindestens 300 Tsd. EUR netto betragen. Die erbrachten Leistungen müssen abgeschlossen sein, der Leistungsbeginn der Referenz soll nach dem 1.1.2006 erfolgt sein.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt)einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
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Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird Folgendes Systemzugrunde gelegt:
1.
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerbereinheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail).
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2.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern.
3.
Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG.Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben.
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4.
Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen.
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5.
Alle Bewerber, die daraufhin als für die Auftragsausführung geeignet befunden werden, werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin
Kontakt
Kontaktperson: BVG, FEM-E3, Hr. Nagel
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Dokumente URL: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Einkauf, FEM-E5
Postanschrift: Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Abteilung Einkauf FEM-E5, Submissionsstelle (IPLZ 42200) Holzmarktstr. 15 – 17
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
A.
Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 17.1.2017, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden.
b.
Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
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c.
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
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Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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d.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-E3/8030/17, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3, Videoausstattung auf U-Bahnhöfen, Planungsleistungen Lph. 1 bis 9 gemäß HOAI, Bitte nicht öffnen!“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig.
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e.
Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
f.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, dass ein Interesse an einem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB( Informations- und Wartepflicht) bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 252-464937 (2016-12-28)
Ergänzende Angaben (2017-01-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen der Lph 1 bis 9 und Besondere Leistungen gemäß § 53 HOAI, weiter siehe II.2.4).
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-27 📅
Einreichungsfrist: 2017-02-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 021-035936
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 252-464937
ABl. S-Ausgabe: 21
Zusätzliche Informationen
Fristverlängerung für die Einreichung der Teilnahmeanträge vom 30.1.17 auf den 13.2.17 analog SektVO § 16 aufgrund von Bewerberfragen im Teilnahmeverfahren.
Quelle: OJS 2017/S 021-035936 (2017-01-27)