VOF-Verhandlungsverfahren für die Vergabe der Fachplanungsleistung Tragwerksplanung gemäß § 52 HOAI, i. V. m. Anlage 14, für den Umbau und die Erweiterung der Sekundarschule

Stadt Wermelskirchen

Die Stadt Wermelskirchen plant die Einrichtung der Schulform Sekundarschule in einem oder mehreren Gebäuden eines bestehenden Gebäudekomplexes, welcher bislang von anderen Schulformen genutzt wurde/wird. Hierbei sollen vorhandene Grundrissstrukturen in unterschiedlichem Umfang dem pädagogischen Ansätzen einer Sekundarschule entsprechend umgebaut werden. Des Weiteren ist geplant die vorhandenen Baumassen in unterschiedlichem Umfang baulich zu erweitern.
Es ist davon auszugehen, dass wesentliche statische Bauteile umgebaut und ergänzt werden. Darüber hinaus sollen alle Teile der Gebäude behindertengerecht ausgebaut werden.
Die „Konzeption“ der neuen Schule ist auf rd. 850 Schüler ausgerichtet. Neben den erforderlichen Klassenräumen gehört zu den planerisch zu bearbeitenden Funktionen im Wesentlichen der Ganztags-, der Verwaltungs- und der Freizeitbereich, die naturwissenschaftlichen und sonstigen Fachräume, sowie eine Aula mit angeschlossener Mensa.
Die Umsetzung der Gesamtplanung hat auf der Grundlage eines vom Auftraggeber erarbeiteten Raumprogramms zu erfolgen. Das Raumprogramm liegt bereits vor und wird dem Bewerber zur Verfügung gestellt.
Der Planungsprozess wird in den Leistungsphasen 1-3 von einem externen Fachberater für Schulfragen und pädagogische Inhalte begleitet wird.
Die Aufgabe:
Die Planungsaufgabe kann derzeit nicht klar definiert werden. 6 Varianten an zwei Standorten werden zur Zeit untersucht und eine politische Entscheidung für eine der Varianten ist noch nicht getroffen worden.
Es kann dazu führen, dass in einer Variante ein Umbauzuschlag für die Bestandsgebäude im größeren Umfang enthalten ist, während bei einer anderen Variante auf eine Deponiefläche gebaut werden muss. Einen Auszug der Variantenübersicht des Architektens wird zur Verfügung gestellt.
Bei den Varianten 1, 3.1, 3.3 und 4.0 (Standort Hauptschule / Sekundarschule) sind Anschlusspunkte zwischen zwei Bauteilen zu trennen. Je nach Variante kann eine Demontage in Teilen oder auch ein vollständiger Abriss eines Gebäudeteils angedacht werden. Bei den Varianten 3.1, 3.3 und 4.0 wird die Neubauplanung im Bereich einer Deponiefläche entstehen.
Bei den Varianten 5 und 6 muss das Realschulgebäude mit Aula und Bühne und der angrenzende Erweiterungsbau vorab schadstoffsaniert und abgerissen werden, dies wird wahrscheinlich nach der Nutzungsaufgabe oder Umsiedlung der Realschule erfolgen können.
Alle Varianten beinhalten unterschiedliche Schwerpunkte. Je nachdem welche Entscheidung von Seiten der Politik getroffen wird, muss derzeitig damit gerechnet werden, dass einer der beiden Standorte beplant wird.
Die Verwaltung beabsichtigt aus diesem Grund eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen
Stufe 1 Leistungsphasen 1-3
Stufe 2 Leistungsphase 4
Stufe 3 Leistungsphasen 5-6.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-21.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-12-21 Auftragsbekanntmachung