Vollsanierung des Korrosionsschutzes am Fördergerüst Konrad 1

Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)

Zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit des Fördergerüstes des Schachtes Konrad 1 in 38239 Salzgitter soll der angegriffene bleihaltige Korrosionsschutzanstrich komplett erneuert werden. Die geschätzte zu bearbeitende Fläche beträgt ca. 4 800 m. Die Arbeiten bestehen im Wesentlichen aus Strahlen Sa 2 1/2 und einem 3-schichtigen Farbauftrag (Gehotex – W 92 oder gleichwertig).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-02-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Auftrag von Korrosionsschutzschichten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Auftrag von Korrosionsschutzschichten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Postanschrift: Eschenstraße 55
Postleitzahl: 31224
Postort: Peine
Kontakt
E-Mail: vergabe@dbe.de 📧
Telefon: +49 5171431637 📞
Fax: +49 5171431502 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-26 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 043-070365
ABl. S-Ausgabe: 43

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit des Fördergerüstes des Schachtes Konrad 1 in 38239 Salzgitter soll der angegriffene bleihaltige Korrosionsschutzanstrich komplett erneuert werden. Die geschätzte zu bearbeitende Fläche beträgt ca. 4 800 m
Das Fördergerüst ist als Doppelbockgerüst ausgeführt, besteht aus einer genieteten Stahlkonstruktion und hat eine max. Höhe von ca. 60 m. Das Fördergerüst liegt auf einem aktiven Bergwerksgelände über dem einziehenden Wetterschacht der Grube und steht unter Denkmalschutz. Der laufende Bergwerks- und Errichtungsbetrieb für das Endlager Konrad darf durch diese Arbeiten nicht behindert werden. Alle Arbeiten und die für die Durchführung der Arbeiten erforderlichen Einrichtungen wie z. B. Gerüste, Schutzbühnen, Einhausungen und Druckbehälter müssen vor allem, neben den allgemeinen Vorschriften, den Anforderungen des Bergrechts (TAS, BVOS, ABBergV, EltBergV usw.) entsprechen und unterliegen bergrechtlichen Genehmigungsverfahren. Es ist z.Z. geplant, die Arbeiten im Sommerhalbjahr 2017 auszuführen. Eine umfassende Qualitätsdokumentation ist zu erstellen.
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Alle Leistungen sind nach ZTV-ING Teil 4 Abschnitt 3 (BASt Stand 2013/12) durchzuführen. Details werden im Verhandlungsverfahren festgelegt. Für das auf der Baustelle einzusetzende Personal müssen vor Beauftragung Zuverlässigkeitsbescheinigungen nach Atomrechtlicher Zuverlässigkeitsüberprüfungs-Verordnung (AtZüV) vorgelegt werden.
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Referenznummer: KVOBE3T-16-01-Ke

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung anzufordern. Das Formular nennt im Detail die Angaben und Nachweise, die zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert werden.
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Diese sind:
— Handelsregisterauszug,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Eigenerklärungen betreffend Insolvenz/Liquidation,
— Darstellung der Unternehmensstruktur.
Eigenerklärung, dass die in § 6 EG Abs. 4 Ziffer 1 VOB/A genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen.
Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Sämtliche Nachweise / Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden / Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis oder Vorlage einer Deckungszusage für den Auftragsfall über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung.
Angaben zum Umsatz betreffend vergleichbarer Bauleistungen der letzten 3 Jahre.
Vorlage einer aktuellen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten (nicht älter als 3 Monate).
Angaben über den Umsatz mit vergleichbaren Bauleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Angabe über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren beschäftigten Arbeitskräfte.
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
Mindeststandards:
Versicherungsschutz für Personenschäden über mind. 5 000 000 EUR, Sachschäden mind. 5 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Angabe von Fachkundenachweisen.
— Darstellung vergleichbarer Leistungen der letzten 3 Jahre.
— Referenzen (anzugeben sind Ausführungszeit und Auftraggeber mit Ansprechpartner, Auftragssumme).
— Benennung von Nachunternehmern ggf. unter Vorlage einer Verpflichtungserklärung.
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
Mindeststandards:
Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig).
Nachweis der Sachkunde nach DIN EN 12944-7, 3.1 (Korrosionsschutzarbeiten, Strahlen).
QS-Nachweis KOR-Schein nach ZTV-Ing. Teil 4, Abschnitt 3, 5.2 (Beschichten).
RAL-Zertifizierung des Güteschutzverband Stahlgerüstbau e. V., alternativ: Arbeitsschutzsiegel der Bundesinnung Gerüstbau (oder gleichwertig).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft;
Gewährleistungsbürgschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es werden keine Vorauszahlungen geleistet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend, Bennennung eines bevollmächtigten Vertreters.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für das auf der Baustelle einzusetzende Personal müssen vor Beauftragung Zuverlässigkeitsbescheinigungen nach Atomrechtlicher Zuverlässigkeitsüberprüfungs-Verordnung (AtZüV) vorgelegt werden.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Referenzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In die Bewertung des Teilnahmeantrages wird der vom Bewerber erwirtschaftete Umsatz zu 5 % berücksichtigt. Des Weiteren gehen die vorgelegten Fachkundenachweise und die dargestellten Referenzprojekte zu 95 % in die Bewertung ein. Details hierzu sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-04-22 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Kersting

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-03-01 📅
Datum des Endes: 2017-11-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KVOBE3T-16-01-Ke

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 107 GWB zu beachten:
§ 107 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten
nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass
dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2.
§ 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 043-070365 (2016-02-26)
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