Im Zuge der Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe soll das Fahrwasser des Köhlbrands um 15 m nach Osten verschwenkt werden. Die hierbei entstehende Höhendifferenz zwischen Fahrwassersohle und dem Niveau des vorhandenen östlichen Böschungsgeländes kann nicht mehr durch die Böschung aufgenommen werden. Zur Sicherung des vorgenannten Höhensprungs ist eine ca. 1 125 m lange Vorsetze geplant, die aus einer mit Mikropfählen rückwärtig verankerten kombinierten Spundwand bestehen soll. Hierbei wird eine Ausbaureserve für eine optionale Verbreiterung des Fahrwassers um weitere 15 m berücksichtigt. Die Spundwandtrasse verläuft innerhalb der Schüttstein-Böschung im Wasserwechselbereich ca. 20 m wasserseitig der HWS-Wand des Klärwerks Köhlbrandhöft. Sie quert zwei bestehende Ausläufe des Klärwerksbetreibers „Hamburg Wasser“ deren Auslaufbauwerke in die neuen Vorsetze zu integrieren sind.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-02.
Auftragsbekanntmachung (2016-12-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Referenznummer: E-0842-16-V-EU
Kurze Beschreibung:
Im Zuge der Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe soll das Fahrwasser des Köhlbrands um 15 m nach Osten verschwenkt werden. Die hierbei entstehende Höhendifferenz zwischen Fahrwassersohle und dem Niveau des vorhandenen östlichen Böschungsgeländes kann nicht mehr durch die Böschung aufgenommen werden.
Zur Sicherung des vorgenannten Höhensprungs ist eine ca. 1 125 m lange Vorsetze geplant, die aus einer mit Mikropfählen rückwärtig verankerten kombinierten Spundwand bestehen soll. Hierbei wird eine Ausbaureserve für eine optionale Verbreiterung des Fahrwassers um weitere 15 m berücksichtigt.
Die Spundwandtrasse verläuft innerhalb der Schüttstein-Böschung im Wasserwechselbereich ca. 20 m wasserseitig der HWS-Wand des Klärwerks Köhlbrandhöft. Sie quert zwei bestehende Ausläufe des Klärwerksbetreibers „Hamburg Wasser“ deren Auslaufbauwerke in die neuen Vorsetze zu integrieren sind.
Im Zuge der Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe soll das Fahrwasser des Köhlbrands um 15 m nach Osten verschwenkt werden. Die hierbei entstehende Höhendifferenz zwischen Fahrwassersohle und dem Niveau des vorhandenen östlichen Böschungsgeländes kann nicht mehr durch die Böschung aufgenommen werden.
Zur Sicherung des vorgenannten Höhensprungs ist eine ca. 1 125 m lange Vorsetze geplant, die aus einer mit Mikropfählen rückwärtig verankerten kombinierten Spundwand bestehen soll. Hierbei wird eine Ausbaureserve für eine optionale Verbreiterung des Fahrwassers um weitere 15 m berücksichtigt.
Die Spundwandtrasse verläuft innerhalb der Schüttstein-Böschung im Wasserwechselbereich ca. 20 m wasserseitig der HWS-Wand des Klärwerks Köhlbrandhöft. Sie quert zwei bestehende Ausläufe des Klärwerksbetreibers „Hamburg Wasser“ deren Auslaufbauwerke in die neuen Vorsetze zu integrieren sind.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bau von Kais📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority -AöR-
Postanschrift: Brooktorkai 1
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de/🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de📧
Telefon: +49 4042847-2822📞
Fax: +49 4042847-2305 📠
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rib.de🌏
1)Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016 und ist ein Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
2)Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
3)Die Teilnahmeanträge haben die unter III.1) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Sie sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
4) Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegen.
Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Antrag behandelt. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
5.1) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
5.2) Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind vollständig zu benennen. Anforderungen aus Pkt. III.1.1 müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Anforderungen aus Punkt III. 1.2 und III. 1.3 sind von einer BG in Summe zu erfüllen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
5.3) Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
6.1) Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.1.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zur Verfügung stehen werden.
6.2) Abgabe der Erklärung bzgl. Wettbewerbsbeeinträchtigungen gemäß Bewerbungsformblatt.
7) Max 5 am besten geeignete Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die weitere Nichtberücksichtigung.
8)Nachfragen sind schriftlich mit Angabe der Vergabenummer per Fax oder E-Mail ausschließlich an die Kontaktadresse unter I.1) zu richten. Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte werden in der nach § 16 SektVO Abs. 3 Nr. 1 vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen und Antworten, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
1)Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016 und ist ein Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
2)Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
3)Die Teilnahmeanträge haben die unter III.1) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Sie sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
4) Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegen.
Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Antrag behandelt. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
5.1) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
5.2) Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind vollständig zu benennen. Anforderungen aus Pkt. III.1.1 müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Anforderungen aus Punkt III. 1.2 und III. 1.3 sind von einer BG in Summe zu erfüllen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
5.3) Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
6.1) Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.1.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zur Verfügung stehen werden.
6.2) Abgabe der Erklärung bzgl. Wettbewerbsbeeinträchtigungen gemäß Bewerbungsformblatt.
7) Max 5 am besten geeignete Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die weitere Nichtberücksichtigung.
8)Nachfragen sind schriftlich mit Angabe der Vergabenummer per Fax oder E-Mail ausschließlich an die Kontaktadresse unter I.1) zu richten. Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte werden in der nach § 16 SektVO Abs. 3 Nr. 1 vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen und Antworten, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge der Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe soll das Fahrwasser des Köhlbrands um 15 m nach Osten verschwenkt werden. Die hierbei entstehende Höhendifferenz zwischen Fahrwassersohle und dem Niveau des vorhandenen östlichen Böschungsgeländes kann nicht mehr durch die Böschung aufgenommen werden.
Im Zuge der Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe soll das Fahrwasser des Köhlbrands um 15 m nach Osten verschwenkt werden. Die hierbei entstehende Höhendifferenz zwischen Fahrwassersohle und dem Niveau des vorhandenen östlichen Böschungsgeländes kann nicht mehr durch die Böschung aufgenommen werden.
Zur Sicherung des vorgenannten Höhensprungs ist eine ca. 1 125 m lange Vorsetze geplant, die aus einer mit Mikropfählen rückwärtig verankerten kombinierten Spundwand bestehen soll. Hierbei wird eine Ausbaureserve für eine optionale Verbreiterung des Fahrwassers um weitere 15 m berücksichtigt.
Zur Sicherung des vorgenannten Höhensprungs ist eine ca. 1 125 m lange Vorsetze geplant, die aus einer mit Mikropfählen rückwärtig verankerten kombinierten Spundwand bestehen soll. Hierbei wird eine Ausbaureserve für eine optionale Verbreiterung des Fahrwassers um weitere 15 m berücksichtigt.
Die Spundwandtrasse verläuft innerhalb der Schüttstein-Böschung im Wasserwechselbereich ca. 20 m wasserseitig der HWS-Wand des Klärwerks Köhlbrandhöft. Sie quert zwei bestehende Ausläufe des Klärwerksbetreibers „Hamburg Wasser“ deren Auslaufbauwerke in die neuen Vorsetze zu integrieren sind.
Die Spundwandtrasse verläuft innerhalb der Schüttstein-Böschung im Wasserwechselbereich ca. 20 m wasserseitig der HWS-Wand des Klärwerks Köhlbrandhöft. Sie quert zwei bestehende Ausläufe des Klärwerksbetreibers „Hamburg Wasser“ deren Auslaufbauwerke in die neuen Vorsetze zu integrieren sind.
Vorsetze Köhlbrand
Neubau einer Vorsetze als gemischte Spundwand bestehend aus Tragelementen und Füllbohlen rückwärtig verankert mittels Mikropfählen mit Stahlhüllrohr.
Stahlbaumäßige Ausrüstung der Vorsetze mit ca. 15 Kardinalzeichen
Stahlbaumäßige Ausrüstung der Vorsetze für ca. 5 Stationen für Beleuchtung, jeweils bestehend aus Podesten mit Geländer, Steigleitern, Halterungen etc.
Auslauf NORD
Teilabbruch des vorhandenen nördlichen Auslaufrohres und Sanierung der verbleibenden Bausubstanz
Neubau des Auslaufrohres innerhalb einer Baugrube.
Auslauf SÜD
Teilabbruch der vorhandenen Flügelwand und Umbau der Sicherung des Auslaufbauwerks SÜD
Neubau der wasserseitigen Sicherung des Auslaufbauwerks SÜD einschließlich Unterwasserbetonsohle.
Sohl- und Böschungssicherungen
Anpassung der landseitigen Böschungssicherung im Wasserwechselbereich im Bereich der Vorsetze
Die Anpassung der vorhandenen Sohl- und Böschungssicherungen wasserseitig der geplanten Vorsetze ist nicht Teil der Ausschreibung.
Dauer: 24 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1). Vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformblatt;
2). Bescheinigung über die Eintragung in das Berufsregister;
3). Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB 2016 vorliegen;
4). Darstellung der Organisationsstruktur;
5). Bestätigung über Betriebshaftpflichtversicherung;
6). Organigramm des Unternehmens Kennzeichnung jeder Organisationseinheit, die wesentliche Beiträge zur beschriebenen Leistung erbringen würde. Darstellung der Leitung der relevanten Organisationseinheiten und Anzahl Mitarbeiter in den Einheiten;
7). Darstellung der Struktur der Bewerbergemeinschaft;
8). Angabe der ausführenden Niederlassung, sofern einschlägig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1). Erklärung zum Umsatz für vergleichbare Leistungen der vergangenen 5 Geschäftsjahre, sofern das Unternehmen schon 5 Jahre besteht. Anderenfalls sind Angaben aus den Jahren erforderlich, in denen das Unternehmen besteht.
2). Zahl der in den letzte 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, sofern das Unternehmen schon 3 Jahre besteht. Anderenfalls sind Angaben aus den Jahren erforderlich, in denen das Unternehmen besteht.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2). Zahl der in den letzte 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, sofern das Unternehmen schon 3 Jahre besteht. Anderenfalls sind Angaben aus den Jahren erforderlich, in denen das Unternehmen besteht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1). Kompetenzbereich A) Erfahrungen beim Bau von Spundwandbauwerken im konstruktiven Wasserbau
Angabe des Gerätestandorts bei der Herstellung der Spundwand (auf Ponton/ Hubinsel/ an Land)
Lage des Bauwerks (im Böschungsbereich / im Wasser / an Land)
Benennung, ob es sich um eine kombinierte Spundwand handelt oder nicht
Benennung, ob rückverankert oder nicht
Benennung des verwendeten Einbringverfahrens (Rammung, Vibration, Pressen oder Einstellen in Bohrungen bzw. Schlitzwand-Lamellen)
Angaben zu Tidebedingungen
Kurze Beschreibung der Baugrundbeschaffenheit.
2). Kompetenzbereich B) Erfahrungen beim Arbeiten in Uferböschungen mit schwerem Deckwerk
Darstellung des Gerätestandorts bei den Böschungsarbeiten (auf Ponton/ Hubinsel/ an Land)
Lage der Böschung (im Wasser/ an Land/ im Wasserwechselbereich)
Angabe zur Ausbildung der Böschung (Deckwerk aus Schüttsteinen, gepflastert)
3). Kompetenzbereich C) Erfahrungen im Spezialtiefbau, insbesondere in der Herstellung von Großbohrpfählen
Darstellung des Gerätestandorts bei den Spezialtiefbauarbeiten (auf Ponton/ Hubinsel/ an Land)
Lage des Bauwerks (im Wasser/ an Land/ im Uferbereich)
Kurze Beschreibung der Baugrundbeschaffenheit
4). Erklärung zur Qualitätssicherung.
5). Auflistung der eigenen technischen Ausrüstung des Bewerbers, insbesondere der Großgeräte wie Hubinseln, Schwimmpontons, Großbohrgeräte, Raupenkräne.
6). Angaben zum Technischen Büro in welchem die Ausführungsplanung erstellt werden soll.
7). Konzept zur Darstellung der Kompetenz des Technischen Büros in der Abarbeitung vergleichbarer Projekte im Bereich Ausführungsplanung.
Mindeststandards:
Es sind zu jedem der drei Kompetenzbereiche A), B) und C) mind. 4 Referenzen erforderlich.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Kriterien wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1). Umsatz: Umsatz vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Durchschnitt.
2). Mitarbeiter: Mitarbeiterzahl in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Durchschnitt.
Kriterien technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
1). Referenzen vergleichbarer Bauleistungen.
2).Technische Ausstattung
3). Konzept zum technischen Büro.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Falls Bietergemeinschaft zutreffend: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1). Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemäß III.1.2. Bewertung mit maximal 20 %.
2). Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gemäß III.1.3. Bewertung mit maximal 80 %.
Erforderliche Mindestpunktzahl =70 (%).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:45
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
1)Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016 und ist ein Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
2)Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
2)Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
3)Die Teilnahmeanträge haben die unter III.1) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Sie sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
4) Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegen.
Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Antrag behandelt. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Antrag behandelt. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
5.1) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
5.1) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
5.2) Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind vollständig zu benennen. Anforderungen aus Pkt. III.1.1 müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Anforderungen aus Punkt III. 1.2 und III. 1.3 sind von einer BG in Summe zu erfüllen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
5.2) Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind vollständig zu benennen. Anforderungen aus Pkt. III.1.1 müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Anforderungen aus Punkt III. 1.2 und III. 1.3 sind von einer BG in Summe zu erfüllen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
5.3) Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
5.3) Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
6.1) Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.1.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zur Verfügung stehen werden.
6.1) Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.1.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zur Verfügung stehen werden.
6.2) Abgabe der Erklärung bzgl. Wettbewerbsbeeinträchtigungen gemäß Bewerbungsformblatt.
7) Max 5 am besten geeignete Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die weitere Nichtberücksichtigung.
7) Max 5 am besten geeignete Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die weitere Nichtberücksichtigung.
8)Nachfragen sind schriftlich mit Angabe der Vergabenummer per Fax oder E-Mail ausschließlich an die Kontaktadresse unter I.1) zu richten. Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte werden in der nach § 16 SektVO Abs. 3 Nr. 1 vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen und Antworten, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
8)Nachfragen sind schriftlich mit Angabe der Vergabenummer per Fax oder E-Mail ausschließlich an die Kontaktadresse unter I.1) zu richten. Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte werden in der nach § 16 SektVO Abs. 3 Nr. 1 vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen und Antworten, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Neuenfelderstraße 19
Quelle: OJS 2016/S 236-430359 (2016-12-02)