W-0554-16-V-EU – Inspektions- und Wartungsleistungen Entwässerungssystem Feldhofe

Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts

Die Schlickdeponie Feldhofe dient der Abnahme und Entsorgung von entwässertem, schadstoffbelastetem Baggergut aus der Wassertiefeninstandhaltung des Hamburger Hafens, Alster, Bille und ihrer schiffbaren Nebengewässer. Die Deponie Feldhofe ist der Deponieklasse 1 zugeordnet.
Leistungsgegenstand des Ausschreibungsverfahren sind die Prüfung und Bewertung des Entwässerungssystems hinsichtlich ordnungsgemäßer Funktionstüchtigkeit, Dichtigkeit und Lagesicherheit; sowie Wartungs- und kleinere Instandsetzungsarbeiten, die im Zuge der Bauwerksbegehung der Schächte erbracht werden sollen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-12-22 Auftragsbekanntmachung
2018-04-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Überwachung an Ingenieurbauten
Kurze Beschreibung:
Die Schlickdeponie Feldhofe dient der Abnahme und Entsorgung von entwässertem, schadstoffbelastetem Baggergut aus der Wassertiefeninstandhaltung des Hamburger Hafens, Alster, Bille und ihrer schiffbaren Nebengewässer. Die Deponie Feldhofe ist der Deponieklasse 1 zugeordnet. Leistungsgegenstand des Ausschreibungsverfahren sind die Prüfung und Bewertung des Entwässerungssystems hinsichtlich ordnungsgemäßer Funktionstüchtigkeit, Dichtigkeit und Lagesicherheit; sowie Wartungs- und kleinere Instandsetzungsarbeiten, die im Zuge der Bauwerksbegehung der Schächte erbracht werden sollen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Überwachung an Ingenieurbauten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts
Postanschrift: Brooktorkai 1
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: http://www.hamburg-port-authority.de/de/hafenkunden/ausschreibungen/teilnahmewettbewerbe/Seiten/default.aspx 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-22 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 249-459098
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
1) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016. 2) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.4) und II.2.4) grob beschrieben. 3) Unter www.hamburg-port-authority.de bzw. www.vergabe.rib.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Dem Bewerbungsformblatt liegen außerdem die Bewertungsmatrixen zum Teilnahmewettbewerb und dem nachfolgendem Angebotsverfahren bei. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. 4) Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegen. Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Teilnahmeantrag behandelt. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen. 4.1) Teilnahmeanträge, die auch nach erfolgter einmaliger Nachforderung von Unterlagen unvollständig sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. 4.2) sind die Mindestanforderungen erfüllt gilt: Bei Fehlen bzw. Nichterfüllung einzelner Bewertungskriterien im Rahmen der vorgelegten Referenzen werden keine Unterlagen nachgefordert und das jeweilige Kriterium mit 0 Punkten bewertet. 5) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 11 im Bewerbungsformblatt. 6) Nachunternehmer: s. Kapitel 12 im Bewerbungsformblatt. 7) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem.Pkt. III.1) vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.1) kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden. 8) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich mit Angabe der unter Pkt. II.1.1) genannten Referenznummer per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR Brooktorkai 1 Zentraler Einkauf D-20457 Hamburg Fax: +49 40 42847-2612 E-Mail: ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen. 9) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und ein (vollständig) ausgefülltes und rechtsverbindlich unterschriebenes Bewerbungsformblatt inkl. aller verlangten Unterlagen einreichen. Die am besten geeigneten Bewerber (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Pkt. III.1.4) und Anhang des Bewerbungsformblattes.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Schlickdeponie Feldhofe dient der Abnahme und Entsorgung von entwässertem, schadstoffbelastetem Baggergut aus der Wassertiefeninstandhaltung des Hamburger Hafens, Alster, Bille und ihrer schiffbaren Nebengewässer. Die Deponie Feldhofe ist der Deponieklasse 1 zugeordnet.
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Leistungsgegenstand des Ausschreibungsverfahren sind die Prüfung und Bewertung des Entwässerungssystems hinsichtlich ordnungsgemäßer Funktionstüchtigkeit, Dichtigkeit und Lagesicherheit; sowie Wartungs- und kleinere Instandsetzungsarbeiten, die im Zuge der Bauwerksbegehung der Schächte erbracht werden sollen.
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Vorhandenes Entwässerungssystem der Deponie Feldhofe: ca. 11.000 m PEHD- Dränage- und Transportleitungen unterschiedlicher Durchmesser und ca. 37 Bauwerken wie Verbindungs-, Pumpen- und Speicherschächten sowie Speicherbecken. Nahezu alle Bauwerke sind in PEHD erstellt. Mehrere Schächte sind mit Messeinrichtungen wie Durchflussmessern und Drucksonden ausgestattet. Endzustand: ca. 17.000 m PEHD- Dränage- und Transportleitungen und ca. 61 Bauwerke.
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Die Schachtbauwerke sind sowohl begehbare als auch nicht begehbare. Aufgrund der Methanbildung des Baggerguts sind im Entwässerungssystem die Sicherheitsvorschriften zum Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen zu beachten.
Für die Prüfung und Beurteilung des Entwässerungssytems sind die folgenden Leistungen durchzuführen:
1) Überprüfung der Dichtigkeit, der ordnungsgemäßen Funktionstüchtigkeit und Lagesicherheit der wasserführenden Bauteile wie Leitungen, Becken und Schächte. Bewertung der Leistungsfähigkeit der Entwässerungssystems in Hinblick auf eine sichere und rückstaufreie Fassung und Fortleitung des Deponieabwassers.
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2) Reinigung der Schächte sowie aller Rohrleitungen im Innenbereich der Schächte durch Fräs- und Hochdruckspülarbeiten.
3) Ingenieurtechnische Begleitung der von Dritten ausgeführten Spülarbeiten und Auswertung von Kamerabefahrungen.
4) Zusammenfassung der Bewertungsergebnisse von Spülarbeiten und Kamerabefahrungen anhand der Inspektionsberichte und Foto- / Videodokumentationen der jeweils aus-führenden Firmen in einem Zustandsbericht mit Beurteilung der Leistungsmängel hin-sichtlich der Schutzziele
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5) Dokumentation in Form einer Datenbank (z.B. Excel, Access, Leitungskataster, GIS). Vorschläge des Bieters zur Form dieser Datenbank sind erwünscht und sollen im Ver-handlungsverfahren erörtert werden.
6) Unterstützung des Betreibers bei der Erstellung der Jahresberichte nach DepV für das Entwässerungssystem nach DepV, Anhang 5, Pkt. 2.2
7) Beratung des Betreibers hinsichtlich Handlungserfordernisse und – möglichkeiten
8) Voraussichtliches Prüfungsintervall: halbjährlich; ggf. Änderungen im Turnus aus übergeordneten Anforderungen (Genehmigungen, BQS, DepV, anderen Regelwerken)
Kamerabefahrungen und Spülarbeiten des Entwässerungssystems außerhalb der Schächte werden durch Dritte ausgeführt. Die Ausschreibungen hierzu werden durch den AG durchgeführt.
Vertragslaufzeit: Um langfristig eintretende Änderungen, wie z.B. Setzungsvorgänge, am Entwässerungssystem erfassen und beurteilen sowie um geeignete Instandsetzungsmaßnahmen ergreifen zu können, ist aus Sicht des Deponiebetreibers eine ingenieurtechnische Begleitung über einen längeren Zeitraum erforderlich und erwünscht. Mit der vorliegenden Ausschreibung soll ein unbefristeter Vertrag ab Anfang 2017 für die gesamte Betriebszeit der Deponie bis zur Stilllegung, sowie für den Anfangszeitraum der Nachsorgephase geschlossen werden, d.h. bis ca. 2030. Mindesvertragslaufzeit: 2 Jahre, anschließend gilt ein Sonderkündigungsrecht von beiden Seiten.
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Dauer: 168 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Laufzeit bis zur Stillegung der Deponie ca. 2030 mit Option auf Verlängerung für die Anfangsphase Nachsorge.
Beschreibung der Optionen: Siehe II.2.7: Option auf Verlängerung für die Anfangsphase Nachsorge.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB 2016 vorliegen:
(2) Betriebshaftpflichtversicherung (Vorlage von Kopien ist zulässig).
(3) Erklärung zur Qualitätssicherung im Unternehmen
(4) Bescheinigung über die Eintragung in das Berufsregister des Firmen- oder Wohnsitzes
(5) falls zutreffend: Erklärung zu Verbandsmitgliedschaften.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten Daten für die Niederlassung zu erstellen.
(2) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre.
(3) Umsatz des Unternehmens während der letzen drei Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z.B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.
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(4) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und aktuell fest angestellten Beschäftigten ersichtlich ist, gegliedert nach Berufsgruppen (siehe Bewerbungsformblatt).
Mindeststandards:
Zu (3) Umsatz vergleichbarer Leistungen: Mittelwert des Umsatzes des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren größer als 100.000 Euro
zu (4) aktuell Beschäftigte 2016/2017:
4.1: mindestens ein Ingenieur, der für die Inspektions- und Wartungsarbeiten geeignet ist:
4.2: mindestens 2 technische Mitarbeiter.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der fachlichen Qualifikation und Eignung für die Erbringung der unter Abschnitt II.2.4 genannten Leistungen.
Anhand von Referenzen für die Ausführung vergleichbarer Inspektions- und Wartungsleistungen (Art und Komplexität) hat der Bewerber seine fachliche Qualifikation und Eignung nachzuweisen.
Die einzelnen Referenzen müssen aus den vergangenen 5 Jahren stammen. Es werden ausdrücklich Referenzen des Unternehmers, jedoch keine personenbezogenen Referenzen gefordert. Es sind einschlägige Referenzen zu den Leistungen vorzulegen:
— Referenzen bei der Inspektion- und Wartung von Bauwerken und Entwässerungssystemen in den zwei Objektarten A) Deponien und/ oder B)Siedlungswasserwirtschaft
Die Referenzen werden nach Anzahl, Objektart und Schwierigkeitsgrad der inspizierten Objekte bewertet. Der Schwierigkeitsgrad wird nach Zuordnung in Anlehnung an HOAI 13 Teil 5 Übergangs – und Schlussvorschriften Anlage 12 Gruppe 2- Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung nach Honorarzonen festgelegt:
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— Honorarzone III /Leitungen für Abwasser mit zahlreichen Verknüpfungen und zahlreichen Zwangspunkten; Leitungsnetze für Abwasser mit mehreren Verknüpfungen und mehreren Zwangspunkten
— Honorarzone IV / Leitungsnetze für Abwasser mit zahlreichen Zwangspunkten
Für die Deponie Feldhofe ist der Schwierigkeitsgrad mindestens der Honorarzone III zuzuordnen.
Jede Referenz wird für sich bewertet. Die Punktzahl pro Referenz ist von Objektart (A- Deponie/ B- Siedlungswirtschaft) und vom Schwierigkeitsgrad (Honorarzone III /IV) abhängig. Zusätzlich wird die Inspektion von PEHD -Teilen bewertet.
Für die Bewertung gilt jeweils, dass mit drei passenden Referenzen für vergleichbare Leistungen in A) der Deponie, Honorarzone IV, die maximale Punktzahl erreicht werden kann. Werden mehr als drei Referenzen eingereicht, werden die besten drei Referenzen in die Wertung aufgenommen. Weitere Referenzen führen nicht zu einer höheren Punktzahl bzw. besseren Bewertung.
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Die Referenzen sind mit grundlegenden Informationen darzustellen, die im Bewerbungsformblatt angegeben sind. Der Bezug und die Vergleichbarkeit zum ausgeschriebenen Projekt müssen aus den Darstellungen hervorgehen.
2. Angaben zu Betriebseinrichtungen und Geräten: Die Einrichtungen sind entsprechend den Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung, den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und Regeln sowie den Sicherheitsregeln für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen vorzuhalten.
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Angabe der für die geforderten Leistungen zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung, z.B. Fahrzeuge wie Geländefahrzeug, Geräte LKW-und Tankanhänger, explosionsgeschätzte Geräte zur Freimessung der Schächte, Geräte zur Schachtbegehung wie Abseil- und Rettungshubgerät, Pumpen, Reinigungsgeräte (Hochdruckspülgeräte, Rohrfräse, Geräte zur Durchführung der Dichtheitsprüfungen).
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Mindeststandards:
Mindestbedingung zu 1.) Als Mindestanforderung an den Bewerber ist eine Referenz A) Deponien oder B) Siedlungswasserwirtschaft mit vergleichbaren Leistungen in Objekten mit Schwierigkeitsgrad Honorarzone III vorzulegen, ansonsten gilt der Bewerber für die Ausführung der Leistung als nicht geeignet.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
1.) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers 10 % (gem. Pkt. III.1.2 ))
2.) Fachliche Eignung des Bewerbers 90 %
(Personelle Leistungsfähigkeit und technische Ausstattung, Referenzen für die Kompetenzbereiche gem. Pkt.III.1.3))
Die ausgeschriebenen Leistungen setzen ein hohes Maß an Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen voraus. Das wesentliche Bewertungsmerkmal ist die durch den Bewerber nachgewiesene Kompetenz bei vergleichbaren Leistungen, die er im Bewerbungsformblatt darlegt. Die Bewertung erfolgt gemäß den eingereichten Referenzblättern als Bestandteil des Bewerbungsformblattes. (Zudem erfolgt die Bewertung in Relation zu den von anderen Bewerbern eingereichten Referenzen.).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Vertragsbestimmungen des Auftraggebers.
In dem anschließenden Verhandlungsverfahren wird ein Personalkonzept gefordert, in dem u. a. die Qualifikation des eingesetzten Personals, mit Erfahrungen bei den Objekten mit min-destens Honorarzone III, bewertet wird (s. Bewertung des Personalkonzeptes).
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:45
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle
Internetadresse: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Dokumente URL: http://www.hamburg-port-authority.de/de/hafenkunden/ausschreibungen/teilnahmewettbewerbe/Seiten/default.aspx 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority AöR
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle, Zi EG 20
Telefon: +49 40428472181 📞
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Land: Hamburg 🏙️
Adresse des Käuferprofils: http://www.vergabe.rib.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016.
2) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.4) und II.2.4) grob beschrieben.
3) Unter www.hamburg-port-authority.de bzw. www.vergabe.rib.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Dem Bewerbungsformblatt liegen außerdem die Bewertungsmatrixen zum Teilnahmewettbewerb und dem nachfolgendem Angebotsverfahren bei.
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Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
4) Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegen. Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Teilnahmeantrag behandelt. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
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4.1) Teilnahmeanträge, die auch nach erfolgter einmaliger Nachforderung von Unterlagen unvollständig sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
4.2) sind die Mindestanforderungen erfüllt gilt: Bei Fehlen bzw. Nichterfüllung einzelner Bewertungskriterien im Rahmen der vorgelegten Referenzen werden keine Unterlagen nachgefordert und das jeweilige Kriterium mit 0 Punkten bewertet.
5) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 11 im Bewerbungsformblatt.
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6) Nachunternehmer: s. Kapitel 12 im Bewerbungsformblatt.
7) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem.Pkt. III.1) vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.1) kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden.
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8) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich mit Angabe der unter Pkt. II.1.1) genannten Referenznummer per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR
Brooktorkai 1
Zentraler Einkauf
D-20457 Hamburg
Fax: +49 40 42847-2612
Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt.
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
9) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und ein (vollständig) ausgefülltes und rechtsverbindlich unterschriebenes Bewerbungsformblatt inkl. aller verlangten Unterlagen einreichen. Die am besten geeigneten Bewerber (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
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Hinweis: Bewertungskriterien gem. Pkt. III.1.4) und Anhang des Bewerbungsformblattes.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2016/S 249-459098 (2016-12-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-04-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 078-175202
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 249-459098
ABl. S-Ausgabe: 78
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vorhandenes Entwässerungssystem der Deponie Feldhofe: ca. 11 000 m PEHD- Dränage- und Transportleitungen unterschiedlicher Durchmesser und ca. 37 Bauwerken wie Verbindungs-, Pumpen- und Speicherschächten sowie Speicherbecken. Nahezu alle Bauwerke sind in PEHD erstellt. Mehrere Schächte sind mit Messeinrichtungen wie Durchflussmessern und Drucksonden ausgestattet. Endzustand: ca. 17 000 m PEHD- Dränage- und Transportleitungen und ca. 61 Bauwerke.
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1) Überprüfung der Dichtigkeit, der ordnungsgemäßen Funktionstüchtigkeit und Lagesicherheit der wasserführenden Bauteile wie Leitungen, Becken und Schächte. Bewertung der Leistungsfähigkeit der Entwässerungssystems in Hinblick auf eine sichere und rückstaufreie Fassung und Fortleitung des Deponieabwassers;
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2) Reinigung der Schächte sowie aller Rohrleitungen im Innenbereich der Schächte durch Fräs- und Hochdruckspülarbeiten;
3) Ingenieurtechnische Begleitung der von Dritten ausgeführten Spülarbeiten und Auswertung von Kamerabefahrungen;
4) Zusammenfassung der Bewertungsergebnisse von Spülarbeiten und Kamerabefahrungen anhand der Inspektionsberichte und Foto-/Videodokumentationen der jeweils ausführenden Firmen in einem Zustandsbericht mit Beurteilung der Leistungsmängel hinsichtlich der Schutzziele;
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5) Dokumentation in Form einer Datenbank (z.B. Excel, Access, Leitungskataster, GIS). Vorschläge des Bieters zur Form dieser Datenbank sind erwünscht und sollen im Verhandlungsverfahren erörtert werden;
6) Unterstützung des Betreibers bei der Erstellung der Jahresberichte nach DepV für das Entwässerungssystem nach DepV, Anhang 5, Pkt. 2.2;
7) Beratung des Betreibers hinsichtlich Handlungserfordernisse und - möglichkeiten;
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg
Quelle: OJS 2018/S 078-175202 (2018-04-19)