Herstellerspezifische Detailplanung, Lieferung und Montage der zentralen Leittechnik des Endlagers Schacht Konrad. Es sind u. a. folgende Leistungen zu erbringen: — leit- und steuerungstechnische Einrichtungen im Bergbau, — größer 20 Automatisierungsgeräte mit dezentraler Peripherie, bestückt mit digitalen und analogen Ein- und Ausgabebaugruppen, Zählbaugruppen und Kommunikationsbaugruppen, betriebsfertig eingebaut in Schaltschränken, vernetzt zu einem Gesamtsystem. Es sind zwischen ca. 10 und 2 000 Prozessinformationen in den Automatisierungsgeräten zu handhaben, — Zentraler Leitrechner mit dezentralen Peripherieeinrichtungen wie Clients, Druckern, Archivierungssystemen, — Kabelanlagen bestehend Steuer-, Bus- und Stromversorgungsleitungen sowie Kabeln im Innen-, Außen-, untertägigen Bereichen und in Schächten. .Ausgeführt in Kupfer und Lichtwellenleitertechnologie mit Leitungslängen zwischen ca. 10 m und ca. 4 000 m, Gesamtlänge ca. 60 000 m, — Kommunikationsnetzwerke mit unterschiedlichen Bustechnologien, insbesondere Industrial Ethernet und Profibus DP zur Vernetzung von ca. 30 Automatisierungsgeräten, einem Leitrechner, ca. 15 Bedien- und Anzeigerechnern sowie diversen Feldgeräten, — Leitwartenausrüstung inkl. Möblierung und einem Großbildschirmsystem zur Visualisierung von ca. 2 000 Prozessinformationen, — Doppelbodenanlagen, — Wettermesstechnologie für Temperatur, Geschwindigkeit, Differenzdruck, CO Gehalt, Feuchte, barometrischer Druck, — Datenbanksysteme zur Verwaltung, Auswertung und Archivierung von Betriebsdaten aus verschiedenen Funktionsbereichen wie Energieversorgung, Strahlenschutz, Wettertechnik, Wasserhaltung, Gebindelogistik.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-02-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-12-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Installation von Lenk- und Steuersystemen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Installation von Lenk- und Steuersystemen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Postanschrift: Eschenstr. 55
Postleitzahl: 31224
Postort: Peine
Kontakt
Internetadresse: http://www.dbe.de🌏
E-Mail: vergabe@dbe.de📧
Telefon: +49 5171/43/1267📞
Fax: +49 5171/43/1502 📠
Herstellerspezifische Detailplanung, Lieferung und Montage der zentralen Leittechnik des Endlagers Schacht Konrad.
Es sind u. a. folgende Leistungen zu erbringen:
— leit- und steuerungstechnische Einrichtungen im Bergbau,
— größer 20 Automatisierungsgeräte mit dezentraler Peripherie, bestückt mit digitalen und analogen Ein- und Ausgabebaugruppen,
Zählbaugruppen und Kommunikationsbaugruppen, betriebsfertig eingebaut in Schaltschränken, vernetzt
zu einem Gesamtsystem. Es sind zwischen ca. 10 und 2 000 Prozessinformationen in den Automatisierungsgeräten
zu handhaben,
— Zentraler Leitrechner mit dezentralen Peripherieeinrichtungen wie Clients, Druckern, Archivierungssystemen,
— Kabelanlagen bestehend Steuer-, Bus- und Stromversorgungsleitungen sowie Kabeln im Innen-, Außen-, untertägigen
Bereichen und in Schächten. .Ausgeführt in Kupfer und Lichtwellenleitertechnologie mit Leitungslängen
zwischen ca. 10 m und ca. 4 000 m, Gesamtlänge ca. 60 000 m,
— Kommunikationsnetzwerke mit unterschiedlichen Bustechnologien, insbesondere Industrial Ethernet und
Profibus DP zur Vernetzung von ca. 30 Automatisierungsgeräten, einem Leitrechner, ca. 15 Bedien- und
Anzeigerechnern sowie diversen Feldgeräten,
— Leitwartenausrüstung inkl. Möblierung und einem Großbildschirmsystem zur Visualisierung von ca. 2 000 Prozessinformationen,
— Doppelbodenanlagen,
— Wettermesstechnologie für Temperatur, Geschwindigkeit, Differenzdruck, CO Gehalt, Feuchte, barometrischer Druck,
— Datenbanksysteme zur Verwaltung, Auswertung und Archivierung von Betriebsdaten aus verschiedenen Funktionsbereichen
wie Energieversorgung, Strahlenschutz, Wettertechnik, Wasserhaltung, Gebindelogistik.
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: KVOBE3T-16-01-Rei
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 38239 Salzgitter.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerbung ist zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares
einzureichen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) unter Bezugnahme
auf die Bekanntmachung anzufordern. Das Formular nennt im Detail die Angaben und Nachweise, die zur
Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert werden.
Diese sind:
— Handelsregisterauszug,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Darstellung der Unternehmensstruktur,
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlußgründen nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (§ 123, § 124 GWB).
Jedes Mitglied von Bewerbergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Sämtliche
Nachweise / Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf
der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate sein. Ausländische Bewerber haben gleichwertige
Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden / Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter
Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Nachweis oder Vorlage einer Deckungszusage für den Auftragsfall über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung,
— Angaben zum Umsatz betreffend vergleichbarer Leistungen der letzten 3 Jahre,
— Vorlage einer aktuellen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten (nicht älter als 3 Monate).
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
Mindeststandards:
Versicherungsschutz für:
— Personenschäden mind. 5 000 000 EUR,
— Sachschäden mind. 5 000 000 EUR.
Durschnittlicher Jahresumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren von mindestens 4 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Angabe über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren beschäftigten Arbeitskräfte,
— Nennung von Nachunternehmern,
— Darstellung vergleichbarer Leistungen der letzten 3 Jahre – Referenzen
(anzugeben sind Ausführungszeit, Auftragsumme, Projektbeschreibung und Auftraggeber mit Ansprechpartner).
Es werden die nachfolgend genannten Merkmale, welche die für die Ausführung des Auftrages relevanten Erfahrungen/Kenntnisse wiedergeben, berücksichtigt:
— Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von vernetzten prozessleittechnischen Anlagen mit ≥ 20 Automatisierungsstationen (SPS), redundantem Leitrechner, 14 Bedienstationen und ≥ 5 000 Datenpunkten,
— Ausrüstung von Leitwarten mit Möblierung,
— Ausrüstung von Leitwarten mit Großbildschirmsystemen ausgeführt als Rückwandprojektionssystem in LED-technik, bestehend aus mindestens 10 Cubes mit 50 „ bis 70 “ in zweizeiliger Anordnung,
— Installation von leittechnischen Einrichtungen und Kabelanlagen über und unter Tage mit einer Gesamtkabellänge von mindestens 50 km,
— Einhängen von LWL-Schachtkabeln in Schächten mit einer Teufe größer 1 000 m,
— Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Messgeräten zur Messung von CO, Wettergeschwindigkeit, Wetterfeuchte, Differenzdruck,
— Erstellung von prozessleittechnischer Software zur Bedienung und Beobachtung technischer Anlagen mittlerer Komplexität mit mindestens 5 000 Datenpunkten,
— Softwareerstellung zur Bilanzierung und Auswertung unterschiedlicher Medien wie elektrischer Energie, Wasser, Strahlenmesswerte etc.,
— Einbindung von Fremdsystemen in das Netzwerk der Zentralen Leittechnik zur Durchleitung von Daten,
— Programmierung von Datenbanksystemen zur Verfolgung von Gebinden (Materialverfolgung) sowie zur Betriebsunterstützung mit Schnittstellen zu mehreren Gewerken,
— Erstellung von Genehmigungs- und/oder Fertigungs- und Montageplanungen mit hohem Detaillierungsgrad wie z.B. für kerntechnische Anlagen o. ä. durch eigenes Personal,
— Abwicklung von Bauvorhaben für öffentliche Auftraggeber,
— Kenntnisse in dem Kennzeichnungssystem für kerntechnische Anlagen.
Mindeststandards:
Der Bewerber/ Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig) verfügen. Eine Zertifizierung ist nicht zwingend erforderlich.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft,
Gewährleistungsbürgschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Vorauszahlungen werden nicht geleistet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Zutritt der Baustelle wird nur Personen gestattet, deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung geprüft ist (§12 AtG iVm § 2 Ziff. 3 AtZüV).
Es werden Vertragsfristen vereinbart, deren Nichteinhaltung pönalisiert wird.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Refernzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In die Bewertung der Teilnahmeanträge der die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerber gehen die Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre, die Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter der letzten 3 Jahre, das Niveau der Qualitätssicherung und die dargestellten Referenzprojekte ein. – Der durchschnittliche Jahresumsatz geht nach folgendem Punktesystem und zu 10 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein: Umsatz ≤ 6 000 000 EUR 0 Punkte, Umsatz > 6 ≤ 8 000 000 EUR = 1 Punkt, Umsatz > 8 ≤ 12 000 000 EUR = 2 Punkte, Umsatz > 12 000 000 EUR = 3 Punkte. Bei Bewerbergemeinschaften wird der zusammengefasste Umsatz der Mitglieder bewertet. – Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (nur Eigenpersonal) je Berufsgruppe wird nach folgendem Punktesystem bewertet: Anzahl Facharbeiter/Meister: ≤ 20 = 0 Punkte, > 20 ≤ 25 = 1 Punkt, > 25 ≤ 35 = 2 Punkte, > 35 = 3 Punkte; Anzahl Inbetriebnahme-/Servicetechniker: ≤ 10 = 0 Punkte, > 10 ≤ 15 = 1 Punkt, > 15 ≤ 20 = 2 Punkte, > 20 = 3 Punkte; Anzahl Planungsingenieure/-techniker: ≤ 10 = 0 Punkte, > 10 ≤ 15 = 1 Punkt, > 15 ≤ 20 = 2 Punkte, > 20 = 3 Punkte. Der arithmetische Mittelwert der erzielten Punktwerte der drei Berufsgruppen geht zu 10 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Bei Bewerbergemeinschaften wird die zusammengefasste Anzahl der Mitarbeiter bewertet. – Das Kriterium Qualitätssicherung geht zu 10 % in die Bewertung nach folgendem Punktesystem ein: eigenes QM-System ohne Zertifizierung = 1 Punkt; nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig) zertifiziertes QM-System = 2 Punkte; nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig) zertifiziertes QM-System und zusätzliche eigene QM-Maßnahmen = 3 Punkte. Bei Bewerbergemeinschaften wird die je Bewerber erreichte Punktzahl durch die Anzahl der Bewerber dividiert. Die Summe der Quotienten wird bewertet. – Die vom Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft vorgelegten Projektbeschreibungen werden nach Art und Umfang mit dem Auftragsgegenstand, der in der Bekanntmachung des vorliegenden Vergabeverfahrens dargestellt ist, verglichen. Hierbei werden ferner die nachfolgend genannten Merkmale, die für die Ausführung des Auftrages relevante Erfahrungen/Kenntnisse wiedergeben, berücksichtigt: – Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von vernetzten prozessleittechnischen Anlagen mit ≥ 20 Automatisierungsstationen (SPS), redundantem Leitrechner, 14 Bedienstationen und ≥ 5 000 Datenpunkten, – Ausrüstung von Leitwarten mit Möblierung, – Ausrüstung von Leitwarten mit Großbildschirmsystemen ausgeführt als Rückwandprojektionssystem in LED-technik, bestehend aus mindestens 10 Cubes mit 50 „ bis 70 “ in zweizeiliger Anordnung, – Installation von leittechnischen Einrichtungen und Kabelanlagen über und unter Tage mit einer Gesamtkabellänge von mindestens 50 km, – Einhängen von LWL-Schachtkabeln in Schächten mit einer Teufe größer 1 000 m, – Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Messgeräten zur Messung folgender Größen: CO, Wettergeschwindigkeit, Wetterfeuchte und Differenzdruck, – Erstellung von prozessleittechnischer Software zur Bedienung und Beobachtung technischer Anlagen mittlerer Komplexität mit mindestens 5.000 Datenpunkten, – Softwareerstellung zur Bilanzierung und Auswertung unterschiedlicher Medien wie elektrischer Energie, Wasser, Strahlenmesswerte etc., – Einbindung von Fremdsystemen in das Netzwerk der Zentralen Leittechnik zur Durchleitung von Daten, – Programmierung von Datenbanksystemen zur Verfolgung von Gebinden (Materialverfolgung) sowie zur Betriebsunterstützung mit Schnittstellen zu mehreren Gewerken, – Erstellung von Genehmigungs- und/oder Fertigungs- und Montageplanungen mit hohem Detaillierungsgrad wie z. B. für kerntechnische Anlagen o. ä. durch eigenes Personal, – Abwicklung von Bauvorhaben für öffentliche Auftraggeber, – Kenntnisse in dem Kennzeichnungssystem für kerntechnische Anlagen. Die Referenzprojekte werden nach folgendem Punktsystem bewertet: 0 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt liegt nicht vor, 1 Punkt: nur eingeschränkt vergleichbares Referenzprojekt (z. B. geringerer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt), 2 Punkte: annähernd vergleichbares Referenzprojekt (z. B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt), 3 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt (z. B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt), 4 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt mit höheren Anforderungen (z. B. höherer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt). Die Gesamtbewertung ergibt sich aus der durchschnittlichen Punktzahl der 5 bestbewerteten Referenzprojekte. Diese durchschnittliche Punktzahl geht zu 70 % in die Bewertung des Teilnahmeantrags ein. Es werden nur Bewerber / Bewerbergemeinschaften berücksichtigt, die bei der Bewertung der vergleichbaren Leistungen (Referenzen) insgesamt mindestens 11 Punkte erreichen.
Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Refernzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In die Bewertung der Teilnahmeanträge der die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerber gehen die Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre, die Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter der letzten 3 Jahre, das Niveau der Qualitätssicherung und die dargestellten Referenzprojekte ein. – Der durchschnittliche Jahresumsatz geht nach folgendem Punktesystem und zu 10 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein: Umsatz ≤ 6 000 000 EUR 0 Punkte, Umsatz > 6 ≤ 8 000 000 EUR = 1 Punkt, Umsatz > 8 ≤ 12 000 000 EUR = 2 Punkte, Umsatz > 12 000 000 EUR = 3 Punkte. Bei Bewerbergemeinschaften wird der zusammengefasste Umsatz der Mitglieder bewertet. – Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (nur Eigenpersonal) je Berufsgruppe wird nach folgendem Punktesystem bewertet: Anzahl Facharbeiter/Meister: ≤ 20 = 0 Punkte, > 20 ≤ 25 = 1 Punkt, > 25 ≤ 35 = 2 Punkte, > 35 = 3 Punkte; Anzahl Inbetriebnahme-/Servicetechniker: ≤ 10 = 0 Punkte, > 10 ≤ 15 = 1 Punkt, > 15 ≤ 20 = 2 Punkte, > 20 = 3 Punkte; Anzahl Planungsingenieure/-techniker: ≤ 10 = 0 Punkte, > 10 ≤ 15 = 1 Punkt, > 15 ≤ 20 = 2 Punkte, > 20 = 3 Punkte. Der arithmetische Mittelwert der erzielten Punktwerte der drei Berufsgruppen geht zu 10 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Bei Bewerbergemeinschaften wird die zusammengefasste Anzahl der Mitarbeiter bewertet. – Das Kriterium Qualitätssicherung geht zu 10 % in die Bewertung nach folgendem Punktesystem ein: eigenes QM-System ohne Zertifizierung = 1 Punkt; nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig) zertifiziertes QM-System = 2 Punkte; nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig) zertifiziertes QM-System und zusätzliche eigene QM-Maßnahmen = 3 Punkte. Bei Bewerbergemeinschaften wird die je Bewerber erreichte Punktzahl durch die Anzahl der Bewerber dividiert. Die Summe der Quotienten wird bewertet. – Die vom Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft vorgelegten Projektbeschreibungen werden nach Art und Umfang mit dem Auftragsgegenstand, der in der Bekanntmachung des vorliegenden Vergabeverfahrens dargestellt ist, verglichen. Hierbei werden ferner die nachfolgend genannten Merkmale, die für die Ausführung des Auftrages relevante Erfahrungen/Kenntnisse wiedergeben, berücksichtigt: – Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von vernetzten prozessleittechnischen Anlagen mit ≥ 20 Automatisierungsstationen (SPS), redundantem Leitrechner, 14 Bedienstationen und ≥ 5 000 Datenpunkten, – Ausrüstung von Leitwarten mit Möblierung, – Ausrüstung von Leitwarten mit Großbildschirmsystemen ausgeführt als Rückwandprojektionssystem in LED-technik, bestehend aus mindestens 10 Cubes mit 50 „ bis 70 “ in zweizeiliger Anordnung, – Installation von leittechnischen Einrichtungen und Kabelanlagen über und unter Tage mit einer Gesamtkabellänge von mindestens 50 km, – Einhängen von LWL-Schachtkabeln in Schächten mit einer Teufe größer 1 000 m, – Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Messgeräten zur Messung folgender Größen: CO, Wettergeschwindigkeit, Wetterfeuchte und Differenzdruck, – Erstellung von prozessleittechnischer Software zur Bedienung und Beobachtung technischer Anlagen mittlerer Komplexität mit mindestens 5.000 Datenpunkten, – Softwareerstellung zur Bilanzierung und Auswertung unterschiedlicher Medien wie elektrischer Energie, Wasser, Strahlenmesswerte etc., – Einbindung von Fremdsystemen in das Netzwerk der Zentralen Leittechnik zur Durchleitung von Daten, – Programmierung von Datenbanksystemen zur Verfolgung von Gebinden (Materialverfolgung) sowie zur Betriebsunterstützung mit Schnittstellen zu mehreren Gewerken, – Erstellung von Genehmigungs- und/oder Fertigungs- und Montageplanungen mit hohem Detaillierungsgrad wie z. B. für kerntechnische Anlagen o. ä. durch eigenes Personal, – Abwicklung von Bauvorhaben für öffentliche Auftraggeber, – Kenntnisse in dem Kennzeichnungssystem für kerntechnische Anlagen. Die Referenzprojekte werden nach folgendem Punktsystem bewertet: 0 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt liegt nicht vor, 1 Punkt: nur eingeschränkt vergleichbares Referenzprojekt (z. B. geringerer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt), 2 Punkte: annähernd vergleichbares Referenzprojekt (z. B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt), 3 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt (z. B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt), 4 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt mit höheren Anforderungen (z. B. höherer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt). Die Gesamtbewertung ergibt sich aus der durchschnittlichen Punktzahl der 5 bestbewerteten Referenzprojekte. Diese durchschnittliche Punktzahl geht zu 70 % in die Bewertung des Teilnahmeantrags ein. Es werden nur Bewerber / Bewerbergemeinschaften berücksichtigt, die bei der Bewertung der vergleichbaren Leistungen (Referenzen) insgesamt mindestens 11 Punkte erreichen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau Reichelt
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E61595495🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KVOBE3T-16-01-Rei
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB zu beachten:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der
Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete
Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens
bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens
bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen
zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 250-461696 (2016-12-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-10-19) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: KVOBE3T-16-01-REi
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE912.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (82)
2. Langlebigkeit der Software für Gebindetransport (15)
3. Funktionalität des Simulationssystems (3)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-21 📅
Name: Actemium Cegelec GmbH
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB
zubeachten:
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer