Zentrales ITSM-System für die Telematikinfrastruktur (ZIS)
gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Ziel der Ausschreibung ist es, die zukünftigen IT-Service-Management-(ITSM) Prozesse für den Produktivbetrieb der Telematikinfrastruktur (TI) mit einem neuen System abbilden zu können um die Kommunikation der TI-ITSM-Teilnehmer bei übergreifenden Vorfällen der TI zu vereinheitlichen. Der Ausschreibungsgegenstand umfasst das Projektmanagement, die Konzeption, die Entwicklung / Customizing, das Testing, die Schulung, die Implementierung und den späteren Betrieb (für vier Jahre) eines frei verfügbaren TIITSM-Systems. Nähere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-14.
Wer? Wie?- • IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung › Softwareprogrammierung und -beratung
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2016-12-14 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2016-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Postanschrift: Friedrichstr. 136
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gematik.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@gematik.de 📧
Telefon: +49 30/40041-343 📞
Fax: +49 30/40041-111 📠
URL der Dokumente: https://www.gematik.de/go/TIITSM 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-14 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 244-445477
ABl. S-Ausgabe: 244
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dauer: 62 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Beschreibung der Optionen:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mindeststandards:
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.gematik.de/go/TIITSM 🌏
Dokumente URL: https://www.gematik.de/go/TIITSM 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 22894990 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 244-445477 (2016-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Kurze Beschreibung:
Ziel der Ausschreibung ist es, die zukünftigen IT-Service-Management-(ITSM) Prozesse für den Produktivbetrieb der Telematikinfrastruktur (TI) mit einem neuen System abbilden zu können um die Kommunikation der TI-ITSM-Teilnehmer bei übergreifenden Vorfällen der TI zu vereinheitlichen. Der Ausschreibungsgegenstand umfasst das Projektmanagement, die Konzeption, die Entwicklung / Customizing, das Testing, die Schulung, die Implementierung und den späteren Betrieb (für vier Jahre) eines frei verfügbaren TIITSM-Systems. Nähere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Postanschrift: Friedrichstr. 136
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gematik.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@gematik.de 📧
Telefon: +49 30/40041-343 📞
Fax: +49 30/40041-111 📠
URL der Dokumente: https://www.gematik.de/go/TIITSM 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-14 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 244-445477
ABl. S-Ausgabe: 244
Zusätzliche Informationen
1. Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch.
2. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten unter dem unter Ziffer I.1) angegebenen Link bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nach Maßgabe des § 56 Abs. 2-4 VgV nachzufordern oder gem. § 48 Abs. 7 VgV zu erläutern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Erläuterung. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) und, soweit zutreffend, an der entsprechenden Stelle unterschrieben, einzureichen.
3. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen“) und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
4. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen.
5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
7. Die Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nach § 291a SGB V wird eine hierfür erforderliche interoperable und kompatible Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur (TI i. S. v. § 291a Abs. 7 S.1 SGB V) als bundesweite „Gesundheitstelematik“ im deutschen Gesundheitswesen etabliert. Die Verantwortung für den Aufbau und den Betrieb dieser Telematikinfrastruktur (TI) sowie den Betrieb der Testinfrastruktur und die Durchführung der Testmaßnahmen obliegt der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH – gematik.
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Die TI vernetzt alle relevanten Akteure (wie z. B. Arztpraxen, Versicherte mit eGK,Kostenträger und ihr Dienstleister,Hersteller von Komponenten die gematik und bestätigte Anbieter von Anwendungen auf der TI) und Institutionen des Gesundheitswesens miteinander und ermöglicht dadurch einen organisationsübergreifenden Datenaustausch innerhalb des Gesundheitswesens. Ziel der Ausschreibung ist es, die zukünftigen IT-Service-Management-(ITSM) Prozesse für den Produktivbetrieb der TI mit dem neuen System abbilden zu können um die Kommunikation der TI-ITSM-Teilnehmer bei übergreifenden Vorfällen der TI zu vereinheitlichen.
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Der Ausschreibungsgegenstand umfasst das Projektmanagement, die Konzeption, die Entwicklung/Customizing,das Testing,die Schulung,die Implementierung und den späteren Betrieb des frei verfügbarenTIITSM-Systems. Unter „frei verfügbares ITSM-System“ ist im Projektkontext eine auf dem Markt erhältliche Standardsoftware zu verstehen,welche die geforderten ITSM-Prozesse abbildet und durch mehr als einen etablierten Service Provider betrieben werden kann und Lizenzen über diesen bezogen werden können.Die Übertragbarkeit der Anpassungen zum Auftraggeber und Dritten muss gewährleistet sein, so dass der Betrieb und die Pflege der Software inkl. aller Anpassungen durch Dritte nach einer Migration möglich sind.
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Wesentliche Funktionen des Systems:
— Abbildung der gematik-spezifischen Prozesse Incident-,Problem-,Change-,Service Level- Management sowie Request Fulfilment;
— Verknüpfung von Ticketdaten untereinander und zu Configuration Items (CIs) aus der CMDB (s. u.);
— Etablierung von definierten Eskalationsmechanismen im System;
— Klassifizierung und Kategorisierung von Tickets;
— Integrierte Configuration Management Database (CMDB);
— Mandantenfähigkeit des Systems;
— Reporterstellung und -versand, Druckmöglichkeiten, Listenerstellung, Datenexport;
— Möglichkeit des Customizing / Konfiguration durch den AG (z. B. Benutzerrollen, E-Mail Benachrichtigungen, Archivierung);
— Rollenspezifische Userfrontends und Dashboard Funktionalitäten;
— Implementierung einer XML-Schnittstelle nach gematik-Vorgaben, zur Anbindung der lokalen ITSM-Systeme der TI-ITSM-Teilnehmer;
— Einrichtung eines Web-Portals für die User derjenigen TI-ITSM-Teilnehmer, welche keine Anbindung ihres lokalen ITSM-Systems nutzen werden;
— Bereitstellung von umfänglichen Schnittstellen (z. B. XML);
— SLA-Hinterlegung, -Prüfung, -Auswertung und -Meldung;
— Revisionssichere Protokollierung von Ticketdaten;
— Hinterlegung von frei konfigurierbaren Servicekatalogen;
— Betrieb des Systems in einem ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum innerhalb der EU.
Der Customizing-Anteil bei der Umsetzung der auftragsspezifischen Anpassung des ITSM-Systems darf nicht mehr als ca. 20 % aller im Kriterienkatalog genannten MUSS-Anforderungen betragen.
Der Zeitpunkt der Implementierung sollte ca. 62 Kalenderwochen ab Zuschlag erfolgen.Es wird damit gerechnet, dass einige Arbeitspakete parallel durchgeführt werden und die Konzeptionsphase neun Wochen in Anspruch nimmt. Das Mengengerüst ist derzeit auf 50 Anwender bei Inbetriebnahme und ca. 285 im Endausbau (2019) geplant.Von der Erstinstallation bis zur finalen Freigabe muss dem Auftraggeber ein Technischer Support inkl. Web- Portal für User-Anfragen zur Verfügung gestellt werden.Näheres zum Auftrag kann der Leistungsbeschreibung sowie den übrigen Vergabeunterlagen entnommen werden.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Es wird mit dieser Ausschreibung ein vierjähriger Betrieb sowie mit einer Verlängerungsmöglichkeit über weitere vier Jahre eine jährliche Vertragsverlängerung des Systems in allen drei geplanten Umgebungen (vgl. Leistungsbeschreibung) angefragt, der deutschsprachigen Service und Support beinhalten soll.
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Es werden optional die Anpassung des Web-Portals sowie ein Konzept zur Beendigungsunterstützung angefragt.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter III.1.2) bis III.1.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten und unter der in I.3) angegebenen Internetadresse abrufbaren Vordrucke und Formblätter zu verwenden. Diese Vordrucke und Formblätter sind an den vorgesehenen Stellen auszufüllen und zu unterschreiben und, wo vorgesehen, zu stempeln. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung / Nachreichung oder Aufklärung / Erläuterung von Unterlagen. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) einzureichen.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck) auszufüllen und einzureichen. Sämtliche unter III.1.1) Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen sind jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.1.2) und III.1.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
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Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (gem. den Teilnahmebedingungen unter III.1.2) und III.1.3) gem. § 47 VgV der Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen („Eignungsleihe“). Der Bewerber hat die unter III.1.1) Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen insgesamt und die unter III.1.2) und III.1.3) genannten Unterlagen jeweils in dem Umfang für den Dritten beizufügen, wie sich auf die Eignung des Dritten bezogen werden soll. Erfüllt ein Dritter das entsprechende Eignungskriterium nicht oder liegt bei diesem ein Ausschlussgrund gem. §§ 123, 124 GWB vor, muss der Bewerber den Dritten innerhalb einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Frist ersetzen.
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Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 47 VgV benannten Dritten einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
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Die geforderten Eignungsunterlagen unter III.1.1) im Einzelnen:
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie) oder, falls zutreffend, Erklärung, dass nach der Maßgabe der jeweiligen Landes-Rechtsvorschriften keine Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister für den Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bestehen (Vordruck). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate alt sein.
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(2) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens zu den Ausschlussgründen gemäß §§ 123,124 GWB (Vordruck).
(3) Unterschriebene Eigenerklärung entsprechend § 123 Abs. 4 GWB, dass der Bewerber seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Vordruck).
(4) Erklärung (Vordruck) über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistung (ITSM-System) jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Der Umsatz des Bieters muss mit dem angebotenen ITSM-Systems mindestens 2 000 000 EUR insgesamt über die letzten 3 Geschäftsjahre betragen.
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(5) Erklärung (Vordruck) über die Mitarbeiterzahl im gesamten Unternehmen sowie Erklärung über die Mitarbeiteranzahl in dem zuständigen (für das ITSM-System) Fachbereich. Die geforderte Unternehmensgröße des Bewerbers muss bei mindestens 50 Mitarbeitern liegen (Stichtag: Ende der Bewerbungsfrist). Es wird eine Mitarbeiteranzahl im Fachbereich für das ITSM-System mit mindestens 10 Mitarbeitern gefordert (Stichtag: Ende der Bewerbungsfrist).
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(6) Der Bewerber hat durch das Einreichen von 2 (zwei) Referenzen (Vordruck) über vergleichbare Projekte innerhalb der letzten 3 (drei) Jahre (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Der Bewerber muss durch das Einreichen der Referenzen die erfolgreiche Implementierung des angebotenen ITSM-Systems bei 2 (zwei) Kunden/Projekten nachweisen können. Die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte mit dem vorliegenden Auftrag ist unter folgenden Bedingungen gegeben:
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(a) Mind. eines der zwei Referenzprojekte muss die folgenden Kriterien erfüllen: Umsetzung von mindestens 3 (drei) ITIL Prozessen (Incident-, Problemund Change-Management) mithilfe des ITSM-Systems, Einrichtung für mind. 100 User sowie ein Umsatzvolumen von mindestens 500 000 EUR.
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(b) Mind. eines der zwei Referenzprojekte muss die folgenden Kriterien erfüllen: Die erfolgreiche Kopplung von Dritt-Systemen des Kunden sowie die erfolgreiche Kopplung einer externen CMDB und die Einbindung der gekoppelten CMDB in das ITSM-System und die Prozesse. Das Mindestumsatzvolumen dieses Gesamtprojekts betrug mind. 250 000 EUR.
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(c) Mind. eines der zwei Referenzprojekte muss die folgenden Kriterien erfüllen: Ein ähnlicher Anpassungsbedarf (ca. 20 % Standardsoftware individuell gecustomized/angepasst und ca. 80 % Standardsoftware) in bereits umgesetzten Implementierungen.
(d) Mind. eines der zwei Referenzprojekte muss die folgenden Kriterien erfüllen: Der Bewerber muss nachweislich 3 (drei) Jahre den Betrieb des ITSM-Systems als Managed Service für mindestens einen Kunden erbracht haben.
Die Darstellung der Referenzen (Nr. (1) und (2); s. Vordruck) haben die folgenden Angaben zu enthalten:
a) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E- Mail-Adresse,
b) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/ der Auftragnehmer, c) Leistungszeitraum (von –bis),
d) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/ Durchführungsverantwortlicher,
e) Umfang der Leistungen (z. B. Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke).
Es bleibt dem Bewerber überlassen, welche grundsätzlich verfügbaren Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auswählt und einreicht. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz- Auftraggeber ist nicht erforderlich.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerber- und Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung nach den Maßgaben der Rechtsprechung im Einzelfall rechtmäßig ist (vgl. KG, Beschl. v. 24.10.2013; OLG Düsseldorf, Beschl. vom 9.11.2011 – VII-Verg 35/11; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.02.2014 – VII Verg 2/14; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 1.7.2015 – VII-Verg17/15; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 29.7.2015 – VII Verg 6/15). Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis) fortzuführen.
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Der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft muss für das Hosting des ITSM-Systems ein ISO 27001 zertifiziertes Rechenzentrum anbieten können.
Der Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie die Antworten auf die ggfls. an die Vergabestelle gerichteten Bewerberfragen werden auf der unter Ziffer I.1) der EU-Bekanntmachung genannten Internetseite (https://www.gematik.de/go/TIITSM) bereitgestellt.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung (Fachkunde und Leistungsfähigkeit, § 42 VgV, §§ 122 bis 125 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.1.1) bis III.1.3) formell und materiell erfüllen, werden nicht mehr als 7 (sieben) Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 51 Abs. 1 VgV). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand folgender unter A. und B. definierten Auswahlkriterien:
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A. Der Bewerber kann hierzu max. 5 (fünf) Referenzen aus den letzten 3 (drei) Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) einreichen.
A.1.) Sämtliche unter A. eingereichten Referenzprojekte müssen die erfolgreiche Implementierung eines ITSM- Systems umfassen. Die Referenzen sind in den Formblättern ausdrücklich als Referenz Nr. (3), Nr. (4), Nr. (5), (6) und Nr. (7) gekennzeichnet – es dürfen nicht die gleichen Referenzen eingereicht werden, wie im Rahmen der Eignungsprüfung nach Ziffer III.1.3 der EU-Bekanntmachung. Es bleibt dem Bewerber überlassen, welche Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag auswählt und einreicht. Sollten mehr als die maximal einzureichenden 5 (fünf) Referenzen eingereicht werden, bleiben die überschüssigen Referenzen bei der Reduzierung des Teilnehmerkreises unberücksichtigt. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz- Auftraggeber ist nicht erforderlich.
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Die Reduzierung des Bieterkreises erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der geforderten und vom Bewerber eingereichten Referenzen anhand der nachfolgend und im Vordruck zum Teilnahmeantrag ausführlich genannten objektiven und diskriminierungsfreien Auswahlkriterien:
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A.1a) Anzahl der im Referenzprojekt umgesetzen Prozesse.
A.1b) Höhe des Umsatzes des Referenzprojektes.
A.1c) Anzahl der im Referenzprojekt implementierten Anwender.
A.2.) Anzahl der Referenzprojekte, die im öffentlichen Bereich durchgeführt wurden.
Bewertungsrahmen für A.: Für jedes Kriterium (A.1a bis A.1c), welches durch die vom Bewerber eingereichte jeweilige Referenz abgedeckt wird, erhält der Bewerber die im Vordruck zum Teilnahmeantrag genannte Punktzahl. Er kann hierfür maximal 5 Punkte pro Referenz und Kriterium erreichen sowie maximal 15 Punkte pro Referenz insgesamt. In der Summe können maximal 75 Punkte erreicht werden, wenn 5 Referenzen eingereicht werden, die alle unter A.1a bis A.1c genannten Kriterien erfüllen. Die Bewertungspunkte zu Ziffer A.2 ergeben sich aus der Addition der Referenzprojekte, die dieses Kriterium erfüllen. Max. kann der Bewerber hier 25 Punkte erreichen.
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B.) Der Bewerber hat mittels unterschriebener Eigenerklärung anzugeben, wie viele Jahre nachweislichen Betrieb des ITSM-Systems als Managed Service er für wie viele Referenzkunden erbracht hat. Er kann den Nachweis für höchstens 16 (sechzehn) Referenzkunden erbringen. Die Staffelung der Punktvergabe wird im Vordruck zum Teilnahmeantrag ausführlich dargestellt.
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Bewertungsrahmen für B.: Für die Bewertung des Kriteriums unter Ziffer B werden maximal 25 Punkte vergeben.
Bewertung A./B.: Die durch den Bewerber unter A. und B. erreichten Punktzahlen werden addiert. Der Bewerber kann maximal 125 Punkte erreichen. Die 7 (sieben) Bewerber mit den meisten Punkten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Ranggleichheit von zweien oder mehreren Unternehmen auf dem letzten – 7. Platz – werden die ranggleichen Unternehmen ebenfalls zur Angebotsaufgabe aufgefordert. Nähere Einzelheiten sind dem Vordruck zum Teilnahmeantrag zu entnehmen.
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Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.gematik.de/go/TIITSM 🌏
Dokumente URL: https://www.gematik.de/go/TIITSM 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch.
2. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten unter dem unter Ziffer I.1) angegebenen Link bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nach Maßgabe des § 56 Abs. 2-4 VgV nachzufordern oder gem. § 48 Abs. 7 VgV zu erläutern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Erläuterung. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) und, soweit zutreffend, an der entsprechenden Stelle unterschrieben, einzureichen.
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3. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen“) und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
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4. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen.
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5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
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6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
7. Die Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 22894990 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 244-445477 (2016-12-14)
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