Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Tauber: FA02 – Anschluss Grünbachgruppe: Los 1 Leitungsbau

Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Tauber

Siehe II.2.4).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-09-21 Auftragsbekanntmachung
2017-01-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-09-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Grabenaushub
Kurze Beschreibung: Siehe II.2.4).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Grabenaushub 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Rohrverlegearbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Main-Tauber-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Tauber
Postanschrift: Am Wört 1
Postleitzahl: 97941
Postort: Tauberbischofsheim
Kontakt
Internetadresse: http://wvmt.de 🌏
E-Mail: vergabe@wvmt.de 📧
Telefon: +49 9341/895958-1 📞
Fax: +49 9341/895958-9 📠
URL der Dokumente: http://wvmt.de/bekanntmachungen/vergabeunterlagen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-21 📅
Einreichungsfrist: 2016-11-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-24 📅
Datum des Beginns: 2017-03-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 185-332266
ABl. S-Ausgabe: 185
Zusätzliche Informationen
Bieter oder ihre Bevollmächtigten sind zur Öffnung der Angebote zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Wasserversorgungsverbund „Mittlere Tauber“, bestehend aus den Kommunen des Mittleren Main-Tauber-Kreises Tauberbischofsheims, Lauda-Königshofen, ZV Grünbachgruppe und Werbach, vertreten durch die Stadt Tauberbischofsheim, plant die Errichtung eines neuen Wasserwerkes zur zentralen Aufbereitung der Rohwässer aus den Dargeboten der vorgenannten Kommunen.
Mehr anzeigen
Das daraus gewonnene Reinwasser, welches den Anforderungen der TrinkwV entspricht, wird anschließend in die zentralen Speicherbehälter der Kommunen gefördert.
Die Einbindung der Rohwässer am neuen Wasserwerk erfolgt abschnittsweise mit der Anbindung der jeweiligen Kommune an die Reinwasserschiene. In den Funktionsabschnitten 01 bis 05 erhöht sich damit stufenweise die Rohwassereinspeisung wie folgt:
FA01 16 l/s
FA02 43 l/s
FA03 93 l/s
FA04 141 l/s
FA05 / 06 / 07 167 – 176 l/s
Das neue zentrale Wasserwerk wird in der Nähe des bestehenden Wasserwerkes Dittigheim errichtet. Die Aufbereitungskapazität wird auf bis zu 145 l/s Reinwasserbereitstellung ausgelegt. Die erforderliche Rohwasserbereitstellung beträgt im Maximum 176 l/s. Die maximale Aufbereitungsleistung wird für die Versorgung des Getränkeherstellers in Grünsfeld erforderlich.
Mehr anzeigen
Im Normalbetrieb des Wasserwerkes ohne Versorgung des Getränkeherstellers wird eine reduzierte Reinwassermenge von bis zu 136,7 l/s bereitgestellt. Der Rohwasserbedarf liegt in diesem Fall bei 167 l/s.
Für die Aufbereitung des Wassers sind eine sichere Entfernung von Trübstoffen und Mikrobakteriologie, eine Entfernung von Spurenstoffen und eine Reduzierung von Nitrat und Sulfat erforderlich. Im gleichen Zuge soll die Wasserhärte auf den Härtegrad Mittel nach Waschmittelgesetz herabgesenkt werden. Abschließend sind ein neutraler pH-Wert und das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht einzustellen. Vor der Verteilung in den Ortsnetzen ist eine Desinfektion mit Depotwirkung durchzuführen.
Mehr anzeigen
Es wurden anlehnend an den Ausarbeitungen des TZW folgende Aufbereitungsschritte gewählt:
— Ultrafiltration zur Entfernung von Trübstoffen und mikrobiellen Belastungen
— Umkehrosmose zur Senkung des Nitrat- und Sulfatgehaltes und der Belastungen durch Spurenstoffe sowie zur Minderung des Härtegrades
— Aktivkohlefiltration zur Spurenstoffentfernung im Bypass zur Umkehrosmose
— Entsäuerung nach der Umkehrosmose zum Einstellen des pH-Wertes
— Transportdesinfektion mittels Chlorbleichlauge
Für einen reibungslosen Ablauf der Verfahrensschritte werden Roh-, Zwischen- und Reinwasserbehälter vor-gesehen.
Im Wasserwerk wird eine Hauptförderstufe mit mehreren Pumpensätzen vorgesehen. Jeder Pumpensatz saugt dabei aus dem Reinwasserbehälter an und fördert das Wasser zu den Übergabepunkten der Kommunen.
Zielpunkte der Reinwasserförderung sind:
— HB Kaserne (neu) – Stadt Tauberbischofsheim
— Zentralbehälter Lauda-Königshofen – Stadt Lauda-Königshofen
— HB Grünbachgruppe – ZV Grünbachgruppe
Lediglich die Förderung zur Gemeinde Werbach erfolgt mit Vordruck vom Reinwasserbehälter des WW Taubertal über Pumpen im WW Impfinger Grund.
Zu vergebende Leistungen
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die nachstehend beschriebenen Leistungen des Leitungsbaus zwischen dem Wasserwerk bei Dittigheim und dem Pumpwerk bei Grünsfeldhausen.
Art und Umfang des Leitungsbaus
Oberbodenabtrag ca. 10.000 m
Rohrgrabenaushub ca. 15.500 m3
Rohrvortrieb DN 800 SB ca. 100 m
Rohrvortrieb DN 800 SB ca. 22 m
Straßenaufbruch und Wiederherstellung ca. 7.000 m
Druckunterbrecherschacht mit Rohrinstallation ca. 1 Stück
Fertigteilschächte DN 1000 ca. 6 Stück
Fertigteilschächte DN 2000 ca. 4 Stück
Rohrleitungen
GGG DN 200 ZMU ca. 5.600 m
GGG DN 250 ZMU ca. 5.600 m
PE HD da 50 x 4,6 ca. 5.900 m
PP DN 200 ca. 230 m.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stadt Tauberbischofsheim, OT Dittigheim;
Stadt Grünsfeld, OT Grünsfeldhausen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt „Eigenerklärungen zur Eignung“ (KEV179 AngErg Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ kann vorab unter http://wvmt.de/bekanntmachungen/vergabeunterlagen heruntergeladen werden und liegt den Vergabeunterlagen bei.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt „Eigenerklärungen zur Eignung“ (KEV179 AngErg Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ kann vorab unter http://wvmt.de/bekanntmachungen/vergabeunterlagen heruntergeladen werden und liegt den Vergabeunterlagen bei.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt „Eigenerklärungen zur Eignung“ (KEV179 AngErg Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ kann vorab unter http://wvmt.de/bekanntmachungen/vergabeunterlagen heruntergeladen werden und liegt den Vergabeunterlagen bei.
Mehr anzeigen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Verpflichtungserklärung Mindestlohn nach §§ 4 und 5 LTMG mit Vordruck – KEV 179.3 AngErg Mindest-lohn liegt den Vergabeunterlagen bei und ist ausgefüllt und unterschrieben mit dem Angebot abzugeben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheit für die Vertragserfüllung ist in Höhe von 5 v. H. der Brutto-Auftragssumme (ohne Nachträge) zu leisten, sofern die Auftragssumme mindestens 250 000 EUR ohne Umsatzsteuer beträgt.
Die für Mängelansprüche zu leistende Sicherheit beträgt 3 v. H. der Brutto-Auftragssumme einschließlich erteilter Nachträge.
Weitere Regelungen siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Nach § 16 VOB/B; weitere Regelungen siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-01-06 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-11-08 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00
Zusätzliche Informationen: Bieter oder ihre Bevollmächtigten sind zur Öffnung der Angebote zugelassen.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: http://wvmt.de/bekanntmachungen/vergabeunterlagen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: H.P. Gauff Ingenieure GmbH & Co. KG JGB
Postanschrift: Beuthener Straße 41-43
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90471
Telefon: +49 9119409137 📞
E-Mail: vfriesen@gauff.com 📧
Land: Nürnberg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.gauff.com 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Ausarbeitung der Angebote sind die Vergabeunterlagen zu verwenden, die ab dem 28.9.2016 per E-Mail unter vergabe@wvmt.de angefordert werden können. Es wird nach Anforderung ein Link übermittelt, mittels dem die Vergabeunterlagen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abgerufen werden können.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721926-4039 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134 und 135 GWB).
Mehr anzeigen
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen und in der Regel vor Anrufung der Vergabekammer gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2016/S 185-332266 (2016-09-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-01-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 017-028233
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 185-332266
ABl. S-Ausgabe: 17

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Druchrohrleitungsverlegung DN200 / DN 250 gemäß Auftragsbekanntmachung vom 21.9.2016.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-12-16 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und in der Regel vor Anrufung der Vergabekammer gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2017/S 017-028233 (2017-01-20)