5004-DGUV V3

BWI Informationstechnik GmbH

Die von der BWI installierten IT-, Telekommunikations- und Infrastrukturgeräte unterliegen den regelmäßigen DGUV V3 Prüfungen elektrischer Geräte, Anlagen und Betriebsmittel.
Zu diesem Zweck schreibt die BWI die Prüfungsleistungen im Zusammenhang mit einer Geräteerfassung in 4 (vier) regionalen Losen aus. Die BWI-Region Süd ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Die Losgröße richtet sich hierbei an der Einteilung der Bundesrepublik Deutschland in die entsprechenden BWI-Regionen aus.
Die Prüfungen und die Geräteerfassungen sind, unabhängig vom Prüfergebnis, als erbrachte Leistungen anzusehen. Zur Leistungserbringung werden die Prüfwerkzeuge vom Auftragnehmer bereitgestellt, die BWI stellt die Datenbank zur Erfassung der Geräte dem Auftragnehmer zur Verfügung. Siehe im Übrigen die Bewerbungsbedingungen der Vergabeunterlagen unter:
https://vergabeplattform.bwi-it.de/NetServer/

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-02-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-02-07 Auftragsbekanntmachung
2017-06-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-02-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Elektrobereich
Menge oder Umfang:
Der Gesamtumfang der bis zum Vertragsende (36 Monate) zu prüfenden und zu erfassenden Geräte beläuft sich auf ca. 205 000 Stück (inkl. etwaiger Wiederholungsprüfungen).Die Verteilung der Prüfung mit Geräteerfassung auf die 4 Regionen in der Grundlaufzeit (36 Monate) der jeweiligen Rahmenvereinbarung sieht zurzeit wie folgt aus:Los 1 = Region Nord ca. 75 000 in ca. 324 Standorten,Los 2 = Region Ost ca. 40 000 in ca. 165 Standorten,Los 3 = Region Mitte ca. 25 000 in ca. 180 Standorten,Los 4 = Region West ca. 65 000 in ca. 158 Standorten.Sowohl die Anzahl der Prüfungen mit Geräteerfassung als auch die der Standorte kann sich im Zeitraum des Vertrages verändern.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Elektrobereich 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BWI Informationstechnik GmbH
Postanschrift: Auf dem Steinbüchel 22
Postleitzahl: 53340
Postort: Meckenheim
Kontakt
Internetadresse: https://www.bwi-it.de/ 🌏
E-Mail: bwi.fp.ausschreibungen-bwi-it@bwi-it.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-07 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 028-051098
ABl. S-Ausgabe: 28
Zusätzliche Informationen
Fragen können über die BWI Vergabeplattform oder per E-Mail an bwi.fp.ausschreibungen-bwi-it@bwi-it.de gestellt werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die von der BWI installierten IT-, Telekommunikations- und Infrastrukturgeräte unterliegen den regelmäßigen DGUV V3 Prüfungen elektrischer Geräte, Anlagen und Betriebsmittel.
Zu diesem Zweck schreibt die BWI die Prüfungsleistungen im Zusammenhang mit einer Geräteerfassung in 4 (vier) regionalen Losen aus. Die BWI-Region Süd ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Die Losgröße richtet sich hierbei an der Einteilung der Bundesrepublik Deutschland in die entsprechenden BWI-Regionen aus.
Die Prüfungen und die Geräteerfassungen sind, unabhängig vom Prüfergebnis, als erbrachte Leistungen anzusehen. Zur Leistungserbringung werden die Prüfwerkzeuge vom Auftragnehmer bereitgestellt, die BWI stellt die Datenbank zur Erfassung der Geräte dem Auftragnehmer zur Verfügung. Siehe im Übrigen die Bewerbungsbedingungen der Vergabeunterlagen unter:
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Gliederungsebene
Kurze Beschreibung:
Für die BWI Region Nord: Die von der BWI installierten IT-, Telekommunikations- und Infrastrukturgeräte unterliegen den regelmäßigen DGUV V3 Prüfungen elektrischer Geräte, Anlagen und Betriebsmittel.
Zu diesem Zweck schreibt die BWI die Prüfungsleistungen im Zusammenhang mit einer Geräteerfassung für diese Region aus. Die Prüfungen und die Geräteerfassungen sind, unabhängig vom Prüfergebnis, als erbrachte Leistungen anzusehen. Zur Leistungserbringung werden die Prüfwerkzeuge vom Auftragnehmer bereitgestellt, die BWI stellt die Datenbank zur Erfassung der Geräte dem Auftragnehmer zur Verfügung.
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Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Für die BWI Region Ost: Die von der BWI installierten IT-, Telekommunikations- und Infrastrukturgeräte unterliegen den regelmäßigen DGUV V3 Prüfungen elektrischer Geräte, Anlagen und Betriebsmittel.
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Für die BWI Region Mitte: Die von der BWI installierten IT-, Telekommunikations- und Infrastrukturgeräte unterliegen den regelmäßigen DGUV V3 Prüfungen elektrischer Geräte, Anlagen und Betriebsmittel.
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Für die BWI Region West: Die von der BWI installierten IT-, Telekommunikations- und Infrastrukturgeräte unterliegen den regelmäßigen DGUV V3 Prüfungen elektrischer Geräte, Anlagen und Betriebsmittel.
Menge oder Umfang:
Der Gesamtumfang der bis zum Vertragsende (36 Monate) zu prüfenden und zu erfassenden Geräte beläuft sich auf ca. 205 000 Stück (inkl. etwaiger Wiederholungsprüfungen).
Die Verteilung der Prüfung mit Geräteerfassung auf die 4 Regionen in der Grundlaufzeit (36 Monate) der jeweiligen Rahmenvereinbarung sieht zurzeit wie folgt aus:
Los 1 = Region Nord ca. 75 000 in ca. 324 Standorten,
Los 2 = Region Ost ca. 40 000 in ca. 165 Standorten,
Los 3 = Region Mitte ca. 25 000 in ca. 180 Standorten,
Los 4 = Region West ca. 65 000 in ca. 158 Standorten.
Sowohl die Anzahl der Prüfungen mit Geräteerfassung als auch die der Standorte kann sich im Zeitraum des Vertrages verändern.
Beschreibung der Optionen:
Optional sind die Nettopreise je Stunde für „Regiestunden“ im Preisblatt einzutragen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: IT-2016-0002
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Hamburg, Wilhelmshaven, Hannover, Kiel, Strausberg, Berlin, Dresden, Geltow, Leipzig, Neubrandenburg, Rostock, Frankfurt, Erfurt, Kusel, Veitshöchheim, Köln, Bonn, Koblenz und weitere Standorte.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A1.1: Auszug eines Berufs- oder Handelsregisters
gemäß der unverbindlichen Liste
des Anhangs VII Teil B und C der Richtlinie
2009/81/EG, wenn die Eintragung gemäß
den Vorschriften des Mitgliedstaats ihrer Herkunft oder Niederlassung Voraussetzung für die Berufsausübung ist (z.B. Handelsregisterauszug).
Siehe unter https://vergabeplattform.bwi-it.de/NetServer/ bei der Vergabe „5004-DGUVV3“ in dem Dokument „Bewerbungsbedingungen“ der Vergabeunterlagen und dem „Fragebogen zur Eignungsprüfung“.
den Vorschriften des Mitgliedstaats ihrer Herkunft oder Niederlassung Voraussetzung für die Berufsausübung ist (z. B. Handelsregisterauszug).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A2.1: Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung
mit folgenden Deckungssummen:
—Für Personenschäden bis zu 5 000 000 EUR je
Schadensereignis
—Für Sachschäden bis zu 2 500 000 EUR je
—Für Vermögensschäden bis zu 5 000 000 EUR
je Schadensereignis
Hinweis: Soweit die aktuelle Deckungssumme
niedriger ist, genügt für den Teilnahmewettbewerb
die Erklärung des Bewerbers,
dass eine Erhöhung auf die geforderte
Deckungssumme vor Erteilung des Zuschlags
erfolgt und gegenüber dem Auftraggeber
nachgewiesen wird.
A2.2: Nachweis der Bonität über Eigenauskunft
einer Wirtschaftsauskunftei (z. B. Creditreform,
Bürgel) oder gleichwertiger Nachweis
einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
aus dem Land, in dem der Bewerber niedergelassen
ist, der eine mindestens „befriedigende
bzw. noch gute Bonität“ bescheinigt
(z. B. bei Creditreform würden die Risikoklassen
I, II, III die Anforderungen erfüllen)
und nicht älter als 6 Monate ab Erstellungsdatum
ist. Für den Fall, dass die vom
Bewerber eingreichte Auskunft nicht von
einem in der Tabelle „Creditreform Rating-
Map – Deutschland“ (siehe unter:
27) aufgeführten Finanzdienstleister ausgestellt
ist, hat der Bewerber darzulegen, dass
der in der eingereichten Auskunft aufgezeigte
Index entsprechend innerhalb der geforderten Risikoklassen I, II, III liegt.
Der Bewerber hat hierfür mindestens eine
Übersicht über alle in der Auskunft des gewählten
Finanzdienstleisters möglichen Bonitäts-/
Risikoklassen einzureichen. Aus der
Übersicht muss hervorgehen, auf welcher
„Stufe“ der Bewerber innerhalb der möglichen
„Stufen“ liegt. Dabei muss erkennbar
sein, welche „Stufe“ für eine gute Bonität
steht und welche für eine schlechte bzw.
ein Ausfallrisiko, damit ein Vergleich mit der
Systematik in der Tabelle „Bedeutung der
Risikoklasse“ (siehe unter:
27) möglich ist.
—Für Personenschäden bis zu 5 Mio. Euro je
—Für Sachschäden bis zu 2,5 Mio. Euro je
—Für Vermögensschäden bis zu 5 Mio. Euro
Bewerber eing-reichte Auskunft nicht von
Siehe unter https://vergabeplattform.bwi-it.de/NetServer/ bei der Vergabe „5004-DGUVV3“ in dem Dokument „Bewerbungsbedingungen“ der Vergabeunterlagen und dem „Fragebogen zur Eignungsprüfung“.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A3.1: Eigenerklärung, dass alle zur Leistungserbringung
eingesetzten Mitarbeiter
die deutsche Sprache in Wort und Schrift
fließend beherrschen und sie im Rahmen
dessen anwenden werden; dies umfasst
auch alle etwaig zu erstellenden Unterlagen.
Hierfür ist die Eigenerklärung zur
Eignung (Anlage 3) zu verwenden.
A3.2: Eigenerklärung, dass die Leistungen
an allen Orten innerhalb der Bundesrepublik
Deutschland innerhalb des Gebietes
des/der Lose(s), für das/die die Abgabe des
Teilnahmeantrages erfolgt, personell erbracht
werden kann. Hierfür ist die Eigenerklärung
zur Eignung (Anlage 3) zu verwenden.
A3.3: Nachweis, dass die durchführende
Person Elektrofachkraft ist. Eine „Elektrotechnisch
unterwiesene Personen“ (EuP)
oder „Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten“
(EFKffT) werden nicht akzeptiert.
Es gelten diesbezüglich folgende Anforderungen:
—Die Prüfungen sind durch eine befähigte
Person nach TRBS 1203 durchzuführen.
Die Befähigung ist vom Auftragnehmer
nachzuweisen. Die erforderliche Qualifikation
der befähigten Person ist an die Berufsausbildung,
die Berufserfahrung (mind. 1
Jahr) und die zeitnahe berufliche Tätigkeit
gebunden. Aus diesen Forderungen wird
deutlich, dass zur sicherheitstechnischen
Beurteilung elektrischer Arbeitsmittel dem
Grundsatz nach die Qualifikationsmerkmale
einer Elektrofachkraft im
entsprechenden Tätigkeitsbereich vorliegen
müssen. Kenntnisse zur Elektrotechnik,
z. B. durch Teilnahme an Schulungen,
müssen aktuell sein und dem aktuellen
Stand entsprechen.
—Zur Prüfung der elektrischen Anlagen und
Betriebsmittel sind die gültigen VDE Normen
anzuwenden.
Der Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit
(A3.3) der im Unternehmen vorhandenen
Fachkräfte ist durch die Vorlage
folgender Unterlagen am Beispiel einer (1)
Fachkraft je Los zu erbringen. Die Fachkraft
darf bzgl. der Lose nicht personenidentisch
sein.
Es ist folgendes einzureichen:
—Aussagekräftiger Lebenslauf mit Nachweisen
zu:
— Berufsabschluss
— der Berufserfahrung (mind. 1 Jahr)
— der erfolgten Geräteprüfungen im Jahr
2015 und 2016 (=Prüfpraxis)
— der erfolgten Weiterbildungsmaßnahmen
—Weiterbildungszertifikate
Mit der Abgabe des Teilnahmeantrages sichert
der Bewerber zu, dass er für den Fall
der Zuschlagserteilung des vorliegenden
Auftrages und Loses in der Lage ist mindestens
eine (1) entsprechend qualifizierte
Fachkraft für die Leistungserbringung in der
jeweiligen Liegenschaft einzusetzen.
Siehe unter https://vergabeplattform.bwi-it.de/NetServer/ bei der Vergabe „5004-DGUVV3“ in dem Dokument „Bewerbungsbedingungen“ der Vergabeunterlagen und dem „Fragebogen zur Eignungsprüfung“.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: 30 Tage.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend.
Sonstige besondere Bedingungen:
Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen müssen folgende Unterlagen mit Datum undStempel versehen und unterschrieben vorgelegt werden:
A4.1: Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 147 GWB i.V.m. §§123, 124 GWB (Anlage 7)
A4.2: Vertraulichkeitserklärung (Anlage 6)
A4.3: Eigenerklärung des Bewerbers nach § 7 VSVgV (Anlage 9) inkl. Anhang 1 bis 3
A4.4: Eigenerklärung des Bewerbers zu § 21 MiLoG (Anlage 14)
Der Auftragnehmer verpflichtet sich gegenüber dem Auftraggeber, die Vorschriften des Mindestlohngesetzes(„Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns“ – MiLoG) und die Regelungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes („Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und fürregelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen“ – AEntG) einzuhalten, sofern für ihn einschlägig.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle BWI IT Raum 2.04.18
Adresse des Käuferprofils: https://www.bwi-it.de/ 🌏
URL der Dokumente: https://vergabeplattform.bwi-it.de/NetServer/ 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren
nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession
hat und eine Verletzung in seinen Rechten
nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften
geltend macht. Dabei ist darzulegen,
dass dem Unternehmen durch die behauptete
Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden
ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß
gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in
den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen
zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung
der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1.
Quelle: OJS 2017/S 028-051098 (2017-02-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-06-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 116-234180
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 028-051098
ABl. S-Ausgabe: 116

Auftragsvergabe
Name: S.B.E Schmiedecke
Postanschrift: Otto-Lilienthal-Str. 4
Postort: Penzing
Postleitzahl: 86929
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: k.krischik@sbe-elektroservice.de 📧
Quelle: OJS 2017/S 116-234180 (2017-06-16)