Aktivierungsmaßnahme (Arbeitstitel „BEA“) zur Herstellung einer 4-wöchigen Netto-Projektpräsenz für das Jobcenter München

Landeshauptstadt München, Direktorium, Vergabestelle 1, Abt. 2

AZ: VGST1-2/SD/015/17.
Das Jobcenter überträgt der Auftragnehmerin/ dem Auftragnehmer die Konzeption und Durchführung einer Aktivierungsmaßnahme mit dem Ziel der Unterstützung der beruflichen Eingliederung durch Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Maßnahme muss die Aktivierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützen bzw. deren Eingliederungsaussichten verbessern. Die Eigenbemühungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen gefordert und gefördert werden, aber auch ein Beitrag zur Stärkung der Eigeninitiative erreicht werden.
Diese Maßnahme kann alle Aktivitäten der Aktivierung und Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassen mit dem Ziel der Aufnahme einer dauerhaften beruflichen Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung und der maximal möglichen Verringerung der Hilfebedürftigkeit.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-01-26 Auftragsbekanntmachung
2017-05-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-01-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Arbeitsvermittlungsdienste
Kurze Beschreibung:
AZ: VGST1-2/SD/015/17. Das Jobcenter überträgt der Auftragnehmerin/ dem Auftragnehmer die Konzeption und Durchführung einer Aktivierungsmaßnahme mit dem Ziel der Unterstützung der beruflichen Eingliederung durch Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Maßnahme muss die Aktivierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützen bzw. deren Eingliederungsaussichten verbessern. Die Eigenbemühungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen gefordert und gefördert werden, aber auch ein Beitrag zur Stärkung der Eigeninitiative erreicht werden. Diese Maßnahme kann alle Aktivitäten der Aktivierung und Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassen mit dem Ziel der Aufnahme einer dauerhaften beruflichen Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung und der maximal möglichen Verringerung der Hilfebedürftigkeit.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Arbeitsvermittlungsdienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, Direktorium, Vergabestelle 1, Abt. 2
Postanschrift: Birkerstr. 18
Postleitzahl: 80636
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de/vgst1 🌏
E-Mail: abteilung2.vergabestelle1@muenchen.de 📧
Telefon: +49 8923330438 📞
Fax: +49 8923330409 📠
URL der Dokumente: http://www.muenchen.de/vgst1 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-26 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 020-033630
ABl. S-Ausgabe: 20
Zusätzliche Informationen
Fragen oder Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen, Teilnahmeanträgen, Interessensbestätigungen oder zu den Angeboten sind schriftlich per E-Mail bis spätestens zehn Kalendertage (Eingang) vor Ablauf der Angebotsfrist an die Vergabestelle 1 zu richten. Mündliche Kommunikation sowie Abstimmungen mit Personen außerhalb der Vergabestelle 1 sind insoweit unzulässig. Bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist werden von der Auftraggeberin Konkretisierungen/Änderungen der Leistungsbeschreibung im Internet unter der Adresse www.muenchen.de/vgst1 veröffentlicht. Sämtliche von der Vergabestelle 1 zu einem Ausschreibungsverfahren veröffentlichten Konkretisierungen/Änderungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
AZ: VGST1-2/SD/015/17.
Das Jobcenter überträgt der Auftragnehmerin/ dem Auftragnehmer die Konzeption und Durchführung einer Aktivierungsmaßnahme mit dem Ziel der Unterstützung der beruflichen Eingliederung durch Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Maßnahme muss die Aktivierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützen bzw. deren Eingliederungsaussichten verbessern. Die Eigenbemühungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen gefordert und gefördert werden, aber auch ein Beitrag zur Stärkung der Eigeninitiative erreicht werden.
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Diese Maßnahme kann alle Aktivitäten der Aktivierung und Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassen mit dem Ziel der Aufnahme einer dauerhaften beruflichen Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung und der maximal möglichen Verringerung der Hilfebedürftigkeit.
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Die Konzeption der Maßnahme soll folgende inhaltliche Schwerpunkte umfassen:
— Aktivierung zur Mitarbeit im Rahmen der §§ 1 und 2 SGB II;
— Informationen zum und zur Ausfüllung des Antrages auf Grundsicherung und des Arbeitspaketes;
— Unterstützung zur Frage der beizubringenden Unterlagen und Nachweise;
— Aufklärung über die Verantwortung für die Vorlage entscheidungsreifer Antragsunterlagen;
— Begleitung bei der Antragsabgabe;
— Rechte und Pflichten im SGB II, insbesondere Mitwirkungspflichten, Ortsabwesenheit, Urlaub, Krankheitszeiten, Nebeneinkommen, Meldepflicht, Sanktionen, Grundsätze Fordern und Fördern, Leistung, Eingliederungsvereinbarung etc.;
— Unterstützung für den Umgang mit wenig Geld (Selbsthilfe fördern z. B. durch Beratungsstellen, Haushaltsplanung usw.);
— Eignungsfeststellung/Profiling;
— Bewerbungstraining;
— Stärkung der Motivation;
— Stärkung der Eigeninitiative, Stellenrecherche;
— Erstellen von vollständigen, aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (individuell auf die Teilnehmerin/den Teilnehmer bezogen) sowie deren Versand an recherchierte Stellenangebote;
— Erläuterung der Suchstrategien und Überblick über den regionalen und überregionalen Arbeitsmarkt;
— Objektivierung der Selbsteinschätzung und Erarbeitung beruflicher Alternativen;
— Unterstützung des Bewerbungsverhaltens und Verbesserung der sozialen Kompetenzen / „Arbeitstugenden“.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Der Vertrag kann insgesamt achtmal um jeweils 12 Monate verlängert werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen siehe unter www.muenchen.de/vgst1 (dieser Link gilt auch für die Ziffern III.1.2 und III.1.3 dieser Auftragsbekanntmachung).

Verfahren
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-04-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-03-09 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fr. Gischel
Internetadresse: www.muenchen.de/vgst1 🌏
Dokumente URL: www.muenchen.de/vgst1 🌏
URL der Dokumente: www.muenchen.de/vgst1 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Fragen oder Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen, Teilnahmeanträgen, Interessensbestätigungen oder zu den Angeboten sind schriftlich per E-Mail bis spätestens zehn Kalendertage (Eingang) vor Ablauf der Angebotsfrist an die Vergabestelle 1 zu richten.
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Mündliche Kommunikation sowie Abstimmungen mit Personen außerhalb der Vergabestelle 1 sind insoweit unzulässig. Bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist werden von der Auftraggeberin Konkretisierungen/Änderungen der Leistungsbeschreibung im Internet unter der Adresse www.muenchen.de/vgst1 veröffentlicht. Sämtliche von der Vergabestelle 1 zu einem Ausschreibungsverfahren veröffentlichten Konkretisierungen/Änderungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 892176-2411 📞
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungverfahren bei der Vergabekammer geführt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenden Bewerber/Bieter über den beabsichtigten Zuschlag gemäß § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.
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Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber/Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerber/Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über der Auftraggeberin zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 3 GWB), damit die Bewerber/Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können.
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Sofern die Auftraggeberin einer Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber/Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Mitteilung des Auftraggeberin ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2017/S 020-033630 (2017-01-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-05-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Jobcenter überträgt der Auftragnehmerin/ dem Auftragnehmer die Konzeption und Durchführung einer Aktivierungsmaßnahme mit dem Ziel der Unterstützung der beruflichen Eingliederung durch Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Maßnahme muss die Aktivierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützen bzw. deren Eingliederungsaussichten verbessern. Die Eigenbemühungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen gefordert und gefördert werden, aber auch ein Beitrag zur Stärkung der Eigeninitiative erreicht werden. Diese Maßnahme kann alle Aktivitäten der Aktivierung und Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassen mit dem Ziel der Aufnahme einer dauerhaften beruflichen Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung und der maximal möglichen Verringerung der Hilfebedürftigkeit.
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, Direktorium-HA II/Vergabestelle 1, Abt. 2
Postanschrift: Birkerstraße 18
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de 🌏
Telefon: +49 89-233-30438 📞
Fax: +49 89-233-30409 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 086-168136
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 020-033630
ABl. S-Ausgabe: 86
Zusätzliche Informationen
Der angegebene Gesamtwert der Beschaffung bzw. der Wert des Auftrages/Loses entspricht nicht dem tatsächlichen Wert der Beschaffung bzw. des Auftrages/Loses. Dieser Wert wird gemäß Artikel 50 Abs. 4 der Richtlinie 2014/24/EU und § 39 Abs. 6 VgV nicht veröffentlicht, da er unter anderem den geschäftlichen Interessen des erfolgreichen Bieters schadet und den lauteren Wettbewerb beeinträchtigt. Da es sich technisch um ein Pflichtfeld handelt, wird der Betrag 0.01 EUR eingegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: — Erstellen von vollständigen, aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen.
Beschreibung der Optionen: 8 Verlängerungsoptionen zu je 12 weiteren Monaten.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Standortbestimmung, Profiling
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Übergreifende Informationsstrategie
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Teilnehmerbezogene Vorgehensweise zur Stigerung der Leistungsbereitschaft/Motivation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Betreuungsschlüssel und Qualitätsmanagement
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-04-26 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Gischel
Adresse des Käuferprofils: www.muenchen.de/vgst1 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der angegebene Gesamtwert der Beschaffung bzw. der Wert des Auftrages/Loses entspricht nicht dem
tatsächlichen Wert der Beschaffung bzw. des Auftrages/Loses. Dieser Wert wird gemäß Artikel 50 Abs. 4
der Richtlinie 2014/24/EU und § 39 Abs. 6 VgV nicht veröffentlicht, da er unter anderem den geschäftlichen
Interessen des erfolgreichen Bieters schadet und den lauteren Wettbewerb beeinträchtigt. Da es sich technisch
um ein Pflichtfeld handelt, wird der Betrag 0.01 EUR eingegeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern / Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der
Vergabekammer geführt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist. Ein
wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenden Bewerber/Bieter
über den beabsichtigten Zuschlag gemäß § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung
der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren
die Bewerber/Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der
Vergabestelle innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, von den Bewerber/Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber der Auftraggeberin zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 3 GWB), damit die Bewerber/
Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer
anstreben können.
Sofern die Auftraggeberin einer Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber/
Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Mitteilung des Auftraggeberin ein
Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2017/S 086-168136 (2017-05-02)