Bei dem Altstandort Marscheidstraße 1 in Wickede (Ruhr) handelt es sich um die ca. 21 300 m große südliche Teilfläche eines insgesamt ca. 43 000 m großen ehemaligen Standortes der metallverarbeitenden Industrie südwestlich des Ortskerns von Wickede (Ruhr). Das bis auf die Bodenplatten zurückgebaute brach liegende Gelände ist größtenteils versiegelt und wird in Nordost-Südwest-Richtung vom verrohrt verlaufenden Lanferbach durchflossen. Die nähere Umgebung ist durch Industrie- und Gewerbebetriebe sowie durch Wohnbebauung geprägt. Unmittelbar südlich der Fläche verläuft die Bahnlinie Hagen-Kassel, ca. 400 m südlich fließt die Ruhr.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-10-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-09-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 7094-01-001
Kurze Beschreibung:
Bei dem Altstandort Marscheidstraße 1 in Wickede (Ruhr) handelt es sich um die ca. 21 300 m
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Umwelttechnische Beratung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Soest🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AAV-Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
Postanschrift: Werksstraße 15
Postleitzahl: 45527
Postort: Hattingen
Kontakt
Internetadresse: https://www.aav-nrw.de🌏
E-Mail: vergabestelle@aav-nrw.de📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPNYMNYZQ6🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-09-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-10-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-09 📅
Datum des Beginns: 2018-02-12 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 173-354623
ABl. S-Ausgabe: 173
Zusätzliche Informationen
Alle notwendigen Unterlagen und Dokumente für den Teilnahmewettbewerb stehen ausschließlich im Internet auf der Seite des Vergabemarktplatzes unter https://www.vergabe.nrw.de kostenfrei zum Herunterladen zur Verfügung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 0.01 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber fasst die zu vergebenden Leistungen in die einzeln zu beauftragenden Phasen 1 und 2 zusammen.
Phase 1 (wird fest beauftragt): Gutachterliche Leistungen zur Durchführung einer Sanierungsuntersuchung und Erstellung eines Sanierungsplans
Die Durchführung der Sanierungsuntersuchung umfasst folgende wesentliche Arbeitsschritte:
— Grundlagenermittlung,
— Aufstellung eines begründeten schriftlichen Untersuchungskonzeptes einschl. Terminplan und Kostenschätzung,
— Aufstellung eines Arbeits- und Sicherheitsplanes (gemäß DGUV Regel 101-004),
— Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von erforderlichen Fremdleistungen (Feldarbeiten, Analytik etc.) gemäß Vergabe- und Vertragshandbuch des Bundes (VHB) in Abstimmung mit dem AG,
— Terminierung, Koordination und fachliche Begleitung der Standortuntersuchungen,
— Auswertung und Dokumentation der durchgeführten Standortuntersuchungen,
— Definition von Sanierungszielen und Festlegung von Sanierungszonen unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Nutzung,
— Prüfung und Vorauswahl grundsätzlich geeigneter Sanierungsvarianten und Erarbeitung standortspezifischer Sanierungsszenarien einschl. Kostenschätzungen,
— Erstellung des Abschlussberichtes zur SU mit präferiertem Sanierungsvorschlag gemäß § 13 BBodSchG und § 6 BBodSchV i. V. m. Anhang 3 Nr. 1 BBodSchV.
Aufbauend auf der Sanierungsuntersuchung ist ein genehmigungsfähiger Sanierungsplan gem. § 13 BBodSchG zu erarbeiten. Der Sanierungsplan umfasst:
— Darstellung der Ausgangslage,
— Textliche und zeichnerische Darstellung der durchzuführenden Maßnahmen und Nachweis ihrer Eignung,
— Darstellung der Eigenkontrollmaßnahmen zur Überprüfung der sachgerechten Ausführung und Wirksamkeit der vorgesehenen Maßnahmen,
— Darstellung der Eigenkontrollmaßnahmen im Rahmen der Nachsorge einschließlich der Überwachung,
— Darstellung des Zeitplans und der Kosten,
— Aufstellen eines Arbeits- und Sicherheitsplanes nach DGUV Regel 101-004 und eines vorläufigen SiGe-Plans für die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen,
— Fertigung des SP für die Verbindlichkeitserklärung der zuständigen Behörden einschließlich aller erforderlichen Angaben und Unterlagen für die mit eingeschlossenen behördlichen Entscheidungen.
Phase 2 (Option): Gutachterliche Leistungen im Rahmen der Sanierung.
Optional sollen auch die Gutachterleistungen im Rahmen der Sanierung (Phase 2) angeboten und ggfs. beauftragt werden. Die gutachterlichen Leistungen in Phase 2 umfassen u. a. folgende Teilaufgaben: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben, Projektsteuerung und Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung und fachgutachterliche Begleitung, SiGe-Koordination, Dokumentation. Die Beauftragung der gutachterlichen Leistungen in Phase 2 kann erst nach Abschluss eines entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrages zur Standortsanierung erfolgen.
Optional sollen auch die Gutachterleistungen im Rahmen der Sanierung (Phase 2) angeboten und ggfs. beauftragt werden. Die gutachterlichen Leistungen in Phase 2 umfassen u. a. folgende Teilaufgaben: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben, Projektsteuerung und Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung und fachgutachterliche Begleitung, SiGe-Koordination, Dokumentation. Die Beauftragung der gutachterlichen Leistungen in Phase 2 kann erst nach Abschluss eines entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrages zur Standortsanierung erfolgen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 0.01 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Im Fall von Abstimmungs- oder Koordinationsverzögerungen kann der Auftrag verlängert werden.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber wird die zu vergebenden Leistungen in die einzeln zu beauftragenden Phasen (Leistungsumfang siehe Ziffer II.2.4) zusammenfassen:
— Phase 1 (wird fest beauftragt),
— Phase 2 (Option).
Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, auch die Leistungen der Phase 2 zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
Alle notwendigen Unterlagen und Dokumente für den Teilnahmewettbewerb stehen ausschließlich im Internet auf der Seite des Vergabemarktplatzes unter https://www.vergabe.nrw.de kostenfrei zum Herunterladen zur Verfügung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Marscheidstraße 1; 58739; Wickede (Ruhr).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Die unter Ziffer III.1.1 geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
Die unter Ziffer III.1.1 geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
a) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Formular 5),
b) Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG (Formular 6).
Bei Bewerbergemeinschaften sind alle jeweiligen Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als Bevollmächtigter Vertreter zu benennen (Eigenerklärung der Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft – Formular 4).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III.1.2 a) bis c) geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen. Die unter Ziffer III.1.2 d) und e) geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber bzw. von jeder Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die unter Ziffer III.1.2 a) bis c) geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen. Die unter Ziffer III.1.2 d) und e) geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber bzw. von jeder Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend.
Geforderte Nachweise sind:
a) Eigenerklärung zum Unternehmen (Formular 7),
b) Eigenerklärung zur Versicherung (Formular 9) zum Bestehen oder die Zusage zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mind. 2 000 000 EUR (2-fach maximiert) sowie einer Umweltschadenversicherung in Höhe von mind. 1 000 000 EUR (1-fach maximiert),
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Eigenerklärung zur Versicherung (Formular 9) zum Bestehen oder die Zusage zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mind. 2 000 000 EUR (2-fach maximiert) sowie einer Umweltschadenversicherung in Höhe von mind. 1 000 000 EUR (1-fach maximiert),
c) Eigenerklärung zum Umsatz (Formular 10), bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, bei Büros mit mehreren Niederlassungen sollen sich die Angaben auf die Niederlassung beziehen, die das Angebot vorlegt und die Bearbeitung vornehmen wird,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
c) Eigenerklärung zum Umsatz (Formular 10), bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, bei Büros mit mehreren Niederlassungen sollen sich die Angaben auf die Niederlassung beziehen, die das Angebot vorlegt und die Bearbeitung vornehmen wird,
d) Eigenerklärung Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, auf die der Betrieb eingerichtet ist (Formular 11),
e) Eigenerklärung Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, auf die der Betrieb nicht eingerichtet ist (Formular 12).
Mindeststandards:
Bei Buchstabe b) Versicherung mit geforderten Deckungssummen.
Bei Buchstabe c) muss im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre der Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mindestens 100 000 EUR (netto) und der Umsatz im Bereich vergleichbarer Leistungen mind. 50 TEUR (netto) betragen haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die im Teilnahmeantrag geforderten Nachweise sind:
Die unter Ziffer III.1.3 geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber bzw. bei Bewerbergemeinschaften gemeinsam vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
a) Eigenerklärung der für den Auftrag vorgesehenen Personen (Formular 8). Die Personen sind namentlich zu benennen. Ein Projektleiter und ein stellvertretender Projektleiter sind zwingend anzugeben. Der stellvertretende Projektleiter muss nicht nur den Projektleiter im Falle der Verhinderung vertreten, sondern er muss auch maßgeblich an der Bearbeitung des Projektes beteiligt sein.
a) Eigenerklärung der für den Auftrag vorgesehenen Personen (Formular 8). Die Personen sind namentlich zu benennen. Ein Projektleiter und ein stellvertretender Projektleiter sind zwingend anzugeben. Der stellvertretende Projektleiter muss nicht nur den Projektleiter im Falle der Verhinderung vertreten, sondern er muss auch maßgeblich an der Bearbeitung des Projektes beteiligt sein.
b) Mindestens ein Mitglied im Projektteam muss die Sachkunde gemäß DGUV-Regel 101-004 "Kontaminierte Bereiche" (ehem. BGR 128) bzw. die Fachkunde gemäß TRGS 524 "Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen" nachweisen.
c) Ein Mitglied im Projektteam muss die Eignung als Koordinator nach BaustellV gemäß RAB 30 nachweisen.
d) Eigenerklärung Referenzen des Unternehmens (Formular 13) über die in den letzten 5 Jahren (Stichtag 1.7.2012) abgeschlossenen Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind:
— Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben,
— Sanierungsuntersuchung nach BBodSchG,
— Sanierungsplanung nach BBodSchG,
— Durchführung von Sanierungsmaßnahmen,
— Vergleichbare Flächengröße,
— Vergleichbare Schadstoffbelastungen.
Referenzen, die älter als 5 Jahre (Stichtag 1.7.2012) sind, werden nicht gewertet.
e) Eigenerklärung Referenzen des Projektleiters (Formular 14a) und Referenzen des stellvertretenden Projektleiters (Formular 14b) über die in den letzten 10 Jahren (Stichtag 01.07.2007) abgeschlossenen Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind:
e) Eigenerklärung Referenzen des Projektleiters (Formular 14a) und Referenzen des stellvertretenden Projektleiters (Formular 14b) über die in den letzten 10 Jahren (Stichtag 01.07.2007) abgeschlossenen Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind:
— Projektleitung bzw. stellvertretende Projektleitung,
Referenzen, die älter als 10 Jahre (Stichtag 1.7.2007) sind, werden nicht gewertet.
Mindeststandards:
Bei den Buchstaben d) und e) wird darauf hingewiesen, dass Bewerber / Bewerbergemeinschaften für das Unternehmen, den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter jeweils mindestens zwei Referenzprojekte innerhalb des definierten Zeitraums vorweisen müssen.
Bei den Buchstaben d) und e) wird darauf hingewiesen, dass Bewerber / Bewerbergemeinschaften für das Unternehmen, den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter jeweils mindestens zwei Referenzprojekte innerhalb des definierten Zeitraums vorweisen müssen.
Die Referenzen des Unternehmens dürfen mit den persönlichen Referenzen des Projektleiters und / oder des stellvertretenden Projektleiters deckungsgleich sein.
Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:
Bei den Buchstaben b) und c) wird darauf hingewiesen, dass die geforderten Qualifikationsnachweise vorzulegen sind.
Alle Mitarbeiter im Projektteam müssen über die uneingeschränkte Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.
Bei Nichterfüllung der Mindeststandards wird keine Eignung angenommen und es folgt der Ausschluss vom Vergabeverfahren.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
A) Der Bewerber hat bei Angebotsabgabe folgende Unterlagen einzureichen:
— Organigramm des Projektteams mit Erläuterung der Verantwortlichkeiten,
— Projektanalyse und Projekteinschätzung einschließlich Untersuchungsprogramm für die SU mit Kostenschätzung,
— Zeitplan für die Phase 1.
b) Bei Auftragsvergabe müssen folgende Unterlagen vorliegen:
— Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung TVgG-NRW (Formular 15),
— Verpflichtungserklärung nach § 8 TVgG – NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Formular 16),
— Betriebshaftpflichtversicherung und Umweltschadensversicherung mit ausreichender Deckungssumme gemäß Bekanntmachung Ziffer III.2.2 (Mindeststandards).
Im Übrigen gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (ABV-ING, Ausgabe 2014 der Bund-/ Länder-Arbeitsgemeinschaft).
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge an Hand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Sollte sich ergeben, dass mehr als sechs Bewerber grundsätzlich die vorliegenden geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes vorgesehenen Bieter auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Unter den geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber anhand der folgenden Kriterien aus:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge an Hand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Sollte sich ergeben, dass mehr als sechs Bewerber grundsätzlich die vorliegenden geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes vorgesehenen Bieter auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Unter den geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber anhand der folgenden Kriterien aus:
1. Referenzen des Unternehmens
nicht älter als 5 Jahre, Stichtag 1.7.2012 (Gewichtung 28 %):
1.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung von Vergaben bei vergleichbaren Projekten (4 GP),
1.2 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen für vergleichbare Projekte (8 GP),
1.3 Kompetenz in der Erstellung von Sanierungsplänen für vergleichbare Projekte (8 GP),
1.4 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen für vergleichbare Projekte (8 GP)
2. Persönliche Referenzen des Projektleiters
nicht älter als 10 Jahre, Stichtag 1.7.2007 (Gewichtung 36 %):
2.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung von Vergaben bei vergleichbaren Projekten (6 GP),
2.2 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen für vergleichbare Projekte (10 GP),
2.3 Kompetenz in der Erstellung von Sanierungsplänen für vergleichbare Projekte (10 GP),
2.4 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen für vergleichbare Projekte (10 GP)
3. Persönliche Referenzen des stellvertretenden Projektleiters
nicht älter als 10 Jahre, Stichtag 01.07.2007 (Gewichtung 36 %):
3.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung von Vergaben bei vergleichbaren Projekten (6 GP),
3.2 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen für vergleichbare Projekte (10 GP),
3.3 Kompetenz in der Erstellung von Sanierungsplänen für vergleichbare Projekte (10 GP),
3.4 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen für vergleichbare Projekte (10 GP).
Die vorgenannten Kriterien werden anhand einer Skala mit 0-10 Bewertungspunkten bewertet (0 Punkte = Anforderungen nicht erfüllt, 2 Punkte = Anforderungen schlecht erfüllt, 4 Punkte = Anforderungen weniger erfüllt, 6 Punkte = Anforderungen erfüllt, 8 Punkte = Anforderungen gut erfüllt, 10 Punkte = Anforderungen sehr gut erfüllt) und mit den entsprechenden Gewichtungspunkten multipliziert um die Leistungspunkte zu ermitteln. Die maximal erreichbare Leistungspunktzahl beträgt 1 000 Punkte.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die vorgenannten Kriterien werden anhand einer Skala mit 0-10 Bewertungspunkten bewertet (0 Punkte = Anforderungen nicht erfüllt, 2 Punkte = Anforderungen schlecht erfüllt, 4 Punkte = Anforderungen weniger erfüllt, 6 Punkte = Anforderungen erfüllt, 8 Punkte = Anforderungen gut erfüllt, 10 Punkte = Anforderungen sehr gut erfüllt) und mit den entsprechenden Gewichtungspunkten multipliziert um die Leistungspunkte zu ermitteln. Die maximal erreichbare Leistungspunktzahl beträgt 1 000 Punkte.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-11-08 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse und Projekteinschätzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 30 %
1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden ist auf max. 6 Bewerber begrenzt (siehe Ziffer II.2.9), da die Durchführung des Verhandlungsverfahrens einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand beim Auftraggeber bedeutet.
2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden ist auf max. 6 Bewerber begrenzt (siehe Ziffer II.2.9), da die Durchführung des Verhandlungsverfahrens einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand beim Auftraggeber bedeutet.
3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum festgelegten Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (siehe Ziffer IV.2.2) in einem verschlossenen Umschlag versehen mit dem zur Verfügung gestellten Kennzettel bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle 1 x im Original einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum festgelegten Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (siehe Ziffer IV.2.2) in einem verschlossenen Umschlag versehen mit dem zur Verfügung gestellten Kennzettel bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle 1 x im Original einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
4. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber (max. 6) zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. In den Vergabeunterlagen werden den Bietern weitere Projektinformationen und die Zuschlagskriterien mitgeteilt.
4. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber (max. 6) zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. In den Vergabeunterlagen werden den Bietern weitere Projektinformationen und die Zuschlagskriterien mitgeteilt.
5. Nach Angebotsabgabe erhalten ausgewählte Bieter die Möglichkeit, ihr Angebot beim AAV in einer Präsentation vorzustellen.
6. Den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren, die keinen Zuschlag auf ihr eingereichtes Angebot erhalten, wird für die Angebotserstellung eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von pauschal 1 500,00 EUR (brutto) gewährt.
7. Der unter II.1.5 geschätzte Auftragswert von 0,01 EUR ist nicht relevant. Es wird auf die Angabe des geschätzten Auftragswertes verzichtet.
8. Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sowie jegliche Kommunikation sind ausschließlich in schriftlicher Form über die auf dem Vergabemarktplatz NRW eingerichtete Bieterkommunikation an den AAV zu stellen.
9. Auf Anforderung des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen für die jeweils nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen einschließlich Umsatzsteuer gewährt. Die Abschlagszahlungen erfolgen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt einer entsprechenden Zahlungsanforderung und eines prüfbaren Nachweises. Die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach vollständiger und einwandfreier Erfüllung sämtlicher Leistungen und Erhalt einer prüfbaren Rechnung (einschließlich der im Original beizufügenden Nachweispapiere).
9. Auf Anforderung des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen für die jeweils nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen einschließlich Umsatzsteuer gewährt. Die Abschlagszahlungen erfolgen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt einer entsprechenden Zahlungsanforderung und eines prüfbaren Nachweises. Die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach vollständiger und einwandfreier Erfüllung sämtlicher Leistungen und Erhalt einer prüfbaren Rechnung (einschließlich der im Original beizufügenden Nachweispapiere).
10. Sonstige geltende Vertragsbedingungen:
— BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen/VOL für die Vergabe von Dienstleistungen (Formular1),
— Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormen festgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmer unter Berücksichtigung des TVgG (Formular 3).
Sämtliche Besprechungen, Schriftverkehr, Absprachen, oder Vertragsdefinitionen erfolgen in deutscher Sprache.
Wir machen darauf aufmerksam, dass die weiteren abrufbaren Unterlagen, die die Angebotserstellung betreffen, noch nicht relevant sind für die erste Stufe des Verfahrens, den Teilnahmewettbewerb. Es mag geboten sein, sich bereits auch mit diesen Unterlagen zu befassen. Eine Bearbeitung und/oder Einreichung ist jedoch nicht erforderlich und wird auch nicht gewünscht. Die Veröffentlichung erfolgt allein nach Maßgabe der Regelung des § 41 Abs. 1 VgV, wonach die Bereitstellung sämtlicher Vergabeunterlagen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt erfolgen muss.
Wir machen darauf aufmerksam, dass die weiteren abrufbaren Unterlagen, die die Angebotserstellung betreffen, noch nicht relevant sind für die erste Stufe des Verfahrens, den Teilnahmewettbewerb. Es mag geboten sein, sich bereits auch mit diesen Unterlagen zu befassen. Eine Bearbeitung und/oder Einreichung ist jedoch nicht erforderlich und wird auch nicht gewünscht. Die Veröffentlichung erfolgt allein nach Maßgabe der Regelung des § 41 Abs. 1 VgV, wonach die Bereitstellung sämtlicher Vergabeunterlagen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt erfolgen muss.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYMNYZQ6.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gegen die beabsichtigte Zuschlagsentscheidung kann ein Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens gestellt werden.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2017/S 173-354623 (2017-09-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-02-20) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Phase 1 (wird fest beauftragt): Gutachterliche Leistungen zur Durchführung einer Sanierungsuntersuchung und Erstellung eines Sanierungsplans.
— Erstellung des Abschlussberichtes zur SU mit präferiertem Sanierungsvorschlag gemäß § 13 BBodSchG und § 6 BBodSchV i.V. m. Anhang 3 Nr. 1 BBodSchV.
Optional sollen auch die Gutachterleistungen im Rahmen der Sanierung (Phase 2) angeboten und ggfs. beauftragt werden. Die gutachterlichen Leistungen in Phase 2 umfassen u.a. folgende Teilaufgaben: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben, Projektsteuerung und Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung und fach gutachterliche Begleitung, SiGe-Koordination, Dokumentation. Die Beauftragung der gutachterlichen Leistungen in Phase 2 kann erst nach Abschluss eines entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrages zur Standortsanierung erfolgen.
Optional sollen auch die Gutachterleistungen im Rahmen der Sanierung (Phase 2) angeboten und ggfs. beauftragt werden. Die gutachterlichen Leistungen in Phase 2 umfassen u.a. folgende Teilaufgaben: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben, Projektsteuerung und Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung und fach gutachterliche Begleitung, SiGe-Koordination, Dokumentation. Die Beauftragung der gutachterlichen Leistungen in Phase 2 kann erst nach Abschluss eines entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrages zur Standortsanierung erfolgen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Marscheidstraße 1
58739
Wickede (Ruhr)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-02-05 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach §160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.