Anästhesieinformations- und Managementsystem (AIMS)

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden, AöR

Beschaffung eines Anästhesieinformations- und Managementsystems (AIMS) für die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden (UKD; Auftraggeber) zur Strukturierung und elektronischen Dokumentation der beim Auftraggeber durchgeführten Narkoseverfahren (ca. 30 000 Stück pro Jahr)

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-01-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-12-22 Auftragsbekanntmachung
2018-01-19 Ergänzende Angaben
2019-02-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Ausrüstung für Anästhesie und Reanimation
Referenznummer: VGS # 36/2017
Kurze Beschreibung:
Beschaffung eines Anästhesieinformations- und Managementsystems (AIMS) für die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden (UKD; Auftraggeber) zur Strukturierung und elektronischen Dokumentation der beim Auftraggeber durchgeführten Narkoseverfahren (ca. 30 000 Stück pro Jahr)
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Ausrüstung für Anästhesie und Reanimation 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Ausrüstung für Anästhesie 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden, AöR
Postanschrift: Fetscherstraße 74
Postleitzahl: 01307
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.uniklinikum-dresden.de/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@uniklinikum-dresden.de 📧
Fax: +49 3514588883509 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YBWYLLG 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-22 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-23 📅
Datum des Beginns: 2018-05-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 247-518136
ABl. S-Ausgabe: 247
Zusätzliche Informationen
Hinweis zu Punkt II.2.7): Das Feld „Laufzeit“ ist ein Pflichtfeld; die dort eingetragenen Terminangaben stellen keine verbindlichen Terminvorgaben dar. Die Regelungen zu der Lieferfrist bzw. zum Vertragserfüllungstermin sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche den geeigneten Bewerbern mit der entsprechenden Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschaffung eines Anästhesieinformations- und Managementsystems (AIMS) für die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden (UKD; Auftraggeber) zur Strukturierung und elektronischen Dokumentation der beim Auftraggeber durchgeführten Narkoseverfahren (ca. 30 000 Stück pro Jahr).
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Das zu beschaffende AIMS muss vor allem die intraoperative Dokumentation und die Dokumentation in den Aufwachbereichen abbilden. Die Nutzung zur Dokumentation und Steuerung der Prämedikation bzw. der postoperativen Schmerztherapie muss grundsätzlich ebenfalls im zu beschaffenden Lieferumfang bei entsprechender Konfiguration möglich sein (optionale Position; der Auftraggeber behält sich eine diesbezügliche Beauftragung vor).
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Das AIMS muss sich in die vorhandene IT-Struktur des UKD / des Auftraggebers integrieren (IT-Rahmenkonzept des UKD). Als zentrale Management-Software wird am UKD das klinische Informationssystem ORBIS der Fa. AGFA Healthcare eingesetzt. Auf allen Intensivtherapiestationen wird das PDMS ICM der Fa. Dräger Medical eingesetzt. Derzeit werden zudem alle Anästhesien im belegbasierten Produkt AnDok der DataPec GmbH dokumentiert.
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Die Interoperabilität zwischen dem zu beschaffenden AIMS und dem klinischen Informationssystem ORBIS muss zwingend gewährleistet sein. Zusätzlich wird – sofern verfügbar – eine Interoperabilität zu dem PDMS „ICM“ und dem AnDok-System gefordert.
Wesentliche Ziele, die mit der Beschaffung des AIMS erreicht werden sollen, sind nachfolgend kurz dargestellt:
— Integration in die elektronische Patientenakte,
— Unterstützung der digitalen Transformation am UKD,
— Automatisierte korrekte Datenakquisition für betriebswirtschaftliche, qualitätssichernde und wissenschaftliche Zwecke,
— Bereitstellung von dedizierten Informationen für mitbehandelnde Kliniken,
— Ablage der Protokolle im Dokumentenmanagement- und Archivierungssystem (Archiv HydMedia) des UKD.
Ein wichtiges Merkmal des zu beschaffenden AIMS wird sein, dass es von den Konfiguratoren / Administratoren des Auftraggebers an die spezifischen Anforderungen des UKD / des Auftraggebers angepasst werden kann. Um diese Anforderung zu erreichen, muss das System grundsätzlich in großem Umfang konfigurierbar sein, müssen geeignete Schulungsunterlagen und Systembeschreibungen zur Verfügung stehen und muss es ein Schulungskonzept für die Konfiguratoren / Administratoren des Auftraggebers geben.
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Das AIMS muss sowohl fest installierte Arbeitsstationen als auch mobile Eingabemodalitäten bereitstellen (Bestandteil des Lieferumfanges), damit das System optimal an die Situation beim Auftraggeber angepasst werden kann.
Eine Integration der Daten von relevanten medizintechnischen Geräten (Narkosegeräte, hämodynamische Monitore, Beatmungsgeräte, Infusionstechnik, u. a.) in das AIMS ist zwingend notwendig.
Die Arbeitsplätze in unmittelbarer Patientenumgebung sind durch den Auftragnehmer mit PCs auszustatten, die den einschlägigen Normen zur elektrischen Sicherheit in diesen Bereichen entsprechen. Es wird erwartet, dass dabei Belange der Hygiene (keine Nutzung von Lüftern zur Kühlung der PCs, geschlossene Gehäuseformen) beachtet werden. Da an einem Großteil der Arbeitsplätze die PCs direkt an die Narkosegeräte montiert werden sollen / müssen, sind hier außerdem die Anforderungen an die elektrische Sicherheit, aus dem Medizinproduktegesetz und zum Risikomanagement in medizinischen Netzwerken zu erfüllen.
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Zusätzliche Informationen:
Hinweis zu Punkt II.2.7): Das Feld „Laufzeit“ ist ein Pflichtfeld; die dort eingetragenen Terminangaben stellen keine verbindlichen Terminvorgaben dar. Die Regelungen zu der Lieferfrist bzw. zum Vertragserfüllungstermin sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche den geeigneten Bewerbern mit der entsprechenden Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden, AöR, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage der folgenden Unterlagen, jeweils für Bewerber bzw. für alle Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (Angabe des Leistungsanteils erforderlich) sowie für Unterauftragnehmer (Angabe des Leistungsanteils erforderlich), dies wie folgt: Eignungsnachweise sind bezogen auf den Leistungsanteil, den der Unterauftragnehmer bzw. das Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft angebotsgemäß übernehmen soll, vorzulegen.
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— Angaben zum Bewerber/ Bieter Angaben zur Firmenbezeichnung, zur Rechtsform, zu verbundenen Unternehmen, zur Anzahl der derzeitig beschäftigten Mitarbeiter (bezogen auf die zu vergebenden oder vergleichbare Leistungen), zur Anzahl der während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter, zu den Umsätzen der letzten 3 Geschäftsjahre (Umsatz bezogen auf die zu vergebenden oder vergleichbare Leistungen) gemäß beiliegendem Formblatt F1.
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— aktueller Handels- oder Firmenregisterauszug (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend).
— Um einen Gewerbezentralregisterauszug (nicht älter als 3 Monate, Kopie ausreichend) wird gebeten.
— ggf. Formblatt F2: Erklärung der Bewerber-/ Bietergemeinschaft – ggf. Formblatt F3: Benennung von Unterauftragnehmern für die zu vergebenden Leistungen. Für ausländische Bieter ist der Nachweis der Eignung auch durch amtliche Bescheinigungen gleichwertiger Art möglich. Nachweise in anderer als in deutscher Sprache sind mit einer beglaubigten Übersetzung abzugeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vorlage der folgenden Unterlagen, jeweils für Bewerber bzw. für alle Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (Angabe des Leistungsanteils erforderlich) sowie für Unterauftragnehmer (Angabe des Leistungsanteils erforderlich), dies wie folgt: Eignungsnachweise sind bezogen auf den Leistungsanteil, den der Unterauftragnehmer bzw. das Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft angebotsgemäß übernehmen soll, vorzulegen.
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— Angaben zum Bewerber/ Bieter Angaben zur Firmenbezeichnung, zur Rechtsform, zu verbundenen Unternehmen, zur Anzahl der derzeitig beschäftigten Mitarbeiter (bezogen auf die zu vergebenden oder vergleichbare Leistungen), zur Anzahl der während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter, zu den Umsätzen der letzten 3 Geschäftsjahre (Umsatz bezogen auf die zu vergebenden oder vergleichbare Leistungen) gemäß beiliegendem Formblatt F1.
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— Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung: Erklärung, dass derzeit eine Betriebshaftpflichtversicherung in marktüblichem Rahmen besteht inkl. Angabe des Versicherungsunternehmen und Angabe der Versicherungsdeckungsumfang sowie -summen je Versicherungsfall und Zusicherung, dass die Haftpflichtversicherung während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten wird, gemäß beiliegendem Formblatt F5.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vorlage der folgenden Unterlagen, jeweils für Bewerber bzw. für alle Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (Angabe des Leistungsanteils erforderlich) sowie für Unterauftragnehmer (Angabe des Leistungsanteils erforderlich), dies wie folgt: Eignungsnachweise sind bezogen auf den Leistungsanteil, den der Unterauftragnehmer bzw. das Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft angebotsgemäß übernehmen soll, vorzulegen.
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— Referenzen des Bewerbers/ Unterauftragnehmers für die zu vergebenden Leistungen: Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten sieben abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (insb. Angabe von Auftraggeber, Anschrift, Telefonnummer und Ansprechpartner des Auftraggebers, Durchführungszeitraum, Angabe des Auftragsvolumens in EUR, Angaben zur Interoperabilität des beschafften AIMS) gemäß beiliegendem Formblatt F4.
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Es ist mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt / ein vergleichbarer Referenzauftrage anzugeben.
Mindeststandards:
Der Auftraggeber legt insbesondere Wert auf den Nachweis umfassender Erfahrungen bei der Ausführung der zu beschaffenden Leistungen. Dabei wird es für erforderlich gehalten, dass der Auftragnehmer bereits über ausreichende Erfahrungen in der durch den Auftrag vorgegebenen finanziellen und technischen Größenordnung verfügt. Dies ist nachzuweisen anhand von mindestens einem Referenzprojekt/ Referenzauftrag in den vergangenen sieben abgeschlossenen Geschäftsjahren. Das anzugebende Referenzprojekt/ der Referenzauftrag muss vergleichbar mit den zu beschaffenden Leistungen sein; insofern muss Inhalt der Referenzprojekte / Referenzaufträge die Beschaffung eines vergleichbaren Leistungsgegenstandes – d. h. eines AIMS mit mind. 50 Arbeitsplätzen – gewesen sein.
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„In den vergangenen sieben abgeschlossenen Geschäftsjahren“ bedeutet dabei, dass die vom Bewerber angegebenen Referenzprojekte/ Referenzaufträge innerhalb der letzten sieben abgeschlossenen Geschäftsjahre erfolgreich beendet/ abgeschlossen worden sind.
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Für den Nachweis ist das Formblatt F4 „Referenzen des Bewerbers/ Unterauftragnehmers“ für die zu vergebenden Leistungen zu verwenden.
Das anzugebende Referenzprojekt/ der Referenzauftrag bzw. die Referenzeninstallation muss insbesondere in einem vergleichbarem IT-Umfeld (zwingend: KIS ORBIS, AGFA / fakultativ bzw. vorteilhaft: PDMS ICM, Dräger / AnDok, DataPec GmbH) realisiert worden sein. Es ist insofern zwingend – zusätzlich zum Formblatt F 4 – ein Nachweis über die Interoperabilität des in dem Referenzprojekt/ Referenzauftrag beschafften AIMS mit dem genannten IT-System ORBIS zu erbringen (jeweils ein separater Nachweis pro angegebenen Referenzprojekt/ Referenzauftrag); es kann zudem ein entsprechender Nachweis über die Interoperabilität mit den IT-Systemen ICM und AnDok erbracht werden (fakultativ).
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Der geforderte Nachweis muss dabei eine detaillierte Beschreibung der zwischen den genannten Systemen realisierten Kommunikationsbeziehungen enthalten.
Des Weiteren wird im Hinblick auf den Nachweis der Interoperabilität des in dem Referenzprojekt/ Referenzauftrag beschafften AIMS mit dem IT-System ORBIS gefordert bzw. ist insbesondere nachzuweisen, dass mindestens fünfzig (50) der Dokumentation anästhesiologischer Leistungen dienende Arbeitsplätze in das klinische Informationssystem integriert wurden.
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Hinweis: Sofern der Bewerber die Interoperabilität des in dem Referenzprojekt/ Referenzauftrag beschafften AIMS mit den IT-Systemen PDMS ICM, Dräger und AnDok, DataPec GmbH entsprechend der obenstehenden Anforderungen nachweist, wird dies im Rahmen der Auswahl der Bewerber (siehe Punkt 2.14 der Teilnahmebedingungen) positiv berücksichtigt.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftraggeber kann den Bewerber/ Bieter ausschließen, wenn einer der Ausschlusstatbestände des § 123 oder des § 124 GWB vorliegt bzw. gegeben ist. Daher hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag eine Erklärung im Formblatt Teilnahmeantrag einzureichen. Weiterhin hat der Bewerber eine Eigenerklärung darüber abzugeben, dass die Tatbestände des § 124 GWB auf den Bewerber nicht zutreffen; gemäß beiliegendem Formblatt F6. Zudem hat der Bewerber zu erklären, dass er bei der Ausführung der Leistungen als Auftragnehmer seinen Beschäftigten (mit Ausnahme der Auszubildenden) den gesetzlichen Regelungen entsprechend den jeweilig gültigen Mindestlohn pro Stunde zahlt, soweit die Übergangsregelung gemäß § 24 Abs. 1 MiLoG auf den jeweiligen Bewerber/Bieter keine Anwendung findet, in deren Anwendungsbereich noch bis zum 31.12.2017 ein der Höhe nach vom Mindestlohn abweichendes branchenbezogenes Entgelt gewährt werden kann; gemäß dem beiliegenden Formblatt F7.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehr als drei Bewerber die Eignungsvoraussetzungen, findet eine Auswahl statt, die sich daran orientiert, welche Bewerber nach den festgelegten Kriterien voraussichtlich am besten geeignet sind.
Auswahlkriterien:
— Art und Anzahl vergleichbarer Referenzprojekte/ Referenzaufträge / Referenzinstallationen; Leistungsvolumina betreffender Referenzprojekte,
— Zufriedenheit der in den Referenzen (Formblatt F4) benannten Auftraggeber mit dem beschafften AIMS.
Der Auftraggeber wird hierzu die angegebenen Auftraggeber bzw. die benannten Ansprechpartner der Auftraggeber kontaktieren und diese befragen.
— Interoperabilität des in den Referenzprojekten/ Referenzaufträgen beschafften AIMS mit dem IT-System
KIS ORBIS, Fa. AGFA,
PDMS ICM, Fa. Dräger,
AnDOK, Fa. DataPec.
Die vollständigen Modalitäten der Auswahl der Bewerber können Punkt 2.14. des Dokuments „Teilnahmebedingungen“ entnommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-02-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-06-29 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsbereich Logistik und Einkauf / Abteilung Wirtschaftsbetriebe / Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YBWYLLG 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden, AöR (Poststelle, Haus 60)
Kontaktperson: Poststelle, Haus 60
Telefon: +49 3514583447 📞
Land: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Stelle in einem fest verschlossenen Umschlag oder Behältnis, welcher / welches sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lassen / lässt, abzugeben bzw. zu übersenden. Auf dem Umschlag oder Behältnis ist außen (d. h. auf der äußersten Verpackung) der als Formblatt beigefügte „Rote Kennzettel“ (Bitte auf rotem Papier ausdrucken oder ggf. farbig markieren.) fest anzubringen sowie mit dem Namen und der Anschrift des Bewerbers zu bezeichnen. Der Teilnahmeantrag ist, beginnend mit dem Teilnahmeantragsschreiben (Formblatt Teilnahmeantrag) als Deckblatt, welches mit Datum und Originalunterschrift zu versehen ist, in zusammengefasster Form (geklammert/ geheftet oder in einem Ordner) zweifach in Papierform (ein Original und eine Kopie) sowie einmal in elektronischer Form (Datenträger: z. B. USB-Stick, CD) einzureichen.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YBWYLLG

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Brauhausstr. 2, 04107 Leipzig / Postfach 10 13 64
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773800 📞
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Internetadresse: http://www.ldl.sachsen.de/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
(1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt;
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(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
(4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,
(Das Vorstehende gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.).
Bezüglich aller verspätet oder überhaupt nicht gerügten Verstöße ist der Bieter präkludiert.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 247-518136 (2017-12-22)
Ergänzende Angaben (2018-01-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-01-19 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-01-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 015-030659
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 247-518136
ABl. S-Ausgabe: 15
Quelle: OJS 2018/S 015-030659 (2018-01-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-02-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.uniklinikum-dresden.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@uniklinikum-dresden.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-02-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-02-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 033-073853
ABl. S-Ausgabe: 33
Zusätzliche Informationen
Bei dem unter den Punkten II.1.7) und V.2.4) der Bekanntmachung jeweils eingetragenen Wert von 1 EUR handelt es sich nicht um den tatsächlichen Auftragswert/Wert der Beschaffung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen:
— Option – Aufpreis zweijährige Garantie,
— Optionale Position „Prämedikation und postoperative Schmerztherapie“,
— Option – Aufpreis zweijährige Garantie zur optionalen Position „Prämedikation und postoperative Schmerztherapie“,
— Optionale Position „Konsiliarische Leistungen“,
— Option – Aufpreis zweijährige Garantie zur optionalen Position „Konsiliarische Leistungen“,
— Optionale Position „CAL-Lizenzen“.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Technischer Wert
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Probestellung
Preis (Gewichtung): 40

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-02-07 📅
Name: Dräger Medical Deutschland GmbH
Postort: Lübeck
Land: Deutschland 🇩🇪
Lübeck, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsbereich Logistik und Einkauf/Abteilung Wirtschaftsbetriebe/Vergabestelle

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
(1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (Das Vorstehende gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.) Bezüglich aller verspätet oder Überhaupt nicht gerügten Verstöße ist der Bieter präkludiert.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Brauhausstr. 2, 04107 Leipzig/Postfach 10 13 64
Quelle: OJS 2019/S 033-073853 (2019-02-12)