Anmietung Satellitenübertragungskapazität

ZDF, Zweites Deutsches Fernsehen, Anstalt des öffentlichen Rechts

Zur signaltechnischen Anbindung der mobilen Produktionsmittel soll eine feste Transponderkapazität von 18 MHz im Ku-Band auf einem geostationären Satelliten (12,5° West – 28,5° Ost) für den Zeitraum 1.7.2017 bis 30.6.2020 angemietet werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-03-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Satellitenplattformen
Referenznummer: ZDF-185-OV-17-004
Kurze Beschreibung:
Zur signaltechnischen Anbindung der mobilen Produktionsmittel soll eine feste Transponderkapazität von 18 MHz im Ku-Band auf einem geostationären Satelliten (12,5° West – 28,5° Ost) für den Zeitraum 1.7.2017 bis 30.6.2020 angemietet werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Satellitenplattformen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mainz, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: ZDF, Zweites Deutsches Fernsehen, Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: HA Rechtemanagement und Zentraleinkauf Abt. Technischer Einkauf und Materialwirtschaft, H U111 ZDF-Str. 1
Postleitzahl: 55127
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.zdf.de 🌏
E-Mail: tem@zdf.de 📧
Fax: +49 6131-70-19478 📠
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rib.de/Veroeffentlichungen.34.0.html?details=64542 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-23 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-28 📅
Datum des Beginns: 2017-07-01 📅
Datum des Endes: 2020-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 061-114175
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
Eine Bietergemeinschaft, an die die Beauftragung erfolgen kann, muss die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertreterbefugnis) oder eine vergleichbare Rechtsform haben.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Raumsegment dient der Übertragung mit ZDF-eigenen oder am Markt angemieteten SNG Fahrzeugen. Für die Nutzung des anzumietenden Raumsegmentes stehen dem ZDF Uplink-Stationen sowie mobile Sendestationen zur Verfügung. Die Standorte sind über das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland verteilt und können auch im Ausland liegen.
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Das Raumsegment ist dem ZDF auf der Grundlage „non-preemptible“ und „non-restorable“ zu überlassen.
Der Satellit, auf dem das anzumietende Raumsegment zur Verfügung gestellt wird, muss zusätzlich min. 18 MHz Bandbreite auf derselben Polarisationsebene für „Occasional Use“ Zwecke bereitstellen können (für die temporäre Anmietung von zusätzlicher Satellitenübertragungskapazität am Markt). Zudem muss der Auftragnehmer, der das ausgeschriebene Raumsegment zur Verfügung stellt, noch über weitere Occasional Use Kapazitäten auf anderen Orbitalpositionen verfügen, die für Europa vergleichbare Footprints bieten.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Das ZDF hat die einseitige Option, den Vertrag einmal um 12 weitere Monate (für den Zeitraum 1.7.2020 bis 30.6.2021) zu unveränderten Konditionen zu verlängern. Von dieser Option macht das ZDF bis spätestens 31.3.2020 Gebrauch.
Zusätzliche Informationen:
Eine Bietergemeinschaft, an die die Beauftragung erfolgen kann, muss die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertreterbefugnis) oder eine vergleichbare Rechtsform haben.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) „Eigenerklärung Nichtvorliegen Ausschlussgründe“:
Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und Maßnahmen zur Selbstreinigung gemäß § 42 Abs. 1 VgV i. V. m. §§ 123 – 125 GWB.
B) „Eigenerklärung zur Eignung“ gemäß Formblatt 124 VHB Bund:
1. Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
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2. Angaben zu ausgeführten Leistungen aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
3. Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
4. Erklärung zur Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes.
5. Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
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6. Erklärung, ob ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde (Vorlegung auf Verlangen).
7. Erklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, z. B.:
— wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a STPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen mich/uns oder Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen;
— Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB), Geldwäsche (261 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 253 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (326 StGB),
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die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde.
8. Erklärung, dass das Unternehmen in den letzten 2 Jahren nicht:
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i. V. m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt wurde oder
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— gem. § 21 Abs. 1 i. V. m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt wurde.
— aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden bin/sind.
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9. Erklärung, dass das Unternehmen der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat.
10. Erklärung, dass das Unternehmen Mitglied der Berufsgenossenschaft ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Darstellung des Unternehmens: Name, Hauptsitz, Niederlassungen.
2. Darstellung der Unternehmenshistorie sowie organisatorischer Aufbau, Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter und ihre Aufteilung in Geschäftsbereiche.
3. Bonitätserklärung einer Bank (Fremdnachweis, nicht älter als 6 Monate).
4. Fremdnachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit jeweils folgenden Deckungssummen:
a. Personen-, Sach- und Vermögensschäden pauschal 3 000 000 EUR.
Alle Nachweise müssen von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und von jedem Unterauftragnehmer mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Bieter müssen dem kompletten A-Kriterienkatalog zustimmen. Die entsprechende ausgefüllte Anlage ist zu unterzeichnen und dem Angebot beizufügen.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-04-27 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00
Ort des Eröffnungstermins: ZDF-Dienstgebäude Hochhaus, ZDF-Straße 1, 55127 Mainz,Raum H U111.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zu Händen von: Götz Waninger
Dokumente URL: http://www.vergabe.rib.de/Veroeffentlichungen.34.0.html?details=64542 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf der externen Vergabe-Plattform http://www.vergabe.rib.de zum Download zur Verfügung gestellt: http://www.vergabe.rib.de/Veroeffentlichungen.34.0.html?details=64542
Nach dem neuen Vergaberecht 2016 darf der öffentliche Auftraggeber für den Zugang zu denVergabeunterlagen keine Registrierung verlangen; eine freiwillige Registrierung ist jedoch zulässig.
Wenn Sie sich vollständig registrieren, hat dies für Sie den Vorteil, dass Sie automatisch über eventuelle Änderungen der Vergabeunterlagen und über Bieterfragen und Antworten zu den Bieterfragen informiert werden.
Registrieren Sie sich nicht, müssen Sie die v. g. Internetseite von RIB regelmäßig selbständig auf eventuelle Änderungen der Vergabeunterlagen und Bieterfragen sowie Antworten zu den Bieterfragen kontrollieren.
2. Bieterfragen können per E-Mail an tem@zdf.de – unter Bezugnahme auf das Aktenzeichen ZDF-185-OV-17-004 – an die ausschreibende Stelle gerichtet werden.
3. Die geforderten Nachweise und Referenzen sind gegliedert nach der Aufzählung (Ziffer III.1) der Bekanntmachung vorzulegen.
4. Die Angebote sind schriftlich in 2-facher Ausfertigung (1x Original, 1 x Kopie), nicht geheftet, gebunden oder geklebt und nur einseitig bedruckt, im verschlossenen Umschlag und durch einen ID-Angebots-Aufkleber gekennzeichnet, auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Das Original ist zu unterschreiben. Zusätzlich ist das Angebot in elektronischer Form beizulegen. Angebote per Telefax oder elektronische Angebote sind nicht zugelassen. Direkt übermittelte Angebote sind im ZDF-Dienstgebäude Hochhaus, ZDF-Straße 1, 55127 Mainz,Raum H U111, abzugeben.
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5. Es erfolgt eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung, ob fehlende Angaben und Unterlagen von der ausschreibenden Stelle nachgefordert werden. Im Fall der Nachforderung müssen diese innerhalb einer Frist von 6 Werktagen nach Aufforderung bei der Vergabestelle eingegangen sein; nach fruchtlosem Fristablauf erfolgt zwingend ein Angebotsausschluss.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sollten Sie eine Rüge erheben, die der Auftraggeber zurückweist, muss ein auf die Rüge gestützter Nachprüfungsantrag spätestens am 15. Kalendertag nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer eingehen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).Vorsorglich wird auch auf die Fristen gemäß § 134 Abs. 1 und 2, § 135 Abs. 2 sowie § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB hingewiesen.
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Quelle: OJS 2017/S 061-114175 (2017-03-23)