Applikationserstellung / Applikationsbetriebsführung für das Clearing im Rahmen des Aufbaus eines Clearingsystems für (((eTicket Deutschland

VDV eTicket Service GmbH & Co. KG

Die Anzahl der geplanten, sich im Aufbau oder sich bereits im Betrieb befindlichen (((eTicket-Deutschland-Systeme wächst kontinuierlich weiter. Derzeit leben bereits über 70 % der Bundesbevölkerung in Regionen, die (((eTicket-Deutschland-Systeme betreiben. Der Gesamtumsatz dieser Systeme beläuft sich auf ca. 3 Mrd. EUR/Jahr.
Charakteristisch für diese Systeme ist, dass die Verkehrsunternehmen den ÖPV-Nutzern auf das Nutzermedium (z.B. Chipkarte, Smartphone) eine (((eBezahlberechtigung nach VDV-Kernapplikation ausgeben können, mit der sie die (((eTicket-Deutschland-Systeme und Services nutzen können.
Die (((eBezahlberechtigung ermöglicht es den Kunden grundsätzlich, ihr (((eTicket in nahezu allen Ausbauvarianten auch in anderen Verbundregionen zu nutzen. Damit entstehen interoperable Geschäftsvorfälle, d. h. Geschäftsvorfälle mit Beteiligung zweier Geschäftspartner, zwischen denen kein Einnahmeaufteilungsvertrag besteht.
So entstehen im gesamten Bundesgebiet Zahlungsströme mit Forderungen und Verbindlichkeiten unterschiedlichster Geschäftspartner, die über den (((eTicket-Deutschland-Teilnahmevertrag vertraglich verbunden sind. Für die Ermittlung der gegenseitigen Forderungen (Forderungsclearing) und den darauf folgenden Ausgleich dieser Zahlungsströme (Settlement) existiert derzeit keine Infrastruktur, was sich als Hindernis für die Realisierung der bundesweiten Interoperabilität herausgestellt hat.
Die Nutzung der (((eBezahlberechtigung findet heute in verschiedenen Regionen in unterschiedlichen Ausbauvarianten der VDV-Kernapplikation statt. In vielen Regionen in Deutschland gewinnt auch das ÖPV-Ticketing via Smartphone-App an Bedeutung. Auch hier wird hauptsächlich mit einer im System des Kundenvertragspartners hinterlegten Zahlungsart das Ticket bezahlt.
Damit ist der Bedarf für ein Clearing gegeben, welches die Vernetzung der digitalen Vertriebssysteme ermöglicht und erleichtert. Dabei bildet das Forderungsclearing alle Geschäftsvorfälle im Rahmen des elektronischen Fahrgeldmanagements ab, die einen Ausgleich einer Hauptschuld erfordern.
Dies sind folgende Geschäftsvorfälle:
· Nutzung einer automatisierten Fahrberechtigung (AFB) nach VDV-KA im Rahmen von automatisierten Fahrpreisermittlung (AFE),
· Korrektur der die AFB-Nutzung im Rahmen von AFE,
· Aufladen von Werteinheitenberechtigung (WEB) nach VDV-KA,
· Ticket-Kauf,
· Ticket-Erstattung.
Mit der Hauptschuld verknüpft sind Provisionsschulden der beiden Geschäftsprozessbeteiligten. Dabei wird unterschieden zwischen Konto- und Verkaufsprovisionen, die im Bruttoclearing gegenläufig zwischen den beiden Geschäftsprozessbeteiligten auszugleichen sind.
Eine weitere Forderungsform stellen Lizenzforderungen seitens VDV-ETS dar. Diese Forderungen entstehen durch die Nutzung des Service des VDV-Forderungsclearing selbst als auch durch die Nutzung des Service VDV-Produktclearing. Das Produktclearing ist in Ausbauvarianten der automatisierten Fahrpreisfindung erforderlich, um das letztlich genutzte Tarifprodukt und damit die Forderungshöhe zu definieren. Der Aufbau des Produktclearings ist nicht Gegenstand dieses Auftrages. Diese Software wird vom Auftraggeber beigestellt.
Der Zahlungsausgleich (Settlement) wird dabei bilateral zwischen den Geschäftsprozesspartnern mit Hilfe der vom Forderungsclearing bereitgestellten Buchungsdaten durchgeführt und ist somit nicht Auftragsbestandteil.
Das Clearingsystem wird zunächst für einen 6-monatigen Probebetrieb mit eingeschränkten Nutzern aufgebaut. Der anschließende Wirkbetrieb (über min. 5 Jahre) soll das Clearingsystem allen interessierten Nutzern diskriminierungsfrei zur Verfügung stellen; dies schließt neben der Nutzung durch Unternehmen aus der ÖPV-Branche auch den Zugang für Unternehmen anderer Branchen nicht aus, womit nicht nur Unternehmen aus anderen Mobilitätsbranchen adressiert sind.
Es ist vorgesehen, das Clearingsystem auch in andere Systemumfelder wie etwa deutschlandweite, multimodale Verbindungs- und Ticketservices einzubinden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-10-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-09-07 Auftragsbekanntmachung
2018-01-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-09-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Datenverarbeitungsdienste
Menge oder Umfang:
Los 1 umfasst die Erstellung einer Software-Applikation für das Forderungsclearing.Los 2 umfasst die Betriebsführung (jeweils Probebetrieb über 6 Monate und Wirkbetrieb über min. 5 Jahre) sowohl der Applikation zum Forderungsclearing (Auftragsgegenstand aus Los 1) als auch zum Produktclearing (wird vom Auftraggeber beigestellt); jeweils inkl. der Bereitstellung der dafür erforderlichen Plattform.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datenverarbeitungsdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: VDV eTicket Service GmbH & Co. KG
Postanschrift: Im Mediapark 8a
Postleitzahl: 50670
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.eTicket-Deutschland.de 🌏
E-Mail: hoffmann@vdv.de 📧
Telefon: +49 221/716174113 📞
Fax: +49 221/716174213 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-07 📅
Einreichungsfrist: 2017-10-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 174-357478
ABl. S-Ausgabe: 174

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Anzahl der geplanten, sich im Aufbau oder sich bereits im Betrieb befindlichen (((eTicket-Deutschland-Systeme wächst kontinuierlich weiter. Derzeit leben bereits über 70 % der Bundesbevölkerung in Regionen, die (((eTicket-Deutschland-Systeme betreiben. Der Gesamtumsatz dieser Systeme beläuft sich auf ca. 3 Mrd. EUR/Jahr.
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Charakteristisch für diese Systeme ist, dass die Verkehrsunternehmen den ÖPV-Nutzern auf das Nutzermedium (z.B. Chipkarte, Smartphone) eine (((eBezahlberechtigung nach VDV-Kernapplikation ausgeben können, mit der sie die (((eTicket-Deutschland-Systeme und Services nutzen können.
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Die (((eBezahlberechtigung ermöglicht es den Kunden grundsätzlich, ihr (((eTicket in nahezu allen Ausbauvarianten auch in anderen Verbundregionen zu nutzen. Damit entstehen interoperable Geschäftsvorfälle, d. h. Geschäftsvorfälle mit Beteiligung zweier Geschäftspartner, zwischen denen kein Einnahmeaufteilungsvertrag besteht.
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So entstehen im gesamten Bundesgebiet Zahlungsströme mit Forderungen und Verbindlichkeiten unterschiedlichster Geschäftspartner, die über den (((eTicket-Deutschland-Teilnahmevertrag vertraglich verbunden sind. Für die Ermittlung der gegenseitigen Forderungen (Forderungsclearing) und den darauf folgenden Ausgleich dieser Zahlungsströme (Settlement) existiert derzeit keine Infrastruktur, was sich als Hindernis für die Realisierung der bundesweiten Interoperabilität herausgestellt hat.
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Die Nutzung der (((eBezahlberechtigung findet heute in verschiedenen Regionen in unterschiedlichen Ausbauvarianten der VDV-Kernapplikation statt. In vielen Regionen in Deutschland gewinnt auch das ÖPV-Ticketing via Smartphone-App an Bedeutung. Auch hier wird hauptsächlich mit einer im System des Kundenvertragspartners hinterlegten Zahlungsart das Ticket bezahlt.
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Damit ist der Bedarf für ein Clearing gegeben, welches die Vernetzung der digitalen Vertriebssysteme ermöglicht und erleichtert. Dabei bildet das Forderungsclearing alle Geschäftsvorfälle im Rahmen des elektronischen Fahrgeldmanagements ab, die einen Ausgleich einer Hauptschuld erfordern.
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Dies sind folgende Geschäftsvorfälle:
· Nutzung einer automatisierten Fahrberechtigung (AFB) nach VDV-KA im Rahmen von automatisierten Fahrpreisermittlung (AFE),
· Korrektur der die AFB-Nutzung im Rahmen von AFE,
· Aufladen von Werteinheitenberechtigung (WEB) nach VDV-KA,
· Ticket-Kauf,
· Ticket-Erstattung.
Mit der Hauptschuld verknüpft sind Provisionsschulden der beiden Geschäftsprozessbeteiligten. Dabei wird unterschieden zwischen Konto- und Verkaufsprovisionen, die im Bruttoclearing gegenläufig zwischen den beiden Geschäftsprozessbeteiligten auszugleichen sind.
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Eine weitere Forderungsform stellen Lizenzforderungen seitens VDV-ETS dar. Diese Forderungen entstehen durch die Nutzung des Service des VDV-Forderungsclearing selbst als auch durch die Nutzung des Service VDV-Produktclearing. Das Produktclearing ist in Ausbauvarianten der automatisierten Fahrpreisfindung erforderlich, um das letztlich genutzte Tarifprodukt und damit die Forderungshöhe zu definieren. Der Aufbau des Produktclearings ist nicht Gegenstand dieses Auftrages. Diese Software wird vom Auftraggeber beigestellt.
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Der Zahlungsausgleich (Settlement) wird dabei bilateral zwischen den Geschäftsprozesspartnern mit Hilfe der vom Forderungsclearing bereitgestellten Buchungsdaten durchgeführt und ist somit nicht Auftragsbestandteil.
Das Clearingsystem wird zunächst für einen 6-monatigen Probebetrieb mit eingeschränkten Nutzern aufgebaut. Der anschließende Wirkbetrieb (über min. 5 Jahre) soll das Clearingsystem allen interessierten Nutzern diskriminierungsfrei zur Verfügung stellen; dies schließt neben der Nutzung durch Unternehmen aus der ÖPV-Branche auch den Zugang für Unternehmen anderer Branchen nicht aus, womit nicht nur Unternehmen aus anderen Mobilitätsbranchen adressiert sind.
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Es ist vorgesehen, das Clearingsystem auch in andere Systemumfelder wie etwa deutschlandweite, multimodale Verbindungs- und Ticketservices einzubinden.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Applikationserstellung für das Forderungsclearing im Rahmen des Aufbaus eines Clearingsystems für (((eTicket Deutschland
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Applikationsbetriebsführung für das Clearing im Rahmen des Aufbaus eines Clearingsystems für (((eTicket Deutschland
Menge oder Umfang:
Los 1 umfasst die Erstellung einer Software-Applikation für das Forderungsclearing.
Los 2 umfasst die Betriebsführung (jeweils Probebetrieb über 6 Monate und Wirkbetrieb über min. 5 Jahre) sowohl der Applikation zum Forderungsclearing (Auftragsgegenstand aus Los 1) als auch zum Produktclearing (wird vom Auftraggeber beigestellt); jeweils inkl. der Bereitstellung der dafür erforderlichen Plattform.
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Referenznummer: CLA2017
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Um als Bieter zugelassen zu werden, hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag die nachfolgenden
Eigenerklärungen abzugeben und mit seiner rechtsverbindlichen Unterschrift die Richtigkeit der Angaben zu
versichern:
1. Über das Vermögen des Bewerbers ist kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren
eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden. Ein ausländischer
Bewerber befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im
vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind.
2. Das Unternehmen befindet sich nicht in Liquidation.
3. Der Bewerber hat keine sonstige schwere Verfehlung begangen, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage
stellt.
4. Der Bewerber erfüllt seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur
gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß.
5. Der Bewerber versichert, dass in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das
Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen
nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften
verurteilt worden sind.
6. Erklärung über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit der für die
Leistungserbringung vorgesehener Personen in deutscher Sprache.
7. Erklärung, etwaig geltende Tariftreuegesetze sowie das Mindestlohngesetz anzuwenden und zu beachten.
8. Erklärung, dass der Bewerber im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe die ihm zur Erstellung des
Angebots überlassenen Verdingungsunterlagen und zusätzliche Informationen vertraulich behandelt und Dritten
nicht zugänglich macht, sowie die Verpflichtung, seine Mitarbeiter und Unterauftragnehmer zur vertraulichen
Behandlung ebenfalls zu verpflichten.
9. Angabe, auf welches Los/welche Lose die Bewerbung gerichtet ist. Es kann sich auf ein einzelnes Los oder auf beide Lose gemeinsam beworben werden.
Darüber hinaus sind folgende Nachweise zu erbringen:
1. Nachweis einer Haftpflichtversicherung oder Erklärung der Bereitschaft zum Abschluss einer
projektbezogenen Haftpflichtversicherung im Auftragsfall.
2. Aktueller vollständiger Auszug aus dem einschlägigen Berufs- und Handelsregister (nicht vor dem
1.5.2017 erstellt).
Einsendeschluss für den Teilnahmeantrag ist der 4.10.2017, 12.00 Uhr.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre, incl. einer Angabe, welcher prozentuale Anteil davon auf
mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte zurückzuführen ist.
Bilanz und GuV-Rechnung des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Leistungsspektrum und -schwerpunkt des Unternehmens,
— Angaben über die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen des Unternehmens sowie der Führungskräfte bezogen auf die letzten 3 Jahre (d. h. Anzahl der Mitarbeiter in 2014, 2015, 2016),
— Nachweise über die technische Ausrüstung/Leistungsfähigkeit des Unternehmens,
— Liste der wesentlichen in den letzten 2-5 Jahren erbrachten Leistungen (Referenzprojekte), mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, sowie der Auftraggeber mit Ansprechpartner (mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse), bezogen auf mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte.
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— Die Referenzen sollten sich auf vergleichbare Projekte mit folgenden Schwerpunkten beziehen:
o Applikationserstellung (Los 1) und/oder Applikationsbetriebsführung (Los 2) von Abrechnungssoftware (idealerweise Clearing-Software im B2B-Umfeld) mit:
— ca. 500 Beteiligten,
— ca. 5 000 000 EUR Umsatz monatlich,
— ca. 3 500 000 verarbeitete Transaktionen täglich.
— Für Applikationserstellung (Los 1):
o Beschreibung nach welchen Standards/Methoden der Bewerber Software entwickelt, testet und deren Qualität sichert (ggf. mit Zertifizierungen)
o Beschreibung wie der Bewerber bereits in der Entwurfsphase moderne Architekturparadigmen (z. B. Service-Oriented Architecture oder Microservice Architecture) einfließen lässt, um dem Auftraggeber eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung zu liefern
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o Beschreibung wie der Bewerber die im Lastenheft spezifizierten Qualitätsmerkmale der zu erstellenden Software (z. B. Sicherheit, Verfügbarkeit, Wiederherstellbarkeit, Wartbarkeit, Performance, usw.) bereits während des Architekturentwurfs berücksichtigt und auf geeignete Weise dokumentiert, sowie mit dem Auftraggeber abstimmt.
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— Für Applikationsbetriebsführung (Los 2):
o Beschreibung nach welchen Standards/Methoden der Bewerber Software betreibt (ggf. mit Zertifizierungen),
o Beschreibung wie der Bewerber die Betriebskontinuität des Systems garantieren wird, insbesondere im Hinblick auf die Kritikalität der zu betreibenden Software.
— Im Falle einer Bewerbergemeinschaft: Angaben über die geplante Aufgabenteilung zwischen den Unternehmen und Benennung eines alleinigen Ansprechpartners der vorgesehenen Bietergemeinschaft.
— Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen als Bewerber oder als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind ausgeschlossen.
Wesentliches Kriterium zur Auswahl eines Bewerbers ist, dass in den Referenzen nachgewiesen werden kann, dass der Bewerber bereits vergleichbare Projekte in vergleichbarem Umfang über einen längeren Zeitraum und ohne nennenswerte technische Beanstandungen durchgeführt hat. Die Referenzen sind auch für alle Partner von Gemeinschaftsangeboten vorzulegen.
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Werden in Ziffer III.2 geforderte Nachweise oder Erklärungen nicht vollständig vorgelegt, behält sich die Vergabestelle die Nachforderung fehlender oder unvollständiger Unterlagen mit kurzer Fristsetzung vor.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Netto-Auftragssumme, Sicherheit für
Mängelansprüche in Höhe von 5 % der Abrechnungssumme.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei Auftragsübernahme durch Bietergemeinschaften ist dem Auftraggeber ein der Bietergemeinschaft
angehörendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Bietergemeinschaften haben die
Verantwortlichen für die kaufmännische und technische Federführung namentlich anzugeben. Für die Erfüllung
der vertraglichen Verpflichtung haftet jedes Mitglied der Bietergemeinschaft auch nach ihrer Auflösung
gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber ist berechtigt, Zahlungen mit befreiender Wirkung an den Vertreter der
Bietergemeinschaft zu leisten. Dies gilt auch nach Auflösung der Gemeinschaft.
Weiterhin ist folgendes bereits mit dem Teilnahmeantrag mitzuteilen:
— Mitglied, welches die Gemeinschaft mit uneingeschränkter Wirkung nach außen vertritt,
— Angabe, welche Teillieferungen bzw. -leistungen von den einzelnen Mitgliedern erbracht werden,
— Erklärung, dass alle Mitglieder für die Vertragserfüllung als Gesamtschuldner haften.
Die Partner der Gemeinschaft sind zu benennen, die gleichzeitige Bewerbung einzelner Personen oder
Unternehmen in mehreren Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften ist nicht zulässig.
Eine Änderung der Identität von Bewerber und Bieter kann zum Angebotsausschluss führen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Im Rahmen der Auftragsausführung genutzte Rechenzentren sowie deren Netzwerkinfrastruktur müssen im Geltungsbereich deutschen Rechts betrieben werden. Betrieb der Anwendung in einem Rechenzentrum mit Zertifizierung nach PCI DSS, ISO 9001 und ISO 27001.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 10
Objektive Auswahlkriterien: S. o.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-10-10 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: VDV eTicket Service GmbH & Co. KG
Klaus Hoffmann
Internetadresse: www.eTicket-Deutschland.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: CLA2017

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2017/S 174-357478 (2017-09-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-01-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Art des Auftrags: Lieferungen

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-01-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-01-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 008-014834
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 174-357478
ABl. S-Ausgabe: 8

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE-Köln

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität (50)
2. Preis (50)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-01-08 📅
Name: T-Systems International GmbH
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2017/S 174-357478
Quelle: OJS 2018/S 008-014834 (2018-01-10)