Bauvorhaben: Neubau Düker Überruhr; Kanalbauarbeiten

Entwässerung Essen GmbH

Herstellung eines neuen Dükers als 2-Rohrdüker. Baugrubentiefen bis ca. 28 m. Ein Gewässer, eine Bahnstrecke sowie ein Brückenbauwerk werden unterfahren. Die Gesamtlänge beträgt ca. 612 m:
— rd. 532 m in geschlossener Bauweise und gerader Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling),
— rd. 80 m in geschlossener Bauweise und in einem Bogen (R=400m) Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling),
— Einbau der Dükerrohre DN 300 GFK und DN 450 GFK in das DN 1600-Schutzrohr,
— rd. 90 m DN 1200 GFK Verlegung in offener Bauweise,
— rd. 7 Schachtbauwerke / Sonderbauwerke aus GFK und Stahlbeton,
— Einbau von Mess- und Reglertechnik zur Steuerung der Anlage.
Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter II.2.4 der Bekanntmachung sowie insbesondere in den Vergabeunterlagen (Baubeschreibung).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-06 Auftragsbekanntmachung
2018-03-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-10-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kanalbauarbeiten
Kurze Beschreibung:
Herstellung eines neuen Dükers als 2-Rohrdüker. Baugrubentiefen bis ca. 28 m. Ein Gewässer, eine Bahnstrecke sowie ein Brückenbauwerk werden unterfahren. Die Gesamtlänge beträgt ca. 612 m: — rd. 532 m in geschlossener Bauweise und gerader Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling), — rd. 80 m in geschlossener Bauweise und in einem Bogen (R=400m) Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling), — Einbau der Dükerrohre DN 300 GFK und DN 450 GFK in das DN 1600-Schutzrohr, — rd. 90 m DN 1200 GFK Verlegung in offener Bauweise, — rd. 7 Schachtbauwerke / Sonderbauwerke aus GFK und Stahlbeton, — Einbau von Mess- und Reglertechnik zur Steuerung der Anlage. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter II.2.4 der Bekanntmachung sowie insbesondere in den Vergabeunterlagen (Baubeschreibung).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kanalbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Entwässerung Essen GmbH
Postanschrift: Rüttenscheider Straße 27-37
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.aulinger.eu 🌏
E-Mail: stefan.mager@aulinger.eu 📧
Telefon: +49 201959860 📞
Fax: +49 2019598699 📠
URL der Dokumente: http://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-10 📅
Datum des Beginns: 2018-03-01 📅
Datum des Endes: 2019-07-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 194-397479
ABl. S-Ausgabe: 194
Zusätzliche Informationen
Bieter oder vom Bieter beauftragte Personen sind nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Herstellung eines neuen Dükers als 2-Rohrdüker. Baugrubentiefen bis ca. 28 m. Ein Gewässer, eine Bahnstrecke sowie ein Brückenbauwerk werden unterfahren. Die Gesamtlänge beträgt ca. 612 m:
— rd. 532 m in geschlossener Bauweise und gerader Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling),
— rd. 80 m in geschlossener Bauweise und in einem Bogen (R=400m) Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling),
— Einbau der Dükerrohre DN 300 GFK und DN 450 GFK in das DN 1600-Schutzrohr,
— rd. 90 m DN 1200 GFK Verlegung in offener Bauweise,
— rd. 7 Schachtbauwerke / Sonderbauwerke aus GFK und Stahlbeton,
— Einbau von Mess- und Reglertechnik zur Steuerung der Anlage.
Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter II.2.4 der Bekanntmachung sowie insbesondere in den Vergabeunterlagen (Baubeschreibung).
Im Rahmen der Baumaßnahme „Neubau Düker Überruhr“ wird die Errichtung eines Dükers mit zwei Transportrohren ausgeschrieben. Der in Essen gelegene Düker verbindet den Stadtteil Überruhr-Hinsel mit dem an der Wuppertaler Straße vorhandenen Zulaufsystem zur Kläranlage Essen-Süd des Ruhrverbandes.
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Zur Erneuerung des Dükers soll ein Stahlbetonrohr DN 1600 im Vortriebsverfahren von der Wuppertaler Str. (B 227) unter der Ruhr, den Fundamenten der Brücke der Marie-Juchacz-Str. und der Bahnstrecke S 9 bis zu einem östlich des Gymnasiums Überruhr vorhandenen Drosselbauwerk des Ruhrverbandes vorgepresst werden. In dem Stahlbetonrohr werden zwei neue GFK-Leitungen DA 324 und DA 478 aufgeständert.
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Die Neubautrasse verläuft unter einem Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH), einem Landschaftsschutzgebiet der Ruhr und unter der Wasserschutzzone II und IIIA. Aufgrund dessen wurde für den ca. 612 m langen Neubaukanal auf einen Zwischenschacht verzichtet. Der Vortrieb soll planmäßig im karbonischen Festgestein (Ton- und Sandstein) ausgeführt werden.
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Zur Erstellung der an der Wuppertaler Straße tiefergelegenen Startbaugrube (Dükerunterhaupt) bzw. der Zielbaugrube am Gymnasium Überruhr (Dükeroberhaupt) ist eine wasserdichte Baugrubenumschließung mittels überschnittener Bohrpfahlwände vorgesehen, welche bis ca. 25 bis 30 m in den Untergrund einbinden.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 7 600 000 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen werden vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweisewahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Die unter Ziffer III.1.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
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Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
soweit zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I „Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft“ zu verwenden.
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Diese Erklärungen können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ erbracht werden.
— Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formblatt III „Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG“ zu verwenden.
— Aktueller Ausdruck aus dem Handels- oder Berufsregister oder einem gleichwertigen Verzeichnis.
— Aktueller Nachweis der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
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Fehlende Nachweise und Erklärungen werden vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Im Übrigen gilt das unter Ziffer III.1.1 ausgeführte. Geforderte Erklärungen / Nachweise sind:
— Eigenerklärung zum Unternehmen, unter Berücksichtigung folgender Punkte: Namen, Hauptsitz und Gründungsjahr des Bieters, Angaben zu Anschrift und Größe des Betriebsgeländes/Bauhofs, Geschäftsfelder, Mitgliedschaft im Fachverband, Umgang mit Bodenaushubmaterialien, Benennung eines fachlich qualifizierten Entsorgungsverantwortlichen, Zertifizierung nach DIN ISO 9001 Qualitätsmanagement oder ausgestattet mit gleichwertigem Zertifikat, Erreichbarkeit im Notfall, Regelarbeitszeit im Unternehmen, Darstellung der Mitarbeiterstruktur einschließlich Nennung der Gesamtzahl aller Mitarbeiter sowie der Mitarbeiterzahl einzelner Berufsgruppen. Für die Darstellung des Unternehmens ist das Formular IV „Eigenerklärung zum Unternehmen“ zu verwenden. Soweit erforderlich, sind die darin genannten Erklärungen in separaten Nachweisen selbst zu erstellen.
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— Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 5 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden und 5 Mio. EUR für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Der Versicherungsschutz muss auch Unterfahrungs- und Unterfangungsschäden umfassen. Sofern der AN sich zur Ausführung weiterer Unternehmen bedient, hat er sicherzustellen, dass diese entsprechenden Versicherungsschutz im Sinne der hier dargestellten Regelung separat vorhalten. Hierfür ist das Formular V „Eigenerklärung Betriebshaftpflichtversicherung“ zu verwenden.
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— Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EURO jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2014, 2015, 2016), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Hierfür ist das Formular VI „Erklärung zu den Umsätzen“ zu verwenden und vollständig auszufüllen. Hinweis: Es ist ein Mindestumsatz von 10 000 000 EUR bezogen auf die Geschäftsjahre 2014, 2015 und 2016 nachzuweisen. Andernfalls erfolgt der Ausschluss.
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Mindeststandards:
Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten.
Es ist zudem ein Mindestumsatz von 10 000 000 EUR in Summe bezogen auf die Geschäftsjahre 2014, 2015, 2016 nachzuweisen. Andernfalls erfolgt der Ausschluss.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter Ziffer III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Fehlende Nachweise und Erklärungen werden vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Im Übrigen gilt das unter Ziffer III.1.1 Ausgeführte.
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Geforderte Erklärungen / Nachweise sind:
1. Es sind für alle der nachfolgenden Punkte 1.a – 1.d
— jeweils mindestens zwei Referenzen
— über abgeschlossene Baumaßnahmen
— innerhalb der letzten 5 Jahre,
— inklusive einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts nachzuweisen.
Sie enthalten verschiedene Erfahrungsnachweise:
a. Grabenloser unbemannter Einbau von Abwasserkanälen mit mindestens 1600 mm Innendurchmesser, in einer Mindestlänge von 200 m mit geschlossenen, steuerbaren Schilden und Druckluftstützung.
b. Bau von Abwasserkanälen mit mindestens 600 mm Innendurchmesser in offener Bauweise in einer Tiefenlage von mindestens 3 m (gemessen von Rohrsohle bis GOK).
c. Herstellung von Baugruben mit einem Verbau aus überschnittenen Bohrpfählen mit einem Bohrpfahldurchmesser von mind. 90 cm bei einer Baugrubentiefe von mindestens 15 m (gemessen von Baugrubensohle bis GOK) und einer lichten Baugrubengrundrissfläche von 30 m
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d. Herstellung von Ortbetonschachtbauwerken mit Baugrubentiefen von mind. 7 m.
Für die Referenzen gilt, dass eine Benennung des Auftraggebers und eines Ansprechpartners sowie Benennung des Auftragswertes und des Ausführungszeitraumes vorzunehmen ist. Es werden nur Referenzen gewertet, die schlussabgenommen sind. Hierfür sind die Formulare VII 1. –4. „Eigenerklärung zu Referenzen“ zu verwenden.
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2. Erklärung zu den vom Bieter / von der Bietergemeinschaft erfüllten fachtechnischen Voraussetzungen. Hierfür ist das Formular VIII „Eigenerklärung zu fachtechnischen Anforderungen“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
3. Soweit ein Bieter für Leistungen Nachunternehmer einsetzen will, auf die der Betrieb des Bieters eingerichtet ist, hat er diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen in dem Formular IX zu benennen.
4. Beruft sich ein Bieter darüber hinaus für den Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auch auf Referenzen von Nachunternehmern für Leistungen, auf die der Betrieb des Bieters nicht eingerichtet ist, sind diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen und der Namen der Nachunternehmer in dem Formular X zu benennen.
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Zusätzlich ist für diese Nachunternehmer gesondert das Formular II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“, die Formulare VII 1. – 4. „Eigenerklärungen zu Referenzen“ und das Formular VIII „Eigenerklärung zu fachtechnischen Anforderungen“ bezogen auf seine Teilleistung auszufüllen.
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Mindeststandards:
Die bekannt gemachten Kriterien sind einzuhalten.
Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 – Beurteilungsgruppe AK1 sowie VMD sind zu erfüllen und mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe(n) nachweist. Der Nachweis gilt insbesondere als gleichwertig erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen durch einen Prüfbericht entsprechend Güte- und Prüfbestimmungen Abschnitt 4.1 für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe( n) nachweist und eine Verpflichtung vorlegt, dass der Bieter im Auftragsfall für die Dauer der Werkleistung einen Vertrag zur Gütesicherung Kanalbau RALGZ 961 entsprechend Abschnitt 4.3 abschließt und die zugehörige „Eigenüberwachung“ entsprechend Abschnitt 4.2 durchführt.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars Vertragserfüllungsbürgschaft auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme zu leisten. Die Sicherheit ist in Form einer Bürgschaft nach den Vorgaben des Formulars Bürgschaftserklärung für Mängelansprüche auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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Auf die Ausführungsbestimmungen nach dem TVgG NRW wird hingewiesen. Diese werden als Besondere Vertragsbedingungen der Vergabeunterlage beigefügt.
Auf die Verpflichtungserklärungen nach dem TVgG NRW wird hingewiesen. Diese werden vom Bestbieter sowie ggf. von diesem vorgesehenen Nachunternehmern vor Zuschlagserteilung abgefordert.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-03-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-11-22 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00
Ort des Eröffnungstermins: Essen.
Zusätzliche Informationen: Bieter oder vom Bieter beauftragte Personen sind nicht zugelassen.

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: kommunales Unternehmen
Kontakt
Kontaktperson: Aulinger Rechtsanwälte | Notare
Internetadresse: www.aulinger.eu 🌏
Dokumente URL: www.deutsche-evergabe.de 🌏
URL der Dokumente: www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der VOB/A EU (vgl. § 3 Nr. 1 VOB/A EU). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
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2. Die für die Angebotsabgabe erforderlichen Formulare und Vordrucke (siehe Ziff. III.1) können unter www.deutsche-evergabe.de herunter geladen werden.
3. Die Angebote sind bis zum 22.11.2017, 12:00 Uhr (Eingang) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „EU-weites Vergabeverfahren: Bauvorhaben: Neubau Düker Überruhr, Kanalbauarbeiten; Angebot – Nicht öffnen!“ bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle als Original und als Kopie (in Papierform) sowie zusätzlich auf einem Datenträger (z. B. USB-Stick) im PDF-Format einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
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4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Angaben zur Kalkulation über die Endsumme“ oder „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ sowie „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
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5. Auskunftsersuchen des Interessenten sind ausschließlich über die Vergabeplattform www.deutsche-evergabe.de an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473055 📞
Fax: +49 2211472891 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist der Antrag unzulässig.
Quelle: OJS 2017/S 194-397479 (2017-10-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-03-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Herstellung eines neuen Dükers als 2-Rohrdüker. Baugrubentiefen bis ca. 28 m. Ein Gewässer, eine Bahnstrecke sowie ein Brückenbauwerk werden unterfahren. Die Gesamtlänge beträgt ca. 612 m: — rd. 532 m in geschlossener Bauweise und gerader Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling), — rd. 80 m in geschlossener Bauweise und in einem Bogen (R = 400 m) Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling), — Einbau der Dükerrohre DN 300 GFK und DN 450 GFK in das DN 1600-Schutzrohr, — rd. 90 m DN 1200 GFK Verlegung in offener Bauweise, — rd. 7 Schachtbauwerke / Sonderbauwerke aus GFK und Stahlbeton, — Einbau von Mess- und Reglertechnik zur Steuerung der Anlage. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter II.2.4 der Bekanntmachung sowie insbesondere in den Vergabeunterlagen (Baubeschreibung).
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 044-095373
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 194-397479
ABl. S-Ausgabe: 44
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der VOB/A EU (vgl. § 3 Nr. 1 VOB/A EU). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Die für die Angebotsabgabe erforderlichen Formulare und Vordrucke (siehe Ziff. III.1) können unter www.deutsche-evergabe.de herunter geladen werden. 3. Die Angebote sind bis zum 22.11.2017, 12.00 Uhr (Eingang!) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „EU-weites Vergabeverfahren: Bauvorhaben: Neubau Düker Überruhr, Kanalbauarbeiten; Angebot – Nicht öffnen!“ bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle als Original und als Kopie (in Papierform) sowie zusätzlich auf einem Datenträger (z. B. USB-Stick) im pdf-Format einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss. 4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Angaben zur Kalkulation über die Endsumme“ oder „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ sowie „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen. 5. Auskunftsersuchen des Interessenten sind ausschließlich über die Vergabeplattform www.deutsche-evergabe.de an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— rd. 80 m in geschlossener Bauweise und in einem Bogen (R = 400 m) Strecke unbemannt steuerbarer Rohrvortrieb DN 1600 (Stahlbeton, Mikrotunneling),
Die Neubautrasse verläuft unter einem Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH), einem Landschaftsschutzgebiet der Ruhr und unter der Wasserschutzzone II und III A. Aufgrund dessen wurde für den ca. 612 m langen Neubaukanal auf einen Zwischenschacht verzichtet. Der Vortrieb soll planmäßig im karbonischen Festgestein (Ton- und Sandstein) ausgeführt werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-02-26 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: AULINGER Rechtsanwälte | Notare

Referenz
Zusätzliche Informationen
3. Die Angebote sind bis zum 22.11.2017, 12.00 Uhr (Eingang!) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „EU-weites Vergabeverfahren: Bauvorhaben: Neubau Düker Überruhr, Kanalbauarbeiten; Angebot – Nicht öffnen!“ bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle als Original und als Kopie (in Papierform) sowie zusätzlich auf einem Datenträger (z. B. USB-Stick) im pdf-Format einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
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Quelle: OJS 2018/S 044-095373 (2018-03-01)