Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners 2018 im LK Stendal
Landkreis Stendal Hochbauamt und Gebäudemanagement/Vergabestelle, Abgabeort Angebote: Arnimer St. 1-4
Los 1 – Ausbringung eines Biozids mittels Luftfahrzeug
Los 2 – Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Norden des Landkreises
Los 3 – Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Süden des Landkreises
Los 4 – mechanische Behandlung befallener Eichen.
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-16.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-10-16 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2017-10-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bekämpfung von Forstschädlingen
Referenznummer: 70.1/07/2017
Kurze Beschreibung:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bekämpfung von Forstschädlingen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bekämpfung von Forstschädlingen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Sachsen-Anhalt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Stendal Hochbauamt und Gebäudemanagement/Vergabestelle, Abgabeort Angebote: Arnimer St. 1-4
Postanschrift: Hospitalstr. 1-2
Postleitzahl: 39576
Postort: Hansestadt Stendal
Kontakt
Internetadresse: http://www.landkreis-stendal.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@landkreis-stendal.de 📧
Telefon: +49 3931607947 📞
Fax: +49 3931607948 📠
URL der Dokumente: http://www.evergabe.de/unterlagen 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-16 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-19 📅
Datum des Beginns: 2018-04-16 📅
Datum des Endes: 2018-06-15 📅
Datum des Beginns: 2018-06-01 📅
Datum des Endes: 2018-08-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 201-413861
ABl. S-Ausgabe: 201
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Gesamtwert: 281115.68 EUR 💰
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 4
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 1
Bezeichnung des Loses: Ausbringung eines Biozids mittels Luftfahrzeug
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 175687.68 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Zusätzliche Informationen:
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 36 528 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Süden des Landkreises
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 28 936 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Mechanische Behandlung befallener Eichen
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 39 964 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-02-16 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-11-28 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt.
Vergabekriterien
Kostenkriterium: Preis
Gewichtung der Kosten: 100
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hochbauamt und Gebäudemanagement/Vergabestelle
Internetadresse: www.landkreis-stendal.de 🌏
Dokumente URL: www.evergabe.de/unterlagen 🌏
URL der Dokumente: www.evergabe.de/unterlagen 🌏
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
E-Mail: poststelle@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2017/S 201-413861 (2017-10-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bekämpfung von Forstschädlingen
Referenznummer: 70.1/07/2017
Kurze Beschreibung:
Los 1 – Ausbringung eines Biozids mittels Luftfahrzeug
Los 2 – Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Norden des Landkreises
Los 3 – Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Süden des Landkreises
Los 4 – mechanische Behandlung befallener Eichen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bekämpfung von Forstschädlingen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bekämpfung von Forstschädlingen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Sachsen-Anhalt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Stendal Hochbauamt und Gebäudemanagement/Vergabestelle, Abgabeort Angebote: Arnimer St. 1-4
Postanschrift: Hospitalstr. 1-2
Postleitzahl: 39576
Postort: Hansestadt Stendal
Kontakt
Internetadresse: http://www.landkreis-stendal.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@landkreis-stendal.de 📧
Telefon: +49 3931607947 📞
Fax: +49 3931607948 📠
URL der Dokumente: http://www.evergabe.de/unterlagen 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-16 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-19 📅
Datum des Beginns: 2018-04-16 📅
Datum des Endes: 2018-06-15 📅
Datum des Beginns: 2018-06-01 📅
Datum des Endes: 2018-08-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 201-413861
ABl. S-Ausgabe: 201
Zusätzliche Informationen
Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens (Beginn: 16.4.2018 Ende 15.6.2018) eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber.
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Los 1 – Ausbringung eines Biozids mittels Luftfahrzeug
Los 2 – Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Norden des Landkreises
Los 3 – Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Süden des Landkreises
Los 4 – mechanische Behandlung befallener Eichen.
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 4
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 1
Bezeichnung des Loses: Ausbringung eines Biozids mittels Luftfahrzeug
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Vorhabensort: Die Bekämpfung erfolgt auf Flächen im Kreisgebiet des Landkreises Stendal. Beflogen werden Feldgehölze, Alleen, Parkflächen und Waldflächen. Es handelt sich demnach sowohl um flächige als auch linienförmige Befliegungen. Die Bekämpfungsfläche umfasst voraussichtlich: etwa 420,92 Hektar. Die angegebene zu befliegende Flächengröße ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Fläche besteht auch nach Zuschlagserteilung nicht. Die Abrechnung der Leistung erfolgt auf Grundlage der tatsächlich abgearbeitenen Fläche nach deren Befliegung Karten und GPS Datafile werden vom Auftraggeber zugearbeitet. Die Befliegung der Befallsflächen wird durch die untere Forstbehörde des Landkreises Stendal koordiniert. Zusätzlich zu der oben angegebenen Bekämpfungsfläche mit einer Größe von ca. 420,92 Hektar, könnte sich die befliegungsfläche noch um einen geschlossenen Waldkomplex mit einer Größe von 157 Hektar erhöhen. Diese 157 Hektar werden als Eventualposition mit in die Leistungsbeschreibung aufgenommen. Es handelt sich um einenWaldkomplex, welcher in einem Naturschutzgebiet liegt. die aviochemische Bekämpfung in diesem Gebiet bedarf einer naturschutzrechtlichen Genehmigung, welche zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht vorliegt. Der Ausgang des naturschutzrechtlichen Verfahrens ist derzeit noch ergebnisoffen. Die Bekämpfungsfläche umfasst demnach: etwa 420,92 Hektar; zuzüglich enventuell: etwa 157 Hekter (Eventualposition). Die Gesamtbekämpfungsfläche einschließlich Eventualposition beträgt somit maximal etwa: 577,92 Hektar (gesamt).
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Mindestanforderungen an das Luftfahrzeug: – Luftfahrzeug mit speziellen festangebauter Applikationstechnik (z. B.: Simplex oder Isolair Sprühanlage),
— abdriftmindernde Injektordüsen 110_05, – Mindestarbeitsbreite von etwa 30 m,
— Einrichtung zur GPS-Aufzeichnung der Flugbahnen.
Bei außerplanmäßigem Ausfall des Flugzeugs muss innerhalb von einem Zeitraum von zwei Tagen ein Ersatzmaschine bzw. die Reparatur de Luftfahrzeugs erfolgen, um die Bekämpfung imvorgesehenen Zeitraum durchzuführen zu können.
Mindestanforderungen an sonstige Ausrüstung: – Befülleinrichtung am Boden,
— Windsack sowie funktionstüchtige Wind- und Temperaturmessgeräte, die mit einem max. Fehler von 1 m/s bzw. 2°C messen.
Bekämpfungsmittel: Biozid Dipel ES/Foray ES (Aufwandsmenge: 3l/ha in mind. 35 l Wasser/ha) Begründung: Die Bekämpfungsmaßnahmen erfolgen zum Schutz der menschlichen Gesundheit und unterliegen damit dem Biozidrecht. Eine Zulassung für die Verwendung in Biozidprodukten zur aviochemischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners liegt derzeit nur für Dipel ES/Forray ES mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis subsp. kurstaki vor.
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Vorbereitende/begleitende Maßnahmen durch den Auftraggeber: Arbeitsflugplätze für den Hubschreuber sind vorhanden und werden bekannt gegeben. Wasser wird vom Auftraggeber an den Vorhabensorten bereitgestellt und notwendige Absperrmaßnahmen sowie die Information der Öffentlichkeit vorgenommen. Auflagen: Je nach Witterung kann die Befliegung auf Verlangen des Auftraggebers kurzfristig unterbrochen werden. Insbesondere bei horizontalem Wind über 5 m/ s sowie Windböen, die die Anwendung beeinträchtigen können und/ oder mit Einsetzen von Thermik sowie bei Lufttemperaturen über + 25 °C im Schatten kann die Befliegung unterbrochen werden. Das Mittel zur Bekämpfung ist durch den Auftragnehmer zu stellen.
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Die Befliegung ist mittels GPS-Aufzeichnung sorgsam zu protokollieren. Spätestens mit der Schlussrechnung sind die Befliegungsprotokolle dem Auftraggeber zu übergeben. Abrechnungsdetails: Die Abrechnung der Befliegung auf Grundlage der tatsächlich abgearbeiteten Fläche erfolgt unmittelbar mit dem Auftraggeber.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Der Bekämpfungszeitraum zielt auf die Bekämpfung der ersten beiden Larvenstadien des Eichenprozessionsspinners ab. Neben dem Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners sind auch der Belaubungsgrad sowie die aktuelle Wetterlage entscheidend für den Bekämpfungszeitraum. Je nach naturalen Gegebenheiten kann sich der Zeitrahmen einer effektiven Bekämpfung ggf. auch verlängern.
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Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens (Beginn: 16.4.2018 Ende 15.6.2018) eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber.
Bezeichnung des Loses: Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Norden des Landkreises
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Vorhabensort und Anzahl der zu behandelnden Bäume:
Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen im nördlichen Kreisgebiet des Landkreises Stendal (Hansestadt Osterburg; Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck; Verbandsgemeinde Seehausen; Hansestadt Stendal; Hansestadt Havelberg). Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Die Bäume befinden sich in Ortslagen, in Siedlungsnähe, entlang von Kreis-, Landes- und Bundesstraßen und überregionalen Radwegen.
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Es sind voraussichtlich etwa 4 566 Einzelbäume zur Bekämpfung vorgesehen.
Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht.
Anforderungen an Technik und Ausrüstung: Die Ausbringung erfolgt mittels Bodengerät (Fahrzeug mit gebläseunterstützter Motorspritze). Geeignet ist das Gerät, welches mit einem Hochdruckspritzgerät alle Bereiche eines Baumes, insbesondere auch die Oberkrone, erreicht. Auch hohe Eichenbäume von 35 m Höhe sollen erfolgreich behandelt werden. Bei hohen Bäumen sind Geräte einzusetzen, die eine Wurfweite von mindestens 35 m in die Höhe leisten können. Bekämpfungsmittel: Biozid Dipel ES/ Foray ES (Aufwandsmenge: 3l/ ha in mind. 600l Wasser/ ha) Begründung: Die Bekämpfungsmaßnahmen erfolgen zum Schutz der menschlichen Gesundheit und unterliegen damit dem Biozidrecht. Eine Zulassung für die Verwendung in Biozidprodukten zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners liegt derzeit nur für Dipel ES/ Forray ES mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis subsp. kurstaki vor. Vorbereitende/ begleitende Maßnahmen durch den Auftraggeber: Je nach Bekämpfungsort werden Karten mit Lage der zu behandelnden Bäume zugearbeitet oder es erfolgt eine örtliche Einweisung durch einen festen Ansprechpartner.
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Notwendige Absperrmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sowie die Information der Öffentlichkeit werden durch den Auftraggeber vorgenommen.
Auflagen: Nach Beauftragung hat eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erfolgen, um im effektiven Zeitfenster die Bekämpfung vorzunehmen. Die Ausbringung ist sorgfältig auszuführen, so dass der gesamte Kronenbereich von der Behandlung erfasst wird. Je nach Witterung kann die Bekämpfung auf Verlangen des Auftraggebers kurzfristig unterbrochen werden.
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Das Mittel zur Bekämpfung sowie die benötigte Wassermenge sind durch den Auftragnehmer zu stellen.
Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem Auftragnehmer. Dies umfasst auch ggf. erforderliche Genehmigungen zur Behandlung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide (z. B.: verkehrsrechtliche Anordnungen) sind vom Auftragnehmer zu tragen. Abrechnungsdetails: Die Abrechnung der Einzelmaßnahmen erfolgt separat und unmittelbar mit dem Eigentümer der Bäume. Die Abrechnung der Leistung erfolgt auf Grundlage der tatsächlich abgearbeiteten Bäume nach deren Behandlung.
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Bezeichnung des Loses: Bekämpfung vom Boden mittels Biozid im Süden des Landkreises
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen im südlichen Kreisgebiet des Landkreises Stendal (Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte, Einheitsgemeinde Stadt Bismark, Verbandsgemeinde Elbe- Havel-Land, Stadt Tangermünde, Hansestadt Stendal). Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Die Bäume befinden sich in Ortslagen, in Siedlungsnähe, entlang von Kreis-, Landes- und Bundesstraßen und überregionalen Radwegen.
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Es sind voraussichtlich etwa 3 617 Einzelbäume zur Bekämpfung vorgesehen.
Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht. Anforderungen an Technik und Ausrüstung:
Die Ausbringung erfolgt mittels Bodengerät (Fahrzeug mit gebläseunterstützter Motorspritze). Geeignet ist das Gerät, welches mit einem Hochdruckspritzgerät alle Bereiche eines Baumes, insbesondere auch die Oberkrone, erreicht. Auch hohe Eichenbäume von 35 m Höhe sollen erfolgreich behandelt werden. Bei hohen Bäumen sind Geräte einzusetzen, die eine Wurfweite von mindestens 35 m in die Höhe leisten können. Bekämpfungsmittel: Biozid Dipel ES/ Foray ES (Aufwandsmenge: 3l/ ha in mind. 600l Wasser/ ha) Begründung: Die Bekämpfungsmaßnahmen erfolgen zum Schutz der menschlichen Gesundheit und unterliegen damit dem Biozidrecht. Eine Zulassung für die Verwendung in Biozidprodukten zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners liegt derzeit nur für Dipel ES/ Forray ES mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis subsp. kurstaki vor.
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Vorbereitende/ begleitende Maßnahmen durch den Auftraggeber: Je nach Bekämpfungsort werden Karten mit Lage der zu behandelnden Bäume zugearbeitet oder es erfolgt eine örtliche Einweisung durch einen festen Ansprechpartner.
Bezeichnung des Loses: Mechanische Behandlung befallener Eichen
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen im Kreisgebiet des Landkreises Stendal. Von wechselnden Arbeitsstätten im Kreisgebiet ist auszugehen.
Es sind voraussichtlich etwa 736 Einzelbäume zur mechanischen Behandlung vorgesehen. Die Bäume weisen einen Behang von 6 bis 10 Nestern je Baum auf.
Anforderungen an Technik und Ausrüstung:
Das Absaugen erfolgt fachgerecht und ordnungsgemäß unter Einsatz technisch geprüfter und zugelassener Absaugeeinrichtungen. Hebebühnen/ Hubsteiger etc. zur Erreichung der Einsatzhöhe sind vom Auftragnehmer zu stellen. Die eingesetzten Geräte müssen geeignet sein, die gesundheitsgefährdenden Raupen, Gespinnstnester und Häutungsreste effektiv von den Bäumen zu entfernen. Es müssen durch Hilfsmittel alle Nester erreicht werden können.
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Vorbereitende/ begleitende Maßnahmen durch den Auftraggeber:
Je nach Bekämpfungsort werden Karten mit Lage der zu behandelnden Bäume zugearbeitet oder es erfolgt eine örtliche Einweisung durch einen festen Ansprechpartner.
Ggf. notwendige Absperrmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sowie die Information der Öffentlichkeit werden durch den Auftraggeber vorgenommen.
Auflagen: Der Auftragnehmer übernimmt das Absaugen der Raupen, Gespinnstnester und Häutungsreste. Das abgesaugte Material ist fachgerecht durch den Auftragnehmer zu entsorgen. Die sachgerechte Entsorgung ist gegenüber dem Auftraggeber nachzuweisen. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem Auftragnehmer.
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Dies umfasst auch ggf. notwendige behördliche Genehmigungen zur Bekämpfung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide sind vom Auftragnehmer zu tragen.
Der in der Ausschreibung festgelegte Zeitrahmen ist einzuhalten. Nach Beauftragung hat eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erfolgen, um im effektiven Zeitfenster die Bekämpfung vorzunehmen. Das Absaugen ist sorgfältig durchzuführen, so dass die behandelten Eichen nach der Behandlung sauber sind.
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Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Abrechnungsdetails:
Das Angebot sollte in EUR/ Baum und je Höhenrahmen abgefasst sein. Es handelt sich bei der Höhenangabe nicht um die Größe des Einzelbaumes, sondern um die Arbeitshöhe, bis zu welcher Nester festgestellt wurden.
Als Abstufungen im Höhenrahmen werden folgende Höhenstufen festgesetzt:
— bis 8 Meter Behandlungsfläche, – 8 bis 20 Meter Behandlungsfläche, – über 20 Meter Behandlungsfläche.
Die Abrechnung der Einzelmaßnahmen erfolgt separat und unmittelbar mit dem Eigentümer der Bäume. Die Abrechnung der Leistung erfolgt auf Grundlage der tatsächlich abgearbeiteten Bäume nach deren Behandlung.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Bekämpfungszeitraum ist abhängig vom Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners. Je nach naturalen Gegebenheiten kann sich der Zeitrahmen einer effektiven Bekämpfung ggf. auch verlängern.
Zusätzliche Informationen:
Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens (Beginn: 1.6.2018 Ende 15.8.2018) eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Mit dem Angebot ist ein Auszug aus dem Berufsregister oder Handelsregister des Mitgliedstaates, in dem der Bieter ansässig ist, nachzuweisen.
2.) Mit dem Angebot ist von jedem Bieter eine Erklärung zur Zuverlässigkeit abzugeben (Fbl. 124 – Eigenerklärung zur Eignung). Die Erklärung umfasst Angaben: – zur Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, – dass der Bieter nicht wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften in den 2 Jahren nicht mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist, – das die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt sind, – das der Betrieb bei der Berufsgenossenschaft gegen Unfall versichert ist, – dass die Ausschlusstatbestände des § 123 Abs. 1-4 GWB sowie § 124 Abs. 1 GWB nicht vorliegen. Ein entsprechendes Formblatt liegt den Vergabeunterlagen bei.
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3.) Des Weiteren sind mit dem Angebot von den Bietern gem. Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt Eigenerklärungen zu folgenden Paragraphen abzugeben: – § 10 Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit, – § 12 Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation, – § 13 Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (nur vom Bieter). Entsprechende Formblätter liegen den Vergabeunterlagen bei.
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Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise vorzulegen:
1.) Eine Erklärung zur Zuverlässigkeit von jedem Nachunternehmer (Fbl. 124 – Eigenerklärung zur Eignung)
2.) Eigenerklärungen gem. Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt von jedem Nachunternehmer zu folgenden Paragraphen: – § 10 Erklärungen zur Tariftreue und Entgeltgleichheit, – § 12 Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation.
1.) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung durch mindestens Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des Versicherers mit Nennung der Deckungssumme (Kopien ausreichend).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Eine Referenz der in den letzten 5 Jahren erbrachten
vergleichbaren Leistungen (die Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist) mit folgenden Angaben: Art der Leistung öffentlicher/und oder privater Auftragnehmer mit Benennung von Ansprechpartner und Telefonnummer.
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die diversen erforderlichen Genehmigungen für eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vorliegen. Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-02-16 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-11-28 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt.
Vergabekriterien
Kostenkriterium: Preis
Gewichtung der Kosten: 100
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hochbauamt und Gebäudemanagement/Vergabestelle
Internetadresse: www.landkreis-stendal.de 🌏
Dokumente URL: www.evergabe.de/unterlagen 🌏
URL der Dokumente: www.evergabe.de/unterlagen 🌏
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
E-Mail: poststelle@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Bestimmungen des § 160 (3) GWB wird hingewiesen. Insbesondere auf Nr. 4., wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, sofern 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Verfahren vor der Vergabekammer für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist.
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