Bereederung der Forschungsbarkasse „Polarfuchs“

Geomar, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Die langjährige Nutzung von modernen Forschungsschiffen hat gezeigt, dass die wissenschaftlich-technische
Ausrüstung eines Schiffes die Qualität der erzielten Forschungsergebnisse nachhaltig beeinflusst. Von hoher
Bedeutung sind auch Qualifikation, Erfahrung, Motivation und Einsatzbereitschaft der Schiffsbesatzung. Das
betrifft einerseits insbesondere das Ein- und Ausbringen teurer und empfindlicher Messsysteme und Geräte,
die exakte Positionierung des Schiffes über mehrere Stunden, den Betrieb und die Wartung der schiffsfesten
Datenerfassungs- und Rechnersysteme sowie der Labortechnik und eine Vielzahl von Handreichungen bei der
windengestützten Probennahme, die eine direkte, reibungslose Verständigung voraussetzen.
Die besonderen Anforderungen sind auch durch den Umstand geprägt, dass sich unter den wissenschaftlichen
Fahrtteilnehmern teilweise auch Wissenschaftler und Studierende befinden, die mit dem Schiffsbetrieb und der
Durchführung von Forschungsarbeiten noch nicht vertraut sind.
Die gute Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Schiffsführung und Besatzung einerseits und
Fahrtleitung und Wissenschaftlern andererseits in allen Ebenen ist auch Voraussetzung für das Gelingen jeder
einzelnen Forschungsreise.
Für alle Arbeiten bedarf es der Einhaltung hoher Sicherheitsstandards und hoher Umweltschutzanforderungen,
auch unter schwierigen Witterungsbedingungen.
Ebenfalls hohe Anforderungen werden an die landseitige nautisch-technische Inspektion gestellt.
Im Hinblick auf die lange Nutzungsdauer der Schiffe ist der Instandhaltung und der Planung der
wissenschaftlichen Nutzwerterhaltung Rechnung zu tragen.
Dies bedeutet auch die gute Zusammenarbeit zwischen Inspektion und dem GEOMAR, Helmholtz-Zentrum für
Ozeanforschung Kiel.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-08-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen mit Forschungsschiffen
Menge oder Umfang:
Neben den Informationen unter II.1.5 finden sich weitere Informationen zum Inhalt der zu erbringenden Bereederungsleistungen in den Vergabeunterlagen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen mit Forschungsschiffen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Geomar, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Postanschrift: Wischhofstr. 1-3
Postleitzahl: 24148
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.geomar.de/ 🌏
E-Mail: prosenloecher@geomar.de 📧
Telefon: +49 431600-2559 📞
Fax: +49 431600-1525 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-14 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 156-324413
ABl. S-Ausgabe: 156
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Verfahren ist ein Offenes Verfahren. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form unter www.subreport.de/E73373437 zum Download zur Verfügung gestellt. Alle Fragen sind in schriftlicher Form (postalisch, per Fax oder per E-Mail) bis spätestens 11.9.2017, 12:00 Uhr, an das GEOMAR, z. H. Herr Patrick Rosenlöcher, (E-Mail: prosenloecher@geomar.de, Fax: 0431/600 – 1525) zu richten. Es besteht kein Anspruch auf Beantwortung der Bewerber- bzw. Bieterfragen, die nach der hier angegebenen Frist bei der Vergabestelle eingehen. Die gestellten Bewerber- bzw. Bieterfragen und die dazugehörigen Antworten werden zum selbstständigen Download auf www.subreport.de/E73373437 analog zu den Vergabeunterlagen der Ausschreibung eingestellt. Bewerber- bzw. Bieterfragen und deren Antworten werden sukzessive aktualisiert. Die Bewerber bzw. Bieter sind verpflichtet, sich diese Unterlagen eigenständig und regelmäßig einzuholen. Bitte überprüfen Sie daher spätestens sechs (6) Tage vor Ablauf der Angebotsfrist eigenständig, ob bezüglich der Ausschreibung Bewerber- bzw. Bieterfragen und deren Antworten eingestellt wurden. Zu diesem Zeitpunkt handelt es sich, um den endgültigen Stand der Bewerber- bzw. Bieterfragen und deren Antworten. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Angeboten nicht möglich und bezüglich dieses Verfahrens nicht zugelassen. Angebote sind ausschließlich postalisch oder direkt an die Vergabestelle zu übermitteln bzw. zu übergeben. Das Angebot muss in einem verschlossenem Umschlag eingereicht werden und mit entsprechender Kennzeichnung versehen sein: „Nicht öffnen! Angebotsunterlagen! Leistung: Bereederung Polarfuchs Einreichungstermin: 19.9.2017, 12:00 Uhr“ Diese Kennzeichnung ist zwingend notwendig, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen. Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die langjährige Nutzung von modernen Forschungsschiffen hat gezeigt, dass die wissenschaftlich-technische
Ausrüstung eines Schiffes die Qualität der erzielten Forschungsergebnisse nachhaltig beeinflusst. Von hoher
Bedeutung sind auch Qualifikation, Erfahrung, Motivation und Einsatzbereitschaft der Schiffsbesatzung. Das
betrifft einerseits insbesondere das Ein- und Ausbringen teurer und empfindlicher Messsysteme und Geräte,
die exakte Positionierung des Schiffes über mehrere Stunden, den Betrieb und die Wartung der schiffsfesten
Datenerfassungs- und Rechnersysteme sowie der Labortechnik und eine Vielzahl von Handreichungen bei der
windengestützten Probennahme, die eine direkte, reibungslose Verständigung voraussetzen.
Die besonderen Anforderungen sind auch durch den Umstand geprägt, dass sich unter den wissenschaftlichen
Fahrtteilnehmern teilweise auch Wissenschaftler und Studierende befinden, die mit dem Schiffsbetrieb und der
Durchführung von Forschungsarbeiten noch nicht vertraut sind.
Die gute Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Schiffsführung und Besatzung einerseits und
Fahrtleitung und Wissenschaftlern andererseits in allen Ebenen ist auch Voraussetzung für das Gelingen jeder
einzelnen Forschungsreise.
Für alle Arbeiten bedarf es der Einhaltung hoher Sicherheitsstandards und hoher Umweltschutzanforderungen,
auch unter schwierigen Witterungsbedingungen.
Ebenfalls hohe Anforderungen werden an die landseitige nautisch-technische Inspektion gestellt.
Im Hinblick auf die lange Nutzungsdauer der Schiffe ist der Instandhaltung und der Planung der
wissenschaftlichen Nutzwerterhaltung Rechnung zu tragen.
Dies bedeutet auch die gute Zusammenarbeit zwischen Inspektion und dem GEOMAR, Helmholtz-Zentrum für
Ozeanforschung Kiel.
Beschreibung der Optionen:
Bezüglich dieses Verfahrens wurden Verlängerungsoptionen angegeben. Weitere Einzelheiten dazu finden sich in den Vergabeunterlagen.
Referenznummer: 0032-2017
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Informationen finden sich unter VI.3 („Sonstige Informationen“). Die nach III.2.1 bis III.2.3
geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Angebot in schriftlicher Form (per Post oder direkt) vorzulegen. Die
Vergabestelle behält sich vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise
nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der
Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein
(nicht älter als ein Jahr, außer bei Prüfungszeugnissen und anderen Nachweisen, die nach ihrem Inhalt
nicht zeitbezogen aktualisiert werden). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle
Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen Anforderung betroffen ist.
Will ein Bieter (auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen
(z.B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so sind zusätzlich auch für den Dritten entsprechende Erklärungen
und Nachweise wie für den Bieter selbst erforderlich (ggf. bezogen auf den betroffenen Leistungsbereich).
Ferner ist auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, der Nachweis zu führen, dass dem Bieter
die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht. Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise
unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren. Der Bieter kann nicht darauf
vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu
behält sie sich jedoch vor.
Folgende Nachweise/Erklärungen sind vorzulegen:
2.1.1. Angebotsschreiben (Formblatt)
2.1.2. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung (max. 2 DIN-A4-Seiten)
2.1.3. Erklärung Unterauftragnehmer (Formblatt)
2.1.4. Erklärung Ausführungszeit (Formblatt)
2.1.5. Nachweis über die aktuelle Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister oder Berufsgenossenschaft, IHK (Ausstellungsdatum nicht älter als 2016).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen und konkret aufgeteilt auf die letzten drei Geschäftsjahre (2014 bis 2016).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1. Angabe über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossen Geschäftsjahren (2014 bis 2016) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
2.3.2. Angabe des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals einschließlich deren Qualifikation. Dies beinhaltet mindestens folgende Unterlagen/Kopien:
Für den Kapitän/Schiffsführer „Küstenfischerei“:
— Patent BKü (oder nächsthöher) oder vergleichbares Befähigungszeugnis (STCW II/3),
— Maschinenpatent und uneingeschränktes Seetauglichkeitszeugnis sind erforderlich.
Für den Schiffsmechaniker/-in (Matrose/-in):
— Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Matrose/-in bzw. Schiffsmechaniker/-in,
— STCW Befähigungszeugnis (II/4).
Für das Personal Inspektion:
— Die Technische Inspektion der Reederei muss über die entsprechenden Qualifikationen verfügen. Diesbezüglich ist ein entsprechender Nachweis vorzulegen (z. B. Zeugnis).
2.3.3. Erklärung, dass das vorgesehene Personal die Bordsprache „Deutsch“ in Wort und Schrift einwandfrei beherrscht und versteht.
2.3.4. Mindestens eine (1) Referenz mit folgenden Spezifikationen:
— Innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre (2014 – 2016 inkl. 2017). Das Geschäftsjahr in das die Referenz fällt ist zwingend anzugeben.
— Kurzbeschreibung über die durchgeführten Arbeiten. Diese müssen vergleichbar mit den hier geforderten Leistungskomponenten sein. Die
Vergleichbarkeit ist nur dann gegeben, wenn es sich, um eine Forschungsbarkasse, ein Forschungskutter oder ein Forschungsschiff handelt.
— Name des Auftraggebers (für öffentliche und/oder private Auftraggeber),
— Auftragssumme,
— Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse.
2.3.5. Erklärung, dass Erfahrungen mit der Bedienung (Handling) komplexer Gerätschaften auf solchen Schiffen auf See bestehen.
2.3.6. Erklärung, dass eine Wohnsitznahme des Personals im Raum Kiel erfolgt. Der „Raum Kiel“ wird hierbei so definiert, dass die Eignung diesbezüglich vorliegt, wenn das Personal in einem Umkreis von 50 km ab Kiel wohnhaft ist.
2.3.7. Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems, z. B. durch Vorlage des Zertifikats ISO 9000 ff. oder ein Zertifikat gleichwertiger Art.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Einzelheiten enthalten die Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Einzelheiten enthalten die Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachangebote (einzeln und als Mitglied
einer Bietergemeinschaft) sind unzulässig. Andere Mehrfachbeteiligungen (insbesondere als Bieter und
Nachunternehmer eines anderen Bieters) sind nur zulässig, wenn die Wahrung des Geheimwettbewerbs
sichergestellt ist. Die Vergabestelle behält sich eine entsprechende Überprüfung und Kontaktaufnahme vor.
Kartellrechtlich (§1 GWB) unzulässige Bietergemeinschaften unterliegen dem Ausschluss. Die Vergabestelle
behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen zur Prüfung der Zulässigkeit abzufordern.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-10-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verwaltung Abteilung Einkauf
Patrick Rosenlöcher

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-12-01 📅
Datum des Endes: 2018-11-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 0032-2017
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Verfahren ist ein Offenes Verfahren. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich in
elektronischer Form unter www.subreport.de/E73373437 zum Download zur Verfügung gestellt. Alle Fragen
sind in schriftlicher Form (postalisch, per Fax oder per E-Mail) bis spätestens 11.9.2017, 12:00 Uhr, an
das GEOMAR, z. H. Herr Patrick Rosenlöcher, (E-Mail: prosenloecher@geomar.de, Fax: 0431/600 – 1525)
zu richten. Es besteht kein Anspruch auf Beantwortung der Bewerber- bzw. Bieterfragen, die nach der hier
angegebenen Frist bei der Vergabestelle eingehen. Die gestellten Bewerber- bzw. Bieterfragen und die
dazugehörigen Antworten werden zum selbstständigen Download auf www.subreport.de/E73373437 analog
zu den Vergabeunterlagen der Ausschreibung eingestellt. Bewerber- bzw. Bieterfragen und deren Antworten
werden sukzessive aktualisiert. Die Bewerber bzw. Bieter sind verpflichtet, sich diese Unterlagen eigenständig
und regelmäßig einzuholen. Bitte überprüfen Sie daher spätestens sechs (6) Tage vor Ablauf der Angebotsfrist
eigenständig, ob bezüglich der Ausschreibung Bewerber- bzw. Bieterfragen und deren Antworten eingestellt
wurden. Zu diesem Zeitpunkt handelt es sich, um den endgültigen Stand der Bewerber- bzw. Bieterfragen und
deren Antworten.
Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe
von Angeboten nicht möglich und bezüglich dieses Verfahrens nicht zugelassen. Angebote sind ausschließlich
postalisch oder direkt an die Vergabestelle zu übermitteln bzw. zu übergeben. Das Angebot muss in einem
verschlossenem Umschlag eingereicht werden und mit entsprechender Kennzeichnung versehen sein:
„Nicht öffnen! Angebotsunterlagen!
Leistung: Bereederung Polarfuchs
Einreichungstermin: 19.9.2017, 12:00 Uhr“
Diese Kennzeichnung ist zwingend notwendig, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu
ermöglichen. Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht
eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne
Zuschlag) vorbehalten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern
(§155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs.3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller
den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die auf Grund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist
zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in
den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten
Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden und 4. mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der
vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach §101b
Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Quelle: OJS 2017/S 156-324413 (2017-08-14)