Berlin, Neubau Museum des 20. Jahrhunderts, Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI

Stiftung Preußischer Kulturbesitz, diese vertreten durch die Oberfinanzdirektion Karlsruhe – Bundesbau BW, diese vertreten durch

Kulturforum Berlin, Berlin, Neubau Museum des 20. Jahrhunderts, Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-05-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-05-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-05-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Referenznummer: 17-02736
Kurze Beschreibung:
Kulturforum Berlin, Berlin, Neubau Museum des 20. Jahrhunderts, Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI Gegenstand des Auftrags ist die Planung und Ausführung des Neubaus des Museums des 20. Jahrhunderts für die Staatlichen Museen zu Berlin. Der Neubau soll am Kulturforum Berlinrealisiert werden und liegt damit in direkter Nähe zur Neuen Nationalgalerie, dem Kunstgewerbemuseum, der Philharmonie und der Staatsbibliothek Berlin. Das neue Museum wird zusammen mit der Neuen Nationalgalerie inhaltlich und funktional eine Einheit darstellen. Der Neubau umfasst Ausstellungsflächen (9.200 m Bei den Lastannahmen für die Geschossdecken ist davon auszugehen, dass punktuell über das übliche Maß hinausgegangen werden muss, außerdem sind im Ausstellungsbereich teilweise große Spannweiten gefordert. Aufgrund des hohen Grundwasserstandes ist eine Baugrube mit Verbau in Trogbauweise vorgesehen, die Planung dieses Ingenieurbauwerks einschließlich Tragwerksplanung ist nicht Bestandteil dieses Verfahrens. Das Gebäude soll als Niedrigstenergiegebäude umgesetzt werden. Es erfolgt eine BNB-Nachhaltigkeitsbewertung für Gebäude und Außenanlagen. Für das Bauvorhaben wurde 2016 ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, aus dem das Architekturbüro Herzog & de Meuron zusammen mit Vogt Landschaftsarchitekten als 1. Preisträger mit Auftragsversprechen hervorgegangen ist. Der Entwurf sieht ein mehrgeschossiges Massivgebäude mit Satteldach und Backsteinelementen vor (je 2 Geschosse ober- u. unterirdisch). Der rechteckige Grundriss wird dabei von zwei sich kreuzenden, inneren „Straßen“ unterteilt, diese erschließen die in vier Quadranten angesiedelten Museumsräume.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, diese vertreten durch die Oberfinanzdirektion Karlsruhe – Bundesbau BW, diese vertreten durch das Staatliche Hochbauamt Karlsruhe
Postanschrift: Gartenstraße 78
Postleitzahl: 76135
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.hba-karlsruhe.de 🌏
E-Mail: poststelle.hbaka@vbv.bwl.de 📧
Telefon: +49 721-8403-190 📞
Fax: +49 721-8403-101 📠
URL der Dokumente: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-15be7f77dab-1536f69fdae1dc25 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-12 📅
Einreichungsfrist: 2017-06-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 094-184292
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
Das Projekt wird vom Staatlichen Hochbauamt Karlsruhe betreut. Besprechungen, Jour-Fixe und Abstimmungen werden daher sowohl in Karlsruhe als auch in Berlin stattfinden, die Planungskoordination erfolgt primär in Karlsruhe. Die Teilnahmeanträge sind mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformblatt (abrufbar auf der unter Ziffer I.3 aufgeführten Internetadresse) und den geforderten Nachweisen und Erklärungen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in Papierform, handschriftlich unterzeichnet, in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1 genannten Anschrift einzureichen. Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag Verhandlungsverfahren 17-02736, Projekt: Berlin, Neubau Museum des 20. Jahrhunderts, Tragwerksplanung.“ Fehlende Bewerbungsunterlagen werden nicht nachgefordert. Anträge per Telefon, FAX oder E-Mail sind nicht zugelassen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Kulturforum Berlin, Berlin, Neubau Museum des 20. Jahrhunderts, Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI
Gegenstand des Auftrags ist die Planung und Ausführung des Neubaus des Museums des 20. Jahrhunderts für die Staatlichen Museen zu Berlin. Der Neubau soll am Kulturforum Berlinrealisiert werden und liegt damit in direkter Nähe zur Neuen Nationalgalerie, dem Kunstgewerbemuseum, der Philharmonie und der Staatsbibliothek Berlin. Das neue Museum wird zusammen mit der Neuen Nationalgalerie inhaltlich und funktional eine Einheit darstellen.
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Der Neubau umfasst Ausstellungsflächen (9.200 m
Bei den Lastannahmen für die Geschossdecken ist davon auszugehen, dass punktuell über das übliche Maß hinausgegangen werden muss, außerdem sind im Ausstellungsbereich teilweise große Spannweiten gefordert. Aufgrund des hohen Grundwasserstandes ist eine Baugrube mit Verbau in Trogbauweise vorgesehen, die Planung dieses Ingenieurbauwerks einschließlich Tragwerksplanung ist nicht Bestandteil dieses Verfahrens.
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Das Gebäude soll als Niedrigstenergiegebäude umgesetzt werden. Es erfolgt eine BNB-Nachhaltigkeitsbewertung für Gebäude und Außenanlagen.
Für das Bauvorhaben wurde 2016 ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, aus dem das Architekturbüro Herzog & de Meuron zusammen mit Vogt Landschaftsarchitekten als 1. Preisträger mit Auftragsversprechen hervorgegangen ist.
Der Entwurf sieht ein mehrgeschossiges Massivgebäude mit Satteldach und Backsteinelementen vor (je 2 Geschosse ober- u. unterirdisch). Der rechteckige Grundriss wird dabei von zwei sich kreuzenden, inneren „Straßen“ unterteilt, diese erschließen die in vier Quadranten angesiedelten Museumsräume.
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Geschätzter Gesamtwert: 1 200 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, Leistungsphasen 2-6 sowie besondere Leistungen.
Die Bewerbung hat mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformblatt zu erfolgen. Das Formblatt ist unter der in der EU-Bekanntmachung unter Ziffer I.3 aufgeführten Internetadresse herunterladbar.
Dieses Verfahren wird unter der Vergabe.Nr. 17-02736 durchgeführt. (Bei Rückfragen bitte angeben).
Dauer: 19 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Näheres zu den Terminen ist den Vergabeunterlagen, insbesondere der Aufgabenbeschreibung, zu entnehmen.
Beschreibung der Optionen: Die Leistungen werden stufenweise beauftragt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kulturforum Berlin, Neubau Museum des 20. Jahrhunderts.
Die Planungskoordination erfolgt primär in Karlsruhe. Besprechungen, Jour-Fixe etc. werden sowohl in Karlsruhe als auch in Berlin stattfinden.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Name des Bewerbers sowie Name und berufliche Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters.Im Falle einer Arbeitsgemeinschaft Angabe des bevollmächtigten Vertreters.Erklärung, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.Erklärung, ob Ausschlussgründe nach § 123 oder § 124 GWB vorliegen. Hinweis: Maßnahmen des Bewerbers zur Selbstreinigung nach § 125 GWB sind als gesonderte Erklärung mit der Bewerbung einzureichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit den gemäß Bewerbungsformblatt geforderten Deckungssummen vorliegt bzw. vor Vertragsschluss besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die fachliche Leistungsfähigkeit für den zu vergebenden Auftrag wird insbesondere anhand folgender Nachweise geprüft:
Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und der Führungskräfte in den letzten drei Geschäftsjahren.
Angabe des Auftragsanteils, für den möglicherweise Unteraufträge erteilt werden.
Liste der wesentlichen, in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe der Gesamtbaukosten, der Leistungszeit, des Auftraggebers und der bearbeiteten Leistungsphasen.
Erklärung über die Gewährleistung des Datenaustauschs gemäß Bewerbungsformblatt.
Präsentation von 2 Referenzobjekten, deren Planungsanforderungen mit der zu vergebenden Planungsleistung verlgeichbar sind; Referenz 1 aus dem Bereich Museumsbau/Bau für kulturelle Zwecke.
Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Referenzobjekte sowie der Eignung des Referenzobjekts auf die beschriebenen spezifischen Anforderungen wird auf die in der beigefügten Matrix aufgeführten Kriterien verwiesen.
Die Präsentation der Referenzobjekte soll einschließlich genauer Beschreibung, Fotos und Planverkleinerung, Angabe von Auftraggebern, Bauwerkskosten, Gesamtbaukosten, Nutzungsfläche, Leistungszeit und der bearbeiteten Leistungsphasen, auf max. 5 Seiten, Format max. A 3 erfolgen.
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Hinweis:
Bei Arbeitsgemeinschaften genügt für jedes Mitglied die Vorlage der geforderten Referenzen für die jeweils ihn betreffende Leistung. Die Arbeitsaufteilung zwischen den Mitgliedern ist schlüssig darzustellen.
Alle anderen Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft zu erbringen. Eine Mehrfachbewerbung bzw. -teilnahme führt zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen bzw. -teilnahmen von Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft können das Ausscheiden aller Mitglieder zur Folge haben.
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Werden Unteraufträge erteilt, sind für die vom Unterauftragnehmer zu erbringenden Leistungen Referenzen dieser Unterauftragnehmer nachzuweisen.
Die Bewertungsmatrix ist unter der in der EU-Bekanntmachung unter Ziffer I.3 aufgeführten Internetadresse herunterladbar.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Persönliche Eignung sowie wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit in Bezug auf vergleichbare Maßnahmen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-07-18 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung des öffentlichen Rechts
Kontakt
Internetadresse: www.hba-karlsruhe.de 🌏
Dokumente URL: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-15be7f77dab-1536f69fdae1dc25 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Projekt wird vom Staatlichen Hochbauamt Karlsruhe betreut. Besprechungen, Jour-Fixe und Abstimmungen werden daher sowohl in Karlsruhe als auch in Berlin stattfinden, die Planungskoordination erfolgt primär in Karlsruhe.
Die Teilnahmeanträge sind mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformblatt (abrufbar auf der unter Ziffer I.3 aufgeführten Internetadresse) und den geforderten Nachweisen und Erklärungen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in Papierform, handschriftlich unterzeichnet, in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1 genannten Anschrift einzureichen.
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Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen:
„Teilnahmeantrag Verhandlungsverfahren 17-02736, Projekt: Berlin, Neubau Museum des 20. Jahrhunderts, Tragwerksplanung.“
Fehlende Bewerbungsunterlagen werden nicht nachgefordert.
Anträge per Telefon, FAX oder E-Mail sind nicht zugelassen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228/9499-0 📞
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228/9499-400 📠
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Hochbauamt Karlsruhe
Postanschrift: Gartenstraße 78
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76135
Telefon: +49 721-8403-190 📞
E-Mail: poststelle.hbaka@vbv.bwl.de 📧
Fax: +49 721-8403-101 📠
Internetadresse: www.hba-karlsruhe.de 🌏
Quelle: OJS 2017/S 094-184292 (2017-05-12)