Beschaffung und Einführung eines CRM- und Veranstaltungsmanagement-Systems

Hanns-Seidel-Stiftung e. V.

Die Hanns-Seidel-Stiftung ist eine politische Stiftung in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins mit Sitz in München mit den Arbeitsschwerpunkten Politische Bildung, Förderung der Wissenschaft, Politikberatung und Politikanalyse, Begabtenförderung, Entwicklungszusammenarbeit und Pflege internationaler Kontakte. Rund 300 Mitarbeiter führen jährlich u. a. über 1 500 Veranstaltungen durch und verwalten mehrere hunderttausend Kontaktdaten. Die Hanns-Seidel-Stiftung plant für das Jahr 2017 die Neubeschaffung eines modularen CRM- und Veranstaltungsmanagement-Systems, das die bisherigen IT- und manuellen Lösungen ersetzen soll. Es wird angestrebt, die CRM- und Veranstaltungsfunktionalitäten integriert in einer Softwarelösung (On-Premise-Betriebsmodell) abzubilden.
Gefordertes Leistungsprofil der Software:
— Adressmanagement, Erstellung von Kundenprofilen und Kategorienmanagement, Verwaltung der geförderten Stipendiaten, Durchführung von Kampagnen und Mailings, differenzierte Rollen- und Zugriffsrechte, workflowgestütztes Veranstaltungsmanagement inkl. Referenten-, Teilnehmer- und Fahrtstreckenverwaltung, Erstellung interner Reports und offizieller Statistiken.
— Einbindung von Zweit- und Drittsystemen per Schnittstelle (v. a. Content Management System Website zur Vermarktung von Veranstaltungen, Unterstützung Online-Anmeldeprozess per Kundenkonto, ERP-System, Dokumentenmanagementsystem, weitere Fachverfahren).
— Beschaffung von Lizenzen und Erbringung der zugehörigen Einführungs-, Schulungs- und laufenden Supportleistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-06 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-03-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verwaltungssoftwarepaket
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verwaltungssoftwarepaket 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hanns-Seidel-Stiftung e. V.
Postanschrift: Lazarettstr. 33
Postleitzahl: 80636
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.hss.de/ 🌏
E-Mail: zschau@hss.de 📧
Telefon: +49 891258-210 📞
Fax: +49 891258-439 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 050-092977
ABl. S-Ausgabe: 50
Zusätzliche Informationen
Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von den Bewerbern geforderten Angaben in vorgegebenen Bewerberformularen (vgl. Vergabeunterlagen) zusammengefasst, welche zu verwenden, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind. Abweichend hiervon ist die Vorlage der Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer bzw. eignungsleihende Unternehmer, mit der diese bestätigen, dass dem Hauptauftragnehmer die Mittel für die Auftragsausführung verbindlich zu Verfügung stehen, zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags fakultativ und erst mit Einreichung des verbindlichen Angebots erforderlich. Die Vergabeunterlagen sind über den in Ziffer I.1), „Elektronischer Zugang zu Informationen“ angegebenen Link frei abrufbar. Bewerberfragen für den Teilnahmewettbewerb können bis einschließlich 29. März 2017 gestellt werden. Teilnahmeanträge sind bis zum 7.4.2017, 14:00 Uhr, schriftlich und unterzeichnet in verschlossenem Umschlag/Paket mit dem Kennklebezettel versehen bei der in Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen. Der Auftraggeber wird die eingegangenen Unterlagen kursorisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass die Unterlagen / Erklärungen unvollständig sind, behält sich der Auftraggeber vor, den betreffenden Bewerbern die Möglichkeit einzuräumen, entsprechende Unterlagen unter Setzung einer angemessenen Nachfrist nachzureichen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Der Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags allein verantwortlich. Steht die Eignung eines Bewerbers aufgrund der innerhalb der Nachfrist nachgereichten Unterlagen nicht fest, wird dieser Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Von der Nachreichungsmöglichkeit ausgenommen sind Änderungen an der Bewerberkonstellation auf Ebene des Bewerbers (Bewerbergemeinschaft). Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Anforderungen der Rechtsprechung und Spruchpraxis der Vergabekammern. Soweit berufliche Qualifikationen anzugeben sind, stehen vergleichbare Berechtigungen anderer Herkunftsstaaten den genannten beruflichen Qualifikationen gleich. Der Auftraggeber behält sich vor, Angaben des Bewerbers zur Eignung bis zur Zuschlagserteilung zu verifizieren und weitere Informationen oder Nachweise zur Eignungsbewertung einzuholen, etwa durch Einholung eines Gewerbezentralregisterauszugs. Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen bzw. Rüge zu erheben. Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien des Auftraggebers und der Zustimmung / dem Nichtvorliegen von Einwendungen staatlicher Stellen, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist. Gesetzliche Aufhebungsgründe bleiben unberührt. Aufwendungen der Bewerber für die Teilnahme am gesamten Vergabeverfahren werden nicht erstattet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Hanns-Seidel-Stiftung ist eine politische Stiftung in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins mit Sitz in München mit den Arbeitsschwerpunkten Politische Bildung, Förderung der Wissenschaft, Politikberatung und Politikanalyse, Begabtenförderung, Entwicklungszusammenarbeit und Pflege internationaler Kontakte. Rund 300 Mitarbeiter führen jährlich u. a. über 1 500 Veranstaltungen durch und verwalten mehrere hunderttausend Kontaktdaten. Die Hanns-Seidel-Stiftung plant für das Jahr 2017 die Neubeschaffung eines modularen CRM- und Veranstaltungsmanagement-Systems, das die bisherigen IT- und manuellen Lösungen ersetzen soll. Es wird angestrebt, die CRM- und Veranstaltungsfunktionalitäten integriert in einer Softwarelösung (On-Premise-Betriebsmodell) abzubilden.
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Gefordertes Leistungsprofil der Software:
— Adressmanagement, Erstellung von Kundenprofilen und Kategorienmanagement, Verwaltung der geförderten Stipendiaten, Durchführung von Kampagnen und Mailings, differenzierte Rollen- und Zugriffsrechte, workflowgestütztes Veranstaltungsmanagement inkl. Referenten-, Teilnehmer- und Fahrtstreckenverwaltung, Erstellung interner Reports und offizieller Statistiken.
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— Einbindung von Zweit- und Drittsystemen per Schnittstelle (v. a. Content Management System Website zur Vermarktung von Veranstaltungen, Unterstützung Online-Anmeldeprozess per Kundenkonto, ERP-System, Dokumentenmanagementsystem, weitere Fachverfahren).
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— Beschaffung von Lizenzen und Erbringung der zugehörigen Einführungs-, Schulungs- und laufenden Supportleistungen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Angaben sind zwingend zu leisten:
1. Unternehmensübersicht (Name, Rechtsform, Kontaktdaten);
2. Unternehmensdarstellung;
3. Darstellung Leistungsportfolio im Bereich CRM-/Veranstaltungsmanagement-Software/-Dienstleistungen;
4. Nachweis über Eintragung ins Handelsregister;
5. Erklärung über Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1, Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 GWB;
6. Erklärung über Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB;
7. Erklärung über (Nicht-)Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister für Unternehmen sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen Personen;
8. Erklärung über die Vertretungsberechtigung im Falle einer Bietergemeinschaft;
9. Erklärung zu Unterauftragnehmern (§ 36 VgV);
10. Erklärung zu Eignungsleihe (§ 47 VgV);
11. Erklärung zu Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme von 1 000 000 EUR).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben sind zwingend zu leisten:
1. Für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre:
a. Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens
b. Angabe des Umsatzes mit CRM-/Veranstaltungsmanagement-Software/-Dienstleistungen
2. Angabe der Anzahl der festangestellten Mitarbeiter
Die Angaben werden anhand einer Wertungsmatrix (vgl. die frei zugänglichen und abrufbaren Vergabeunterlagen) bewertet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben sind zwingend zu leisten:
1. Angabe von mindestens 4 Unternehmens-Referenzen aus vergleichbaren CRM- und Veranstaltungsmanagementprojekten seit dem 1. Januar 2010
2. Angabe des Lebenslaufs des Projektleiter mit:
a. Qualifikationsprofil,
b. Berufserfahrung im CRM- und Veranstaltungsmanagementumfeld,
c. mindestens 3 Referenzen aus vergleichbaren CRM- und Veranstaltungsprojekten seit dem 1. Januar 2010.
Die Angaben werden anhand einer Wertungsmatrix (vgl. die frei zugänglichen und abrufbaren Vergabeunterlagen) bewertet.
Mindeststandards: Vgl. nebenstehend.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung, gemeinsamer Vertreter erforderlich.
Sonstige besondere Bedingungen: EVB-IT.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber wird anhand der Wertungsmatrix eine Rangfolge der Bewerber bilden und nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob und wie viele Bewerber er über die geplante Mindestzahl hinaus zur weiteren Teilnahme am Vergabeverfahren auffordert.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-04-28 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Hanns-Seidel-Stiftung e. V.
Frau Franziska Zschau
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
URL der Dokumente: https://www.hss.de/index.php?id=996&no_cache=1 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-11-06 📅
Datum des Endes: 2022-07-31 📅
Zusätzliche Informationen
Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von den Bewerbern geforderten Angaben in vorgegebenen Bewerberformularen (vgl. Vergabeunterlagen) zusammengefasst, welche zu verwenden, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind. Abweichend hiervon ist die Vorlage der Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer bzw. eignungsleihende Unternehmer, mit der diese bestätigen, dass dem Hauptauftragnehmer die Mittel für die Auftragsausführung verbindlich zu Verfügung stehen, zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags fakultativ und erst mit Einreichung des verbindlichen Angebots erforderlich.
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Die Vergabeunterlagen sind über den in Ziffer I.1), „Elektronischer Zugang zu Informationen“ angegebenen Link frei abrufbar.
Bewerberfragen für den Teilnahmewettbewerb können bis einschließlich 29. März 2017 gestellt werden.
Teilnahmeanträge sind bis zum 7.4.2017, 14:00 Uhr, schriftlich und unterzeichnet in verschlossenem Umschlag/Paket mit dem Kennklebezettel versehen bei der in Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle einzureichen.
Der Auftraggeber wird die eingegangenen Unterlagen kursorisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass die Unterlagen / Erklärungen unvollständig sind, behält sich der Auftraggeber vor, den betreffenden Bewerbern die Möglichkeit einzuräumen, entsprechende Unterlagen unter Setzung einer angemessenen Nachfrist nachzureichen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Der Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags allein verantwortlich. Steht die Eignung eines Bewerbers aufgrund der innerhalb der Nachfrist nachgereichten Unterlagen nicht fest, wird dieser Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen.
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Von der Nachreichungsmöglichkeit ausgenommen sind Änderungen an der Bewerberkonstellation auf Ebene des Bewerbers (Bewerbergemeinschaft). Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Anforderungen der Rechtsprechung und Spruchpraxis der Vergabekammern.
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Soweit berufliche Qualifikationen anzugeben sind, stehen vergleichbare Berechtigungen anderer Herkunftsstaaten den genannten beruflichen Qualifikationen gleich.
Der Auftraggeber behält sich vor, Angaben des Bewerbers zur Eignung bis zur Zuschlagserteilung zu verifizieren und weitere Informationen oder Nachweise zur Eignungsbewertung einzuholen, etwa durch Einholung eines Gewerbezentralregisterauszugs.
Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen bzw. Rüge zu erheben.
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Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien des Auftraggebers und der Zustimmung / dem Nichtvorliegen von Einwendungen staatlicher Stellen, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist. Gesetzliche Aufhebungsgründe bleiben unberührt. Aufwendungen der Bewerber für die Teilnahme am gesamten Vergabeverfahren werden nicht erstattet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 892176-2411 📞
Internetadresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/ 🌏
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsverfahren kann bei der in Ziffer VI.4.1) genannten Stelle schriftlich mit Begründung (Geltendmachung von Rechtsverletzung, Darlegung von aktuellen oder drohenden Schäden des Antragstellers) unter Angabe eines Empfangsbevollmächtigten im Inland vor Zuschlagserteilung beantragt werden. Das Verfahren vor der Vergabekammer richtet sich nach den §§ 155 ff. GWB.
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Ohne Anspruch auf Vollständigkeit wird ergänzend mitgeteilt:
Der Antrag ist unzulässig (vgl. § 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftragebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 050-092977 (2017-03-06)