Bewachungsdienste im Ressortbereich des Ministeriums für Justiz, Kultur und Europa

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)

Im Ressortbereich des für Justiz zuständigen Ministeriums des Landes Schleswig-Holstein sollen externe Sicherheitskräfte zur Unterstützung genereller Einlasskontrollen bei den Gerichten eingesetzt werden.
Der Sicherheitsdienstleister unterstützt schwerpunktmäßig bei:
— der Bewachung der Eingangsbereiche, insbesondere bei der Personenkontrolle;
— Bedienung technischer, zur Unterstützung der Personenkontrolle vorhandener Anlagen;
— Kontrollgängen;
— der Aufrechterhaltung der Ruhe, Ordnung und Sicherheit in den Justizgebäuden und den dazu gehörenden Bereichen, einschließlich der Überwachung durch Videoanlagen;
bei zusätzlichem Bedarf der jeweiligen Behördenleitung bei
— der Besorgung des Aktenverkehrs;
— dem Leeren der Briefkästen der Justizbehörde, der Annahme, Verteilung, Versand der Post;
— der Herstellung von Ablichtungen und dem Heften von Unterlagen;
— der Unterbringung, Verwaltung, Aussonderung und Vernichtung von Akten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-01-06 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-01-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bewachungsdienste
Kurze Beschreibung:
Im Ressortbereich des für Justiz zuständigen Ministeriums des Landes Schleswig-Holstein sollen externe Sicherheitskräfte zur Unterstützung genereller Einlasskontrollen bei den Gerichten eingesetzt werden. Der Sicherheitsdienstleister unterstützt schwerpunktmäßig bei: — der Bewachung der Eingangsbereiche, insbesondere bei der Personenkontrolle; — Bedienung technischer, zur Unterstützung der Personenkontrolle vorhandener Anlagen; — Kontrollgängen; — der Aufrechterhaltung der Ruhe, Ordnung und Sicherheit in den Justizgebäuden und den dazu gehörenden Bereichen, einschließlich der Überwachung durch Videoanlagen; bei zusätzlichem Bedarf der jeweiligen Behördenleitung bei — der Besorgung des Aktenverkehrs; — dem Leeren der Briefkästen der Justizbehörde, der Annahme, Verteilung, Versand der Post; — der Herstellung von Ablichtungen und dem Heften von Unterlagen; — der Unterbringung, Verwaltung, Aussonderung und Vernichtung von Akten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bewachungsdienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bewachungsdienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lübeck, Kreisfreie Stadt 🏙️
Kiel, Kreisfreie Stadt 🏙️
Steinburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gmsh.de 🌏
E-Mail: oliver.schlacht@gmsh.de 📧
Telefon: +49 431599-1477 📞
Fax: +49 431599-1465 📠
URL der Dokumente: https://www.e-vergabe-sh.de/ 🌏
URL der Teilnahme: https://www.e-vergabe-sh.de/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-10 📅
Datum des Beginns: 2017-07-01 📅
Datum des Endes: 2018-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 006-008456
ABl. S-Ausgabe: 6
Zusätzliche Informationen
Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um eine Dienstleistung gem. § 130 Abs. 1 GWB i. V. m. § 64 VgV. Die EU-Richtlinie 24/2014 fordert die barrierefreie Bereitstellung der Vergabeunterlagen(Ausschreibungsunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge, Änderungspakete) für Sie als Wirtschaftsteilnehmer. Wir stellen Ihnen diese Vergabeunterlagen unter www.e-vergabe-sh.de zur Verfügung. Die Recherche liegt allein in Ihrer Verantwortung. Wir empfehlen Ihnen daher dringend die kostenlose Registrierung auf unserer Vergabeplattform (www.e-vergabe-sh.de), um zu vermeiden, dass Sie aufgrund fehlender Informationen vom weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens ausgeschlossen werden müssen. Sofern Sie nicht registriert sind, müssen Sie sich laufend selbständig über Änderungen oder Ergänzungen zum Vergabeverfahren unter www.e-vergabe-sh.de informieren. Auf der Vergabeplattform registrierte Wirtschaftsteilnehmer erhalten automatisch Benachrichtigungen zu Änderungen oder Ergänzungen im Vergabeverfahren. Alle Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens 23.2.2017 an die GMSH, z.H. Herrn Oliver Schlacht (per e-Vergabesystem, per E-Mail: oliver.schlacht@gmsh.de oder Fax:+49(0)431-599-1465) zu richten. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage-Antwortkatalog erfasst, der ständig unter www.e-vergabe-sh.de unter der Ausschreibung einsehbar ist. Mit dem Angebot sind zusätzlich folgende Unterlagen einzureichen: 1. Unterschriebenes Angebotsschreiben mit den Erklärungen, dass die Ausschreibungsbedingungen anerkannt werden und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen wurden und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen. Erklärung das keine Ausschlussgründe nach §123 GWB,§124 GWB und § 128 GWB vorliegen bzw. Darstellung von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB. 2. Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens inkl. eines Leistungsportfolios (max. 4 DIN-A-Seiten) 3. Mit dem Angebot ist ein Konzept zur Sicherstellung von qualifizierten Personal (u. a. Einstellung, Schulungsmaßnahmen) sowie einer hohen Dienstleistungsqualität (u. a. Qualitätssicherung, Sicherheitskonzept) einzureichen. 4. Verpflichtungserklärung (Formblatt) zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten (TTG). 5. Nach der Zuschlagserteilung und vier Wochen vor Aufnahme der Tätigkeiten: Durch den Auftragnehmer ist für die einzusetzenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Bescheinigung über die Beantragung eines Führungszeugnisses zur Vorlage bei Behörden gem. § 32 Abs. 3 und 4 BZRG vorzulegen. Das Führungszeugnis wird dem Ministerium für Justiz, Kultur und Europa direkt zugesandt. Zusätzlich ist vor der Aufnahme der Arbeit eine Einverständniserklärung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über eine Sicherheitsüberprüfung vorzulegen. Bewertungsmatrix: Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Bewertungsmatrix zur Auswahl des wirtschaftlichsten Angebotes.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Ressortbereich des für Justiz zuständigen Ministeriums des Landes Schleswig-Holstein sollen externe Sicherheitskräfte zur Unterstützung genereller Einlasskontrollen bei den Gerichten eingesetzt werden.
Der Sicherheitsdienstleister unterstützt schwerpunktmäßig bei:
— der Bewachung der Eingangsbereiche, insbesondere bei der Personenkontrolle;
— Bedienung technischer, zur Unterstützung der Personenkontrolle vorhandener Anlagen;
— Kontrollgängen;
— der Aufrechterhaltung der Ruhe, Ordnung und Sicherheit in den Justizgebäuden und den dazu gehörenden Bereichen, einschließlich der Überwachung durch Videoanlagen;
bei zusätzlichem Bedarf der jeweiligen Behördenleitung bei
— der Besorgung des Aktenverkehrs;
— dem Leeren der Briefkästen der Justizbehörde, der Annahme, Verteilung, Versand der Post;
— der Herstellung von Ablichtungen und dem Heften von Unterlagen;
— der Unterbringung, Verwaltung, Aussonderung und Vernichtung von Akten.
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 3
Bezeichnung des Loses: Bezirk Lübeck
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer unterstützt das Amtsgericht, Landgericht, Sozialgericht und Arbeitsgericht Lübeck
durch geeignetes Sicherheitspersonal schwerpunktmäßig bei:
— der Bewachung der Eingangsbereiche der Justizgebäude, insbesondere bei der Personenkontrolle;
— Bedienung technischer, zur Unterstützung der Personenkontrolle vorhandener Anlagen (z. B. Metallschleuse);
— Kontrollgängen, insbesondere der Kontrolle der Außenfassaden der Justizgebäude;
— dem Leeren der Briefkästen der Justizbehörde, der Annahme und Verteilung aller Eingänge sowie dem Versenden der Post (einschließlich der Verpackung, Versiegelung und Frankierung);
— der Herstellung von Ablichtungen und dem Heften von Unterlagen
Bedarf an Sicherheitspersonal beim:
Amtsgericht Lübeck (2 weibliche / 5 männliche Sicherheitskräfte),
Landgericht Lübeck (eine weibliche Sicherheitskraft),
Sozialgericht Lübeck (eine weibliche oder männliche Sicherheitskräfte),
Arbeitsgericht Lübeck (jeweils eine weibliche und männliche Sicherheitskräfte)
Der Auftragnehmer ist verpflichtet ausschließlich Sicherheitspersonal einzusetzen, das folgende Voraussetzungen erfüllt:
— sicheres und freundliches Auftreten;
— Teamfähigkeit;
— körperlich fit und sportlich sein;
— aufgeschlossen, zuverlässig, flexibel;
— Dienstleistungsorientierung, soziale Kompetenz sowie gute Beobachtungsfähigkeit;
— über einen längeren Zeitraum konzentriert arbeiten können;
— ein hohes Maß an Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein;
— sehr gute psychische und physische Belastbarkeit;
— IHK -geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft oder aber mindestens das Unterrichtungsverfahren bzw. die Sachkunde gemäß § 34a GewO erfolgreich absolviert haben;
— polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragung;
— Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift;
Sicherheitskräfte mit dem Führerschein der Klasse B und einem eigenen Fahrzeug sind erwünscht.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Er endet spätestens am 30.06.2021.
Bezeichnung des Loses: Bezirk Kiel
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer unterstützt das Land- und Sozialgericht Kiel, sowie das Arbeitsgericht Neumünster
Landgericht Kiel (eine weibliche Sicherheitskraft),
Sozialgericht Kiel (eine weibliche oder männliche Sicherheitskraft),
Arbeitsgericht Neumünster (jeweils eine weibliche und männliche Sicherheitskraft).
— Führerschein der Klasse B und eigenes Fahrzeug.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Er endet spätestens am 30.6.2021.
Bezeichnung des Loses: Bezirk Itzehoe
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer unterstützt das Land- und Sozialgericht Itzehoe, sowie das Arbeitsgericht Elmshorn
Landgericht Itzehoe (eine weibliche Sicherheitskraft),
Sozialgericht Itzehoe (eine weibliche oder männliche Sicherheitskraft),
Arbeitsgericht Elmshorn (jeweils eine weibliche und männliche Sicherheitskraft).
Der Auftragnehmer ist verpflichte, ausschließlich Sicherheitspersonal einzusetzen, das folgende Voraussetzungen erfüllt:
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird. Er endet spätestens am 30.6.2021.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Lübeck.
Kiel.
Itzehoe.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Ableistung von Wachdiensten und Unterstützungsleistungen, die Gegenstand der Vergabe sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre (2013-2015),
2. Erklärung über das Bestehen einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung
3. Eigenerklärung (Formblatt), ob im Falle eines Auftrages der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Dabei ist auch der Auftragsanteil anzugeben, für den die Erteilung eines Unterauftragsbeabsichtigt wird. Die Eigenerklärung ist dem Angebot beizufügen, auch wenn zum
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Zeitpunkt der Auftragsvergabe keine Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern vorgesehen ist. Im Fall der Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern wird die GMSH vor Zuschlagserteilung die entsprechende Verpflichtungserklärung sowie seinem Einsatz entsprechende Eignungsnachweise vom
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Nachunternehmer anfordern. Diese sind dann fristbewehrt der GMSH zu übersenden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der Erlaubnis der Bewachungstätigkeit des Unternehmers (Gewerbeerlaubnis nach § 34 a der Gewerbeordnung)
2. Nachweis einer Haftpflichtversicherung gem. § 6 der Verordnung über das Bewachungsgewerbe
3. Angaben über aussagekräftige Referenzen der im Wesentlichen in den letzten drei Jahren (2013 bis 2015) erbrachten und hinsichtlich Art und Umfang vergleichbarer Leistungen (hier: Wachdienst und Unterstützungsleistungen) unter Nennung von Leistungsumfang, Auftraggeber, Dauer des Auftrages sowie Auftragssumme inklusive Angaben zu Ansprechpartnern mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse
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4. Eigenerklärung, dass das einzusetzende Personal eine IHK-Prüfung als Schutz- und Sicherheitskraft oder mindestens das Unterrichtungsverfahren bzw. die Sachkunde gemäß § 34a GewO erfolgreich absolviert hat und das polizeiliche Führungszeugnis ohne Eintragung ist;
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5. Eigenerklärung, dass für das eingesetzte Personal ein sicheres und freundliches Auftreten, Teamfähigkeit, körperliche Fitness, Sportlichkeit, Aufgeschlossenheit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Dienstleistungsorientierung, soziale Kompetenz und Beobachtungsfähigkeit gewährleistet ist. Darüber hinaus, dass das Personal in der Lage ist über einen längeren Zeitraum konzentriert zu arbeiten, über ein hohes Maß an Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein, über sehr gute psychische und physische Belastbarkeit verfügt, sowie die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht wird und über einen Führerschein der Klasse B und ein eigenes Fahrzeug verfügt.
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6. Eigenerklärung, dass:
a. die Sicherheitsdienstleistungen in erforderlichem Umfang an den vorgesehenen Einsatzorten und zu den vereinbarten Zeiten erfolgen;
b. nur ausreichend geschultes, qualifiziertes und zuverlässiges Sicherheitspersonal zum Einsatz kommt. Entsprechende Nachweise sind spätestens vier Wochen vor dem geplanten Einsatz vorzulegen;
c. Vorkehrungen getroffen werden, dass die Erfüllung des Auftrages nicht durch Krankheit, Urlaub oder sonstige Ausfälle der Mitarbeiter gefährdet wird;
d. dem für Justiz zuständigen Ministerium unverzüglich angezeigt wird, falls einzelne Verpflichtungen des Vertrages nicht oder nicht ordnungsgemäß erfüllt werden können;
e. die Sicherheitskräfte auf Anforderung des für Justiz zuständigen Ministeriums mit einfachen Ausrüstungsgegenständen (bis zur Höhe von 50,00 EUR pro Person und Kalenderjahr, wie z.B. Sicherheitshandschuhe, o.ä.) auszustatten sind;
f. dafür Sorge getragen wird, dass das Sicherheitspersonal bei der Aufgabenerfüllung einheitlich uniformiert und sauber gekleidet ist;
g. das Sicherheitspersonal mit einem Dienstausweis der Sicherheitsfirma sowie mit gut sichtbaren Namensschildern mit Lichtbild an der Uniform ausgestattet wird;
h. die Bekleidung und Ausstattung des Sicherheitspersonals mit dem für Justiz zuständigen Ministerium abgestimmt wird;
i. alle Unfallverhütungs- und Sicherheitsvorschriften sowie die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes beachtet werden;
j. alle erforderlichen Erlaubnisse, Genehmigungen oder Lizenzen für die Ausführung der vertraglich vereinbarten Leistungen eingeholt werden,
k. bedeutende Ereignisse während der Leistungserbringung (wie z. B. Straftaten, versuchte Straftaten, Personen- oder Sachschäden, Gefährdungen oder Sicherheitslücken) unverzüglich – vorab mündlich bzw. telefonisch der Behördenleitung gemeldet werden und monatlich hierüber ein Protokoll (ggf. eine Fehlanzeige) erstellt und der Behördenleitung übersendet wird;
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l. bei Verlust von Schlüsseln, Chips oder Chipkarten unverzüglich die zuständige Behördenleitung informiert wird;
m. gewährleistet ist, dass die in den Räumlichkeiten oder auf den Grundstücken des jeweiligen Gerichts von Sicherheitskräften gefundenen Gegenstände unverzüglich bei der zuständigen Stelle im Gericht abgegeben werden und
n. ausgehändigte Schlüssel, Chips und Ausrüstungsgegenstände nach Vertragsablauf wieder abgegeben werden.
Mindeststandards:
Das eingesetzte Personal ist nach dem Tariftreuegesetz zu entlohnen (ab 1.2.17: 9,99 EUR), soweit zum Zeitpunkt des Zuschlages kein Lohntarifvertrag im Sinne des Arbeitnehmerentsendegesetzes für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in Schleswig-Holstein in Kraft ist.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 07:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-04-03 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-03-06 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH), Oliver Schlacht
Internetadresse: www.gmsh.de 🌏
Dokumente URL: https://www.e-vergabe-sh.de/ 🌏
Internetadresse: https://www.e-vergabe-sh.de/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um eine Dienstleistung gem. § 130 Abs. 1 GWB i. V. m. § 64 VgV.
Die EU-Richtlinie 24/2014 fordert die barrierefreie Bereitstellung der Vergabeunterlagen(Ausschreibungsunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge, Änderungspakete) für Sie als Wirtschaftsteilnehmer.
Wir stellen Ihnen diese Vergabeunterlagen unter www.e-vergabe-sh.de zur Verfügung.
Die Recherche liegt allein in Ihrer Verantwortung.
Wir empfehlen Ihnen daher dringend die kostenlose Registrierung auf unserer Vergabeplattform (www.e-vergabe-sh.de), um zu vermeiden, dass Sie aufgrund fehlender Informationen vom weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens ausgeschlossen werden müssen.
Sofern Sie nicht registriert sind, müssen Sie sich laufend selbständig über Änderungen oder Ergänzungen zum Vergabeverfahren unter www.e-vergabe-sh.de informieren. Auf der Vergabeplattform registrierte Wirtschaftsteilnehmer erhalten automatisch Benachrichtigungen zu Änderungen oder Ergänzungen im Vergabeverfahren.
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Alle Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens 23.2.2017 an die GMSH, z.H. Herrn Oliver Schlacht (per e-Vergabesystem, per E-Mail: oliver.schlacht@gmsh.de oder Fax:+49(0)431-599-1465) zu richten. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage-Antwortkatalog erfasst, der ständig unter www.e-vergabe-sh.de unter der Ausschreibung einsehbar ist.
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Mit dem Angebot sind zusätzlich folgende Unterlagen einzureichen:
1. Unterschriebenes Angebotsschreiben mit den Erklärungen, dass die Ausschreibungsbedingungen anerkannt werden und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen wurden und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen. Erklärung das keine Ausschlussgründe nach §123 GWB,§124 GWB und § 128 GWB vorliegen bzw. Darstellung von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB.
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2. Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens inkl. eines Leistungsportfolios (max. 4 DIN-A-Seiten)
3. Mit dem Angebot ist ein Konzept zur Sicherstellung von qualifizierten Personal (u. a. Einstellung, Schulungsmaßnahmen) sowie einer hohen Dienstleistungsqualität (u. a. Qualitätssicherung, Sicherheitskonzept) einzureichen.
4. Verpflichtungserklärung (Formblatt) zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten (TTG).
5. Nach der Zuschlagserteilung und vier Wochen vor Aufnahme der Tätigkeiten: Durch den Auftragnehmer ist für die einzusetzenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Bescheinigung über die Beantragung eines Führungszeugnisses zur Vorlage bei Behörden gem. § 32 Abs. 3 und 4 BZRG vorzulegen. Das Führungszeugnis wird dem Ministerium für Justiz, Kultur und Europa direkt zugesandt. Zusätzlich ist vor der Aufnahme der Arbeit eine Einverständniserklärung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über eine Sicherheitsüberprüfung vorzulegen.
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Bewertungsmatrix: Die Vergabeunterlagen enthalten eine detaillierte Bewertungsmatrix zur Auswahl des wirtschaftlichsten Angebotes.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431988-4640 📞
Fax: +49 431988-4702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es handelt sich um eine Dienstleistung/Lieferung gemäß § 119 Abs. 1 GWB in Verbindung mit § 15 VgV. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB informiert. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammerüberprüfen lassen. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Erklärt der Auftraggeber mehr als 15 Kalendertage nach dem Eingang einer Rüge, dieser nicht abhelfen zu wollen, so ist der Antrag ebenso unzulässig (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabeprüfstelle Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Fachbereich 812
Postanschrift: Gartenstraße 6
Telefon: +49 431599-1112 📞
Fax: +49 431599-1119 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Herr Oliver Schlacht
E-Mail: oliver.schlacht@gmsh.de 📧
Fax: +49 431599-1465 📠
Quelle: OJS 2017/S 006-008456 (2017-01-06)