Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium Ratingen, Vergabe der Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI

Stadt Ratingen, Der Bürgermeister

Die Stadt Ratingen beabsichtigt die Fortsetzung der Sanierung des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums (Karl-Mücher-Weg 2). Es handelt sich um ein überwiegend in den 60er Jahren errichtetes Ensemble aus 2 Klassentrakten mit aufgeständerten Zwischentrakten. Zugleich ist eine Erneuerung/energetische Optimierung der haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau geplant. Das Objekt wurde in den vergangenen Jahren in Teilen bereits saniert (insb. Hüllensanierung), erweitert (Cafeteria) und brandschutztechnisch ertüchtigt (Fluchttreppen).
Die geplante Baumaßnahme umfasst neben der Sanierung des Bestands außerdem den Neubau eines Klassentraktes sowie die Errichtung provisorischer Klassenräume für die Bauphase auf der Liegenschaft. Bestandteil sind außerdem Sanierungsmaßnahmen in dem Ensemble Stadttheater/Sporthalle (Europaring 9), in dem Räumlichkeiten für den Schulbetrieb genutzt werden (Turnhalle, Aula, Musikräume). Das Ensemble am Europaring ist urheberrechtlich geschützt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-10-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-09-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-09-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 30 ZV 214/17 L
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Ratingen beabsichtigt die Fortsetzung der Sanierung des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums (Karl-Mücher-Weg 2). Es handelt sich um ein überwiegend in den 60er Jahren errichtetes Ensemble aus 2 Klassentrakten mit aufgeständerten Zwischentrakten. Zugleich ist eine Erneuerung/energetische Optimierung der haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau geplant. Das Objekt wurde in den vergangenen Jahren in Teilen bereits saniert (insb. Hüllensanierung), erweitert (Cafeteria) und brandschutztechnisch ertüchtigt (Fluchttreppen). Die geplante Baumaßnahme umfasst neben der Sanierung des Bestands außerdem den Neubau eines Klassentraktes sowie die Errichtung provisorischer Klassenräume für die Bauphase auf der Liegenschaft. Bestandteil sind außerdem Sanierungsmaßnahmen in dem Ensemble Stadttheater/Sporthalle (Europaring 9), in dem Räumlichkeiten für den Schulbetrieb genutzt werden (Turnhalle, Aula, Musikräume). Das Ensemble am Europaring ist urheberrechtlich geschützt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mettmann 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Ratingen, Der Bürgermeister
Postanschrift: Postfach 10 17 40
Postleitzahl: 40837
Postort: Ratingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.Ratingen.de 🌏
E-Mail: zvs@ratingen.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPTYY5YAVC 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPTYY5YAVC 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-13 📅
Einreichungsfrist: 2017-10-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 179-366520
ABl. S-Ausgabe: 179
Zusätzliche Informationen
Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Ratingen beabsichtigt die Fortsetzung der Sanierung des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums (Karl-Mücher-Weg 2). Es handelt sich um ein überwiegend in den 60er Jahren errichtetes Ensemble aus 2 Klassentrakten mit aufgeständerten Zwischentrakten. Zugleich ist eine Erneuerung/energetische Optimierung der haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau geplant. Das Objekt wurde in den vergangenen Jahren in Teilen bereits saniert (insb. Hüllensanierung), erweitert (Cafeteria) und brandschutztechnisch ertüchtigt (Fluchttreppen).
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Die geplante Baumaßnahme umfasst neben der Sanierung des Bestands außerdem den Neubau eines Klassentraktes sowie die Errichtung provisorischer Klassenräume für die Bauphase auf der Liegenschaft. Bestandteil sind außerdem Sanierungsmaßnahmen in dem Ensemble Stadttheater/Sporthalle (Europaring 9), in dem Räumlichkeiten für den Schulbetrieb genutzt werden (Turnhalle, Aula, Musikräume). Das Ensemble am Europaring ist urheberrechtlich geschützt.
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Die zu vergebenden Planungsleistungen betreffen im Einzelnen:
Liegenschaft Karl-Mücher-Weg 2:
(1) Fortsetzung Hüllensanierung (Seitentrakte);
(2) Innensanierung (insb. Erneuerung/Aufarbeitung Oberflächen, Türen, Unterdecken) und energetische Optimierung (partielle Innendämmung);
(3) Verbesserung Raumakustik ausgewählter Bereiche;
(4) Umbau (vereinzelte Raumänderungen);
(5) Fortsetzung Brandschutzertüchtigung;
(6) Barrierefreier Ausbau (Türen, Orientierungs-/Leitsystem u. ä.);
(7) Erneuerung Technische Ausrüstung (AGr 1 – 5 und 7 – 8) / Integration dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung (Klassenräume);
(8) Schadstoffsanierung (KMF [Unterdecken], Asbest [Heizkörperverkleidung]);
(9) Neubau/Erweiterungsbau für 12 Schulklassen sowie Neben-/Funktionsflächen;
(10) Neubau eines temporären Schulgebäudes für voraussichtlich max. 10 Klassen in Containerbauweise;
Liegenschaft Europaring 9:
(11) Sanierung Sichtbetonfassade Turnhalle;
(12) Sanierung Dacheindichtung Turnhalle sowie Ergänzung Sonnenschutz (Lichtkuppeln);
(13) Ersteinbau Prallschutz in der Turnhalle.
(14) Sanierung und Umgestaltung Theaterfoyer (u. a. neue abgehängte Decke) entsprechend Vorplanung;
(15) Sanierung bzw. Erneuerung Fensteranlagen;
(16) Sanierung Musikunterrichtsräume;
(17) Erneuerung Sicherheitsbeleuchtungsanlage Stadttheater.
Die Bauleistungen sollen gewerkeweise vergeben werden. Ausnahme: Für die Containeranlage soll eine GU-Vergabe erfolgen.
Die Baumaßnahmen sollen abschnittsweise und bei laufendem Betrieb realisiert werden. Während aller Projektphasen soll eine weitgehend uneingeschränkte Betriebsfähigkeit gewährleistet sein.
Im Ergebnis sollen architektonisch ansprechende Gebäude sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.
Die beabsichtigten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (Sanierung / partieller Umbau) sowie Neubau/Erweiterungsbau; 2. Größenordnungen (BGF): Bestandsgebäude Gymnasium: rd. 11 000 m² / Neubau Klassentrakt: rd. 1 400 m² / Neubau Containeranlage: max. rd. 1.100 qm (bei 10 Klassen) / Bestandsgebäude Stadttheater/Sporthalle: rd. 4 740 m²; 3. geschätzte Bauwerkskosten netto (Summe KGr 300- 400 nach DIN 276): Bestandsgebäude Gymnasium: rd. 7,75 Mio. EUR / Neubau Klassentrakt: rd. 2,25 Mio. EUR / Containeranlage: max. rd. 1 000 000 EUR / Bestandsgebäude Stadttheater/Sporthalle: rd. 1,68 Mio. EUR. Die geschätzten Kosten davon in KGr 400 (Summe KGr 410-480) betragen rd. 4,8 Mio. EUR netto.
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Ausgeschrieben sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 (Feuerlöschanlagen) bis 8 nach § 53 HOAI. Die vorgesehene Vergabe umfasst folgende Grundleistungen gem. § 55 HOAI, sofern und soweit erforderlich:
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1) Sanierung Bestand: Leistungsphasen (LP) 2 bis 9.
2) Neubau Klassentrakt: LP 1 bis 9.
3) Neubau Containeranlage: LP 1 bis 7.
4) Sanierung Stadttheater/Sporthalle: LP 1 bis 9.
Daneben werden ausgewählte Besondere Leistungen vergeben (s. Vergabeunterlagen; s.a. Ziff. II.2.11 Optionen).
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 10/2017; 2. Planung/Baudurchführung: bis 2023; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Dauer: 72 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die in Ziff. II.2.4/II.2.7 genannte Laufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 gem. § 55 HOAIbeauftragt (Stufe 1), soweit diese nach Ziffer II.2.4/ spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind.
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Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Ergänzende (Planungs-/Beratungs-) Leistungen werden sinngemäß analog beauftragt.
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Voraussetzung für die Beauftragung der Stufe 2 ist ein Baubeschluss der Stadt Ratingen. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine sowie die Genehmigungsfähigkeit.
(2) Sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich, werden weitere ausgewählte Besondere Leistungen beauftragt werden, z. B.: LP 9: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
(3) Im Falle der Einladung zur Verhandlung werden folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für Honorarangebot.
(4) Folgende Unterlagen sind bereits Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3): Gutachten Bestandsgebäude Gymnasium (Grundlagenermittlung/Vorplanung Technische Ausrüstung [2012]; Schadstoffanalyse Flure [2017]; DIN 18599 Berechnungsunterlagen [2011]; Schwachstellenanalyse zum Brandschutz [2010]; Brandschutzkonzept [2002]; Kostenschätzung/Anpassung auf 2017 [2012/ 2015]); Gutachten Stadttheater/Sporthalle (Voruntersuchung zum Umbau Foyer [2013]); Vertragsentwurf (inkl. ausgewählter Anlagen); Anforderungen/Qualitätsstandards der Stadt Ratingen (für allgemeinen Hochbau / Schulgebäude / Gebäudereinigung) sowie (im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung von allen Beteiligten vorzulegen) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – NRW) / Verpflichtungserklärung nach § 8 TVgG NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie / Verpflichtungserklärung Scientology Schutzklausel.
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Zusätzliche Informationen:
Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Ratingen, Der Bürgermeister; Minoritenstraße 2 – 6; 40878; Ratingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß §56 (2) VgV – wird der Bewerber ausgeschlossen:
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(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
(a) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
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(b) Eigenerklärung (Formblatt Ausschlussgründe) des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 und § 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen / bzgl. Nichtvorliegen von Ausschlüssen/Verfehlungen, die zu Eintragungen in das Vergaberegister des Landes NRW führen können / bzgl. Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen oder gegen Artikel 101 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).
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(c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
(d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 3) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
(e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Pkt. 6) gem. Ziff. III.2.1.
(f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Pkt. 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV sowie Erklärungen bzgl. wirtschaftlicher Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gem. §§ 123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Formblatt). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
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(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
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— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß § 56 (2) VgV – wird der Bewerber ausgeschlossen:
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(1) Umsatz: Eigenerklärung zum Nettojahresgesamtumsatz und zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne § 55 HOAI 2013, Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 bis 8 i. S. §53 HOAI, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Teilnahmeantrag 4.1).
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Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
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(2) Kautionen/Sicherheiten: Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2). Die Versicherungssumme muss jährlich mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.
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Mindeststandards:
(1) Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne § 55 HOAI 2013, Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 bis 8 i. S. HOAI § 53, im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 250.000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
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(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Pkt. 4.2) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2015, 2014) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in:
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a. Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung (TGA) i.S. HOAI 2013 §55, Anlagengruppen (AGr) 1-5 und 7-8 i.S. HOAI §53;
b. Ingenieure im Leistungsbild TGA i.S. HOAI 2013 §55, AGr 1-5 und 7-8 i.S. HOAI §53, mit größer/gleich 5 Jahren Berufserfahrung gesamt sowie davon in AGr 1-3 und 8 und in den AGr 4-5 i.S. HOAI 2013 §53.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Pkt. 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
(3) Aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) für das Leistungsbild TGA im Sinne HOAI 2013 §55 sind mind. 2 und max. 4 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
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Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Ort/Land/Auftraggeber;
— Bei Bewerbergemeinschaften/ Nachunternehmern: Auftragnehmer;
— Datum Fertigstellung Leistungsphase (LPh) 8 i.S. HOAI 2013 §55 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber);
— Bauwerkskosten (Summe KGr 410-450 und 470 [Feuerlöschanlagen] – 480 nach DIN 276 Neu);
— Bruttogrundfläche BGF;
— Art der Baumaßnahme (Bauen im Bestand [Umbau- und/oder Modernisierungs- bzw. Instandsetzungs-und/oder Instandhaltungsmaßnahme i.S. HOAI 2013 §2] / Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme / Andere [Wiederaufbau u.ä.]);
— Bearbeitete AGr/LPh i.S. HOAI 2013 §§53/55.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben zu folgenden Leistungen/ Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend): Gebäudetypologie Schule [allgemeinbildende Schule, Berufliche Schule und/oder Sonderschule]; Wirtschaftlichkeitsberechnungen im Bereich Lüftung; Wirtschaftlichkeitsberechnungen im Bereich Heizung; Planung/ Realisierung dezentraler Lüftungsanlagen; Planung/Realisierung Wärmerückgewinnung in RLT-Anlagen; Erarbeiten einer Wartungsplanung und -organisation; Planung/Realisierung Brandmelde- und/oder Feuerlöschanlagen; Planung/Realisierung der Steuerung von Sonnenschutz, Beleuchtung, Heizung etc. durch BUS-Systeme; Planung/Realisierung Technische Ausstattung eines temporären (Schul-) Gebäudes in Containerbauweise; Abschnittsweise Realisierung; Realisierung bei laufendem Betrieb.
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Es geht je Leistung/Projektmerkmal max. ein Projekt in die Wertung ein.
Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen. Nicht in deutscher Sprache verfasste Referenzschreiben sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.
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Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen (auch von Büroinhabern als vormalige Mitarbeiter anderer Büros) sind nicht zugelassen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
(1) Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung i. S. §55 HOAI 2013, Anlagengruppen 1-5 und 7-8 i. S. §53 HOAI, mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 4 pro Jahr im Durchschnitt, davon mind. 2 in den AGr 1-3 und 8 sowie mind. 2 in den AGr 4-5 i. S. §55 HOAI 2013.
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(2) Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mind. 2 und max. 4), die folgende Bedingungen erfüllen: Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 410 – 450 und 470 [Feuerlöschanlagen] – 480 nach DIN 276 Neu) größer/gleich 1,5 Mio. netto je Projekt, Fertigstellung Leistungsphase 8 i. S. §55 HOAI (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) in den letzten 5 Jahren (im Zeitraum 09/2012 bis 08/2017).
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Mit diesen Referenzprojekten sind die folgenden weiteren Mindestanforderungen zu erfüllen:
— mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung
"Öffentlicher Auftrag im Sinne § 103 GWB;
Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme i. S. § 2 HOAI;
Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme i. S. § 2 HOAI;
— mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe KGr 410-450 und 470-480 nach DIN 276 Neu) größer/gleich 3,0 Mio. Euro netto;
— durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 im Sinne § 55 HOAI 2013 in den Anlagengruppen 1 bis 5 im Sinne § 53 HOAI 2013 mindestens je einmal abgedeckt sein.
Alle Mindestanforderungen müssen in zwei oder mehreren Referenzprojekten (max. 4) erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: max. 1 500 Zeichen
§ 75 (1) – (3) VgV in Verbindung mit § 44 VgV: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure:
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Örtliche Präsenz in der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; der Bauherr legt besonderen Wert auf eine – entsprechend gängiger Rechtsprechung – intensive, den komplexen Anforderungen genügende Wahrnehmung der Bauüberwachungspflichten. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen.
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(2) Erfüllung CAD-Dokumentationsrichtlinien Stadt Ratingen.
(3) Anforderungen/Qualitätsstandards Stadt Ratingen (für allgemeinen Hochbau / Schulgebäude / Gebäudereinigung).
(4) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI: Festlegung AG § 56: Honorarzone II bzw. III (AGr 8) Mindestsatz.
(5) Vertrag inkl. Anlagen.
(6) Gesetze und Verordnungen des Landes NRW sowie ergänzende Vorschriften und Regeln (u.a. BauO NRW).
(7) Pflichten gemäß TVgG NRW, Scientology Schutzklausel: Erklärungen [s. Ziff. II.2.11 und Vergabeunterlagen] sind im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten vorzulegen.
(8) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3.
(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 1.000 Punkte (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 20 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 80 %).
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(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, welche die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Personaleinsatzkonzept: 1. Projektleitung, 2. Bauleitung, 3. weitere Mitglieder des Projektteams (im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Strukturelle Herangehensweise: 1. Projektorganisation, Zusammenarbeit etc.; 2. Projekteinschätzung und abgestimmte Bearbeitungsmethodik; 3. Kosten und Termine (im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. fachtechnische Aufgaben: 1. Gebäudeklima-/Energiekonzept; 2. Erneuerung/Erstinstallation Anlagentechnik; 3. Maßnahmen im Bestand; 4. Qualitätssicherung (im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen)
4. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Gewichtung des Preises: 65

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle
Internetadresse: www.Ratingen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPTYY5YAVC 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag, Erklärung bzgl. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärungen des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
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Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind – in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen zu unterschreiben und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Teilnahmeantrag führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag.
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Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch (s. Ziff. I.3) oder in Papierform einzureichen. Bei elektronischer Einreichung ist der Teilnahmeantrag einzuscannen und im PDF-Format unter Nutzung des sog. Bietertools auf den Vergabemarktplatz des Landes Nordrhein-Westfalen hochzuladen. Bei Einreichung in Papierform ist der äußere Umschlag mit dem zur Verfügung gestellten Kennzettel sowie dem Firmennamen und der Adresse des Unternehmens zu versehen.
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Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß §56 (2) VgV – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
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(2) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblättern [s.o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1, Zuschlagskriterien sowie die in Ziff. II.2.11 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung u.ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
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(3) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (§ 20 (3), Unterabsatz 1 VgV). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet.
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(4) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insg. maximal 260 Punkte erreicht werden. Bewertung der Honorarangebote: Die einzelnen Honorarangebote werden jeweils mit max. 5 Punkten bewertet. 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkt erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 – Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis).
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(5) Der Auftraggeber beabsichtigt, im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß §17 (11) VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
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Bekanntmachungs-ID: CXPTYY5YAVC.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 4074
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@brd.nrw.de 📧
Fax: +49 2114753989 📠
Internetadresse: www.BRD.NRW.de/organisation/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.
Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß § 160 (3) GWB, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 (2) GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 160 Absatz 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach §135 (1) Nr. 2 GWB. § 134 (1) S. 2 GWB bleibt unberührt.
Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2017/S 179-366520 (2017-09-13)