CRYO2

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH ist für die Beschaffung der zentralen Helium-Kryoanlagen für FAIR verantwortlich. Diese Beschaffung beinhaltet eine zentrale Kryoanlage, die Kälteleistung auf 2 Temperaturniveaus (~15kW bei 4 K und ~50kW bei 50 K) ohne Flüssig-Stickstoff Vorkühlung bereitstellt. Des Weiteren umfasst die Beschaffung einen Flüssig-Stickstoff basierten Vorkühler (CWU) mit einer Kapazität von 100 kW bei 100 K, sowie eine zentrale Verteilbox (DB3) und einen Flüssig-Helium-Tank (~20m).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-06 Auftragsbekanntmachung
2019-11-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-10-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Maschinen zum Verflüssigen von Luft oder anderen Gasen
Referenznummer: 33/50037166
Kurze Beschreibung:
Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH ist für die Beschaffung der zentralen Helium-Kryoanlagen für FAIR verantwortlich. Diese Beschaffung beinhaltet eine zentrale Kryoanlage, die Kälteleistung auf 2 Temperaturniveaus (~15kW bei 4 K und ~50kW bei 50 K) ohne Flüssig-Stickstoff Vorkühlung bereitstellt. Des Weiteren umfasst die Beschaffung einen Flüssig-Stickstoff basierten Vorkühler (CWU) mit einer Kapazität von 100 kW bei 100 K, sowie eine zentrale Verteilbox (DB3) und einen Flüssig-Helium-Tank (~20m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Maschinen zum Verflüssigen von Luft oder anderen Gasen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Postanschrift: Planckstraße 1
Postleitzahl: 64291
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.gsi.de 🌏
E-Mail: proekf33@gsi.de 📧
Telefon: +49 6159711987 📞
Fax: +49 6159711983 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXS0YYEYY7N 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 195-399961
ABl. S-Ausgabe: 195
Zusätzliche Informationen
Die bei der Vergabestelle einzureichenden Teilnahmeanträge sind 2-fach in Papierform sowie 1-fach elektronisch auf CD/DVD einzureichen. Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYY7N.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die CRYO2 ist die zentrale Kälteanlage für FAIR. Sie versorgt im Wesentlich den SIS100, den SuperFRS sowie die Experimente HADES und CBM mit tiefkaltem flüssigen und gasförmigen Helium. Der SuperFRS benötigt aufgrund seiner enormen kalten Masse von grob 1 500 t einen zusätzlichen Vorkühler, die sogenannte Cool Down and Warm up Unit (CWU). CRYO2 und CWU teilen sich eine gemeinsame Kompressorstation, die ebenfalls Teil der Ausschreibung ist. In Peaklastfällen kann die CWU die CRYO2 unterstützen. Die Distribution Box 3 (DB3) ist die erste Verteilereinheit nach der CRYO2 und teilt die Massenströme für SIS100 und SuperFRS inklusive HADES und CBM. Die DB3 enthält darüber hinaus die Testlasten (Heizer) für den Site Acceptance Test (SAT) der CRYO2.
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Wegen der Verzahnung der 3 Gewerke, der gemeinsamen Nutzung der Kompressoren, der Testlasten in DB3 ist eine Verteilung auf mehrere Lose nicht sinnvoll. Die Verteilung auf mehrere Lose birgt die Gefahr von Schnittstellenproblemen und Haftungsausschlüssen bei der Inbetriebnahme und des SAT.
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Dauer: 65 Monate
Beschreibung der Optionen:
CRYO2 Kontrollsystem
Anmerkung: Es liegt einzig im Ermessen des Auftraggebers, ob diese Option gezogen wird.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH; Planckstraße 1; 64291; Darmstadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Einzureichende Unterlagen:
— Unternehmensdarstellung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): mit Angabe der auf dem GSI Formblatt abgefragten Daten, wie z. B. Anzahl der Mitarbeiter in den letzten drei Jahren, etc.,
— Eigenerklärung zur Eignung nach §§ 123, 124 GWB (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung, dass die Kenntnis nach
§§ 123, 124 GWB unrichtig ist und die dort genannten Fälle nicht vorliegen – GSI Formblatt,
— Eigenerklärung zu Verstößen gegen das SchwarzArbG, das AEntG und gegen das MiLoG – GSI Formblatt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Einzureichende Unterlagen:
— Angaben zu Gesamtumsatz und auftragsbezogenem Umsatz (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – auf dem GSI Formblatt Unternehmensdarstellung,
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— Nachweis einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Angabe des Versicherungsunternehmens und der Deckungssumme auf dem GSI Formblatt,
— Bonitätsprüfung (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen): Wird von der GSI im Rahmen der Eignungsprüfung durchgeführt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Einzureichende Unterlagen:
— Beschreibung von Referenzprojekten (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Beschreibung von 3 vergleichbaren Referenzprojekten, mit Angabe der auf dem Formblatt abgefragten Projektdaten.
Mindeststandards:
1. Der Bieter muss Referenzen über den Bau und die erfolgreiche Inbetriebnahme großer Heliumkälteanlagen Entwicklung vorweisen.
2. Der Bieter muss vorweisen, dass er bereits Helium-Kälteanlagen mit einer 4 K Äquivalenzleistung von mehr als 10 kW gebaut und erfolgreich in Betrieb genommen hat.
Die Referenzanlagen sind inklusive ihrer bisherigen Laufzeit aufzuzeigen.
Die Referenzliste muss vergleichbare Aufträge (mindestens 3) enthalten.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-11-14 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Englisch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Großforschungseinrichtung
Kontakt
Kontaktperson: Projekteinkauf
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXS0YYEYY7N 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die bei der Vergabestelle einzureichenden Teilnahmeanträge sind 2-fach in Papierform sowie 1-fach elektronisch auf CD/DVD einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYY7N.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Einlegung von Rechtsbehelfen
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Tel.: 0228 9499-0
Fax: 0228 9499-163
Durch die Zeichenbeschränkung der EU ist der genaue Wortlaut nicht abbildbar. Diesen entnehmen Sie bitte den Teilnahmeunterlagen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 195-399961 (2017-10-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-11-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH ist für die Beschaffung der zentralen Helium-Kryoanlagen für FAIR verantwortlich. Diese Beschaffung beinhaltet eine zentrale Kryoanlage, die Kälteleistung auf 2 Temperaturniveaus (~15 kW bei 4 K und ~50 kW bei 50 K) ohne Flüssig-Stickstoff Vorkühlung bereitstellt. Des Weiteren umfasst die Beschaffung einen Flüssig-Stickstoff basierten Vorkühler (CWU) mit einer Kapazität von 100 kW bei 100 K, sowie eine zentrale Verteilbox (DB3) und einen Flüssig-Helium-Tank (~20 m³).
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Gesamtwert des Auftrags: 51 000 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 224-549198
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 195-399961
ABl. S-Ausgabe: 224
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYD8J

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen:
Option: Ersatzteile, Wartung, Schulung
Anmerkung: Es liegt einzig im Ermessen des Auftraggebers, ob diese Option gezogen wird!
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Planckstraße 1
64291 Darmstadt

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Inhalt und Qualität der Angebotspräsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der technischen Lösung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wirtschaftlichkeit/ Energiekosten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Flexibilität bei der Installation
Lieferzeit - Terminplan
Preis (Gewichtung): 50.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-10-29 📅
Name: Linde Kryotechnik AG
Postanschrift: Daettlikonerstrasse 5
Postort: Pfungen
Postleitzahl: 8422
Land: Schweiz 🇨🇭
E-Mail: info@linde-kryotechnik.ch 📧
Land: Zürich 🏙️
Internetadresse: http://www.linde-kryotechnik.ch 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 51 000 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rechtsbehelfsbelehrung aus Bekanntmachung Punkt VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Der Bewerber/ Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Teilnahmeantrags (und später ggf. seines Angebots), die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
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Bewerber/ Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bewerber/ Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
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Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 - 3 GWB).
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Teilt die GSI dem Bewerber / Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o. g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
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Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2019/S 224-549198 (2019-11-15)