Diesel-Niederflurgelenkbusse 18-19 m (NG)

Hagener Straßenbahn AG

Kauf von bis zu 10 Diesel-Niederflurgelenkbussen 18-19 m (NG).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-10-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Transportmittel und Erzeugnisse für Verkehrszwecke
Menge oder Umfang: Kauf von bis zu 10 Diesel-Niederflurgelenkbussen 18-19 m (NG).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Transportmittel und Erzeugnisse für Verkehrszwecke 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hagener Straßenbahn AG
Postanschrift: Am Pfannenofen 5
Postleitzahl: 58097
Postort: Hagen
Kontakt
Internetadresse: http://www.strassenbahn-hagen.de 🌏
E-Mail: d.goldbach@hvg-hagen.de 📧
Telefon: +49 2331208426 📞
Fax: +49 2331208238 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-19 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 204-421782
ABl. S-Ausgabe: 204
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 NR. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem 4.Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt (§6 SektVO). Hinweis: Die Regelungen der VOB/A, VOL/A und VOF finden keine Anwendung. 2. Dem Verhandlungsverfahren vorgeschaltet ist ein Teilnahmewettbewerb (§141 Abs. 1 SektVO). 3. Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in zweifacher Ausfertigung (mindestens 1 Original) in deutscher Sprache in Schriftform sowie elektronisch auf einer CD-ROM/DVD oder einem USB-Stick einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Für den Teilnahmeantrag werden keine Formblätter zur Verfügung gestellt. Alle geforderten Erklärungen sind zwingend unterschrieben vorzulegen. 4. Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin für deren Eingang im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb am Vergabeverfahren – nicht öffnen-“ und der EU-Bekanntmachungsnummer zu versehen. Maßgebend ist der rechtzeitige Eingang beim Auftraggeber. Die Übermittlung per Telefax oder elektronischer Form reicht nicht aus. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. 5. Eventuelle Rückfragen sind nur über die Vergabestelle zulässig (möglichst per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte E-Mail-Adresse). Sie sind so früh wie möglich, spätestens jedoch 10 Tage vor Ende der Teilnahmefrist, schriftlich einzureichen. 6. Kosten bzw. Aufwendungen für die Beteiligung an diesem Verfahren sowie die Erstellung des Angebotes werden nicht erstattet. 7. Zur ordnungsgemäßen Durchführung des Verfahrens werden die der Vergabestelle beigestellten Informationen durch die Beauftragten der Vergabestelle auf elektronischen Weg verarbeitet, übertragen und gespeichert. 8. Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: Der Auftraggeber wird die fristgerecht, eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden unvollständige Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt. Inhaltliche Defizite der vorgelegten Nachweise und Erklärungen führen nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrages, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung berücksichtigt. 9. Die in Abschnitt II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt auf Anpassung und Aktualisierung. 10. Die auf der Grundlage der Wertung eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung. 11. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. 12. Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebotes auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend ausschließen, die die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht, nicht ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßen Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach zu betreiben. Der Auftraggeber wird mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch Vertragsverhandlungen geführt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Kauf von bis zu 10 Diesel-Niederflurgelenkbussen 18-19 m (NG).
Es werden Varianten akzeptiert

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers im Original,
a) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet
worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
b) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
c) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder
verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO;
d) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und
Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
e) dass keine nachweislich begangene schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des
Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird,
vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die
für die Führung der Geschäfte verantwortlich ist handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder
Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen
handelten Person vorliegt vgl. § 21 Abs. 2 SektVO:
Es wird darauf hingewiesen, dass die vorgenannten geforderten Eigenerklärungen nicht mit denjenigen der hier
nicht anwendbaren VOB/A (vgl. Abschnitt VI.3 Nr. 1 der vorliegenden Bekanntmachung) inhaltsgleich sind und
deshalb Eigenerklärungen, welche sich lediglich auf die VOB/A beziehen, nicht ausreichen. Zusätzlich zu den vorgenannten Eigenerklärungen vorgelegte Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder
sonstigen Einrichtungen werden bei der Bewertung der Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt.
2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend, maßgebend ist der
Schlusstermin der vorliegenden Bekanntmachung).
3. Der Bewerber hat über seine Mitgliedschaft eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen.
Bewerber ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen
Versicherungsträgers vorzulegen, soweit im betreffenden Ausland Versicherungspflicht besteht,
4. Für den Fall der Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss der Bewerber-/Bietergemeinschaft
alle Mitglieder namentlich mit Kontaktdaten sowie einen für das Vergabeverfahren bevollmächtigten
Vertreter benennen und erklären, dass die Bewerber-/Bietergemeinschaft im Fall der Auftragserteilung
gesamtschuldnerisch haftet (Bewerber-Bietergemeinschaftserklärung). Diese Bewerber-/
Bietergemeinschaftserklärung ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen
werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Vorlage einer aussagefähigen Wirtschaftsauskunft,
welche nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung
der EU-Bekanntmachung ist,
2. Vorlage einer aktuellen Betriebshaftpflichtpolice mit
Nachweis der Höhe der Versicherungssumme (mind. 1 000 000 EUR) in Form einer unbeglaubigten Kopie, oder,
falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe nicht
besteht, Vorlage einer schriftlichen Eigenerklärung
des Bewerbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine
entsprechende Versicherung auf die Anforderungen
des Auftraggebers abzuschließen in Kombination mit
der Erklärung eines Versicherers, dass diese zum
Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem
Bewerber bereit ist,
3. Angaben zu Firmenverpflechtungen,
Tochtergesellschaften, Firmenverbünden,
4. Nachweis des Gesamtumsatzes für vergleichbare
Leistungen in den letzten 3 Jahren,
5. Aussage über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit
anderen Unternehmen in diesem Verfahren
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage
kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese
Informationen werden für die Bieterauswahl
berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften alle
Mitglieder) sollte mit dem Teilnahmeantrag möglichst
folgende Eignungsnachweise (nicht älter als 6 Monate)
einreichen:
1. Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die
technische Leistungsfähigkeit besitze die o. g.
Maßnahme durchzuführen;
2. Referenzliste Deutschland und Europa mit Angabe
der Stückzahl (Kunden und Lieferumfang) für Standard
Niederflur- bzw. Niederflurgelenkbusse (insbesondere
Einsatz im Linienverkehr);
3. Nennung der nächstgelegenen Servicestützpunkte in
Hagen;
4. Eigenerklärung des Bewerbers mit der er versichert,
die Lieferfrist einzuhalten;
5. Eigenerklärung des Bewerbers mit der er versichert,
die Ersatzteilverfügbarkeit innerhalb von 24 Stunden zu
gewährleisten;
6. Abgabe einer Verpflichtungserklärung, dass im
Auftragsfall gemäß TVgG NRW den Beschäftigten
(ohne Auszubildende) bei der Ausführung der
Leistung, die auf Grundlage dieses Vergabeverfahrens
erbracht wird, wenigstens ein Mindeststundenentgelt
von 8,62 Euro gezahlt wird und dass auch
Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer bei
der Ausführung der genannten Leistung ebenso
entlohnt werden wie die regulär Beschäftigten
und dass auch von einer/einem beauftragten
Nachunternehmerin bzw. Nachunternehmer
oder beauftragten Verleiherin bzw. Verleiher von
Arbeitskräften eine Verpflichtungserklärung im
vorstehenden Sinne ebenso abgegeben wird wie
von allen weiteren Nachunternehmerin bwz. des
Nachunternehmers.
Mit der Abgabe der Bewerbungsunterlagen hat
der Bewerber auf Anforderung eine kostenlose
Bereitstellung eines Vorführfahrzeuges
(Niederfluromnibus 2-achsig/Niederfluromnisbus 3-
achsig) für einen ausreichenden Zeitraum (min. 2
Werktage) abzustimmen. Sollten eine oder mehrere
der genannten Angaben und Formalitäten mit dem
Teilnahmeantrag nicht eingereicht worden sein, können
diese im Nachhinein eingefordert werden, sofern
das Fehlen nicht schon zu einem Ausschluss des
Bewerbers führt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 5,00 % der Nettosumme, Liefertermin wird pönalisiert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlung innerhalb von 30 Tagen nach mängelfreier Abnahme und Rechnungslegung. Es gilt das
Eingangsdatum des Verkehrsunternehmens.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau Goldbach

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-12-01 📅
Datum des Endes: 2018-11-30 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 NR. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren
nach dem 4.Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt (§6 SektVO). Hinweis: Die
Regelungen der VOB/A, VOL/A und VOF finden keine Anwendung.
2. Dem Verhandlungsverfahren vorgeschaltet ist ein Teilnahmewettbewerb (§141 Abs. 1 SektVO).
3. Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in zweifacher Ausfertigung (mindestens 1 Original)
in deutscher Sprache in Schriftform sowie elektronisch auf einer CD-ROM/DVD oder einem USB-Stick
einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. Für den Teilnahmeantrag
werden keine Formblätter zur Verfügung gestellt. Alle geforderten Erklärungen sind zwingend unterschrieben
vorzulegen.
4. Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin für deren Eingang im verschlossenen Umschlag
unter Angabe der Kontaktstelle eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb am
Vergabeverfahren – nicht öffnen-“ und der EU-Bekanntmachungsnummer zu versehen. Maßgebend ist der
rechtzeitige Eingang beim Auftraggeber. Die Übermittlung per Telefax oder elektronischer Form reicht nicht aus.
Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig.
5. Eventuelle Rückfragen sind nur über die Vergabestelle zulässig (möglichst per E-Mail an die unter Ziffer
I.1 genannte E-Mail-Adresse). Sie sind so früh wie möglich, spätestens jedoch 10 Tage vor Ende der
Teilnahmefrist, schriftlich einzureichen.
6. Kosten bzw. Aufwendungen für die Beteiligung an diesem Verfahren sowie die Erstellung des Angebotes
werden nicht erstattet.
7. Zur ordnungsgemäßen Durchführung des Verfahrens werden die der Vergabestelle beigestellten
Informationen durch die Beauftragten der Vergabestelle auf elektronischen Weg verarbeitet, übertragen und
gespeichert.
8. Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: Der Auftraggeber wird die fristgerecht, eingehenden
Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und
bewerten. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO fehlende Nachweise und Erklärungen
nachzufordern. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden
unvollständige Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt. Inhaltliche Defizite der vorgelegten Nachweise und
Erklärungen führen nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrages, sondern werden im Rahmen der
grundsätzlichen Eignungsfeststellung berücksichtigt.
9. Die in Abschnitt II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt auf Anpassung und
Aktualisierung.
10. Die auf der Grundlage der Wertung eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden
Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung.
11. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
12. Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebotes auffordern.
Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die
Angebote zwingend ausschließen, die die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten
Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder
Unterlagen, nicht, nicht ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt sind,
behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßen Ermessen vor. Darüber hinaus behält
sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen
Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über
aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach zu betreiben. Der Auftraggeber wird mit
denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend
aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges
Angebot abgegeben haben, auch Vertragsverhandlungen geführt werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstraße 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.de 📧
Telefon: +49 2931822759 📞
Internetadresse: http://bezreg-arnsberg.de 🌏
Fax: +49 29318240322 📠
Quelle: OJS 2017/S 204-421782 (2017-10-19)