An der Schnittstelle der Hamburger Stadtteile Barmbek-Nord und Winterhude entsteht das Neubaugebiet Pergolenviertel mit über 1 400 Wohneinheiten und erwarteten rund 3 000 – 4 000 neuen Bewohnerinnen und Bewohnern. Der Anteil der geförderten Wohnungen liegt bei rund 60 %. Um parallel zur baulichen Entwicklung gute Voraussetzungen für das Entstehen eines lebendigen Quartiers zu schaffen wird ein befristetes Gebietsmanagement für das Pergolenviertel eingerichtet. Hauptaufgaben des Gebietsentwicklers werden sein die Umsetzung des vorhandenen Entwicklungs-Leitbilds, die Vernetzung und laufende Beteiligung unterschiedlicher Akteure (Bauherren, künftige Bewohnerinnen und Bewohner, soziale Träger, Gewerbetreibende etc.) und die Umsetzung des Mobilitätskonzepts.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-04-11.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-04-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung
Kurze Beschreibung:
An der Schnittstelle der Hamburger Stadtteile Barmbek-Nord und Winterhude entsteht das Neubaugebiet Pergolenviertel mit über 1 400 Wohneinheiten und erwarteten rund 3 000 – 4 000 neuen Bewohnerinnen und Bewohnern. Der Anteil der geförderten Wohnungen liegt bei rund 60 %. Um parallel zur baulichen Entwicklung gute Voraussetzungen für das Entstehen eines lebendigen Quartiers zu schaffen wird ein befristetes Gebietsmanagement für das Pergolenviertel eingerichtet. Hauptaufgaben des Gebietsentwicklers werden sein die Umsetzung des vorhandenen Entwicklungs-Leitbilds, die Vernetzung und laufende Beteiligung unterschiedlicher Akteure (Bauherren, künftige Bewohnerinnen und Bewohner, soziale Träger, Gewerbetreibende etc.) und die Umsetzung des Mobilitätskonzepts.
An der Schnittstelle der Hamburger Stadtteile Barmbek-Nord und Winterhude entsteht das Neubaugebiet Pergolenviertel mit über 1 400 Wohneinheiten und erwarteten rund 3 000 – 4 000 neuen Bewohnerinnen und Bewohnern. Der Anteil der geförderten Wohnungen liegt bei rund 60 %. Um parallel zur baulichen Entwicklung gute Voraussetzungen für das Entstehen eines lebendigen Quartiers zu schaffen wird ein befristetes Gebietsmanagement für das Pergolenviertel eingerichtet. Hauptaufgaben des Gebietsentwicklers werden sein die Umsetzung des vorhandenen Entwicklungs-Leitbilds, die Vernetzung und laufende Beteiligung unterschiedlicher Akteure (Bauherren, künftige Bewohnerinnen und Bewohner, soziale Träger, Gewerbetreibende etc.) und die Umsetzung des Mobilitätskonzepts.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung📦
Zusätzlicher CPV-Code: Stadtplanung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Finanzbehörde Hamburg
Postanschrift: Gänsemarkt 36
Postleitzahl: 20354
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.ausschreibungen.hamburg.de🌏
E-Mail: ausschreibungen@fb.hamburg.de📧
Fax: +49 428231380 📠
URL der Dokumente: http://www.hamburg.de/ausschreibungen🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-04-11 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-14 📅
Datum des Beginns: 2017-11-15 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 074-142365
ABl. S-Ausgabe: 74
Zusätzliche Informationen
Das für die Ausführung des Auftrags verantwortliche Personal muss mit festen Arbeitszeiten und Sprechtagen im Stadtteil präsent sein; wünschenswert sind Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren und insbesondere von Gebietsmanagements.
Das für die Ausführung des Auftrags verantwortliche Personal muss mit festen Arbeitszeiten und Sprechtagen im Stadtteil präsent sein; wünschenswert sind Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren und insbesondere von Gebietsmanagements.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die FHH – Bezirksamt Hamburg-Nord – als AG beabsichtigt d. Abschluss eines Vertrages über d. Durchführung d. Gebietsmanagements im Neubaugebiet Pergolenviertel. D. förmliche Ausschreibungsverfahren wird von d. Finanzbehörde durchgeführt. Der Auftragnehmer (AN) soll die gebietsbezogenen Koordinations-, Kommunikations- und Vernetzungsaufgaben übernehmen, d. lfd. Beteiligung d. Gebietsakteure gewährleisten u. sich als Motor für d. Umsetzung d.nachstehenden Entwicklungsbausteine verstehen. Die im Rahmen d. Beteiligungsverfahrens f. d. Neubaugebiet formulierten Leitsätze bilden hierzu d. Orientierungsrahmen. Bestandteile d. Auftrags sind:1. Allgemeines: Der AN ist vor Ort in angemieteten Räumlichkeiten regelmäßig präsent, informiert u. berät Bauherren, Bewohner/-innen, Träger soz. Einrichtungen u. Gewerbetreibende u. vernetzt sie, unterstützt Initiativen und Projektideen aus dem Quartier, organisiert Räumlichkeiten und Treffpunkte f. unterschiedliche Gruppen, übernimmt d. prozessbegleitende u. projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit, pflegt d. bestehenden Medien (Internetplattform und Newsletter) u. entwickelt sie weiter, dokumentiert d. erzielten Arbeits-Ergebnisse, berichtet regelmäßig dem AG, d. interessierten Öffentlichkeit u. im zuständigen Ausschuss d. Bezirksversammlung u. sichert am Ende d. Auftragslaufzeit d. Nachhaltigkeit d. Erreichten. 2.Intensive Beteiligung: Die Planung des Quartiers wurde durch einen Planungsbeirat begleitet, dem betroffene Kleingärtner, Stadtteilakteure sowie Vertreter von Politik, Wohnungswirtschaft u. soz. Institutionen angehörten. Der Beirat wurde nach Ende der Planungsphase in das Forum Pergolenviertel überführt, d. nun d. Umsetzung begleitet. Teilnehmende im Forum sind zunehmend Investoren, Vertreter von Baugemeinschaften u. potentielle Bewohner. 3.Soziales Leben, Nachbarschaft, Inklusion: Im Quartier werden Wohnformen für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen entstehen. Mehrere Bauherren haben zugesagt, Gemeinschaftsräume zu errichten. Der Gedanke der Inklusion und Vielfalt (ein Quartier für alle), soll durch den AN aktiv gefördert werden. Ebenso sollen Angebote befördert werden, d. für die Attraktivität und den Zusammenhalt d. Quartiers wichtig sind, wie z. B. Nahversorgung, Einzelhandel, Gemeinschaftsräume od. kommerzielle Treffpunkte. 4.Mobilitätskonzept: Durch unterschiedl. Maßnahmen soll im Pergolenviertel d.Fuß- und Radverkehr befördert u. d. individ. Autoverkehr möglichst gering gehalten werden. Der AN soll in diesem Kontext eine „Mobilitätsstation“ betreiben u. ein Kommunikationskonzept entwickeln u. umsetzen. Für die Umsetzung d. Mobilitätskonzepts erhält die AG in den Jahren 2017 bis 2020 eine Förderung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz im Radverkehr“. D Förderung bezieht sich einerseits auf zusätzl. investive Maßnahmen d. privaten Bauherren, an d. d.AG zweckgebundene Fördermittel überträgt u. baufachlich begleiten muss. Zum anderen bezieht sich d. Bundesförderung auf spezielle Projektsteuerungsleistungen u. auf ein begleitendes Monitoring. Diese Leistungen sind i. Rahmen d. Gebietsmanagements vom AN (ggf. durch Unterauftragnehmer) zu erbringen. 5.Selbsttragende Strukturen u. Vernetzung: Aufbauend auf dem Forum Pergolenviertel sollen sich selbst tragende Strukturen entwickelt werden, d. auch nach Beendigung d. Gebietsmanagements Bestand haben. Der AN soll d. Durchlässigkeit d. Quartiersgrenzen fördern u. einen intensiven Austausch mit den Nachbarquartieren ermöglichen.
Die FHH – Bezirksamt Hamburg-Nord – als AG beabsichtigt d. Abschluss eines Vertrages über d. Durchführung d. Gebietsmanagements im Neubaugebiet Pergolenviertel. D. förmliche Ausschreibungsverfahren wird von d. Finanzbehörde durchgeführt. Der Auftragnehmer (AN) soll die gebietsbezogenen Koordinations-, Kommunikations- und Vernetzungsaufgaben übernehmen, d. lfd. Beteiligung d. Gebietsakteure gewährleisten u. sich als Motor für d. Umsetzung d.nachstehenden Entwicklungsbausteine verstehen. Die im Rahmen d. Beteiligungsverfahrens f. d. Neubaugebiet formulierten Leitsätze bilden hierzu d. Orientierungsrahmen. Bestandteile d. Auftrags sind:1. Allgemeines: Der AN ist vor Ort in angemieteten Räumlichkeiten regelmäßig präsent, informiert u. berät Bauherren, Bewohner/-innen, Träger soz. Einrichtungen u. Gewerbetreibende u. vernetzt sie, unterstützt Initiativen und Projektideen aus dem Quartier, organisiert Räumlichkeiten und Treffpunkte f. unterschiedliche Gruppen, übernimmt d. prozessbegleitende u. projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit, pflegt d. bestehenden Medien (Internetplattform und Newsletter) u. entwickelt sie weiter, dokumentiert d. erzielten Arbeits-Ergebnisse, berichtet regelmäßig dem AG, d. interessierten Öffentlichkeit u. im zuständigen Ausschuss d. Bezirksversammlung u. sichert am Ende d. Auftragslaufzeit d. Nachhaltigkeit d. Erreichten. 2.Intensive Beteiligung: Die Planung des Quartiers wurde durch einen Planungsbeirat begleitet, dem betroffene Kleingärtner, Stadtteilakteure sowie Vertreter von Politik, Wohnungswirtschaft u. soz. Institutionen angehörten. Der Beirat wurde nach Ende der Planungsphase in das Forum Pergolenviertel überführt, d. nun d. Umsetzung begleitet. Teilnehmende im Forum sind zunehmend Investoren, Vertreter von Baugemeinschaften u. potentielle Bewohner. 3.Soziales Leben, Nachbarschaft, Inklusion: Im Quartier werden Wohnformen für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen entstehen. Mehrere Bauherren haben zugesagt, Gemeinschaftsräume zu errichten. Der Gedanke der Inklusion und Vielfalt (ein Quartier für alle), soll durch den AN aktiv gefördert werden. Ebenso sollen Angebote befördert werden, d. für die Attraktivität und den Zusammenhalt d. Quartiers wichtig sind, wie z. B. Nahversorgung, Einzelhandel, Gemeinschaftsräume od. kommerzielle Treffpunkte. 4.Mobilitätskonzept: Durch unterschiedl. Maßnahmen soll im Pergolenviertel d.Fuß- und Radverkehr befördert u. d. individ. Autoverkehr möglichst gering gehalten werden. Der AN soll in diesem Kontext eine „Mobilitätsstation“ betreiben u. ein Kommunikationskonzept entwickeln u. umsetzen. Für die Umsetzung d. Mobilitätskonzepts erhält die AG in den Jahren 2017 bis 2020 eine Förderung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz im Radverkehr“. D Förderung bezieht sich einerseits auf zusätzl. investive Maßnahmen d. privaten Bauherren, an d. d.AG zweckgebundene Fördermittel überträgt u. baufachlich begleiten muss. Zum anderen bezieht sich d. Bundesförderung auf spezielle Projektsteuerungsleistungen u. auf ein begleitendes Monitoring. Diese Leistungen sind i. Rahmen d. Gebietsmanagements vom AN (ggf. durch Unterauftragnehmer) zu erbringen. 5.Selbsttragende Strukturen u. Vernetzung: Aufbauend auf dem Forum Pergolenviertel sollen sich selbst tragende Strukturen entwickelt werden, d. auch nach Beendigung d. Gebietsmanagements Bestand haben. Der AN soll d. Durchlässigkeit d. Quartiersgrenzen fördern u. einen intensiven Austausch mit den Nachbarquartieren ermöglichen.
Die Beauftragung erfolgt schnellstmöglich -voraussichtlich ab dem 15.11.2017- zunächst bis zum 31.12.2018 mit der Option auf Verlängerung. Der Vertrag kann vor Ablauf auf der Grundlage einer Konkretisierung der im Folgejahr zu erfüllenden Leistungen jeweils um ein Jahr verlängert werden, längstens bis zum 31.12.2022.
Die Beauftragung erfolgt schnellstmöglich -voraussichtlich ab dem 15.11.2017- zunächst bis zum 31.12.2018 mit der Option auf Verlängerung. Der Vertrag kann vor Ablauf auf der Grundlage einer Konkretisierung der im Folgejahr zu erfüllenden Leistungen jeweils um ein Jahr verlängert werden, längstens bis zum 31.12.2022.
Zusätzliche Informationen:
Das für die Ausführung des Auftrags verantwortliche Personal muss mit festen Arbeitszeiten und Sprechtagen im Stadtteil präsent sein; wünschenswert sind Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren und insbesondere von Gebietsmanagements.
Das für die Ausführung des Auftrags verantwortliche Personal muss mit festen Arbeitszeiten und Sprechtagen im Stadtteil präsent sein; wünschenswert sind Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren und insbesondere von Gebietsmanagements.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind in der aufgeführten Reihenfolge vorzulegen. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht.
Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die deutsche Sprache. Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten
anderer Unternehmen zu bedienen (zum Beispiel durch Unteraufträge, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
anderer Unternehmen zu bedienen (zum Beispiel durch Unteraufträge, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Die Nachweise zu der technischen und beruflichen sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (siehe Ziffer III.1.2 und III.1.3) sind an das Konsortium in seiner Gesamtheit anzulegen. Das bedeutet, es ist grundsätzlich ausreichend, wenn ein oder mehrere Mitglieder die geforderten Nachweise beibringen und damit das gesamte Leistungsspektrum abdecken. Fehlende Unterlagen können zum Ausschuss führen.
Die Nachweise zu der technischen und beruflichen sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (siehe Ziffer III.1.2 und III.1.3) sind an das Konsortium in seiner Gesamtheit anzulegen. Das bedeutet, es ist grundsätzlich ausreichend, wenn ein oder mehrere Mitglieder die geforderten Nachweise beibringen und damit das gesamte Leistungsspektrum abdecken. Fehlende Unterlagen können zum Ausschuss führen.
Einzureichende Unterlagen:
1. Ausgefülltes Teilnahmeformular mit Darstellung der Unternehmens- und Eigentümerstruktur (Mitarbeiterzahl, Organisation, Personalstruktur des Unternehmens und des Betriebsteils, der für die Erbringung der Leistung verantwortlich sein soll), der Arbeitsschwerpunkte sowie Ansprechpartner/in für den Auftrag samt Kontaktdaten (Tel.-/Faxnummer, E-Mail, Anschrift)..
1. Ausgefülltes Teilnahmeformular mit Darstellung der Unternehmens- und Eigentümerstruktur (Mitarbeiterzahl, Organisation, Personalstruktur des Unternehmens und des Betriebsteils, der für die Erbringung der Leistung verantwortlich sein soll), der Arbeitsschwerpunkte sowie Ansprechpartner/in für den Auftrag samt Kontaktdaten (Tel.-/Faxnummer, E-Mail, Anschrift)..
2. Unterschriebene Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit. Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung (GewO) überprüft; von ausländischen Bietern wird ggf. eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes gefordert,
2. Unterschriebene Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit. Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung (GewO) überprüft; von ausländischen Bietern wird ggf. eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes gefordert,
3. Unterschriebene Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz.
4. Unterschriebene Erklärung zur Nichtanwendung der „Scientology“ Technologie von L. Ron Hubbard.
5. Falls zutreffend: Unterschriebene Erklärung Bietergemeinschaft. Der bevollmächtigte Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Im
Teilnahmeantrag ist in diesem Fall zudem darzustellen, welche Teilleistungen durch welche Unternehmen erbracht werden sollen und wie die Zusammenführung der Teilergebnisse erfolgen soll.
Wichtiger Hinweis: Das erforderliche Teilnahmeformular sowie die Vordrucke für Ziffer 1 bis 5 sind auf der folgenden Seite herunterzuladen: http://www.hamburg.de/ausschreibungen und mit dem Teilnahmeantrag unterschrieben einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
6. Angaben zum Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen in den Bereichen Städtebauförderung/Stadtteilentwicklung/ Siedlungsentwicklung/ (getrennt nach Jahren). Sofern keine Angaben zu allen Geschäftsjahren gemacht werden können, ist dies zu begründen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
6. Angaben zum Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen in den Bereichen Städtebauförderung/Stadtteilentwicklung/ Siedlungsentwicklung/ (getrennt nach Jahren). Sofern keine Angaben zu allen Geschäftsjahren gemacht werden können, ist dies zu begründen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
7. Referenzen
7.1 Eine Liste (Referenzliste, max. 3 Seiten) der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs. Bei diesen aussagefähigen Referenzen sind jeweils der Auftragswert, die Laufzeit sowie der Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten) der erbrachten Dienstleistungen zu nennen. Diese Referenzbeispiele sind nach der Relevanz bzw. Vergleichbarkeit mit diesem Projekt in
7.1 Eine Liste (Referenzliste, max. 3 Seiten) der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs. Bei diesen aussagefähigen Referenzen sind jeweils der Auftragswert, die Laufzeit sowie der Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Kontaktdaten) der erbrachten Dienstleistungen zu nennen. Diese Referenzbeispiele sind nach der Relevanz bzw. Vergleichbarkeit mit diesem Projekt in
absteigender Reihenfolge zu sortieren.
7.2 Zusätzlich zur Referenzliste sind die wichtigsten 2 Referenzbeispiele detailliert darzustellen. Sie müssen folgende Angaben enthalten: Kurzvorstellung je Referenzprojekt auf maximal 3 Seiten inkl.:
— Vergleichbarkeit den Aufgabenstellung;
— Darstellung des Anteils des Bewerbers am Gesamtprojekt;
— Darstellung der Anteile der einzelnen Mitarbeiter im Projekt
(jeweils konkrete Beschreibung der durch den Bieter bzw. die Mitarbeiter seines Projektteams erbrachten Leistungen und Ergebnisse);
— Struktur und wesentliche Zielaussagen des Konzepts;
— Öffentlichkeitsarbeit/ eingesetzte Medien.
8.Projektteam (maximal 3 Seiten):
Benennung der im Falle der Zuschlagserteilung vorgesehenen, verantwortlichen Mitarbeiter (Namen, Stellvertretungsregelung, Aufgaben im Projektteam, Dauer der Berufstätigkeit und Unternehmenszugehörigkeit, berufliche Qualifikationen, Erfahrungen und fachliche Fähigkeiten, Mitwirkung an den Referenzprojekten).
Benennung der im Falle der Zuschlagserteilung vorgesehenen, verantwortlichen Mitarbeiter (Namen, Stellvertretungsregelung, Aufgaben im Projektteam, Dauer der Berufstätigkeit und Unternehmenszugehörigkeit, berufliche Qualifikationen, Erfahrungen und fachliche Fähigkeiten, Mitwirkung an den Referenzprojekten).
9. Falls zutreffend: Angaben zum Einsatz von Unterauftragnehmern
Im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit kann der Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Zudem ist anzugeben, welche Leistungen und welcher Umfang der Leistungen dem Unterauftragnehmer übertragen werden sollen.
Im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit kann der Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Zudem ist anzugeben, welche Leistungen und welcher Umfang der Leistungen dem Unterauftragnehmer übertragen werden sollen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
A) Der künftige Auftragnehmer muss eine Berufs- /Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Versicherungssummen vorhalten oder im Falle der Zuschlagserteilung abschließen. Haftungssummen: für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden 500 000 EUR.
A) Der künftige Auftragnehmer muss eine Berufs- /Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Versicherungssummen vorhalten oder im Falle der Zuschlagserteilung abschließen. Haftungssummen: für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden 500 000 EUR.
b) Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
b) Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Maßgebend für die Auswahl ist neben der Erfüllung aller formalen Anforderungen und Kriterien die erreichte
Bewertung. Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden die drei bis fünf geeigneten Bewerber mit den
höchsten Bewertungen (Leistungspunkten) Es sind maximal 25 Punkte zu erreichen.
Maßgebend für die Auswahl ist neben der Erfüllung aller formalen Anforderungen und Kriterien die erreichte Bewertung. Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden die drei bis fünf geeigneten Bewerber mit den höchsten Bewertungen (Leistungspunkten). Es sind maximal 25 Punkte zu erreichen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Maßgebend für die Auswahl ist neben der Erfüllung aller formalen Anforderungen und Kriterien die erreichte Bewertung. Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden die drei bis fünf geeigneten Bewerber mit den höchsten Bewertungen (Leistungspunkten). Es sind maximal 25 Punkte zu erreichen.
Referenzen (insgesamt maximal 15 Punkte):
Die Bewertung der Referenzliste (maximal 3 Seiten, Bewertung: maximal 5 Punkte) sowie zusätzlich zweier detaillierter Referenzprojekte (je maximal 3 Seiten, Bewertung je Referenz: maximal 5 Punkte) erfolgt hinsichtlich der Qualität und Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung des Auftrags. Dabei wird eine Referenz als umso vergleichbarer beurteilt, je stärker sich das Referenzprojekt und das vorliegende Projekt in Art
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Bewertung der Referenzliste (maximal 3 Seiten, Bewertung: maximal 5 Punkte) sowie zusätzlich zweier detaillierter Referenzprojekte (je maximal 3 Seiten, Bewertung je Referenz: maximal 5 Punkte) erfolgt hinsichtlich der Qualität und Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung des Auftrags. Dabei wird eine Referenz als umso vergleichbarer beurteilt, je stärker sich das Referenzprojekt und das vorliegende Projekt in Art
und Umfang ähneln. Auch bei Bietergemeinschaften besteht die Begrenzung auf 2 detaillierte Referenzen insgesamt. Angaben, die über diese maximale Seitenzahl hinausgehen, werden nicht bei der Bewertung berücksichtigt.
Bewertung der besonderen Qualifikation, Berufserfahrung und Fähigkeiten des im Falle der Auftragserteilung eingesetzten Projektteams in Hinblick auf die fachlichen Anforderungen des Auftrags.
Angaben, die über die maximale Seitenzahl von 3 hinausgehen, werden nicht bei der Bewertung berücksichtigt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Es handelt sich vorliegend zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, so dass noch kein Angebot einzureichen ist, sondern nur ein Teilnahmeantrag mit den unter Ziffer III.1) genannten Unterlagen.
In einem ersten Verfahrensschritt wird anhand des Teilnahmeantrags die Eignung der Bewerber geprüft. Die geeigneten Bewerber werden anschließend in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines Angebotsaufgefordert und damit am Verhandlungsverfahren beteiligt.
In einem ersten Verfahrensschritt wird anhand des Teilnahmeantrags die Eignung der Bewerber geprüft. Die geeigneten Bewerber werden anschließend in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines Angebotsaufgefordert und damit am Verhandlungsverfahren beteiligt.
— Teilnahmeanträge sind ausschließlich in Papierform mit der ergänzenden Angabe „Teilnahmeantrag 2017000001“ bei oben angegebene Kontaktstelle (Finanzbehörde Hamburg, Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg) unterschrieben einzureichen und müssen zwingend eine elektronische Zustelladresse (E-Mail-Adresse)enthalten.
— Teilnahmeanträge sind ausschließlich in Papierform mit der ergänzenden Angabe „Teilnahmeantrag 2017000001“ bei oben angegebene Kontaktstelle (Finanzbehörde Hamburg, Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg) unterschrieben einzureichen und müssen zwingend eine elektronische Zustelladresse (E-Mail-Adresse)enthalten.
— Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- beziehungsweise Botenwege einzureichen. Teilnahmeanträge, die per Fax oder E-Mail eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
— Die unter III.1) einzureichenden Vordrucke / Eigenerklärungen sind über den folgenden Link: http://www.hamburg.de/ausschreibungen abzurufen und mit dem Teilnahmeantrag unterschrieben einzureichen.
— Die Finanzbehörde behält sich vor, von den Bewerbern auf gesonderte Anforderung entsprechende Bescheinigungen (steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise Bescheinigungen in Steuersachen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung abzufordern.
— Die Finanzbehörde behält sich vor, von den Bewerbern auf gesonderte Anforderung entsprechende Bescheinigungen (steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise Bescheinigungen in Steuersachen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung abzufordern.
— Fragen sind per E-Mail oder Fax an die in Ziffer I.1) ersichtliche Kontaktstelle bis zu 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Danach eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr berücksichtigt. Die Vergabestelle behält sich vor, auch Fragen zu beantworten, die nach Ablauf der Bieterfragenfrist eingehen.
— Fragen sind per E-Mail oder Fax an die in Ziffer I.1) ersichtliche Kontaktstelle bis zu 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Danach eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr berücksichtigt. Die Vergabestelle behält sich vor, auch Fragen zu beantworten, die nach Ablauf der Bieterfragenfrist eingehen.
— Zusätzliche Auskünfte zu dieser Ausschreibung (Bsp. Beantwortung von Bieterfragen) werden während des Teilnahmewettbewerbs auf der Veröffentlichungsplattform unter folgendem Link: http://www.hamburg.de/ausschreibungen veröffentlicht.
— Die Verantwortung für die Auswahl der Unterauftragnehmer und die Gestaltung der Unteraufträge liegt beim Auftragnehmer.
— Dieser Vertrag unterliegt dem Geltungsbereich des Hamburgischen Transparenzgesetzes (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Transparenzportal veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag
— Dieser Vertrag unterliegt dem Geltungsbereich des Hamburgischen Transparenzgesetzes (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Transparenzportal veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag
Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein. Siehe dazu das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular „Veröffentlichung von Verträgen, Vereinbarungen eines Rücktrittsrechts und Kennzeichnung
von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nach dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG) bei Vergabeverfahren nach VOL, VOF und nach der Beschaffungsordnung (BO).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postort: Hamburg
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428231448📞
Fax: +49 40428232020 📠
Internetadresse: https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11354549/🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist auf Nachprüfung ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 074-142365 (2017-04-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-11-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
An der Schnittstelle der Hamburger Stadtteile Barmbek-Nord und Winterhude entsteht das Neubaugebiet Pergolenviertel mit über 1 400 Wohneinheiten und erwarteten rund 3000 – 4000 neuen Bewohnerinnen und Bewohnern. Der Anteil der geförderten Wohnungen liegt bei rund 60 %. Um parallel zur baulichen Entwicklung gute Voraussetzungen für das Entstehen eines lebendigen Quartiers zu schaffen wird ein befristetes Gebietsmanagement für das Pergolenviertel eingerichtet. Hauptaufgaben des Gebietsentwicklers werden sein die Umsetzung des vorhandenen Entwicklungs-Leitbilds, die Vernetzung und laufende Beteiligung unterschiedlicher Akteure (Bauherren, künftige Bewohnerinnen und Bewohner, soziale Träger, Gewerbetreibende etc.) und die Umsetzung des Mobilitätskonzepts.
An der Schnittstelle der Hamburger Stadtteile Barmbek-Nord und Winterhude entsteht das Neubaugebiet Pergolenviertel mit über 1 400 Wohneinheiten und erwarteten rund 3000 – 4000 neuen Bewohnerinnen und Bewohnern. Der Anteil der geförderten Wohnungen liegt bei rund 60 %. Um parallel zur baulichen Entwicklung gute Voraussetzungen für das Entstehen eines lebendigen Quartiers zu schaffen wird ein befristetes Gebietsmanagement für das Pergolenviertel eingerichtet. Hauptaufgaben des Gebietsentwicklers werden sein die Umsetzung des vorhandenen Entwicklungs-Leitbilds, die Vernetzung und laufende Beteiligung unterschiedlicher Akteure (Bauherren, künftige Bewohnerinnen und Bewohner, soziale Träger, Gewerbetreibende etc.) und die Umsetzung des Mobilitätskonzepts.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Das für die Ausführung des Auftrags verantwortliche Personal muss mit festen Arbeitszeiten und Sprechtagen im Stadtteilpräsent sein; wünschenswert sind Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren und insbesondere von Gebietsmanagements.
Das für die Ausführung des Auftrags verantwortliche Personal muss mit festen Arbeitszeiten und Sprechtagen im Stadtteilpräsent sein; wünschenswert sind Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren und insbesondere von Gebietsmanagements.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die FHH – Bezirksamt Hamburg-Nord – als AG beabsichtigt d. Abschluss eines Vertrages über d. Durchführung d. Gebietsmanagements im Neubaugebiet Pergolenviertel. D. förmliche Ausschreibungsverfahren wird von d. Finanzbehörde durchgeführt. Der Auftragnehmer (AN) soll die gebietsbezogenen Koordinations-, Kommunikations- und Vernetzungsaufgaben übernehmen, d. lfd. Beteiligung d. Gebietsakteure gewährleisten u. sich als Motor für d. Umsetzung d.nachstehenden Entwicklungsbausteine verstehen. Die im Rahmen d. Beteiligungsverfahrens f. d. Neubaugebiet formulierten Leitsätze bilden hierzu d. Orientierungsrahmen. Bestandteile d. Auftrags sind:1. Allgemeines: Der AN ist vor Ort in angemieteten Räumlichkeiten regelmäßig präsent, informiert u. berät Bauherren, Bewohner/-innen, Träger soz.Einrichtungen u. Gewerbetreibende u. vernetzt sie, unterstützt Initiativen und Projektideen aus dem Quartier, organisiert Räumlichkeiten und Treffpunkte f. unterschiedliche Gruppen, übernimmt d. prozessbegleitende u. projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit, pflegt d. bestehenden Medien (Internetplattform und Newsletter) u. entwickelt sie weiter, dokumentiert d. erzielten Arbeits-Ergebnisse, berichtet regelmäßig dem AG, d. interessierten Öffentlichkeit u. im zuständigen Ausschuss d. Bezirksversammlung u. sichert am Ende d. Auftragslaufzeit d. Nachhaltigkeit d. Erreichten. 2.Intensive Beteiligung: Die Planung des Quartiers wurde durch einen Planungsbeirat begleitet, dem betroffene Kleingärtner, Stadtteilakteure sowie Vertreter von Politik, Wohnungswirtschaft u. soz. Institutionen angehörten. Der Beirat wurde nach Ende der Planungsphase in das Forum Pergolenviertel überführt, d. nun d. Umsetzung begleitet. Teilnehmende im Forum sind zunehmend Investoren, Vertreter von Baugemeinschaften u. potentielle Bewohner. 3.Soziales Leben, Nachbarschaft, Inklusion: Im Quartier werden Wohnformen für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen entstehen. Mehrere Bauherren haben zugesagt, Gemeinschaftsräume zu errichten. Der Gedanke der Inklusion und Vielfalt (ein Quartier für alle), soll durch den AN aktiv gefördert werden. Ebenso sollen Angebote befördert werden, d. für die Attraktivität und den Zusammenhalt d. Quartiers wichtig sind, wie z. B. Nahversorgung, Einzelhandel, Gemeinschaftsräume od.kommerzielle Treffpunkte. 4.Mobilitätskonzept: Durch unterschiedl. Maßnahmen soll im Pergolenviertel d.Fuß- und Radverkehr befördert u. d. individ. Autoverkehr möglichst gering gehalten werden. Der AN soll in diesem Kontext eine „Mobilitätsstation“ betreiben u. ein Kommunikationskonzept entwickeln u. umsetzen. Für die Umsetzung d. Mobilitätskonzepts erhält die AG in den Jahren 2017 bis 2020 eine Förderung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz im Radverkehr“. D Förderung bezieht sich einerseits auf zusätzl. investive Maßnahmen d. privaten Bauherren, an d. d.AG zweckgebundene Fördermittel überträgt u. baufachlich begleiten muss. Zum anderen bezieht sich d. Bundesförderung auf spezielle Projektsteuerungsleistungen u. auf ein begleitendes Monitoring. Diese Leistungen sind i. Rahmen d. Gebietsmanagements vom AN (ggf. durch Unterauftragnehmer) zu erbringen. 5.Selbsttragende Strukturen u. Vernetzung: Aufbauend auf dem Forum Pergolenviertel sollen sich selbst tragende Strukturen entwickelt werden, d. auch nach Beendigung d. Gebietsmanagements Bestand haben. Der AN soll d. Durchlässigkeit d. Quartiersgrenzen fördern u. einen intensiven Austausch mit den Nachbarquartieren ermöglichen.
Die FHH – Bezirksamt Hamburg-Nord – als AG beabsichtigt d. Abschluss eines Vertrages über d. Durchführung d. Gebietsmanagements im Neubaugebiet Pergolenviertel. D. förmliche Ausschreibungsverfahren wird von d. Finanzbehörde durchgeführt. Der Auftragnehmer (AN) soll die gebietsbezogenen Koordinations-, Kommunikations- und Vernetzungsaufgaben übernehmen, d. lfd. Beteiligung d. Gebietsakteure gewährleisten u. sich als Motor für d. Umsetzung d.nachstehenden Entwicklungsbausteine verstehen. Die im Rahmen d. Beteiligungsverfahrens f. d. Neubaugebiet formulierten Leitsätze bilden hierzu d. Orientierungsrahmen. Bestandteile d. Auftrags sind:1. Allgemeines: Der AN ist vor Ort in angemieteten Räumlichkeiten regelmäßig präsent, informiert u. berät Bauherren, Bewohner/-innen, Träger soz.Einrichtungen u. Gewerbetreibende u. vernetzt sie, unterstützt Initiativen und Projektideen aus dem Quartier, organisiert Räumlichkeiten und Treffpunkte f. unterschiedliche Gruppen, übernimmt d. prozessbegleitende u. projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit, pflegt d. bestehenden Medien (Internetplattform und Newsletter) u. entwickelt sie weiter, dokumentiert d. erzielten Arbeits-Ergebnisse, berichtet regelmäßig dem AG, d. interessierten Öffentlichkeit u. im zuständigen Ausschuss d. Bezirksversammlung u. sichert am Ende d. Auftragslaufzeit d. Nachhaltigkeit d. Erreichten. 2.Intensive Beteiligung: Die Planung des Quartiers wurde durch einen Planungsbeirat begleitet, dem betroffene Kleingärtner, Stadtteilakteure sowie Vertreter von Politik, Wohnungswirtschaft u. soz. Institutionen angehörten. Der Beirat wurde nach Ende der Planungsphase in das Forum Pergolenviertel überführt, d. nun d. Umsetzung begleitet. Teilnehmende im Forum sind zunehmend Investoren, Vertreter von Baugemeinschaften u. potentielle Bewohner. 3.Soziales Leben, Nachbarschaft, Inklusion: Im Quartier werden Wohnformen für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen entstehen. Mehrere Bauherren haben zugesagt, Gemeinschaftsräume zu errichten. Der Gedanke der Inklusion und Vielfalt (ein Quartier für alle), soll durch den AN aktiv gefördert werden. Ebenso sollen Angebote befördert werden, d. für die Attraktivität und den Zusammenhalt d. Quartiers wichtig sind, wie z. B. Nahversorgung, Einzelhandel, Gemeinschaftsräume od.kommerzielle Treffpunkte. 4.Mobilitätskonzept: Durch unterschiedl. Maßnahmen soll im Pergolenviertel d.Fuß- und Radverkehr befördert u. d. individ. Autoverkehr möglichst gering gehalten werden. Der AN soll in diesem Kontext eine „Mobilitätsstation“ betreiben u. ein Kommunikationskonzept entwickeln u. umsetzen. Für die Umsetzung d. Mobilitätskonzepts erhält die AG in den Jahren 2017 bis 2020 eine Förderung im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz im Radverkehr“. D Förderung bezieht sich einerseits auf zusätzl. investive Maßnahmen d. privaten Bauherren, an d. d.AG zweckgebundene Fördermittel überträgt u. baufachlich begleiten muss. Zum anderen bezieht sich d. Bundesförderung auf spezielle Projektsteuerungsleistungen u. auf ein begleitendes Monitoring. Diese Leistungen sind i. Rahmen d. Gebietsmanagements vom AN (ggf. durch Unterauftragnehmer) zu erbringen. 5.Selbsttragende Strukturen u. Vernetzung: Aufbauend auf dem Forum Pergolenviertel sollen sich selbst tragende Strukturen entwickelt werden, d. auch nach Beendigung d. Gebietsmanagements Bestand haben. Der AN soll d. Durchlässigkeit d. Quartiersgrenzen fördern u. einen intensiven Austausch mit den Nachbarquartieren ermöglichen.
Das für die Ausführung des Auftrags verantwortliche Personal muss mit festen Arbeitszeiten und Sprechtagen im Stadtteilpräsent sein; wünschenswert sind Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren und insbesondere von Gebietsmanagements.
Das für die Ausführung des Auftrags verantwortliche Personal muss mit festen Arbeitszeiten und Sprechtagen im Stadtteilpräsent sein; wünschenswert sind Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren und insbesondere von Gebietsmanagements.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-06 📅
Referenz Zusätzliche Informationen
— Teilnahmeanträge sind ausschließlich in Papierform mit der ergänzenden Angabe „Teilnahmeantrag 2017000001“ bei oben angegebene Kontaktstelle (Finanzbehörde Hamburg, Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg) unterschrieben einzureichen und müssen zwingend eine elektronische Zustelladresse (E-Mail-Adresse) enthalten.
— Teilnahmeanträge sind ausschließlich in Papierform mit der ergänzenden Angabe „Teilnahmeantrag 2017000001“ bei oben angegebene Kontaktstelle (Finanzbehörde Hamburg, Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg) unterschrieben einzureichen und müssen zwingend eine elektronische Zustelladresse (E-Mail-Adresse) enthalten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist auf Nachprüfung ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,