EC-0413-17-V-EU Rückbau der Rethebrücke – Stahlbau

Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts

Die 1934 gebaute Rethe-Hubbrücke liegt im Süden Hamburgs und ist die Straßen- und Gleisverbindung zwischen den Gebieten Neuhof und Hohe Schaar (in Hamburg – Wilhelmsburg). Sie dient dem Anschluss der Hafengebiete in Altenwerder/Moorburg und Harburg an den mittleren Freihafen sowie der Entlastung der Haupthafenroute über die Köhlbrandbrücke. Das Hafenbahngleis verbindet die Haupthafenbahnhöfe Hamburg Süd und Hohe Schaar. Eine wirtschaftliche Instandhaltung des Bauwerks ist nicht mehr möglich. Zur Zeit wird als Ersatz die neue Rethe-Klappbrücke gebaut.
Der vorliegende Teilnahmewettbewerb umfasst Leistungen zum Rückbau der 1934 gebauten Rethe-Hubbrücke. Dies sind der Rückbau des Stahlbaus, namentlich des Hubteils (Überbau) und der Hubtürme bis Oberkante Straßenniveau.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-07-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-06-19 Auftragsbekanntmachung
2018-04-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-06-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Brücken
Kurze Beschreibung:
Die 1934 gebaute Rethe-Hubbrücke liegt im Süden Hamburgs und ist die Straßen- und Gleisverbindung zwischen den Gebieten Neuhof und Hohe Schaar (in Hamburg – Wilhelmsburg). Sie dient dem Anschluss der Hafengebiete in Altenwerder/Moorburg und Harburg an den mittleren Freihafen sowie der Entlastung der Haupthafenroute über die Köhlbrandbrücke. Das Hafenbahngleis verbindet die Haupthafenbahnhöfe Hamburg Süd und Hohe Schaar. Eine wirtschaftliche Instandhaltung des Bauwerks ist nicht mehr möglich. Zur Zeit wird als Ersatz die neue Rethe-Klappbrücke gebaut. Der vorliegende Teilnahmewettbewerb umfasst Leistungen zum Rückbau der 1934 gebauten Rethe-Hubbrücke. Dies sind der Rückbau des Stahlbaus, namentlich des Hubteils (Überbau) und der Hubtürme bis Oberkante Straßenniveau.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Brücken 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts
Postanschrift: Brooktorkai 1
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428472813 📞
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: http://www.Hamburg-Port-Authority.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-19 📅
Einreichungsfrist: 2017-07-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 118-237804
ABl. S-Ausgabe: 118
Zusätzliche Informationen
Es sind Mindestanforderungen an Bewerber definiert.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die 1934 gebaute Rethe-Hubbrücke liegt im Süden Hamburgs und ist die Straßen- und Gleisverbindung zwischen den Gebieten Neuhof und Hohe Schaar (in Hamburg – Wilhelmsburg). Sie dient dem Anschluss der Hafengebiete in Altenwerder/Moorburg und Harburg an den mittleren Freihafen sowie der Entlastung der Haupthafenroute über die Köhlbrandbrücke. Das Hafenbahngleis verbindet die Haupthafenbahnhöfe Hamburg Süd und Hohe Schaar. Eine wirtschaftliche Instandhaltung des Bauwerks ist nicht mehr möglich. Zur Zeit wird als Ersatz die neue Rethe-Klappbrücke gebaut.
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Der vorliegende Teilnahmewettbewerb umfasst Leistungen zum Rückbau der 1934 gebauten Rethe-Hubbrücke. Dies sind der Rückbau des Stahlbaus, namentlich des Hubteils (Überbau) und der Hubtürme bis Oberkante Straßenniveau.
Der vorliegende Teilnahmewettbewerb umfasst den Rückbau und die Zerlegung des Hubteils (Überbau) und der Hubtürme inklusive der Gegengewichte bis Oberkante Straßenniveau und der maschinentechnischen Anlagen der vorhandenen Rethehubbrücke sowie vorbereitende Arbeiten wie den Rückbau der Pfahlbockkonstruktion. Des Weiteren die Entsorgung bzw. Verwertung einzelner Anlagenteile, die in den Bewerbungsunterlagen aufgeführt sind.
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Der Verwerter für den anfallenden Stahlschrottes wird in einer gesonderten Ausschreibung durch den Auftraggeber ausgewählt. Die Verwertung des Stahlschrotts ist somit ausdrücklich nicht Teil der vorliegenden Ausschreibung.
Die vorhandene Rethe-Hubbrücke hat eine Stützweite von ca. 73,0 m. Der Überbau besteht aus zwei Fachwerkträgern mit einer Systemhöhe von ca. 8,0 m. Grundsätzlich ist die gesamte Stahlkonstruktion genietet.
Wesentliche rückzubauende Anlagenteile:
A) Hubteil,
B) Hubtürme, mit Gegengewichten und maschinentechnischer Ausstattung,
C) Pfahlbockkonstruktion,
D) Gegengewichte und maschinentechnische Anlagen.
zu A) Das Hubteil wiegt inklusive anteiligen Seilgewichts und 4 Balancier ca. 655 Tonnen. Davon beträgt das Stahlgewicht allein rund 577 Tonnen.
Der Überbau inklusive der Brückenausstattung ist vollständig zurückzubauen. Das Hubteil kann voraussichtlich nicht vor Ort zerlegt werden. Die Zerlegung des Hubteils kann auf einer vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Fläche im Hamburger Hafen erfolgen. Das Hubteil kann ausschließlich auf dem Wasserwege zu dieser Fläche transportiert werden.
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zu B) Die Hubtürme bestehen aus einer Fachwerkkonstruktion in Stahlbauweise. Sie ermöglichen eine lichte Durchfahrtshöhe von NN + 6,15 m im geschlossenen Zustand und von NN + 53,0 m im angehobenen Zustand.
Das Stahlgewicht eines Turmes beträgt ca. 381 t. Die Türme sind derzeit ca. 61,80 m hoch, die Spitze liegt bei NN + 69,80 m. Grundsätzlich ist die gesamte Stahlkonstruktion genietet.
Die Zerlegung des Hubtürme kann auf einer vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Fläche im Hamburger Hafen erfolgen, zu der Stahlteile ausschließlich auf dem Wasserwege transportiert werden können.
Die Hubtürme stehen auf den Widerlagern, deren Rückbau nicht Bestandteil dieser Ausschreibung ist.
zu C) Die rückzubauende Pfahlbockkonstruktion war Baubehelf für den Neubau der Rethe-Klappbrücke. Die Konstruktion (5 mittlerweile spannungsfreie Zugbänder mit Stahlbetonholm) ist mittels GEWI-Pfählen tief gegründet und rückverankert tlw. mit Schutzverrohrungen.
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zu D) Die Gegengewichte bestehen aus einer Betonummantelten Stahlkonstruktion und wurden zur Ballastierung mit sog. Schrottbeton verfüllt. Gewicht eines Gegengewichtes: ca. 320 t. Die Gegengewichte sind auszubauen, zu zerlegen und abzutransportieren.
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Weiter Maschinentechnische Anlagen sind zurück zubauen, wie z. B. Maschinenhäuser mit Hubantrieben, Seile mit Seilscheiben und Scheibenböcken, Aufzüge.
Weitere technische Details zu den rückzubauenden Komponenten sind den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.
Dauer: 5 Monate
Zusätzliche Informationen: Es sind Mindestanforderungen an Bewerber definiert.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformblatt,
2) Bescheinigung über die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes,
3) Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen,
4) Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung,
5) Darstellung der Unternehmensstruktur,
6) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmens,
7) Nachweis zur Qualitätssicherung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2) Umsatz des Unternehmers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen.
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3) Erklärung zur Personalstruktur: Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Ausführung von Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Leistung in Art und Komplexität vergleichbar sind.
Es sind einschlägige Referenzen für Rückbauleistungen vorzulegen, die nach Art und Komplexität mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Zur Bewertung der Vergleichbarkeit werden die folgenden Merkmale der ausgeschriebenen Maßnahme herangezogen:
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1.1) Art und Komplexität der zurückzubauenden Konstruktion;
1.1.a) Rückbau einer geometrisch anspruchsvollen Stahlkonstruktion; optimalerweise Straßen- oder Eisenbahnbrücken und / oder genietete Fachwerkkonstruktionen;
1.1.b) Rückbau maschinentechnischer Anlagen; optimalerweise maschinentechnische Anlagen beweglicher Bauwerke;
1.1.c) Rückbau eines Bauwerks mit umweltbelastenden Stoffen; optimalerweise Schwermetalle und PAK in Korrosionsbeschichtungen;
1.1.d) Rückbau von Konstruktionen mit großer Höhe; optimalerweise > 50 m;
1.2) Art und Komplexität der Randbedingungen der Maßnahme;
1.2.a) Arbeiten am und über dem Wasser; optimalerweise unter Tideeinfluss;
1.2.b) Schutz von sensiblen Objekten in unmittelbarere Umgebung des Bauwerks, die das Baufeld einengen; optimalerweise Schutz von unmittelbar angrenzenden Bauwerken, Hochspannungsleitungen und / oder Dükerbauwerken;
1.2.c) Arbeiten unter Aufrechterhaltung des benachbarten Verkehrs; optimalerweise Berücksichtigung verschiedener Verkehrsträger (Straße, Schiene, Schiff);
1.3) Zusätzlich ausgeführte Leistungen;
1.3.a) Technische Bearbeitung;
1.3.b) Leitung und Koordinierung.
Optimalerweise waren bei den Referenzmaßnahmen neben den Bauleistungen auch maßgebliche Leistungen der Technischen Bearbeitung und / oder Leitungs- und Koordinierungsaufgaben Bestandteil des Auftrages.
Die Referenzen sind einzeln und in Tabellenform mit folgenden Angaben anzugeben (Musterformblatt in den Bewerbungsunterlagen):
— Bezeichnung der Baumaßnahme;
— Ausführungszeitraum;
— Kurzbeschreibung der Maßnahme;
— Auftragsvolumen unter Angabe des eigenen Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen;
— Ausführungsort;
— Ausgeführte Gewerke;
— Bauherr mit Ansprechpartner;
im Falle von Bietergemeinschaften: Technische Federführung und Kaufmännische Federführung.
2) Nachweis eines Abfallverantwortlichen nach §59 KrWG.
Mindeststandards:
Zu 1.) Nachweis vergleichbarer Leistungen: Es ist mindestens eine Referenz aus den letzten 5 Jahren durch den Bewerber vorzulegen, die den Rückbau einer geometrisch anspruchsvollen Stahlkonstruktion (z. B. Brücken oder Industriebauten) beinhaltet. Ansonsten gilt der Bewerber als nicht geeignet für die Rückbaumaßnahme.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Wirtschaftlich, finanziell und personelle Leistungsfähigkeit: max. 10 %,
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit: max. 90 %.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:45
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dunja Seibert
Internetadresse: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Dokumente URL: http://www.Hamburg-Port-Authority.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority AöR
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle, Zi. EG 20
Telefon: +49 40428472181 📞
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Land: Hamburg 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016.
2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.4) und II.2.4) grob beschrieben.
3.) Unter www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
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4.) Schriftliche Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegen. Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bewerber nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Teilnahmeantrag behandelt. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
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5.) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 9 im Bewerbungsformblatt.
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6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel 10 des Bewerbungsformblattes.
7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.1) vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt. III.1) kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden.
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8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese schriftlich mit Angabe der unter Pkt. II.1.1) genannten Referenznummer per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR,
Brooktorkai 1,
Zentraler Einkauf,
20457 Hamburg.
Fax: +49 40 42847-2612,
Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach §16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt.
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter www.hamburg-port-authority.de (s. Pfad unter 3.)) veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen, ein ausgefülltes Bewerbungsformblatt und rechtsverbindlich unterzeichnetes Anschreiben inkl. aller erforderlichen Unterlagen einreichen. Die am besten geeigneten Bewerber (max. 3) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
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Hinweis: Bewertungskriterien gem. Pkt. III.1.4) und Kapitel 4 des Bewerbungsformblattes.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwickung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2017/S 118-237804 (2017-06-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-04-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 078-175047
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 118-237804
ABl. S-Ausgabe: 78

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die vorhandene Rethe-Hubbrücke hat eine Stützweite von ca. 73,0 m. Der Überbau besteht aus 2 Fachwerkträgern mit einer Systemhöhe von ca. 8,0 m. Grundsätzlich ist die gesamte Stahlkonstruktion genietet.
A) Hubteil;
B) Hubtürme, mit Gegengewichten und maschinentechnischer Ausstattung;
C) Pfahlbockkonstruktion;
D) Gegengewichte und maschinentechnische Anlagen
Zu A) Das Hubteil wiegt inklusive anteiligen Seilgewichts und 4 Balancier ca. 655 Tonnen. Davon beträgt das Stahlgewicht allein rund 577 Tonnen.
Zu B) Die Hubtürme bestehen aus einer Fachwerkkonstruktion in Stahlbauweise. Sie ermöglichen eine lichte Durchfahrtshöhe von NN + 6,15 m im geschlossenen Zustand und von NN + 53,0 m im angehobenen Zustand.
Zu C) Die rückzubauende Pfahlbockkonstruktion war Baubehelf für den Neubau der Rethe-Klappbrücke. Die Konstruktion (5 mittlerweile spannungsfreie Zugbänder mit Stahlbetonholm) ist mittels GEWI-Pfählen tief gegründet und rückverankert tlw. mit Schutzverrohrungen.
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Zu D) Die Gegengewichte bestehen aus einer Betonummantelten Stahlkonstruktion und wurden zur Ballastierung mit sog. Schrottbeton verfüllt. Gewicht eines Gegengewichtes: ca. 320 t. Die Gegengewichte sind auszubauen, zu zerlegen und abzutransportieren.
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Weiter Maschinentechnische Anlagen sind zurück zubauen, wie z.B. Maschinenhäuser mit Hubantrieben, Seile mit Seilscheiben und Scheibenböcken, Aufzüge.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Quelle: OJS 2018/S 078-175047 (2018-04-19)