EC-0504-17-V-EU Rückbau der Rethebrücke – Spezialtiefbau und begleitende Maßnahmen

Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts

Die 1934 erbaute Rethehubbrücke liegt im Süden Hamburgs und dient dem Anschluss der Hafengebiete in Altenwerder/Moorburg und Harburg an den mittleren Freihafen sowie der Entlastung der Haupthafenroute über die Köhlbrandbrücke. Die Rethehubbrücke wird derzeit vom Straßen- und Schienenverkehr (Hafenbahn) genutzt.
Eine wirtschaftliche Instandhaltung des Bauwerks ist nicht mehr möglich, sodass der Rückbau der Rethehubbrücke unverzichtbar ist. Zuvor erfolgt der Ersatzneubau der Retheklappbrücke, deren Neubau in wesentlichen Teilen abgeschlossen ist. Nach Inbetriebnahme der Retheklappbrücke wird der Straßen- sowie Schienenverkehr vollständig über die neue Brücke geführt.
Das geplante Bauvorhaben dieses Ausschreibungsverfahrens umfasst Leistungen zum Rückbau der Unterbauten der Rethehubbrücke und begleitende Maßnahmen, wie die Verbreiterung der Fahrrinne und neue Dalben, die Herstellung einer neuen Uferwand sowie die Anpassung der Straße Rethedamm.
Geplanter Ausführungsbeginn: 2. Quartal 2018.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-07-20 Auftragsbekanntmachung
2017-08-17 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2017-07-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Kurze Beschreibung:
Die 1934 erbaute Rethehubbrücke liegt im Süden Hamburgs und dient dem Anschluss der Hafengebiete in Altenwerder/Moorburg und Harburg an den mittleren Freihafen sowie der Entlastung der Haupthafenroute über die Köhlbrandbrücke. Die Rethehubbrücke wird derzeit vom Straßen- und Schienenverkehr (Hafenbahn) genutzt. Eine wirtschaftliche Instandhaltung des Bauwerks ist nicht mehr möglich, sodass der Rückbau der Rethehubbrücke unverzichtbar ist. Zuvor erfolgt der Ersatzneubau der Retheklappbrücke, deren Neubau in wesentlichen Teilen abgeschlossen ist. Nach Inbetriebnahme der Retheklappbrücke wird der Straßen- sowie Schienenverkehr vollständig über die neue Brücke geführt. Das geplante Bauvorhaben dieses Ausschreibungsverfahrens umfasst Leistungen zum Rückbau der Unterbauten der Rethehubbrücke und begleitende Maßnahmen, wie die Verbreiterung der Fahrrinne und neue Dalben, die Herstellung einer neuen Uferwand sowie die Anpassung der Straße Rethedamm. Geplanter Ausführungsbeginn: 2. Quartal 2018.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Tiefbauarbeiten, außer Tunneln, Schächten und Unterführungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority, Anstalt öffentlichen Rechts
Postanschrift: Brooktorkai 1
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428472813 📞
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: http://www.Hamburg-Port-Authority.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 140-288354
ABl. S-Ausgabe: 140
Zusätzliche Informationen
Es sind Mindestanforderungen an Bewerber definiert.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die 1934 erbaute Rethehubbrücke liegt im Süden Hamburgs und dient dem Anschluss der Hafengebiete in Altenwerder/Moorburg und Harburg an den mittleren Freihafen sowie der Entlastung der Haupthafenroute über die Köhlbrandbrücke. Die Rethehubbrücke wird derzeit vom Straßen- und Schienenverkehr (Hafenbahn) genutzt.
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Eine wirtschaftliche Instandhaltung des Bauwerks ist nicht mehr möglich, sodass der Rückbau der Rethehubbrücke unverzichtbar ist. Zuvor erfolgt der Ersatzneubau der Retheklappbrücke, deren Neubau in wesentlichen Teilen abgeschlossen ist. Nach Inbetriebnahme der Retheklappbrücke wird der Straßen- sowie Schienenverkehr vollständig über die neue Brücke geführt.
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Das geplante Bauvorhaben dieses Ausschreibungsverfahrens umfasst Leistungen zum Rückbau der Unterbauten der Rethehubbrücke und begleitende Maßnahmen, wie die Verbreiterung der Fahrrinne und neue Dalben, die Herstellung einer neuen Uferwand sowie die Anpassung der Straße Rethedamm.
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Geplanter Ausführungsbeginn: 2. Quartal 2018.
Das geplante Bauvorhaben dieses Verhandlungsverfahrens umfasst den Spezialtiefbau und begleitende Maßnahmen wie:
B2.0) Kampfmittelsondierung und ggf. –räumung;
B2.1) Rückbau der Unterbauten der Rethehubbrücke;
B2.2) Rückbau und Herstellung von Dalben;
B2.3) Herstellung der Uferwand Ost;
B2.4) Anpassung der Fahrrinne;
B2.5) Siel- und Straßenbau Rethedamm (Wendeanlage und Parkplatz).
Die Bauabschnitte sind räumlich und terminlich stark voneinander abhängig und eine intensive Steuerung und Koordination der Bauabläufe ist zwingend erforderlich.
Zu B2.0) Bauabschnittsübergreifend ist eine Kampfmittelsondierung (teilweise baubegleitend) und ggf. -räumung der noch nicht freigegebenen Flächen in dem Baufeld Teil der geforderten Leistung.
Zu B2.1): Die Spundwände der Unterbauten sollen soweit möglich gezogen werden. Des Weiteren umfasst die Teilleistung den Rückbau der Widerlager mit Senkkastengründung, der Fangedämme und des Steuerhauses mit maschinentechnischer Ausstattung.
Zu B2.2): Das Einbringen von drei Dalben hat erschütterungsarm zu erfolgen.
Zwei Einzeldalben und zwei 5-pfähligen Dalben sind mittels Vibration zu ziehen. Jeweils ein Einzeldalben und ein 5-pfähliger Dalben müssen darüber hinaus unterhalb der Fahrwassersohle gekappt werden.
Zu B2.3) Herstellung von ca. 40 m Uferwand östlich der nördlichen Klappenpfeiler der Retheklappbrücke. Es wird eine Spundwand mit Schrägverankerung und Stahlbetonholm hergestellt. Die Rückverankerung erfolgt mit gebohrten Rohrverpresspfählen. Das Einbringen der Spundwände muss erschütterungsarm erfolgen.
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Zu B2.4): Die Fahrrinne ist mittels Nassbaggerarbeiten zu verbreitern. Die Tiefe der Fahrrinne bleibt unverändert. Im Zuge der Fahrrinnenanpassung sind Baugrubenwände des Neubaus der Retheklappbrücke zurückzubauen. Tragrohre und Füllbohlen sollen in unterschiedlichen Höhen abgebrannt werden. Bei dem Abbrennen der Baugrubenwände handelt es sich im Wesentlichen um Taucherarbeiten.
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Zu B2.5) Nach Fertigstellung der Uferwand Ost ist der Siel- und Straßenbau nördlich der Rethehubbrücke herzustellen.
Straßenbau: u.a. Neubau einer Parkfläche, einer Wendeanlage, Rückbau der alten Zuwegung zu einem HPA-Anleger und deren Ersatzneubau, z.T. mit Errichtung der Beleuchtung.
Sielbau: Fertigstellung des letzten Sielleitungsstückes Rethedamms mit Regenwasserbehandlungsanlage. Rückbau der vorhandenen Entwässerungsleitungen und Regenwasserschächte. Trinkwasser- und Gasanschluss des neuen Betriebsgebäudes.
Weitere Details zu B2.0 bis B2.5 sind dem frei zugänglichen Bewerbungsformblatt zu entnehmen.
Dauer: 15 Monate
Zusätzliche Informationen: Es sind Mindestanforderungen an Bewerber definiert.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
0) Ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformblatt; Das Bewerbungsformblatt ist in der vorgegebenen Form auszufüllen. Darüber hinaus sind die nachfolgend aufgeführten Inhalte/Anlagen in der genannten Struktur beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Bewerbungsformblatt von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auszufüllen. Die Bewerbungsformblätter sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Fehlende Bewerbungsformblätter führen direkt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
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1) Darstellung der Unternehmensstruktur;
2) Angabe zu Unternehmensverknüpfungen;
3) Bestehende Betriebshaftpflichtversicherung;
4) Bescheinigung über die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes;
5) Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB 2016 vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Angabe zum Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen.
2) Angabe zum Umsatz des Unternehmers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen.
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3) Erklärung zur Personalstruktur: Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften, gegliedert nach Lohngruppen.
Mindeststandards:
Zu 2) Umsatz: Liegt der Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen im Schnitt niedriger als 5 000 000 EUR pro Jahr, gilt der Bewerber für dieses Bauvorhaben als nicht geeignet. Bei Bietergemeinschaften gilt die Summe der Gesamtumsätze aller Unternehmen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Dem Unternehmer für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehende technische Ausrüstung, insbesondere Großgeräte wie Krane, Bagger etc.
2) Nachweis zur Qualitätssicherung
3) Nachweise Kampfmittelsondierung:
a) §7 SprengG
b) Listung beim Kampfmittelräumdienst Hamburg
c) §20 SprengG
d) Haftpflichtversicherung Risiko Kampfmittelsondierung und -freilegung
4) Nachweis Sielbau: RAL-Gütezeichen Kanalbau der Gruppe AK1 (RAL-GZ 961) oder gleichwertig
5) Nachweis Qualifikation Abfallverantwortlicher
6) Anhand von Referenzen für die Ausführung vergleichbarer Bauleistungen (Art und Komplexität) hat der Bewerber seine fachliche Qualifikation und Eignung nachzuweisen. Es sind Referenzen zu den folgenden 6 Kompetenzbereichen (KB) vorzulegen, die der im Bauabschnitt B 2.1 bis B2.4 im Bewerbungsformblatt (BFB) beschriebenen erforderlichen Bauleistungen vergleichbar sind.
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6.1) KB1: Rückbau einer anspruchsvollen Spundwandkonstruktion, vergleichbar mit der unter B2.1 im BFB beschriebenen Bauleistungen. Optimalerweise inklusive der Technischen Bearbeitung.
Besonderheiten:
— Erschütterungsarmes Verfahren;
— Arbeiten unmittelbar am Wasser;
— Arbeiten von Wasser aus (schwimmendes Gerät/Arbeitspontons);
— Berücksichtigung von Tideeinfluss;
— Arbeiten mit baubegleitender Kampfmittelsondierung;
— Schutz sensibler Objekte in unmittelbarer Umgebung des Bauwerks.
6.2) KB2: Rückbau einer anspruchsvollen Stahlbetonkonstruktion, vergleichbar mit der unter B2.1 im BFB beschriebenen Bauleistungen. Optimalerweise inklusive der Technischen Bearbeitung
— Erschütterungsarmes Verfahren, z. B. Schneid- oder Sägeverfahren;
— Abbrucharbeiten unter Wasser;
6.3) KB3: Herstellung und Rückbau von Stahldalben, vergleichbar mit der unter B2.2 im BFB beschriebenen Bauleistungen. Optimalerweise inklusive der Technischen Bearbeitung.
— Schutz von Dükern oder gleichwertigen Bauwerken in unmittelbarer Umgebung;
— Arbeiten in unmittelbarer Umgebung von Hochspannungsleitungen.
6.4) KB4: Herstellung von Spundwandkonstruktionen, vergleichbar mit der unter B2.3 im BFB beschriebenen Bauleistungen. Optimalerweise inklusive der Technischen Bearbeitung.
— Erschütterungsarmes Einbringverfahren;
— Schutz vorhandener Gründungselemente, von Dükern oder gleichwertigen Bauwerken in unmittelbarer Umgebung;
6.5) KB5: Nassbaggerarbeiten und Böschungsherstellung, Nassbaggerarbeiten zur Profilierung einer Gewässersohle und Herstellung von befestigten Böschungen, vergleichbar mit der unter B2.4 im BFB beschriebenen Bauleistungen.
Randbedingungen:
— Umgang mit belastetem Bodenmaterial; optimalerweise mind. Bodenmaterial LAGA Z2 aus Nassbaggerarbeiten;
— Umgang mit durch MKW belasteten Böden/Einsatz von Ölsperren;
— Schutz von Dükern oder gleichwertigen Bauwerken in unmittelbarer Umgebung.
6.6) KB6: Straßen- und Sielbau: Vollausbau von Straßenflächen und Einbau von Entwässerungsleitungen und dazugehöriger Bauwerke, vergleichbar mit der unter B2.5 im BFB beschriebenen Bauleistungen.
— Schutz von sensiblen Objekten in unmittelbarer Umgebung;
— Arbeiten unter Aufrechterhaltung des Verkehrs.
Zu 6.1 bis 6.6: Die Referenzen sind einzeln und in Tabellenform gemäß Vorgaben des BFB anzugeben. Der Bezug und die Vergleichbarkeit zum ausgeschriebenen Projekt müssen aus den Darstellungen hervorgehen.
Der Auftraggeber behält sich vor, Informationen von den Ansprechpartnern der benannten Bauherren zur Beurteilung der fachlichen Eignung heranzuziehen.
Mindeststandards:
Zu jedem der sechs Kompetenzbereiche ist jeweils mindestens eine vergleichbare Referenz durch den Bewerber vorzulegen, ansonsten gilt der Bewerber für die Baumaßnahme als nicht geeignet. Es werden nur Referenzen bewertet, die aus den letzten 5 Jahren stammen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Wirtschaftlich, finanziell und personelle Leistungsfähigkeit: max. 10 %
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit: max. 90 %.
Details siehe: II.2.9.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und ein ausgefülltes und rechtsverbindlich unterschriebenes Bewerbungsformblatt inkl. aller verlangten Unterlagen einreichen.
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Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von § 51 Abs. 2 SektVO für die Teilnahmeanträge vor.
(2) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.1) vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.1) kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden.
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(3) Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers gem. Pkt. III.1.2: Nach Erfüllung der geforderten Mindestanforderungen, Bewertung mit max. 10 %.
Höchstpunktzahl: Umsatz vergleichbarere Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren im Schnitt größer gleich 5 Mio. Euro. Keine Punkte bei Erfüllung des Mindestumsatzes von durchschnittlich 5 Mio. Euro. Zwischenwerte werden linear interpoliert.
2. Fachliche Eignung des Bewerbers gem. III 1.3: Nach Erfüllung der geforderten Mindestanforderungen, Bewertung mit max. 90 %.
Die ausgeschriebenen Leistungen setzen ein hohes Maß an Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen voraus. Das wesentliche Bewertungsmerkmal ist die durch den Bewerber nachgewiesene Kompetenz bei vergleichbaren Leistungen, die er im Bewerbungsformblatt darlegt. Die Bewertung erfolgt gemäß den eingereichten Referenzblättern als Bestandteil des Bewerbungsformblattes.
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Hierzu sind nachfolgend aufgeführten Kompetenzbereiche abgefragt:
Kompetenzbereich (1): Rückbau von Spundwandkonstruktionen: max. 18 %;
Kompetenzbereich (2): Rückbau von Stahlbetonkonstruktionen: max. 18 %;
Kompetenzbereich (3): Spezialtiefbau Herstellung und Rückbau von Stahldalben: max. 13,5 %;
Kompetenzbereich (3): Spezialtiefbau Herstellung von Spundwandkonstruktionen: max. 13,5 %;
Kompetenzbereich (4): Wasserbau: Nassbaggerarbeiten und Böschungsherstellung: max. 18 %;
Kompetenzbereich (4): Straßen- und Sielbau: max. 9 %.
Die fachliche und technische Leistungsfähigkeit wird anhand der durch den Bewerber nachgewiesenen Referenzen für die Ausführung vergleichbarer Bauleistungen bewertet. Mindestbedingungen sind zu berücksichtigen. Jede Referenz wird für sich bewertet. Für die sechs Kompetenzbereiche gilt jeweils, dass mit 3 passenden Referenzen für vergleichbare Leistungen die maximal zu erreichende Punktzahl erreicht werden kann. Werden mehr als 3 Referenzen pro Kompetenzbereich eingereicht, werden die besten drei Referenzen in die Wertung aufgenommen. Weitere Referenzen führen nicht zu einer höheren Punktzahl bzw. besseren Bewertung.
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(4) Die am besten geeigneten Bewerber (maximal 3) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:45
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dunja Seibert
Internetadresse: www.hamburg-port-authority.de 🌏
Dokumente URL: http://www.Hamburg-Port-Authority.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburg Port Authority AöR
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle, Zi EG 20
Telefon: +49 40428472181 📞
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Land: Hamburg 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016.
2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.4) und II.2.4) grob beschrieben.
3.) Unter www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter „Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe“ ein Bewerbungsformblatt und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
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4.) Schriftliche Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegen. Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bewerber nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Teilnahmeantrag behandelt. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
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5.) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 9 im Bewerbungsformblatt.
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6.) Nachunternehmer: Siehe Kapitel 10 des Bewerbungsformblattes.
7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem.Pkt. III.1) vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.1) kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden.
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8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese schriftlich mit Angabe der unter Pkt. II.1.1) genannten Referenznummer per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR,
Brooktorkai 1,
Zentraler Einkauf,
20457 Hamburg,
Fax: +49 40 42847-2612,
Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach §16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt.
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter www.hamburg-port-authority.de (s. Pfad unter 3.)) veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen, ein ausgefülltes Bewerbungsformblatt und rechtsverbindlich unterzeichnetes Anschreiben inkl. aller erforderlichen Unterlagen einreichen. Die am besten geeigneten Bewerber (max. 3) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
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Hinweis: Bewertungskriterien gem. Pkt. III.1.4) und Kapitel 4 des Bewerbungsformblattes.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2017/S 140-288354 (2017-07-20)
Ergänzende Angaben (2017-08-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 159-329161
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 140-288354
ABl. S-Ausgabe: 159
Quelle: OJS 2017/S 159-329161 (2017-08-17)